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  • rhadlerin@nrw.socialR rhadlerin@nrw.social

    @AwetTesfaiesus @ramon

    Hmm, ich weiß, dass höhere Einkommensungleichheit zu Unzufriedenheit führt, aber ich tippe, Wahlen kann eher Psychologie/Soziologie oder vielleicht Politikwissenschaft erklären. Irgendwer hier?

    Vielleicht spielt Ökonomie eine Rolle, wenn es um in Lobbyarbeit/Social Media investierte Summen geht - aber die Wirkung kann wahrscheinlich auch eher die Psychologie erklären.

    kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
    kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
    kassander@norden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #27

    @rHAdlerin
    Es gibt da einen sehr guten Film (auch als Buch gut):
    "[...] The point is to create uninformed consumers who will make irrational choices. That's what advertising is all about and when the same institutional pr-system runs elections, they do it the same way. They want to create an uninformed electorate which will make irrational choices often against their own interests and we see it every time one of these extravaganzas take place."

    https://www.youtube.com/watch?v=WEnv5I8Aq4I&t=3554s
    @AwetTesfaiesus @ramon

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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      So geht's:

      Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

      Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

      Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

      Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

      Das letzte Wort behalten.

      Spiegel 🤝 Union

      wuppi@social.tchncs.deW This user is from outside of this forum
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      wuppi@social.tchncs.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #28

      @AwetTesfaiesus korrekt analysiert. Aber was machen wir dagegen? Gar nicht reagieren?

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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        @kieliscalling

        Sehe ich wirklich ganz anders. Ich interpretiere das als trailblazing.

        oschonrock@mastodon.socialO This user is from outside of this forum
        oschonrock@mastodon.socialO This user is from outside of this forum
        oschonrock@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #29

        @kieliscalling @AwetTesfaiesus

        Time will Tell?

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        • rhadlerin@nrw.socialR rhadlerin@nrw.social

          @ramon

          Warum sollte der (versuchte - hoffentlich) Abbau von Arbeitnehmer*innen-Rechten dafür sorgen, dass mehr rechts gewählt wird?

          @AwetTesfaiesus

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          schrieb zuletzt editiert von
          #30

          @rHAdlerin @ramon @AwetTesfaiesus mit dem gleichen Grund mit dem Leute, die niemals reich werden werden. Dafür stimmt, dass es keine Erbschaftssteuer gibt werden Leute die Vollzeit arbeiten. Dafür stimmen, dass andere Leute das auch müssen. Es ist immer die Hoffnung, dass man nach oben fällt. Verdrängt wird dabei, dass man sehr schnell arm wird, aber nicht schnell reich und dass man schnell krank wird, aber nicht schnell gesund.

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          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

            So geht's:

            Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

            Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

            Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

            Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

            Das letzte Wort behalten.

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            scotty86@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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            scotty86@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #31

            @AwetTesfaiesus Ja, so verschiebt man heute Grenzen. Erst leugnen und Thema platzieren.
            Dann die Medien mit Aufreger fluten.
            Danach relativieren - aber die Botschaft stehen lassen.

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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              So geht's:

              Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

              Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

              Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

              Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

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              schrieb zuletzt editiert von
              #32

              @AwetTesfaiesus

              Das gehört heute zur Grundausstattung eines populistisch aufgestellten Politikers, sich eine Person oder eine Menschengruppe heraus zu picken und mit negativen Eigenschaften auszustellen.

              Die wollen alle vor allem ihr persönliches Glück auf dem Unglück anderer aufbauen, weil es zu viele Leute gibt, die auf diese aversionsgetriebenen Erzählungen über "die da" hereinfallen.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                So geht's:

                Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

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                hoehenflieger@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #33

                @AwetTesfaiesus

                Die selbe Version funktioniert auch, wenn die üblichen Verbandsvertreter in populistischer Manier versuchen, ihnen missliebige Gruppen von Menschen, die ihnen Kosten verursachen, negativ zu infizieren.

