Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.
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Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.
Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?
Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?
( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)
naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist -
@mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe
@heri @mina @z428eu @AwetTesfaiesus das läuft aktuell in SH anders. Da wird in die Weiterentwicklung von LibreOffice und Open-Xchange investiert. Und bei Zendis auch.
Ja das muss noch häufiger so sein. Aber einfach mal anfangen, könnte ja gut werden.
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naja, da könnten wir jetzt stundenlang referieren über handel, produktion und wirtschaft und wie das alles die kosten eines produktes beeinflusst
was ich aber am meisten stossend finde ist die tatsache dass es offenbar nie ein problem war bzw. hinterfragt wurde exorbitante lizenzgebühren bei proprietärer software zu bezahlen aber sobald der code öffentlich zugänglich ist weigert man sich auch nur 1 cent zu investieren
besonders wenn man bedenkt dass in vielen fällen die opensource variante deutlich besser und sicherer ist -
Ist, was man selbst daraus macht. Angebote gibt es.
@AwetTesfaiesus ah. Also wie anderswo auch. Wie beispielsweise bei einem großen, niedersächsischen Autobauer dessen Mitarbeitende viel zu oft im Regiozug oder dem ICE in die nächste Stadt so Krams wie Finanzübersichten für Vorstände vorbereiten oder Präsentationen für die Forschungsgruppe.
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@mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
(Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
@pmj @AwetTesfaiesus -
@mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
(Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
@pmj @AwetTesfaiesusIch denke, es gibt viele, die zum Beispiel von MS-Access zu Open-Source-Datenbanken gewechselt sind.
Klar: Wenn du eine Oracle-Lösung hast, kommst du da nie wieder weg.
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Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.
Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).
Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.
Nein. Es ist die Haltung einer Mehrheit, die meint, auf ewig auf Kosten anderer leben zu müssen. Parteiübergreifend.
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Ich denke, es gibt viele, die zum Beispiel von MS-Access zu Open-Source-Datenbanken gewechselt sind.
Klar: Wenn du eine Oracle-Lösung hast, kommst du da nie wieder weg.
@mina Ok, ja, die kenne ich auch, aber da /war/ es eben in meinem Umfeld immer von vornherein die Entscheidung, Lizenzkosten zu sparen. Da ging es nie um "libre" oder Ethik oder Unabhängigkeit, sondern fast ausnahmslos immer um Geld. Dort gab es auch fast nie Vergleiche von Lösungen, und schlussendlich bleibt kostenlose Nutzbarkeit als der erste und meist einzige Aspekt von Relevanz.
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@heri @mina @z428eu @AwetTesfaiesus das läuft aktuell in SH anders. Da wird in die Weiterentwicklung von LibreOffice und Open-Xchange investiert. Und bei Zendis auch.
Ja das muss noch häufiger so sein. Aber einfach mal anfangen, könnte ja gut werden.
@prefec2 Wie jetzt?! Einfach anfangen, ohne einen detaillierten Plan in MS Projekt zu haben?! Nachher sagst Du noch, dass man flexibel und pragmatisch auf Probleme reagieren soll!
Pfffft! Wo kämen wir denn da hin?!
(Ja, ich weiss dass SH und das ZIT da deutlich flexibler sind als andere Kunden, die ich hatte, aber solche gibt es leider auch! Ist halt nicht jedes Land wie SH - leider!)
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@mina Ich bin dort extrem unsicher, ob dass diesselben Dinge und vor allem Nutzergruppen sind. Also auch: Wer von denen, die es nie als Problem gesehen haben, Lizenzgebühren an Microsoft, Oracle, ... zu zahlen, ist von dort gewechselt in eine Welt, in der man Open Source - Code verwendet, weil er gratis ist?
(Über das "besser" und "sicherer" müsste man vermutlich gesondert reden...)
@pmj @AwetTesfaiesus@z428eu @pmj @mina @AwetTesfaiesus
Bei uns war es kaum jemals ein Wechsel von proprietär zu OpenSource. Desktop, Büro, Kommunikation, alles von Microsoft dominiert. Aber Entwicklung, Backend, Server, Hilfstools, und und wurde aus dem OpenSource-Bereich genommen. Nicht nur, weil es günstiger war, sondern meist auch besser und einfacher.
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Es irritiert mich immer wieder, wenn ich lese, Freie Software sei so geil, weil sie gratis sei.
Das ist doch gar nicht der Punkt.
Freiheit ist nicht Freibier.
Möchte beliebt machen, dass wir künftig den Begriff "freie" Software vermeiden, das verwirrt nur.
