So geht's:
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Weil Menschen nicht rational handeln (auch oder gerade nicht in der Wahlkabine).
@AwetTesfaiesus @ramon @rHAdlerin Ich vermute, dass die Ideen- und Begriffsgeschichte von "rational" klassistisch und ableistisch geprägt ist. (Bin leider noch nicht zu weiteren Nachforschungen gekommen.) Schon von daher und ohne den primitiven Rationalitätsbegriff der Ökonomen zu kritisieren, find ich es ganz gut, dass Menschen nicht rational handeln. -
Ich würde trotzdem gerne verstehen, warum Abbau von Arbeitsrechten zu rechts wählen führe. soll. Links gibt es ja auch einen Rand - und das wäre für mich plausibler.
Es muss doch Erklärungsansätze dafür geben, dass Leute es vorziehen, für sie tendenziell schädliche Parteien zu wählen.
Einfach nur Protestwahl ist mir zu einfach. Das "warum" interessiert mich.
@rHAdlerin rechts ist staerker, hat eine potentere lobby. die psychologische kriegsfuehrung, ihre methoden und werkzeuge, die seit sehr langer zeit von rechts betrieben werden, vergiften einen klaren gedanken. nicht ohne grund gelang es den nazis und ihren kollaborateuren, im namen der menschheit und mit voelliger ueberzeugung die widerwaertigsten verbrechen zu begehen. und das wurde bis heute nicht sauber aufgearbeitet, noch nicht einmal ansatzweise.
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So geht's:
Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.
Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.
Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.
Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.
Das letzte Wort behalten.
Spiegel
Union@AwetTesfaiesus Das ist Politik nach Muster der Blauen und nach US Standard. Die rechte Hälfte der CDU (Hälfte bitte wörtlich nehmen) denkt wohl recht(s) ähnlich wie diese. Sie brauchen keine Wähler. Sie wollen Abstimmvieh.
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Hmm, ich weiß, dass höhere Einkommensungleichheit zu Unzufriedenheit führt, aber ich tippe, Wahlen kann eher Psychologie/Soziologie oder vielleicht Politikwissenschaft erklären. Irgendwer hier?
Vielleicht spielt Ökonomie eine Rolle, wenn es um in Lobbyarbeit/Social Media investierte Summen geht - aber die Wirkung kann wahrscheinlich auch eher die Psychologie erklären.
@rHAdlerin
Es gibt da einen sehr guten Film (auch als Buch gut):
"[...] The point is to create uninformed consumers who will make irrational choices. That's what advertising is all about and when the same institutional pr-system runs elections, they do it the same way. They want to create an uninformed electorate which will make irrational choices often against their own interests and we see it every time one of these extravaganzas take place."https://www.youtube.com/watch?v=WEnv5I8Aq4I&t=3554s
@AwetTesfaiesus @ramon -
So geht's:
Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.
Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.
Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.
Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.
Das letzte Wort behalten.
Spiegel
Union@AwetTesfaiesus korrekt analysiert. Aber was machen wir dagegen? Gar nicht reagieren?
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Sehe ich wirklich ganz anders. Ich interpretiere das als trailblazing.
@kieliscalling @AwetTesfaiesus
Time will Tell?
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Warum sollte der (versuchte - hoffentlich) Abbau von Arbeitnehmer*innen-Rechten dafür sorgen, dass mehr rechts gewählt wird?
@rHAdlerin @ramon @AwetTesfaiesus mit dem gleichen Grund mit dem Leute, die niemals reich werden werden. Dafür stimmt, dass es keine Erbschaftssteuer gibt werden Leute die Vollzeit arbeiten. Dafür stimmen, dass andere Leute das auch müssen. Es ist immer die Hoffnung, dass man nach oben fällt. Verdrängt wird dabei, dass man sehr schnell arm wird, aber nicht schnell reich und dass man schnell krank wird, aber nicht schnell gesund.
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So geht's:
Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.
Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.
Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.
Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.
Das letzte Wort behalten.
Spiegel
Union@AwetTesfaiesus Ja, so verschiebt man heute Grenzen. Erst leugnen und Thema platzieren.
