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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  • Ich bin der, der immer nur dabei war.

    World gedanken zugehorigkeit
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    hoppaz@social.tchncs.deH
    Ich bin der, der immer nur dabei war. Manchmal wie ein Geist, sich nie als Teil der Gruppe gefühlt hat.#gedanken #zugehörigkeit
  • Guten Morgen Welt

    World gedanken gedankentanz notjustsad
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    elch@norden.socialE
    @eyesonly Guten Morgen
  • Guten MorgenÄnderungen passieren

    World gedanken notjustsad
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    elch@norden.socialE
    @eyesonlyGuten Morgen
  • Und dann denke ich an dich..// ob wir uns mal sehen..#gedanken

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    himo@troet.cafeH
    Und dann denke ich an dich..// ob wir uns mal sehen..#gedanken Quelle..https://www.tumblr.com/europeanmanclassic/650997746039472128?source=share
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    mina@berlin.socialM
    @si_irini Na klar, aber ich befürchte, die Skala der totalen Verkommenheit ist nach unten offen.
  • Würde jetzt gerne bei dir sein..//#gedanken

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    himo@troet.cafeH
    Würde jetzt gerne bei dir sein..//#gedanken
  • Ich lasse dich nicht allein..// aber lass mich nicht allein..#gedanken

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    himo@troet.cafeH
    Ich lasse dich nicht allein..// aber lass mich nicht allein..#gedanken
  • Lebe mich mit mir..// #gedanken

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    himo@troet.cafeH
    Lebe mich mit mir..// #gedanken Quelle..https://www.tumblr.com/the-paradigm-web/805700477788536832/just-reading?source=share
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    inyan@sharknado.tombies.euI
    @a32@social.tchncs.de hmpf ​​
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    himo@troet.cafeH
    Es ist soweit..// wir nehmen uns jetzt ganz viel Zeit..#gedanken #bdsm Quelle..https://www.tumblr.com/himokuviin/807877043985514496?source=share
  • Warum muss ich bei dem Wort #Deal immer an #Arsch denken........

