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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    Digitale Unabhängigkeit als bewusste EntscheidungDiese Schritte habe ich bereits vor mehreren Jahren bewusst gesetzt. Schon damals habe ich mich entschieden, mich von den großen Technologieunternehmen zu lösen, da sich früh abzeichnete, in welche Richtung sich die digitale Entwicklung bewegen würde. Die zunehmende Abhängigkeit von wenigen, mächtigen Konzernen erschien mir langfristig weder nachhaltig noch verantwortungsvoll.Vollständiger Beitrag:https://writefreely.linuxat.de/freiheit-statt-monopol#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit #fediversum #fedi #fediverserecht #Foss #diday #BIGTECH #Datenschutz #Datenschutz #Daten #Sicherheit #Europa #Wirtschaft #Technologie
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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    Digitale Unabhängigkeit als bewusste EntscheidungDiese Schritte habe ich bereits vor mehreren Jahren bewusst gesetzt. Schon damals habe ich mich entschieden, mich von den großen Technologieunternehmen zu lösen, da sich früh abzeichnete, in welche Richtung sich die digitale Entwicklung bewegen würde. Die zunehmende Abhängigkeit von wenigen, mächtigen Konzernen erschien mir langfristig weder nachhaltig noch verantwortungsvoll.Vollständiger Beitrag:https://writefreely.linuxat.de/freiheit-statt-monopol#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit #fediversum #fedi #fediverserecht #Foss #diday #BIGTECH #Datenschutz #Datenschutz #Daten #Sicherheit #Europa #Wirtschaft #Technologie
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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    DIE BIG-TECH Giganten!Obwohl wir um die Risiken wissen, fällt es uns schwer, uns von den Tech-Giganten zu lösen. Die Gründe sind vielschichtig und liegen nicht in einem einfachen Desinteresse, sondern in einem komplexen Geflecht aus Bequemlichkeit, psychologischen Mechanismen, Politik und gesellschaftlichen Strukturen.Vollständiger Beitrag:https://writefreely.linuxat.de/die-big-tech-giganten#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit #fediversum #fedi #fediverserecht #Foss #diday #BIGTECH #Datenschutz #Datenschutz #Daten #Sicherheit #Europa #Wirtschaft #Technologie
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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    Die Bedeutung der Gemeinschaft in Zeiten der digitalen Welt!Gemeinschaft war von Anfang an das, was uns Menschen stark gemacht hat. Seit wir um das Feuer saßen, suchten wir Nähe, Teilhabe und Geborgenheit. Wir erzählten Geschichten, lachten miteinander, teilten, was wir hatten. Da entstand Vertrauen und das tiefe Wissen, dass man nie allein ist. Gemeinschaft war immer wie ein wärmendes Licht in der Dunkelheit, ein Ort, an dem man sich sicher und verstanden fühlte.Vollständiger Beitrag:https://writefreely.linuxat.de/die-bedeutung-der-gemeinschaft-in-zeiten-der-digitalen-welt#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit #fediversum #fedi #fediverserecht #Foss
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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    Spenden und Mitarbeit in Open-Source-Projekten!Spenden und Mitarbeit in Open-Source-Projekten sind nicht nur „wichtig“, sie sind existenzielle Notwendigkeiten für das digitale Ökosystem, von dem wir alle abhängen.Punkt 1. Open Source ist die unsichtbare Infrastruktur der digitalen Welt.Fast alles, was online funktioniert, läuft auf Open-Source-Software, von Webservern (Apache, Nginx, Caddy) über Programmiersprachen (Python, JavaScript) bis zu Betriebssystemen wie (Linux). Diese Infrastruktur wird oft als „Gemeingut“ betrachtet, aber sie erhält sich nicht von selbst. Ohne Ressourcen verfällt sie, Sicherheitslücken bleiben offen, Projekte stagnieren, Entwickler/innen verschwinden.Vollständiger Beitrag:https://writefreely.linuxat.de/spenden-und-mitarbeit-in-open-source-projekten#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit #fediversum #fedi #fediverserecht #Foss