OpenSource ist Software, deren Quellcode offengelegt ist. Heisst aber nicht unbedingt, dass sie gratis ist (z.B. Threema).
Freeware ist gratis Software, aber nicht unbedingt OpenSource. z.B. GoogleMaps, die Legionen von Handy-Spielen, etc.
Ich würde OpenSource-Distributoren raten, ein Lizenzmodell einzuführen, welches kommerzielle Benutzung kostenpflichtig macht, ohne technische Locks, um die Lizenzzahlung durchzusetzen. Wie beispielsweise Oracle: Du kannst das ganze umfangreiche Softwarepaket ohne Probleme installieren und benutzen. Nur die juristischen Lizenzbestimmungen sagen, dass du was abdrücken musst, wenn du damit Geld verdienst. Damit sind sie bisher offenbar gut gefahren, denn Oracle nagt nicht grad am Hungertuch.
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Möchte beliebt machen, dass wir künftig den Begriff "freie" Software vermeiden, das verwirrt nur.
OpenSource ist Software, deren Quellcode offengelegt ist. Heisst aber nicht unbedingt, dass sie gratis ist (z.B. Threema).
Freeware ist gratis Software, aber nicht unbedingt OpenSource. z.B. GoogleMaps, die Legionen von Handy-Spielen, etc.
Ich würde OpenSource-Distributoren raten, ein Lizenzmodell einzuführen, welches kommerzielle Benutzung kostenpflichtig macht, ohne technische Locks, um die Lizenzzahlung durchzusetzen. Wie beispielsweise Oracle: Du kannst das ganze umfangreiche Softwarepaket ohne Probleme installieren und benutzen. Nur die juristischen Lizenzbestimmungen sagen, dass du was abdrücken musst, wenn du damit Geld verdienst. Damit sind sie bisher offenbar gut gefahren, denn Oracle nagt nicht grad am Hungertuch.
@heri
mag sein, dass es nicht allen klar ist, aber "Freie Software" (Floss) meint eben nicht "Freeware". Freie Software meint "free as free speach, not as free beer". -
@heri
mag sein, dass es nicht allen klar ist, aber "Freie Software" (Floss) meint eben nicht "Freeware". Freie Software meint "free as free speach, not as free beer".@wolf @mina @AwetTesfaiesus Auch wenn du es hier nochmals definierst: Die Verwendung von "frei" führt halt trotzdem zu Verwirrung.
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@z428eu @pmj @mina @AwetTesfaiesus
Bei uns war es kaum jemals ein Wechsel von proprietär zu OpenSource. Desktop, Büro, Kommunikation, alles von Microsoft dominiert. Aber Entwicklung, Backend, Server, Hilfstools, und und wurde aus dem OpenSource-Bereich genommen. Nicht nur, weil es günstiger war, sondern meist auch besser und einfacher.
@heri Ja, das ist hier definitiv ähnlich gewesen, ist es immer noch. Gerade im Desktop/Office-Bereich gibt es keine Alternative zu Microsoft und gab es lang auch nix, was in relevanten Aspekten (Support durch Externe, Support für meist proprietäre Fachanwendungen, Support für die Dateitypen, die man für gewöhnlich zugeworfen bekommt, Bekanntheitsgrad bei den Anwendern, Erwartungshaltung, dass der Lieferant auch morgen die Software noch liefern kann, ...) "besser" gewesen wäre. Bei Systemen wie SAP, Oracle als Plattform, Dokumentenmanagement-Software und anderen proprietären Lösungen, auf die irgendwie Unternehmensanwendungen gepackt wurden, hingen auch immer Lizenzkosten, aber mindestens genau so viel Kosten für Customizing und Betreuung, dort wären Alternativen oft interessant und sogar denkbar gewesen, aber dort wäre der Aufwand für die spezifischen Anpassungen in einigen Fällen so exorbitant viel größer gewesen, dass der Lizenzkauf daneben verschmerzbar schien. Bei den Entwicklern, Admins, ... mit Tools, Frameworks, Third-Party-Modulen (npm, maven, PIP/CPAN, ...) war das schon immer anders, das waren meist aber Dinge, die das Management und den Einkauf nie interessiert hat - und dort war aber interessanterweise auch bei den Entwicklern selten bis nie die Sensibilisierung da, dass man vielleicht solchen Projekten irgendwelchen Support zukommen lassen müsste; das Maximum war dort mal ein Patch oder Kommunikation auf einer Mailingliste oder ein interner Fork, wenn irgendeine kritische Komponente nicht weitergepflegt wurde. Das hat sich in den letzten Jahren /etwas/ geändert, aber nur dort, wo das Management mittlerweile genauer hinschaut, was etwa and Third-Party-Abhängigkeiten in Software übernommen wird, Stichwort SBoM. Aber die Idee, dort auch /Geld/ in solche Projekte zu investieren, ist eher selten. Ich weiß nicht, ob das anders wäre, wenn es eben ... naja, mehr "kommerziell offene" Software gäbe, bei der klar ist, dass die Quellen offen sind, aber die für Enterprise-Einsatz Lizenzkäufe nach sich ziehen. Dann wiederum sehe ich aber, wie etwa bei RedHat Enterprise Linux einige Beteiligte mit viel Aufwand die Systeme von den Sources neu bauen, um eben /nicht/ Subscriptions an RedHat zahlen zu müssen, und dann hab ich weder eine klare Antwort noch weiß ich, was genau eigentlich die Frage ist, die gestellt und geklärt werden muss. An dem Punkt funktioniert ja nicht mal mehr das Modell "libre-aber-kostenpflichtig", wie es scheint.

