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  3. Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

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49 Beiträge 21 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

    @z428eu

    Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

    Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

    Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

    Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

    @AwetTesfaiesus

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    schrieb zuletzt editiert von
    #25

    @mina @z428eu @AwetTesfaiesus

    könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)

    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

      @z428eu

      Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

      Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

      Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

      Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

      @AwetTesfaiesus

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      schrieb zuletzt editiert von
      #26

      @mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe

      prefec2@norden.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

        @mina @z428eu @AwetTesfaiesus

        könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)

        mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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        mina@berlin.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #27

        @pmj

        Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

        Es geht um Mentalität.

        Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

        @z428eu @AwetTesfaiesus

        samsteiner@swiss.socialS z428eu@quietmoon.orgZ 2 Antworten Letzte Antwort
        0
        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

          @pmj

          Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

          Es geht um Mentalität.

          Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

          @z428eu @AwetTesfaiesus

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          schrieb zuletzt editiert von
          #28

          @pmj @z428eu @AwetTesfaiesus @mina vielleicht sollte OpenSource-Software für geschäftliche Nutzung öfter etwas Kleines kosten?

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

            @pmj

            Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

            Es geht um Mentalität.

            Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

            @z428eu @AwetTesfaiesus

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            z428eu@quietmoon.org
            schrieb zuletzt editiert von
            #29

            Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.

            Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?

            Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?

            @mina @pmj

            ( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)

            pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

              Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

              Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

              liarsworld@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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              schrieb zuletzt editiert von
              #30

              @AwetTesfaiesus
              SH geht doch voran. In Bochum arbeitet @zendis an OpenDesk. Der IStGH trennt sich von M$ und will FOSS einsetzen. Es bestehen Kooperationen mit NL und F. Es läuft schon so einiges was viele nicht mitkriegen. Mir persönlich geht das auch zu langsam weil es schon 5 nach 12 ist, aber es sind auch einige Hürden zu nehmen. Mittlerweile ist das Thema auch über Medien etwas verbreiteter.
              Vielleicht tut es bei einigen noch nicht weh genug. Erst wenn denen sämtliche Accounts gesperrt werden und die Kreditkarte nicht mehr funktioniert scheint sich die Realität in deren Bregen eingeschlichen zu haben.

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org

                Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.

                Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?

                Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?

                @mina @pmj

                ( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)

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                schrieb zuletzt editiert von
                #31

                @z428eu @mina @AwetTesfaiesus

                naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
                was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
                besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist

                mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                  @mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #32

                  @heri @mina @z428eu @AwetTesfaiesus das läuft aktuell in SH anders. Da wird in die Weiterentwicklung von LibreOffice und Open-Xchange investiert. Und bei Zendis auch.

                  Ja das muss noch häufiger so sein. Aber einfach mal anfangen, könnte ja gut werden.

                  ij@nerdculture.deI 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

                    @z428eu @mina @AwetTesfaiesus

                    naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
                    was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
                    besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist

                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                    mina@berlin.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #33

                    @pmj

                    Exakt dies!

                    @z428eu @AwetTesfaiesus

                    z428eu@quietmoon.orgZ 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      @brewbart

                      Ist, was man selbst daraus macht. Angebote gibt es.

                      B This user is from outside of this forum
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                      brewbart@troet.cafe
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #34

                      @AwetTesfaiesus ah. Also wie anderswo auch. Wie beispielsweise bei einem großen, niedersächsischen Autobauer dessen Mitarbeitende viel zu oft im Regiozug oder dem ICE in die nächste Stadt so Krams wie Finanzübersichten für Vorstände vorbereiten oder Präsentationen für die Forschungsgruppe.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                        @pmj

                        Exakt dies!

                        @z428eu @AwetTesfaiesus

                        z428eu@quietmoon.orgZ This user is from outside of this forum
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                        z428eu@quietmoon.org
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #35
                        @mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
                        (Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
                        @pmj @AwetTesfaiesus
                        mina@berlin.socialM heri@net.miaumuh.chH 2 Antworten Letzte Antwort
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                        • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org
                          @mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
                          (Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
                          @pmj @AwetTesfaiesus
                          mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                          mina@berlin.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #36

                          @z428eu

                          Ich denke, es gibt viele, die zum Beispiel von MS-Access zu Open-Source-Datenbanken gewechselt sind.

                          Klar: Wenn du eine Oracle-Lösung hast, kommst du da nie wieder weg.

                          @pmj @AwetTesfaiesus

                          z428eu@quietmoon.orgZ 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

                            Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

                            Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

                            _ryekdarkener_@mastodon.social_ This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #37

                            @AwetTesfaiesus

                            Nein. Es ist die Haltung einer Mehrheit, die meint, auf ewig auf Kosten anderer leben zu müssen. Parteiübergreifend.