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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    Gemeinschaft in der digitalen Zeit!Gemeinschaft ist auch heute möglich. Vielleicht sogar mehr denn je. Doch sie entsteht nicht automatisch durch Vernetzung. Sie entsteht durch Haltung.Die digitale Welt bietet uns Werkzeuge, die frühere Generationen nicht hatten. Wir können Menschen finden, die ähnliche Fragen bewegen, ähnliche Werte teilen oder ähnliche Wege gehen. Entfernungen verlieren an Bedeutung. Austausch kann jederzeit stattfinden. Wissen, Unterstützung und Inspiration sind zugänglich wie nie zuvor.Und trotzdem reicht Technikallein nicht aus. Gemeinschaft entsteht nicht durch Algorithmen, sondern durch Aufmerksamkeit. Sie wächst dort, wo Menschen nicht nur senden, sondern zuhören. Wo nicht Reichweite zählt, sondern Beziehung. Wo Beiträge nicht nur konsumiert, sondern ernst genommen werden.Eine digitale Gemeinschaft braucht klare Werte. Respekt im Umgang. Verlässlichkeit in der Teilnahme. Ehrlichkeit in den Worten. Sie braucht Räume, in denen nicht jeder perfekt sein muss. Räume, in denen Zweifel, Fragen und unterschiedliche Perspektiven Platz haben.Im Fediverse liegt dafür ein besonderer Möglichkeitsraum. Es ist nicht zentral kontrolliert und folgt keiner übergeordneten Gewinnlogik. Stattdessen besteht es aus vielen eigenständigen Instanzen, die von Menschen getragen werden, die Verantwortung für ihre Gemeinschaft übernehmen. Austausch entsteht hier nicht primär durch algorithmische Verstärkung, sondern durch echtes Interesse, bewusste Auswahl und gemeinsame Werte.Gerade dadurch eröffnet sich die Chance, Gemeinschaft wieder bewusst aufzubauen, in kleineren, überschaubaren Räumen, mit direkter Begegnung und echter Beteiligung. Nicht Masse steht im Vordergrund, sondern Nähe. Nicht maximale Aufmerksamkeit, sondern aufrichtiges Interesse. Wenn wir es zulassen, kann daraus ein Gegenentwurf zu den lauten Plattformen entstehen, die vor allem Tempo und Empörung belohnen.Doch diese Chance nutzt sich nicht von selbst. Sie lebt davon, dass wir uns einbringen. Dass wir nicht nur lesen, sondern antworten. Nicht nur beobachten, sondern mitgestalten. Dass wir Verantwortung übernehmen für den Ton, für die Atmosphäre, für das Miteinander.Gemeinschaft in der digitalen Zeit ist keine Kopie von früher. Sie ist eine Entscheidung. Eine bewusste Form von Verbundenheit in einer fragmentierten Welt.Das Fediversum kann ein solcher Raum sein.Wenn, wir ihn gemeinsam dazu machen.#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit #fediversum #fedi #fediverse
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    gebrauchskunst@fedifreu.deG
    Unterstützen | OpenSourceSeedshttps://www.opensourceseeds.org/unterst%C3%BCtzenOpenSourceSeeds unterstützenEin #Gemeingut braucht #Gemeinschaft und unsere Gemeinschaft braucht Dich. Engagiere dich jetzt mit uns #gegenKonzernmacht und für #Vielfalt auf dem Teller!Zeit Spenden Wir sind dankbar über jedes Engagement, um unsere Initiative und die Open-Source Sorten bekannter zu machen. Wenn du deine Zeit einbringen willst, kannst du:Anderen von OpenSourceSeeds erzählen und unsere Beiträge teilen auf Mastodon oder ...Unsere #Infomaterialien anfordern und verteilenOpen-Source Sorten im eigenen #Garten anbauen & weitergebenDu