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    flummi1970@mastodon.onlineF
    @Weinberg yepp, ich auch🥴
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    buntkueche@bunte-kuechenabenteuer.deB
    Kennst du diese Gedankenspiele, wenn du vor einer Entscheidung stehst? Dieses „Ja“, „Nein“ oder ein noch unsicheres „Vielleicht“? Ich wälze mich mit diesen Gedanken ja durchaus, je nach dem was zu entscheiden und wie groß die Entscheidung ist, gerne mal ein paar Wochen oder auch mal Monate herum. Dabei kann ein „Ja“, dann auch zeitweise zu einem „Nein“ werden, aber mit dem Gefühl, dass ich noch nicht fertig damit bin darüber nachzudenken. Ich war oder bin noch nicht fertig mit der Entscheidung und so wird das „Nein“ zu einem „Vielleicht“ und die Gedankenkreise dazu gehen wieder von vorne los.Gerade aber bei kleineren Dingen nehme ich dann irgendwann die Abkürzung. Es wird also nicht mehr zu links oder rechts rum gegangen zu den bisherigen „Ja“ oder „Nein“, nein es wird zu einem „Scheiß drauf, mach einfach. Warum eigentlich nicht?“Ok, das braucht zugegebenermaßen ein bisschen Mut. Manchmal mehr Mut als für ein eindeutiges „Ja“, das ja prinzipiell zum gleichen Ergebnis führen sollte. Nur eben, dass ich nun mit dieser Einstellung tatsächlich die Abkürzungs Feld und gegebenenfalls über Stock und Stein nehme und eben nicht den vorbereiteten sorgsam ausgearbeiteten Feldweg nehme.Es ist die Abkürzung all der Gedankenspiele und wenn man dann einfach so drauf los läuft, dann kann es schon sein, dass man früher oder später feststellt, dass ein paar mehr Gedanken dazu vor der Entscheidung sinnvoll gewesen wären. Aber das weiß man eben erst dann, wenn man bereits auf dem Weg ist.Andererseits kann diese Abkürzung, dieses „Warum eigentlich nicht?“, auch das Ende des Zerdenkens sein.Man muss nicht alles vollständig in jeder Eventualität fertig denken. Man muss auch nicht alle Worst-Case Szenarien durchdenken, aber eben auch nicht alle Idealfälle, die es potentiell geben könnte.Und das schreibt genau die richtige Person.Ich bin bis vor einigen Jahren noch eine Person gewesen, die sehr lange über Entscheidungen gebrütet hat und mir alle Worst-Worst-Cases und noch viel schlimmere Katastrophen ausgemalt habe. Natürlich habe ich aus dieser Zeit noch die Reste von einem Plan für den Fall, dass der Vulkan in der Eifel hoch geht (der ist übrigens überfällig) oder der Ausbruch der Phlegräischen Felder uns in Deutschland die nächste Eiszeit beschert.Diese mentalen Shortcuts haben mir ein Unterbrechen dieser Gedanken erlaubt. Und auch wenn die Entscheidung dann vielleicht nicht so optimal war oder auch nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat, hat diese Abkürzung mich vor weiterem sehr anstrengenden Katastrophendenken bewahrt.Das klingt bis jetzt alles ganz fein, reflektiert und überlegt, was ich dir dazu erzähle, richtig? Nun, ein Beispiel fehlt noch. Und so darf ich dir nun beschreiben, dass ich jetzt gerade, in dem Moment, in dem ich während dem Zoom Meeting der Blognacht an genau so einem „Warum eigentlich nicht?“-Entscheidungs Ergebnis sitze – an meinem Linux Rechner.Nein, Linux und ich sind noch keine großartigen Freunde geworden. Also wir kommen zurecht, aber…Der Rechner hat entschieden, dass das Zoom Meeting einen ganzen Monitor in Anspruch nehmen soll: 34 Zoll oder das Notebook-Display.Gut, da ich nicht alle Personen sooo groß sehen möchte, wählte ich den Monitor des Notebooks. Nur leider wird so auch die Menüleiste verdeckt. Ich komme also gerade nicht an meine Programme heran, die ich nicht schon geöffnet habe*, was auch daran liegt, dass ich mich bisher nicht damit auseinander gesetzt habe wie ich eine Menüleiste auf den zweiten Monitor bekomme (kommt noch).Der Windows Rechner liegt da drüben in der Schublade und nein, den hole ich jetzt nicht raus. Ich habe mich für das Linux mit diesem mentalen Shortcut entschieden und versuche damit zurecht zu kommen.Das klappt nicht immer so, wie ich mir das wünsche oder vorstelle. Und manchmal fehlt halt einfach noch das Wissen, das ich mir wohl vor der Entscheidung bei einem eindeutigen „Ja“ irgendwie angeeignet hätte.Aber gut, auch das ist ein Weg das Leben abwechslungsreich und spannend zu gestalten. Und ganz nebenbei ist eine Lernkurve aus genau so einem „Warum eigentlich nicht?“ doch recht steil... so und wie komm ich hier jetzt wieder raus?Wir lesen uns wieder sobald ich den Rechner etwas mehr unter Kontrolle habe.. oder das Zoom Meeting oder was auch immer mir hier querschießt.*) Ja doch.. die „Supertaste“ hilft, auch bekannt als Windows-Taste, wenn ich das dennoch so nennen darf, hilft.Ach guck, Zoom hat auch entsprechende Einstellungen, die mir hier natürlich in die Quere gekommen sind… Ich liebe es. Aber immerhin ist dieses mal Linux doch nicht ganz so nervig gewesen.Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts Blognacht von Anna Koschinski entstanden. Wie du selbst teilnehmen kannst und wann die nächste Blognacht ansteht, kannst du hier nachlesen: https://www.blognacht.de/
  • Dienstschluss – ein Schritt heraus

