Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.
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@AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)
Ist, was man selbst daraus macht. Angebote gibt es.
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@AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)
Aber wir sind keine Beamten.
Ich vermute, wenn niemand was vertrauliches erzählen würde, bestünde die Zeitung aus 12 Seiten Kreuzworträtsel.
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@mina Ja, das kenn ich auch, aus kleineren Organisationen. Wenn hier mehr Bewusstsein für das Thema "Freiheit" als Wert gegeben wäre, sähe das anders aus.
@AwetTesfaiesus@z428eu @mina @AwetTesfaiesus Ich hab den Eindruck, dass die Idee der #commons oder der #digitalcommons helfen würde, beide "Frei"heiten (kostenlos und modifizierbar) unter einen Hut zu bekommen. (wie das z.B. aktuell durch diese Petition gemacht wird: https://www.openpetition.de/petition/online/recognition-of-work-on-open-source-as-volunteering-in-germany#petition-main)
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Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.
Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.
Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.
Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".
könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)
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Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.
Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.
Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.
Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".
@mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe
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könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)
Man kann nicht alles gesetzlich regeln.
Es geht um Mentalität.
Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.
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Man kann nicht alles gesetzlich regeln.
Es geht um Mentalität.
Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.
@pmj @z428eu @AwetTesfaiesus @mina vielleicht sollte OpenSource-Software für geschäftliche Nutzung öfter etwas Kleines kosten?
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Man kann nicht alles gesetzlich regeln.
Es geht um Mentalität.
Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.
Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.
Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?
Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?
( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)
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Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.
Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).
Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.
@AwetTesfaiesus
SH geht doch voran. In Bochum arbeitet @zendis an OpenDesk. Der IStGH trennt sich von M$ und will FOSS einsetzen. Es bestehen Kooperationen mit NL und F. Es läuft schon so einiges was viele nicht mitkriegen. Mir persönlich geht das auch zu langsam weil es schon 5 nach 12 ist, aber es sind auch einige Hürden zu nehmen. Mittlerweile ist das Thema auch über Medien etwas verbreiteter.
Vielleicht tut es bei einigen noch nicht weh genug. Erst wenn denen sämtliche Accounts gesperrt werden und die Kreditkarte nicht mehr funktioniert scheint sich die Realität in deren Bregen eingeschlichen zu haben. -
Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.
Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?
Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?
( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)
naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist -
@mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe
@heri @mina @z428eu @AwetTesfaiesus das läuft aktuell in SH anders. Da wird in die Weiterentwicklung von LibreOffice und Open-Xchange investiert. Und bei Zendis auch.
Ja das muss noch häufiger so sein. Aber einfach mal anfangen, könnte ja gut werden.
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naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist -
Ist, was man selbst daraus macht. Angebote gibt es.
@AwetTesfaiesus ah. Also wie anderswo auch. Wie beispielsweise bei einem großen, niedersächsischen Autobauer dessen Mitarbeitende viel zu oft im Regiozug oder dem ICE in die nächste Stadt so Krams wie Finanzübersichten für Vorstände vorbereiten oder Präsentationen für die Forschungsgruppe.
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@mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
(Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
@pmj @AwetTesfaiesus -
@mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
(Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
@pmj @AwetTesfaiesusIch denke, es gibt viele, die zum Beispiel von MS-Access zu Open-Source-Datenbanken gewechselt sind.
Klar: Wenn du eine Oracle-Lösung hast, kommst du da nie wieder weg.
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Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.
Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).
Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.
Nein. Es ist die Haltung einer Mehrheit, die meint, auf ewig auf Kosten anderer leben zu müssen. Parteiübergreifend.
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Ich denke, es gibt viele, die zum Beispiel von MS-Access zu Open-Source-Datenbanken gewechselt sind.
Klar: Wenn du eine Oracle-Lösung hast, kommst du da nie wieder weg.
@mina Ok, ja, die kenne ich auch, aber da /war/ es eben in meinem Umfeld immer von vornherein die Entscheidung, Lizenzkosten zu sparen. Da ging es nie um "libre" oder Ethik oder Unabhängigkeit, sondern fast ausnahmslos immer um Geld. Dort gab es auch fast nie Vergleiche von Lösungen, und schlussendlich bleibt kostenlose Nutzbarkeit als der erste und meist einzige Aspekt von Relevanz.
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@heri @mina @z428eu @AwetTesfaiesus das läuft aktuell in SH anders. Da wird in die Weiterentwicklung von LibreOffice und Open-Xchange investiert. Und bei Zendis auch.
Ja das muss noch häufiger so sein. Aber einfach mal anfangen, könnte ja gut werden.
@prefec2 Wie jetzt?! Einfach anfangen, ohne einen detaillierten Plan in MS Projekt zu haben?! Nachher sagst Du noch, dass man flexibel und pragmatisch auf Probleme reagieren soll!
Pfffft! Wo kämen wir denn da hin?!
(Ja, ich weiss dass SH und das ZIT da deutlich flexibler sind als andere Kunden, die ich hatte, aber solche gibt es leider auch! Ist halt nicht jedes Land wie SH - leider!)
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@mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
(Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
@pmj @AwetTesfaiesus@z428eu @pmj @mina @AwetTesfaiesus
Bei uns war es kaum jemals ein Wechsel von proprietär zu OpenSource. Desktop, Büro, Kommunikation, alles von Microsoft dominiert. Aber Entwicklung, Backend, Server, Hilfstools, und und wurde aus dem OpenSource-Bereich genommen. Nicht nur, weil es günstiger war, sondern meist auch besser und einfacher.
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Es irritiert mich immer wieder, wenn ich lese, Freie Software sei so geil, weil sie gratis sei.
Das ist doch gar nicht der Punkt.
Freiheit ist nicht Freibier.
Möchte beliebt machen, dass wir künftig den Begriff "freie" Software vermeiden, das verwirrt nur.
OpenSource ist Software, deren Quellcode offengelegt ist. Heisst aber nicht unbedingt, dass sie gratis ist (z.B. Threema).
Freeware ist gratis Software, aber nicht unbedingt OpenSource. z.B. GoogleMaps, die Legionen von Handy-Spielen, etc.
Ich würde OpenSource-Distributoren raten, ein Lizenzmodell einzuführen, welches kommerzielle Benutzung kostenpflichtig macht, ohne technische Locks, um die Lizenzzahlung durchzusetzen. Wie beispielsweise Oracle: Du kannst das ganze umfangreiche Softwarepaket ohne Probleme installieren und benutzen. Nur die juristischen Lizenzbestimmungen sagen, dass du was abdrücken musst, wenn du damit Geld verdienst. Damit sind sie bisher offenbar gut gefahren, denn Oracle nagt nicht grad am Hungertuch.