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                              @z428eu

                              Ich denke, es gibt viele, die zum Beispiel von MS-Access zu Open-Source-Datenbanken gewechselt sind.

                              Klar: Wenn du eine Oracle-Lösung hast, kommst du da nie wieder weg.

                              @pmj @AwetTesfaiesus

                              z428eu@quietmoon.orgZ This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #38

                              @mina Ok, ja, die kenne ich auch, aber da /war/ es eben in meinem Umfeld immer von vornherein die Entscheidung, Lizenzkosten zu sparen. Da ging es nie um "libre" oder Ethik oder Unabhängigkeit, sondern fast ausnahmslos immer um Geld. Dort gab es auch fast nie Vergleiche von Lösungen, und schlussendlich bleibt kostenlose Nutzbarkeit als der erste und meist einzige Aspekt von Relevanz.

                              @pmj @AwetTesfaiesus

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                                @heri @mina @z428eu @AwetTesfaiesus das läuft aktuell in SH anders. Da wird in die Weiterentwicklung von LibreOffice und Open-Xchange investiert. Und bei Zendis auch.

                                Ja das muss noch häufiger so sein. Aber einfach mal anfangen, könnte ja gut werden.

                                ij@nerdculture.deI This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #39

                                @prefec2 Wie jetzt?! Einfach anfangen, ohne einen detaillierten Plan in MS Projekt zu haben?! Nachher sagst Du noch, dass man flexibel und pragmatisch auf Probleme reagieren soll!

                                Pfffft! Wo kämen wir denn da hin?!

                                (Ja, ich weiss dass SH und das ZIT da deutlich flexibler sind als andere Kunden, die ich hatte, aber solche gibt es leider auch! Ist halt nicht jedes Land wie SH - leider!)

                                @AwetTesfaiesus

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org
                                  @mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
                                  (Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
                                  @pmj @AwetTesfaiesus
                                  heri@net.miaumuh.chH This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #40

                                  @z428eu @pmj @mina @AwetTesfaiesus

                                  Bei uns war es kaum jemals ein Wechsel von proprietär zu OpenSource. Desktop, Büro, Kommunikation, alles von Microsoft dominiert. Aber Entwicklung, Backend, Server, Hilfstools, und und wurde aus dem OpenSource-Bereich genommen. Nicht nur, weil es günstiger war, sondern meist auch besser und einfacher.

                                  z428eu@quietmoon.orgZ 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                    @AwetTesfaiesus

                                    Es irritiert mich immer wieder, wenn ich lese, Freie Software sei so geil, weil sie gratis sei.

                                    Das ist doch gar nicht der Punkt.

                                    Freiheit ist nicht Freibier.

                                    heri@net.miaumuh.chH This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #41

                                    @mina @AwetTesfaiesus

                                    Möchte beliebt machen, dass wir künftig den Begriff "freie" Software vermeiden, das verwirrt nur.

                                    OpenSource ist Software, deren Quellcode offengelegt ist. Heisst aber nicht unbedingt, dass sie gratis ist (z.B. Threema).

                                    Freeware ist gratis Software, aber nicht unbedingt OpenSource. z.B. GoogleMaps, die Legionen von Handy-Spielen, etc.

                                    Ich würde OpenSource-Distributoren raten, ein Lizenzmodell einzuführen, welches kommerzielle Benutzung kostenpflichtig macht, ohne technische Locks, um die Lizenzzahlung durchzusetzen. Wie beispielsweise Oracle: Du kannst das ganze umfangreiche Softwarepaket ohne Probleme installieren und benutzen. Nur die juristischen Lizenzbestimmungen sagen, dass du was abdrücken musst, wenn du damit Geld verdienst. Damit sind sie bisher offenbar gut gefahren, denn Oracle nagt nicht grad am Hungertuch.

                                    wolf@fedi.solibre.deW 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                                      @mina @AwetTesfaiesus

                                      Möchte beliebt machen, dass wir künftig den Begriff "freie" Software vermeiden, das verwirrt nur.

                                      OpenSource ist Software, deren Quellcode offengelegt ist. Heisst aber nicht unbedingt, dass sie gratis ist (z.B. Threema).

                                      Freeware ist gratis Software, aber nicht unbedingt OpenSource. z.B. GoogleMaps, die Legionen von Handy-Spielen, etc.