    World gedanken gedankentanz notjustsad
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    sweber_de@darmstadt.socialS
    @eyesonlyNicht nur eng genommen. Da ich mit echten Stiften arbeite ist's für mich ärgerlich
  • Ein Kaffeehausplatz

    World gedanken gedankentanz notjustsad
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    eyesonly@mastodon.gemo.socialE
    Ein Kaffeehausplatz.Nicht besetzt,nicht verlassen.Stühle stehen da,als hätten sie gerade jemanden getragen.Der Tisch wartet,ohne Erwartung.Fenster nach draußen.Die Stadt ist da,aber gedämpft,wie hinter Glas und Zeit.Hier passiert nichts.Und genau dasmacht Platz.Der Zwischenraumzwischen Ankommen und Gehen.Zwischen Gesprächund Stille.Zwischen dem,was war,und dem,was gleich sein könnte.Ich sitze nicht mitten im Lebenund nicht daneben.Ich sitze dazwischen.Und für einen Momentreicht das.Heimfahrt.Nicht ganz Abschied,noch kein Ankommen.Das Wienwochenende ist vorbei,aber es liegt noch in mir.Gedanken ruhiger,nicht aufgeräumt,sondern sortiert in Schichten.Der Körper müdevom Gehen,vom Sehen,vom Dazwischen-Sein.Ich habe Zwischenräume wahrgenommen.Nicht die Orte selbst,sondern das,was zwischen ihnen liegt.Der Weg von Tisch zu Fenster.Der Moment vor dem Aufstehen.Die Stille zwischen zwei Gesprächen.Durch die Stadt gestreift,planlos.Absichtlich.Nicht um etwas zu finden,sondern um den Gedankenkeine feste Form zu geben.Abends Gespräche.Leicht.Unverbindlich.Nur nahe genug,um nicht zu kippen.Nur weit genug,um bei mir zu bleiben.Jetzt unterwegs.Zwischen dort und daheim.Zwischen Kraftverlustund Kraftaufnahme.Ich nehme diesen Zwischenraum mit.Nicht als Ziel.Sondern als Möglichkeit.Die neue Wochekann kommen.#gedanken #gedankentanz #notjustsad
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    muetzenfalterin@muetzenfalterin.blogda.chM
    „Schwarze Bänke stehen wie Noten gruppiert, darauf Schnee und eine Frau, die raucht.“ [Anna Kaleri] Weil die Bänke so perfekt angeordnet sind, als hätte jemand versucht den Anfang eines Liedes darzustellen, fällt es ihr schwer, sich für eine Bank zu entscheiden. Dieser Teil der Gruppe, wäre irgendwie überbetont, tonangebend. Das ist falsch. Aber sie ist müde. Erschöpft. Lange ist sie durch den Wald gestapft, bis sie vollends die Orientierung verloren hatte und nur durch Zufall, per Glück, hier gelandet ist. In einem Park mit Bänken auf denen Schnee liegt. Fast widerwillig (ihr Sinn für Ästhetik gegen die Bedürfnisse ihres Körpers) schaufelt sie auf einer der Bänke eine kleine Fläche frei, setzt sich und zündet mit steifen Händen eine Zigarette an. Die Vögel scheinen dagegen zu protestieren. Es kommt ihr wie ein Einspruch vor, als sie auf den Ästen landen, die daraufhin anfangen neuen Schnee zu produzieren. Der Schnee, der sich bereits gelegt hatte, fliegt wieder auf. So ist es auch mit mir, denkt die Frau, ich sitze hier, aber der Rauch den ich ausstoße vermischt sich mit der guten klaren Luft, erhebt sich über mich und meine lächerlichen Bedürfnisse. Und verschwindet. #Bank #Frau #Gedanken #Schnee #Vögel #Zitatgeschichten
  • Guten Morgen

    World gedanken gedankentanz
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    elch@norden.socialE
    @eyesonly Guten Morgen
  • War heute einkaufen