hast noch mehr #Ideen? #Meldedich unter info@opensourceseeds.org.Geld Spenden Unsere Arbeit trägt sich über #ehrenamtlichesEngagement, Stiftungs-Förderungen und über Spenden. Dabei ist jede Spende von Bedeutung, egal ob groß oder klein.Unser #Spendenkonto:OpenSourceSeeds - AgrecolSparkasse GöttingenIBAN: DE25 2605 0001 0000 1552 18BIC: NOLADE21GOE#OpenSourceSeeds wird von #AGRECOL e.V. durchgeführt, einem gemeinnützigen Verein. Spenden aus #Deutschland können steuerlich geltend gemacht werden. Bei Spenden bis zu 200,- € reicht der Kontoauszug als Nachweis für das Finanzamt. Ab einer Spende von 200,- € erstellen wir gern eine Spendenbescheinigung, hierfür benötigen wir deine Anschrift. Jährlich können Spenden bis zur Höhe von bis zu 20 % der Gesamteinkünfte von der Steuer abgesetzt werden.Deine #Spende wirkt... in unseren Projekten!#Saatgut für alleDie #Tomate #Sunviva war als erste Sorte vor Patenten geschützt - dank der Open-Source Lizenz. In den darauf folgenden Jahren folgten neun weitere Sorten: zwei #Tomaten, vier #Getreide, ein #Zuckermais, eine #Kartoffel und eine #Chili. Doch damit nicht genug. Unser Ziel: Ein vielfältiger, gemeinnütziger Saatgutsektor!https://www.opensourceseeds.org/unterst%C3%BCtzen
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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    Gemeinschaft – früher selbstverständlich, heute selten!Früher war Gemeinschaft keine romantische Idee, sondern eine Lebensform. Man lebte nah beieinander, arbeitete miteinander, war wirtschaftlich und sozial voneinander abhängig. Familie, Nachbarschaft, Dorf oder Verein bildeten ein Gefüge, das nicht gewählt, sondern gegeben war. Wer aus der Reihe fiel, blieb trotzdem Teil davon. Man konnte sich einander nicht entziehen.Gemeinschaft entstand aus Notwendigkeit und aus Begrenzung. Die Wege waren kurz, die Möglichkeiten überschaubar, die Rollen klar verteilt. Man wusste, wer zuständig war, wer half, wer Verantwortung trug. Konflikte wurden nicht vermieden, sondern ausgetragen, weil man sich am nächsten Tag wieder begegnete. Nähe war keine Option, sondern Realität.Heute gilt Unabhängigkeit als höchster Wert. Mobilität wird gefeiert, Selbstverwirklichung über alles gestellt. Wir ziehen für Arbeit um, wechseln Freundeskreise, gestalten Identität flexibel. Digitale Netzwerke geben uns das Gefühl von Zugehörigkeit, ohne dass wir wirklich eingebunden sind. Man ist erreichbar, aber selten verantwortlich. Man gehört zu vielem, aber steht für wenig ein.Gemeinschaft ist dadurch nicht verschwunden, doch sie ist unverbindlich geworden. Sie basiert weniger auf Verpflichtung und mehr auf persönlichem Nutzen. Sobald es unbequem wird, zieht man sich zurück. Der Markt hat viele Aufgaben übernommen, die früher Menschen füreinander erfüllten. Betreuung, Pflege, Unterstützung, sogar Gespräche lassen sich organisieren, ohne dass Beziehung entstehen muss.Vielleicht haben wir nicht verlernt, Gemeinschaft zu leben, sondern verlernt, Abhängigkeit auszuhalten. Echte Gemeinschaft begrenzt, fordert, bindet. Sie verlangt Zeit, Geduld und Kompromissbereitschaft. In einer Gesellschaft, die Geschwindigkeit und Individualität belohnt, wirkt das beinahe altmodisch.Und doch bleibt die Sehnsucht. Sie zeigt sich überall dort, wo Menschen wieder nach Zugehörigkeit suchen. Die Frage ist nicht, ob Gemeinschaft möglich ist. Die Frage ist, ob wir bereit sind, wieder Verantwortung füreinander zu übernehmen.Was wäre für dich ein erster kleiner Schritt. Schreib es uns!#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit
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    gnu0os0ta@gotosozial.linuxat.deG