                Aber in der Regel geht es nur darum, sich von den solidarischen Beiträgen in die Allgemeinheit möglichst zu befreien oder frei zu halten.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                  So geht's:

                  Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                  Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                  Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                  Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #34

                  @AwetTesfaiesus

                  Frau Connemann ist übrigens auch diejenige, die den Reformationstag als Lifestyle-Feiertag abschaffen möchte:

                  https://www.oz-online.de/artikel/1599127/Man-moechte-Gitta-Connemann-fragen-Geht-s-noch

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • angelacarstensen@mastodon.onlineA angelacarstensen@mastodon.online shared this topic
                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    @rHAdlerin @ramon

                    Vor einer Weile erzählt mir ein Richter, 60% der Richterstellen sei mit Frau besetzt, aber Nur 40% der Verfahren würden von Frauen "abgearbeitet".

                    Ich kenne viele Leute, die nicken, die bei dem Vorschlag heftig nicken, weil sie der Ansicht sind, dass sie selbst (in Vollzeit) darunter leiden, dass andere in Teilzeit gegangen sind.

                    Ich denke, Neid spielt eine Rolle.

                    easydor@metalhead.clubE This user is from outside of this forum
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                    easydor@metalhead.club
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #35

                    @AwetTesfaiesus @rHAdlerin @ramon
                    Ich stimme der These zu, dass Neid da eine Rolle spielen muss. Ich arbeite seit langem 75% und bekam schon öfter unabhängig von Kolleg:innen in Vollzeit sowas gesagt wie: "Oh, du Glücklicher, darfst schon nach hause" oder "Ach, du hast's gut" oder "ich will auch heim" oder so. Meine Entgegnung, dass jeder weniger arbeiten kann, bzw. ich ja auch entsprechend weniger Geld bekomme, wird kaum angenommen. Da steckt immer ein kleiner wahrer Kern drin, dass es nicht so ganz gegönnt wird.

                    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • easydor@metalhead.clubE easydor@metalhead.club

                      @AwetTesfaiesus @rHAdlerin @ramon
                      Ich stimme der These zu, dass Neid da eine Rolle spielen muss. Ich arbeite seit langem 75% und bekam schon öfter unabhängig von Kolleg:innen in Vollzeit sowas gesagt wie: "Oh, du Glücklicher, darfst schon nach hause" oder "Ach, du hast's gut" oder "ich will auch heim" oder so. Meine Entgegnung, dass jeder weniger arbeiten kann, bzw. ich ja auch entsprechend weniger Geld bekomme, wird kaum angenommen. Da steckt immer ein kleiner wahrer Kern drin, dass es nicht so ganz gegönnt wird.

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                      awettesfaiesus@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #36

                      @Easydor @rHAdlerin @ramon

                      Viele ertragen es nicht jemanden heimgehen zu sehen ohne zu denken, dass sie dafür mehr machen müssen

                      necrosis@chaos.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        So geht's:

                        Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                        Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                        Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                        Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

                        Das letzte Wort behalten.

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                        dnkrupinski@hannover.town
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #37

                        @AwetTesfaiesus Ich halte auch daran fest, dass ich mein gesundes Gewicht von 75 bis 85 kg erreiche. Das heißt aber nicht, dass ich es auch umsetzen werden können.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          @Easydor @rHAdlerin @ramon

                          Viele ertragen es nicht jemanden heimgehen zu sehen ohne zu denken, dass sie dafür mehr machen müssen

                          necrosis@chaos.socialN This user is from outside of this forum
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                          necrosis@chaos.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #38

                          @Easydor @rHAdlerin @ramon @AwetTesfaiesus ich bin froh wenn ein Großteil meiner Kolleg*innen heim geht.

                          Dann kann ich endlich in Ruhe arbeiten. 😍😅🙏🏼

                          1 Antwort Letzte Antwort
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