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    eyesonly@mastodon.gemo.socialE
    War heute einkaufen1 Pfund extra (wurst) bitteVerkäuferin: 100g? Ich : NEIN, 1 pfund ist alt Männer slang für 500g oder 1/2kgVerkäuferin: aso, merk ich mir#gedanken #gedankentanzWas glaubt ihr, nächste Woche 1/2 Dutzend Bratwürstel?
  • Ein Ausschnitt..// na magst du es..#gedanken

    World gedanken
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    himo@troet.cafeH
    Ein Ausschnitt..// na magst du es..#gedanken Quelle..https://www.tumblr.com/cycutmondie/806917916264169472?source=share
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    eyesonly@mastodon.gemo.socialE
    Liebe Frauen, vergesst das nie:Dieselbe Welt, die eine Frau dafür beschämt, alleinerziehende Mutter zu sein, beschämt eine andere dafür, keine Mutter zu sein. Sie beschämt die eine, weil sie „zu jung“ ein Kind bekommen hat, und die andere, weil sie „zu spät“ eines bekommen hat. Sie beschämt Frauen, die früh heiraten, und Frauen, die spät heiraten. Sie beschämt Körper, die natürlich sind, und Körper, die sich verändert haben.Egal, was du tust – es wird immer jemanden geben, der es falsch findet.Egal, welchen Weg du gehst – irgendwer wird sagen, du hättest einen anderen nehmen sollen.Keine Frau bleibt verschont. Keine einzige.Also hör auf, einer Welt gefallen zu wollen, die ihre Maßstäbe ständig verschiebt.Hör auf, dich an Erwartungen zu messen, die nie für dich gemacht wurden.Hör auf, dich kleiner zu machen, um in ein Bild zu passen, das dich nie ganz zeigen darf.Entscheide dich für dich selbst.Für dein Tempo.Für deinen Körper.Für dein Leben.Liebe dich selbst – nicht irgendwann, sondern jetzt.Und lebe nicht für Zustimmung.Lebe für dein Glück.#gedanken #Selbstbestimmung #MentalHealth #Selbstliebe #Gesellschaft #Empowerment
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    hexe@weltenwanderer.blogH
    Manchmal liest man einen Text im Internet und spürt sofort, dass er etwas in einem auslöst. Kein produktives Nachdenken, kein inneres Nicken oder Widersprechen, sondern dieses leise Ziehen im Magen. Nicht, weil man sich ertappt fühlt, sondern weil etwas daran unangenehm stört. Der Ton ist härter als nötig, zwischen den Zeilen steckt mehr Verachtung als Argument und es wird spürbar, dass es hier nicht um Austausch, sondern um Abwertung geht.In den letzten Wochen bin ich immer wieder auf genau solche Texte gestoßen. Texte, die sich kritisch geben, aber keine Diskussion zulassen. Texte ohne Kommentarfunktion, ohne erkennbare Verantwortlichkeit, ohne echtes Gegenüber. Texte, die nicht erklären, sondern herabsetzen wollen. Die nicht einordnen, sondern provozieren. Zurück bleibt kein Erkenntnisgewinn, sondern das Gefühl, Zeugin eines aus sicherer Entfernung geführten Monologs geworden zu sein.Grundsätzlich habe ich nichts gegen Kritik. Im Gegenteil. Auch harte Kritik kann wichtig und notwendig sein. Verrisse haben ihren Platz, wenn sie sich ernsthaft mit Inhalten auseinandersetzen, wenn sie benennen, begründen und Haltung zeigen. Was mir hier jedoch begegnet, fühlt sich anders an. Es wirkt weniger wie Interesse an Themen oder Entwicklungen und mehr wie das Bedürfnis, sich über andere zu stellen, als müsse man andere kleinmachen, um sich selbst größer zu fühlen.Besonders irritierend ist es, wenn die Doppelmoral offen zutage tritt. Es werden Eigenschaften kritisiert, die im eigenen Text reproduziert werden. Feigheit wird anderen vorgeworfen, während man selbst anonym bleibt. Fehlende Haltung wird beklagt, während