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  3. Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

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49 Beiträge 21 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

    @z428eu

    Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

    Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

    Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

    Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

    @AwetTesfaiesus

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    z428eu@quietmoon.org
    schrieb zuletzt editiert von
    #17
    @mina Ja, das kenn ich auch, aus kleineren Organisationen. Wenn hier mehr Bewusstsein für das Thema "Freiheit" als Wert gegeben wäre, sähe das anders aus.
    @AwetTesfaiesus
    torstentorsten@social.tchncs.deT 1 Antwort Letzte Antwort
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    • agileranwalt@hameln.socialA agileranwalt@hameln.social

      @AwetTesfaiesus

      Um Hinblick auf Sicherheit würde es ja reichen, wenn man schnell umschalten kann. Wenn man also in wenigen Stunden auf Thunderbird umstellen kann, dann können die Leute ja weiter mit Outlook arbeiten, wenn sie damit produktiver sind.

      Ich hab früher jedenfalls Stellenanzeigen in denen etwas von Lotus Notes stand, sofort zur Seite gelegt.

      erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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      erikml@troet.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #18

      @agileranwalt @AwetTesfaiesus

      Nein.
      In Verwaltungen arbeitet ein großer Anteil Menschen, deren Verständnis ihrer Arbeitssoftware nicht ist "wenn ich X will, muss ich Funktion Y benutzen" sondern "wenn ich X will muss ich oben auf die 3. Schaltfläche von rechts klicken und dann auf die 5. Auswahloption."
      Selbst wenn man da technisch innerhalb von wenigen Stunden umschalten könnte (was mehr als fraglich ist, wenn man ein paar mehr Funktionen als reine Mailabwicklung nutzt),
      🧵

      erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

        @agileranwalt @AwetTesfaiesus

        Nein.
        In Verwaltungen arbeitet ein großer Anteil Menschen, deren Verständnis ihrer Arbeitssoftware nicht ist "wenn ich X will, muss ich Funktion Y benutzen" sondern "wenn ich X will muss ich oben auf die 3. Schaltfläche von rechts klicken und dann auf die 5. Auswahloption."
        Selbst wenn man da technisch innerhalb von wenigen Stunden umschalten könnte (was mehr als fraglich ist, wenn man ein paar mehr Funktionen als reine Mailabwicklung nutzt),
        🧵

        erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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        erikml@troet.cafe
        schrieb zuletzt editiert von
        #19

        @agileranwalt @AwetTesfaiesus

        würde wochenlang nichts mehr funktionieren.Man muss so umstellen, dass man diese Leute mitnimmt, die müssen die neuen Arbeitsroutinen auf ihre Art verinnerlichen und das geht nur, wenn sie dauerhaft damit arbeiten.
        Mal ganz abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass nach der Umstellungszeit noch ein merklicher Produktivitätsunterschied besteht.
        2/2
        Ceterum censeo afdem esse damnandum

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

          Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

          Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

          B This user is from outside of this forum
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          brewbart@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #20

          @AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)

          awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

            Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

            Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

            Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

            ipofanes@mastodon.socialI This user is from outside of this forum
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            ipofanes@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #21

            @AwetTesfaiesus such mal nach "Ude ballmer". Erstere wiederholte mehrmals "what else can you offer" ? Lang vor der Ampel.

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • B brewbart@troet.cafe

              @AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)

              awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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              awettesfaiesus@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #22

              @brewbart

              Ist, was man selbst daraus macht. Angebote gibt es.

              B 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • B brewbart@troet.cafe

                @AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)

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                awettesfaiesus@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #23

                @brewbart

                Aber wir sind keine Beamten.

                Ich vermute, wenn niemand was vertrauliches erzählen würde, bestünde die Zeitung aus 12 Seiten Kreuzworträtsel.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org
                  @mina Ja, das kenn ich auch, aus kleineren Organisationen. Wenn hier mehr Bewusstsein für das Thema "Freiheit" als Wert gegeben wäre, sähe das anders aus.
                  @AwetTesfaiesus
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                  torstentorsten@social.tchncs.de
                  schrieb zuletzt editiert von torstentorsten@social.tchncs.de
                  #24

                  @z428eu @mina @AwetTesfaiesus Ich hab den Eindruck, dass die Idee der #commons oder der #digitalcommons helfen würde, beide "Frei"heiten (kostenlos und modifizierbar) unter einen Hut zu bekommen. (wie das z.B. aktuell durch diese Petition gemacht wird: https://www.openpetition.de/petition/online/recognition-of-work-on-open-source-as-volunteering-in-germany#petition-main)

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                    @z428eu

                    Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

                    Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

                    Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

                    Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

                    @AwetTesfaiesus

                    pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
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                    pmj@social.pmj.rocks
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #25

                    @mina @z428eu @AwetTesfaiesus

                    könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)

                    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                      @z428eu

                      Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

                      Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

                      Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

                      Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

                      @AwetTesfaiesus

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #26

                      @mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe

                      prefec2@norden.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

                        @mina @z428eu @AwetTesfaiesus

                        könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)

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                        mina@berlin.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #27

                        @pmj

                        Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

                        Es geht um Mentalität.