                                      Ich würde OpenSource-Distributoren raten, ein Lizenzmodell einzuführen, welches kommerzielle Benutzung kostenpflichtig macht, ohne technische Locks, um die Lizenzzahlung durchzusetzen. Wie beispielsweise Oracle: Du kannst das ganze umfangreiche Softwarepaket ohne Probleme installieren und benutzen. Nur die juristischen Lizenzbestimmungen sagen, dass du was abdrücken musst, wenn du damit Geld verdienst. Damit sind sie bisher offenbar gut gefahren, denn Oracle nagt nicht grad am Hungertuch.

                                      wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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                                      wolf@fedi.solibre.de
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #42

                                      @heri
                                      mag sein, dass es nicht allen klar ist, aber "Freie Software" (Floss) meint eben nicht "Freeware". Freie Software meint "free as free speach, not as free beer".

                                      @mina @AwetTesfaiesus

                                      heri@net.miaumuh.chH 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

                                        @heri
                                        mag sein, dass es nicht allen klar ist, aber "Freie Software" (Floss) meint eben nicht "Freeware". Freie Software meint "free as free speach, not as free beer".

                                        @mina @AwetTesfaiesus

                                        heri@net.miaumuh.chH This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #43

                                        @wolf @mina @AwetTesfaiesus Auch wenn du es hier nochmals definierst: Die Verwendung von "frei" führt halt trotzdem zu Verwirrung.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                                          @z428eu @pmj @mina @AwetTesfaiesus

                                          Bei uns war es kaum jemals ein Wechsel von proprietär zu OpenSource. Desktop, Büro, Kommunikation, alles von Microsoft dominiert. Aber Entwicklung, Backend, Server, Hilfstools, und und wurde aus dem OpenSource-Bereich genommen. Nicht nur, weil es günstiger war, sondern meist auch besser und einfacher.

                                          z428eu@quietmoon.orgZ This user is from outside of this forum
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                                          z428eu@quietmoon.org
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #44

                                          @heri Ja, das ist hier definitiv ähnlich gewesen, ist es immer noch. Gerade im Desktop/Office-Bereich gibt es keine Alternative zu Microsoft und gab es lang auch nix, was in relevanten Aspekten (Support durch Externe, Support für meist proprietäre Fachanwendungen, Support für die Dateitypen, die man für gewöhnlich zugeworfen bekommt, Bekanntheitsgrad bei den Anwendern, Erwartungshaltung, dass der Lieferant auch morgen die Software noch liefern kann, ...) "besser" gewesen wäre. Bei Systemen wie SAP, Oracle als Plattform, Dokumentenmanagement-Software und anderen proprietären Lösungen, auf die irgendwie Unternehmensanwendungen gepackt wurden, hingen auch immer Lizenzkosten, aber mindestens genau so viel Kosten für Customizing und Betreuung, dort wären Alternativen oft interessant und sogar denkbar gewesen, aber dort wäre der Aufwand für die spezifischen Anpassungen in einigen Fällen so exorbitant viel größer gewesen, dass der Lizenzkauf daneben verschmerzbar schien. Bei den Entwicklern, Admins, ... mit Tools, Frameworks, Third-Party-Modulen (npm, maven, PIP/CPAN, ...) war das schon immer anders, das waren meist aber Dinge, die das Management und den Einkauf nie interessiert hat - und dort war aber interessanterweise auch bei den Entwicklern selten bis nie die Sensibilisierung da, dass man vielleicht solchen Projekten irgendwelchen Support zukommen lassen müsste; das Maximum war dort mal ein Patch oder Kommunikation auf einer Mailingliste oder ein interner Fork, wenn irgendeine kritische Komponente nicht weitergepflegt wurde. Das hat sich in den letzten Jahren /etwas/ geändert, aber nur dort, wo das Management mittlerweile genauer hinschaut, was etwa and Third-Party-Abhängigkeiten in Software übernommen wird, Stichwort SBoM. Aber die Idee, dort auch /Geld/ in solche Projekte zu investieren, ist eher selten. Ich weiß nicht, ob das anders wäre, wenn es eben ... naja, mehr "kommerziell offene" Software gäbe, bei der klar ist, dass die Quellen offen sind, aber die für Enterprise-Einsatz Lizenzkäufe nach sich ziehen. Dann wiederum sehe ich aber, wie etwa bei RedHat Enterprise Linux einige Beteiligte mit viel Aufwand die Systeme von den Sources neu bauen, um eben /nicht/ Subscriptions an RedHat zahlen zu müssen, und dann hab ich weder eine klare Antwort noch weiß ich, was genau eigentlich die Frage ist, die gestellt und geklärt werden muss. An dem Punkt funktioniert ja nicht mal mehr das Modell "libre-aber-kostenpflichtig", wie es scheint.😔


                                          @pmj @mina @AwetTesfaiesus

                                          pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
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