    Wir sind verbunden und doch allein. Aus Isolation wird Gemeinschaft!Doch wie können wir das wirklich verändern!Nicht als schöne Idee, sondern im Alltag. Nicht nur als Gefühl, sondern als gelebte Gemeinschaft.Vielleicht beginnt es damit, dass wir langsamer werden.Dass wir nicht nur überfliegen, sondern wirklich lesen. Nicht nur reagieren, sondern antworten. Nicht nur senden, sondern zuhören.Gemeinschaft entsteht nicht durch Reichweite. Sie entsteht durch Beziehung.Und Beziehung wächst dort, wo wir ein Stück von uns zeigen, das nicht perfekt ist.Wir können beginnen, ehrlicher miteinander zu sein.Nicht nur das teilen, was gut läuft, sondern auch das, was uns bewegt. Fragen zulassen, auf die es keine schnellen Antworten gibt. Und aufmerksam bleiben, wenn jemand etwas Persönliches erzählt, statt einfach weiterzuscrollen.Wir können kleine Rituale entstehen lassen.Wiederkehrende Momente, in denen wir bewusst miteinander in Kontakt treten. Ein Gedanke am Morgen. Eine offene Frage am Abend. Ein Raum zwischendurch, in dem jemand einfach sagen darf, heute ist es schwer.Wir können lernen, Geduld miteinander zu haben.Nicht jede Antwort kommt sofort. Nicht jeder ist jeden Tag sichtbar. Auch stille Zugehörigkeit ist echte Zugehörigkeit.Und wir können uns daran erinnern, dass hinter jedem Beitrag ein Mensch sitzt. Kein Profil. Kein Algorithmus. Sondern jemand mit einer Geschichte, mit Unsicherheiten, mit Sehnsucht nach Verbindung.Vielleicht bedeutet Umsetzung auch, Verantwortung zu übernehmen.Für den Ton, den wir anschlagen, die Wärme, die wir hineinbringen, und die Offenheit, die wir selbst vorleben.Gemeinschaft passiert nicht automatisch.Sie entsteht, wenn wir uns entscheiden, füreinander Raum zu halten.Das ist kein großes Projekt.Es beginnt in kleinen Momenten, durch aufmerksames Lesen, eine ehrliche Antwort und den Mut, den ersten Schritt zu wagen.Wenn wir verbunden sind und uns trotzdem allein fühlen, dann fehlt uns nicht das Netz.Es fehlt uns das bewusste Miteinander.Und genau das können wir hier üben.Schritt für Schritt. Mensch für Mensch.Was wäre für dich ein erster kleiner Schritt. Schreib es uns!#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit
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    hexe@weltenwanderer.blogH
    Manchmal liest man einen Text im Internet und spürt sofort, dass er etwas in einem auslöst. Kein produktives Nachdenken, kein inneres Nicken oder Widersprechen, sondern dieses leise Ziehen im Magen. Nicht, weil man sich ertappt fühlt, sondern weil etwas daran unangenehm stört. Der Ton ist härter als nötig, zwischen den Zeilen steckt mehr Verachtung als Argument und es wird spürbar, dass es hier nicht um Austausch, sondern um Abwertung geht.In den letzten Wochen bin ich immer wieder auf genau solche Texte gestoßen. Texte, die sich kritisch geben, aber keine Diskussion zulassen. Texte ohne Kommentarfunktion, ohne erkennbare Verantwortlichkeit, ohne echtes Gegenüber. Texte, die nicht erklären, sondern herabsetzen wollen. Die nicht einordnen, sondern provozieren. Zurück bleibt kein Erkenntnisgewinn, sondern das Gefühl, Zeugin eines aus sicherer Entfernung geführten Monologs geworden zu sein.Grundsätzlich habe ich nichts gegen Kritik. Im Gegenteil. Auch harte Kritik kann wichtig und notwendig sein. Verrisse haben ihren Platz, wenn sie sich ernsthaft mit Inhalten auseinandersetzen, wenn sie benennen, begründen und Haltung zeigen. Was mir hier jedoch begegnet, fühlt sich anders an. Es wirkt weniger wie Interesse an Themen oder Entwicklungen und mehr wie das Bedürfnis, sich über andere zu stellen, als müsse man andere kleinmachen, um sich selbst größer zu fühlen.Besonders irritierend ist es, wenn die Doppelmoral offen zutage tritt. Es werden Eigenschaften