                        Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

                        @z428eu @AwetTesfaiesus

                        samsteiner@swiss.socialS z428eu@quietmoon.orgZ 2 Antworten Letzte Antwort
                        0
                        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                          @pmj

                          Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

                          Es geht um Mentalität.

                          Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

                          @z428eu @AwetTesfaiesus

                          samsteiner@swiss.socialS This user is from outside of this forum
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                          samsteiner@swiss.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #28

                          @pmj @z428eu @AwetTesfaiesus @mina vielleicht sollte OpenSource-Software für geschäftliche Nutzung öfter etwas Kleines kosten?

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                            @pmj

                            Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

                            Es geht um Mentalität.

                            Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

                            @z428eu @AwetTesfaiesus

                            z428eu@quietmoon.orgZ This user is from outside of this forum
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                            z428eu@quietmoon.org
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #29

                            Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.

                            Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?

                            Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?

                            @mina @pmj

                            ( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)

                            pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                              Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

                              Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

                              Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

                              liarsworld@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #30

                              @AwetTesfaiesus
                              SH geht doch voran. In Bochum arbeitet @zendis an OpenDesk. Der IStGH trennt sich von M$ und will FOSS einsetzen. Es bestehen Kooperationen mit NL und F. Es läuft schon so einiges was viele nicht mitkriegen. Mir persönlich geht das auch zu langsam weil es schon 5 nach 12 ist, aber es sind auch einige Hürden zu nehmen. Mittlerweile ist das Thema auch über Medien etwas verbreiteter.
                              Vielleicht tut es bei einigen noch nicht weh genug. Erst wenn denen sämtliche Accounts gesperrt werden und die Kreditkarte nicht mehr funktioniert scheint sich die Realität in deren Bregen eingeschlichen zu haben.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org

                                Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.

                                Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?

                                Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?

                                @mina @pmj

                                ( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)

                                pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #31

                                @z428eu @mina @AwetTesfaiesus

                                naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
                                was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
                                besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist

                                mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                                  @mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe

                                  prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
                                  prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #32

                                  @heri @mina @z428eu @AwetTesfaiesus das läuft aktuell in SH anders. Da wird in die Weiterentwicklung von LibreOffice und Open-Xchange investiert. Und bei Zendis auch.

                                  Ja das muss noch häufiger so sein. Aber einfach mal anfangen, könnte ja gut werden.

                                  ij@nerdculture.deI 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

                                    @z428eu @mina @AwetTesfaiesus

                                    naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
                                    was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
                                    besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist

                                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #33

                                    @pmj

                                    Exakt dies!

                                    @z428eu @AwetTesfaiesus

                                    z428eu@quietmoon.orgZ 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      @brewbart

                                      Ist, was man selbst daraus macht. Angebote gibt es.

                                      B This user is from outside of this forum
                                      B This user is from outside of this forum
                                      brewbart@troet.cafe
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #34

                                      @AwetTesfaiesus ah. Also wie anderswo auch. Wie beispielsweise bei einem großen, niedersächsischen Autobauer dessen Mitarbeitende viel zu oft im Regiozug oder dem ICE in die nächste Stadt so Krams wie Finanzübersichten für Vorstände vorbereiten oder Präsentationen für die Forschungsgruppe.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                        @pmj

                                        Exakt dies!

                                        @z428eu @AwetTesfaiesus

                                        z428eu@quietmoon.orgZ This user is from outside of this forum
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                                        z428eu@quietmoon.org
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #35
                                        @mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
                                        (Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
                                        @pmj @AwetTesfaiesus
                                        mina@berlin.socialM heri@net.miaumuh.chH 2 Antworten Letzte Antwort
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                                        • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org
                                          @mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
                                          (Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
                                          @pmj @AwetTesfaiesus
                                          mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                                          mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                                          mina@berlin.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #36

                                          @z428eu

                                          Ich denke, es gibt viele, die zum Beispiel von MS-Access zu Open-Source-Datenbanken gewechselt sind.

                                          Klar: Wenn du eine Oracle-Lösung hast, kommst du da nie wieder weg.

                                          @pmj @AwetTesfaiesus

                                          z428eu@quietmoon.orgZ 1 Antwort Letzte Antwort
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