Dann die Medien mit Aufreger fluten.
Danach relativieren - aber die Botschaft stehen lassen. -
So geht's:
Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.
Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.
Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.
Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.
Das letzte Wort behalten.
Spiegel
UnionDas gehört heute zur Grundausstattung eines populistisch aufgestellten Politikers, sich eine Person oder eine Menschengruppe heraus zu picken und mit negativen Eigenschaften auszustellen.
Die wollen alle vor allem ihr persönliches Glück auf dem Unglück anderer aufbauen, weil es zu viele Leute gibt, die auf diese aversionsgetriebenen Erzählungen über "die da" hereinfallen.
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So geht's:
Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.
Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.
Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.
Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.
Das letzte Wort behalten.
Spiegel
UnionDie selbe Version funktioniert auch, wenn die üblichen Verbandsvertreter in populistischer Manier versuchen, ihnen missliebige Gruppen von Menschen, die ihnen Kosten verursachen, negativ zu infizieren.
Aber in der Regel geht es nur darum, sich von den solidarischen Beiträgen in die Allgemeinheit möglichst zu befreien oder frei zu halten.
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So geht's:
Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.
Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.
Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.
Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.
Das letzte Wort behalten.
Spiegel
UnionFrau Connemann ist übrigens auch diejenige, die den Reformationstag als Lifestyle-Feiertag abschaffen möchte:
https://www.oz-online.de/artikel/1599127/Man-moechte-Gitta-Connemann-fragen-Geht-s-noch
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A angelacarstensen@mastodon.online shared this topic
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Vor einer Weile erzählt mir ein Richter, 60% der Richterstellen sei mit Frau besetzt, aber Nur 40% der Verfahren würden von Frauen "abgearbeitet".
Ich kenne viele Leute, die nicken, die bei dem Vorschlag heftig nicken, weil sie der Ansicht sind, dass sie selbst (in Vollzeit) darunter leiden, dass andere in Teilzeit gegangen sind.
Ich denke, Neid spielt eine Rolle.
@AwetTesfaiesus @rHAdlerin @ramon
Ich stimme der These zu, dass Neid da eine Rolle spielen muss. Ich arbeite seit langem 75% und bekam schon öfter unabhängig von Kolleg:innen in Vollzeit sowas gesagt wie: "Oh, du Glücklicher, darfst schon nach hause" oder "Ach, du hast's gut" oder "ich will auch heim" oder so. Meine Entgegnung, dass jeder weniger arbeiten kann, bzw. ich ja auch entsprechend weniger Geld bekomme, wird kaum angenommen. Da steckt immer ein kleiner wahrer Kern drin, dass es nicht so ganz gegönnt wird. -
@AwetTesfaiesus @rHAdlerin @ramon
Ich stimme der These zu, dass Neid da eine Rolle spielen muss. Ich arbeite seit langem 75% und bekam schon öfter unabhängig von Kolleg:innen in Vollzeit sowas gesagt wie: "Oh, du Glücklicher, darfst schon nach hause" oder "Ach, du hast's gut" oder "ich will auch heim" oder so. Meine Entgegnung, dass jeder weniger arbeiten kann, bzw. ich ja auch entsprechend weniger Geld bekomme, wird kaum angenommen. Da steckt immer ein kleiner wahrer Kern drin, dass es nicht so ganz gegönnt wird.Viele ertragen es nicht jemanden heimgehen zu sehen ohne zu denken, dass sie dafür mehr machen müssen
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So geht's:
Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.
Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.
Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.
Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.
Das letzte Wort behalten.
Spiegel
Union@AwetTesfaiesus Ich halte auch daran fest, dass ich mein gesundes Gewicht von 75 bis 85 kg erreiche. Das heißt aber nicht, dass ich es auch umsetzen werden können.
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Viele ertragen es nicht jemanden heimgehen zu sehen ohne zu denken, dass sie dafür mehr machen müssen
@Easydor @rHAdlerin @ramon @AwetTesfaiesus ich bin froh wenn ein Großteil meiner Kolleg*innen heim geht.
Dann kann ich endlich in Ruhe arbeiten.