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@AwetTesfaiesus Naja die EU knurrt schon. Aber DE fiept schon nur vor sich hin. 🤭
@decorum @AwetTesfaiesus Ich habe zugebissen und nun stehe ich alleine da ohne Job. Ich hätte sehr viel Reden halten sollen bei Null Umsetzung. Leute verdienen Geld durch Moderation und Kommunikation über bestimmte Probleme. Wehe da setzt wer um und Probleme verschwinden. Nö, funktioniert leider nicht, nicht in diesem Leben, nicht auf diesem Planeten.
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@heri Ja, das ist hier definitiv ähnlich gewesen, ist es immer noch. Gerade im Desktop/Office-Bereich gibt es keine Alternative zu Microsoft und gab es lang auch nix, was in relevanten Aspekten (Support durch Externe, Support für meist proprietäre Fachanwendungen, Support für die Dateitypen, die man für gewöhnlich zugeworfen bekommt, Bekanntheitsgrad bei den Anwendern, Erwartungshaltung, dass der Lieferant auch morgen die Software noch liefern kann, ...) "besser" gewesen wäre. Bei Systemen wie SAP, Oracle als Plattform, Dokumentenmanagement-Software und anderen proprietären Lösungen, auf die irgendwie Unternehmensanwendungen gepackt wurden, hingen auch immer Lizenzkosten, aber mindestens genau so viel Kosten für Customizing und Betreuung, dort wären Alternativen oft interessant und sogar denkbar gewesen, aber dort wäre der Aufwand für die spezifischen Anpassungen in einigen Fällen so exorbitant viel größer gewesen, dass der Lizenzkauf daneben verschmerzbar schien. Bei den Entwicklern, Admins, ... mit Tools, Frameworks, Third-Party-Modulen (npm, maven, PIP/CPAN, ...) war das schon immer anders, das waren meist aber Dinge, die das Management und den Einkauf nie interessiert hat - und dort war aber interessanterweise auch bei den Entwicklern selten bis nie die Sensibilisierung da, dass man vielleicht solchen Projekten irgendwelchen Support zukommen lassen müsste; das Maximum war dort mal ein Patch oder Kommunikation auf einer Mailingliste oder ein interner Fork, wenn irgendeine kritische Komponente nicht weitergepflegt wurde. Das hat sich in den letzten Jahren /etwas/ geändert, aber nur dort, wo das Management mittlerweile genauer hinschaut, was etwa and Third-Party-Abhängigkeiten in Software übernommen wird, Stichwort SBoM. Aber die Idee, dort auch /Geld/ in solche Projekte zu investieren, ist eher selten. Ich weiß nicht, ob das anders wäre, wenn es eben ... naja, mehr "kommerziell offene" Software gäbe, bei der klar ist, dass die Quellen offen sind, aber die für Enterprise-Einsatz Lizenzkäufe nach sich ziehen. Dann wiederum sehe ich aber, wie etwa bei RedHat Enterprise Linux einige Beteiligte mit viel Aufwand die Systeme von den Sources neu bauen, um eben /nicht/ Subscriptions an RedHat zahlen zu müssen, und dann hab ich weder eine klare Antwort noch weiß ich, was genau eigentlich die Frage ist, die gestellt und geklärt werden muss. An dem Punkt funktioniert ja nicht mal mehr das Modell "libre-aber-kostenpflichtig", wie es scheint.