kritisiert, die im eigenen Text reproduziert werden. Feigheit wird anderen vorgeworfen, während man selbst anonym bleibt. Fehlende Haltung wird beklagt, während man sich jeder echten Verantwortung entzieht. Offenheit wird gefordert, doch der Dialog wird konsequent verweigert. Das wirkt nicht wie Analyse, sondern wie Projektion.An diesem Punkt fällt es mir schwer, solche Texte noch als Kritik zu lesen. Sie folgen weniger dem Wunsch nach Austausch als einem bekannten Trolling-Muster: provozieren, abwerten, verschwinden. Nicht, um etwas zu klären, sondern um eine Wirkung zu erzielen.In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff „Elite” verwendet. Er suggeriert Abschottung, Macht und Überlegenheit. Meine Erfahrung ist eine andere. Die Menschen gehen sehr unterschiedlich mit dem Bloggen um, schreiben über die verschiedensten Themen und suchen sich freiwillig Austausch, wenn er ihnen guttut. Das ist keine Elite, das ist Vielfalt. Und dass man sich vernetzt, voneinander lernt oder sich gegenseitig liest, ist kein Herrschaftsanspruch, sondern völlig normal.Ich habe mich gefragt, warum mich solche Texte früher stärker getriggert haben als heute. Vielleicht, weil ich damals noch dachte, mich erklären oder rechtfertigen zu müssen. Heute fällt mir diese Distanz leichter. Das liegt nicht daran, dass es mir egal geworden ist, sondern daran, dass ich klarer unterscheiden kann zwischen konstruktiver Kritik und destruktiver Abwertung. Nicht alles verdient eine Antwort. Und nicht jede Provokation verdient Aufmerksamkeit.Was mich dennoch nachdenklich stimmt, ist der Umgangston. Im Netz wird oft vergessen, dass auf der anderen Seite des Bildschirms in den meisten Fällen ein Mensch sitzt. Kein abstraktes Feindbild, keine anonyme Masse, sondern ein Mensch mit Erfahrungen, Gedanken und Verletzlichkeit. Worte verlieren nicht ihr Gewicht, nur weil man sie anonym ins Internet tippt. Sie treffen trotzdem.Es ist vielleicht naiv, sich eine respektvollere Diskussionskultur zu wünschen. Es scheint, als gehöre es zu unserer Zeit, dass Lautstärke mehr Aufmerksamkeit bekommt als Differenzierung. Aber ich glaube nicht, dass man das einfach hinnehmen muss. Man kann sich bewusst dafür entscheiden, anders zu schreiben, anders zu reagieren oder sich bewusst nicht auf jedes Spiel einzulassen.Früher hätten mich solche Texte wütend gemacht. Heute perlen sie an mir ab. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Klarheit. Ich muss mich nicht an jeder Provokation beteiligen. Ich muss niemanden herabsetzen, um meine eigene Haltung zu bestätigen.Gerade deshalb erscheint es mir umso wichtiger, bewusst anders mit solchen Situationen umzugehen. Nicht jede Lautstärke braucht ein Echo und nicht jede Provokation eine Antwort. Manchmal liegt die Stärke darin, sich dem Spiel zu entziehen und die eigene Haltung zu bewahren. Respektvolle und tolerante Räume entstehen dort, wo Menschen einander zuhören, wo Unterschiedlichkeit ausgehalten wird und wo niemand das Bedürfnis verspürt, andere herabzusetzen, um sich selbst zu bestätigen. Solche Orte sind vielleicht leiser, aber dafür beständiger. Und vielleicht sind sie genau deshalb das, was wir im Internet heute am dringendsten brauchen.Für mich bleibt am Ende die Frage, welche Art von Raum wir im Netz sein wollen. Laut oder tragfähig? Abwertend oder verbindend? Vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo wir uns diese Frage selbst stellen.Sorry, ich musste das einfach einmal loswerden. Die Gedanken dazu haben mich die letzten Tage sehr beschäftigt. Danke an meine zwei Lektoratsschäfchen Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden durch deepl.com/write korrigiert, ebenso ein paar Grammatikfehler.