man sich jeder echten Verantwortung entzieht. Offenheit wird gefordert, doch der Dialog wird konsequent verweigert. Das wirkt nicht wie Analyse, sondern wie Projektion.An diesem Punkt fällt es mir schwer, solche Texte noch als Kritik zu lesen. Sie folgen weniger dem Wunsch nach Austausch als einem bekannten Trolling-Muster: provozieren, abwerten, verschwinden. Nicht, um etwas zu klären, sondern um eine Wirkung zu erzielen.In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff „Elite” verwendet. Er suggeriert Abschottung, Macht und Überlegenheit. Meine Erfahrung ist eine andere. Die Menschen gehen sehr unterschiedlich mit dem Bloggen um, schreiben über die verschiedensten Themen und suchen sich freiwillig Austausch, wenn er ihnen guttut. Das ist keine Elite, das ist Vielfalt. Und dass man sich vernetzt, voneinander lernt oder sich gegenseitig liest, ist kein Herrschaftsanspruch, sondern völlig normal.Ich habe mich gefragt, warum mich solche Texte früher stärker getriggert haben als heute. Vielleicht, weil ich damals noch dachte, mich erklären oder rechtfertigen zu müssen. Heute fällt mir diese Distanz leichter. Das liegt nicht daran, dass es mir egal geworden ist, sondern daran, dass ich klarer unterscheiden kann zwischen konstruktiver Kritik und destruktiver Abwertung. Nicht alles verdient eine Antwort. Und nicht jede Provokation verdient Aufmerksamkeit.Was mich dennoch nachdenklich stimmt, ist der Umgangston. Im Netz wird oft vergessen, dass auf der anderen Seite des Bildschirms in den meisten Fällen ein Mensch sitzt. Kein abstraktes Feindbild, keine anonyme Masse, sondern ein Mensch mit Erfahrungen, Gedanken und Verletzlichkeit. Worte verlieren nicht ihr Gewicht, nur weil man sie anonym ins Internet tippt. Sie treffen trotzdem.Es ist vielleicht naiv, sich eine respektvollere Diskussionskultur zu wünschen. Es scheint, als gehöre es zu unserer Zeit, dass Lautstärke mehr Aufmerksamkeit bekommt als Differenzierung. Aber ich glaube nicht, dass man das einfach hinnehmen muss. Man kann sich bewusst dafür entscheiden, anders zu schreiben, anders zu reagieren oder sich bewusst nicht auf jedes Spiel einzulassen.Früher hätten mich solche Texte wütend gemacht. Heute perlen sie an mir ab. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Klarheit. Ich muss mich nicht an jeder Provokation beteiligen. Ich muss niemanden herabsetzen, um meine eigene Haltung zu bestätigen.Gerade deshalb erscheint es mir umso wichtiger, bewusst anders mit solchen Situationen umzugehen. Nicht jede Lautstärke braucht ein Echo und nicht jede Provokation eine Antwort. Manchmal liegt die Stärke darin, sich dem Spiel zu entziehen und die eigene Haltung zu bewahren. Respektvolle und tolerante Räume entstehen dort, wo Menschen einander zuhören, wo Unterschiedlichkeit ausgehalten wird und wo niemand das Bedürfnis verspürt, andere herabzusetzen, um sich selbst zu bestätigen. Solche Orte sind vielleicht leiser, aber dafür beständiger. Und vielleicht sind sie genau deshalb das, was wir im Internet heute am dringendsten brauchen.Für mich bleibt am Ende die Frage, welche Art von Raum wir im Netz sein wollen. Laut oder tragfähig? Abwertend oder verbindend? Vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo wir uns diese Frage selbst stellen.Sorry, ich musste das einfach einmal loswerden. Die Gedanken dazu haben mich die letzten Tage sehr beschäftigt. Danke an meine zwei Lektoratsschäfchen Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden durch deepl.com/write korrigiert, ebenso ein paar Grammatikfehler.