naja, es gibt halt auch selten gute lizenz modelle
bsp. odoo - du bezahlst mehr wenn du es selber hostest, what?!
oder magento; gratis wenn community edition, ab 10k aufwärts für enterprise (vor adobe) und seit adobe musst du erst mit denen kommunizieren um preis zu erfahren
als kleine bude die z.b. gerade am anfang steht und/oder noch nicht weiss wie sich das geschäft entwickelt kann man sich zum teil die lizenzen schlicht nicht leisten benötigt aber halt trotzdem ne infrastruktur
und zum teil möchte man die projekte auch unterstützen weiss aber nicht wieist halt auch alles ziemlicher wildwuchs in dem bereich
@mina @AwetTesfaiesus @heri -
naja, es gibt halt auch selten gute lizenz modelle
bsp. odoo - du bezahlst mehr wenn du es selber hostest, what?!
oder magento; gratis wenn community edition, ab 10k aufwärts für enterprise (vor adobe) und seit adobe musst du erst mit denen kommunizieren um preis zu erfahren
als kleine bude die z.b. gerade am anfang steht und/oder noch nicht weiss wie sich das geschäft entwickelt kann man sich zum teil die lizenzen schlicht nicht leisten benötigt aber halt trotzdem ne infrastruktur
und zum teil möchte man die projekte auch unterstützen weiss aber nicht wieist halt auch alles ziemlicher wildwuchs in dem bereich
@mina @AwetTesfaiesus @heri@pmj Ja, volle Zustimmung, insbesondere auch genau zu den letzten beiden Punkten: Es ist ein Wildwuchs, der schwer zu überblicken ist, und manchmal weiß man nicht, wie man die Projekte unterstützen kann, wenn man will, und als kleine Bude am Anfang des Weges braucht man Infrastruktur schnell und skalierbar.
Und das ist dann der Punkt, an dem in meinem Umfeld auch gerade viele Startups bei Google gelandet sind, bei Workplace oder wie das auch immer heißt. Oder allgemein bei Angeboten von den Cloud-Hyperscalern: Die Softwarer ist meist robust und niederschwellig, Preismodelle im Wesentlichen abhängig von Nutzer- und Ressourcenbedarf sind zwar möglicherweise teurer, als wenn man den Kram on-prem hält oder das individualisiert, aber greifbarer und schneller in beide Richtungen skalierbar, und viele andere Ärgernisse, die man sonst auf dem Schirm hat, dort für den Anfang hinnehmbar gut gelöst. Und wenn man so groß ist, dass man dort raus will und kann, ist es ... fast nicht mehr möglich. Bei Office365/Azure ist das noch schlimmer.
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naja, es gibt halt auch selten gute lizenz modelle
bsp. odoo - du bezahlst mehr wenn du es selber hostest, what?!
oder magento; gratis wenn community edition, ab 10k aufwärts für enterprise (vor adobe) und seit adobe musst du erst mit denen kommunizieren um preis zu erfahren
als kleine bude die z.b. gerade am anfang steht und/oder noch nicht weiss wie sich das geschäft entwickelt kann man sich zum teil die lizenzen schlicht nicht leisten benötigt aber halt trotzdem ne infrastruktur
und zum teil möchte man die projekte auch unterstützen weiss aber nicht wieist halt auch alles ziemlicher wildwuchs in dem bereich
@mina @AwetTesfaiesus @heri -
@pmj Ja, volle Zustimmung, insbesondere auch genau zu den letzten beiden Punkten: Es ist ein Wildwuchs, der schwer zu überblicken ist, und manchmal weiß man nicht, wie man die Projekte unterstützen kann, wenn man will, und als kleine Bude am Anfang des Weges braucht man Infrastruktur schnell und skalierbar.
Und das ist dann der Punkt, an dem in meinem Umfeld auch gerade viele Startups bei Google gelandet sind, bei Workplace oder wie das auch immer heißt. Oder allgemein bei Angeboten von den Cloud-Hyperscalern: Die Softwarer ist meist robust und niederschwellig, Preismodelle im Wesentlichen abhängig von Nutzer- und Ressourcenbedarf sind zwar möglicherweise teurer, als wenn man den Kram on-prem hält oder das individualisiert, aber greifbarer und schneller in beide Richtungen skalierbar, und viele andere Ärgernisse, die man sonst auf dem Schirm hat, dort für den Anfang hinnehmbar gut gelöst. Und wenn man so groß ist, dass man dort raus will und kann, ist es ... fast nicht mehr möglich. Bei Office365/Azure ist das noch schlimmer.
jap, vendor lock-in müsste dringend aufgebrochen werden
@mina @AwetTesfaiesus @heri