#Instagram drosselt und drosselt, doch brauchbare Alternativen tun sich nicht auf.
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@thoralf @Saupreiss Ich habe aus Creator-Sicht geschrieben. Persönlich mag ich auch lieber keine Algos. Da hat Bluesky meiner Meinung nach von allen Plattformen die beste Mischung an Möglichkeiten hinbekommen.
@schlicksbier @Saupreiss Bluesky hat sich für mich disqualifiziert, weil es ICE den roten Teppich ausgerollt hat und auch, weil es eine amerikanisch kontrollierte Plattform ist.
Ich weiß, dass ich das sehr extreme Ansichten habe. Aber da es an der notwendigen Regulierung fehlt, kann ich mir nur so helfen.
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@schlicksbier @fasnix Reichweite..? das heißt hier Interaktion und die ist viel zufriedenstellender. und diese "Reichweite" kommt, wenn einige vor gehen und Menschen mitnehmen, win win
Instagram hat keine Relevanz mehr, dank shadow ban, Algorithmus, "Ai" und Faschismus.
@stullekovski @fasnix Es geht um eine *relevante* Reichweite. Was nutzt einem als Fotografen die reine Interaktion, wenn es dann doch an Models und Kunden fehlt? Interaktion ist ein netter Nebeneffekt und kann auch Lerngewinne mit sich bringen, es bezahlt aber weder meine Rechnungen noch finden sich darüber Menschen, die vor meine Kamera treten wollen.
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@schlicksbier @Saupreiss Bluesky hat sich für mich disqualifiziert, weil es ICE den roten Teppich ausgerollt hat und auch, weil es eine amerikanisch kontrollierte Plattform ist.
Ich weiß, dass ich das sehr extreme Ansichten habe. Aber da es an der notwendigen Regulierung fehlt, kann ich mir nur so helfen.
@thoralf @Saupreiss Geht auch weniger um eine Werbung an sich, aber Bluesky zeigt trotzdem von der Usability* und dem Onboarding wie es in manchen Sachen auch im Fediverse besser sein könnte. Da die Leute hier aber immer alles supi finden und eher über die anderen User schimpfen, wird sich im Fediverse nichts ändern.
* dürfte aber gerne mehr Zeichen und eine Edit-Funktion bei Bluesky geben
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@thoralf @Saupreiss Geht auch weniger um eine Werbung an sich, aber Bluesky zeigt trotzdem von der Usability* und dem Onboarding wie es in manchen Sachen auch im Fediverse besser sein könnte. Da die Leute hier aber immer alles supi finden und eher über die anderen User schimpfen, wird sich im Fediverse nichts ändern.
* dürfte aber gerne mehr Zeichen und eine Edit-Funktion bei Bluesky geben
@schlicksbier @Saupreiss Über die Usability hier, brauchen wir nicht so reden. Da bin ich selbst einer der größten Kritiker - und beiße auch immer wieder auf Granit.
Aber Änderungen kommen. Oft unerwartet.
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Die Interessen sind ungleich und daher schwer zu vereinen:
Content Creators aus beruflichen Gründen haben erst einmal ein Interesse daran, wahrgenommen zu werden.
Ich selbst habe eigentlich kein Interesse daran, wen wahrzunehmen, den ich nicht suche.
Und gehen wir jetzt mal weg von Individuen hin zu „Brands“: Da geht es ja darum, künstliche Loyalität, Engagement, etc. zu schaffen. Warum sollte ich das wollen?
@Saupreiss @thoralf Die Mischung (und Vernischung) macht eigentlich eine ideale Plattform aus. Wer nicht wirklich gesehen werden will, obwohl er/sie was aussendet, kann ja auch bei Instagram (und hier) z.B. steuern, wer die eigenen Postings sehen kann. Insofern wäre auch damit allen geholfen, anstatt dass es viele Plattformen gibt, wo die Menschen aneinander vorbei aussenden und es nur eine extrem kleine Mischmenge gibt.
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@schlicksbier @Saupreiss Über die Usability hier, brauchen wir nicht so reden. Da bin ich selbst einer der größten Kritiker - und beiße auch immer wieder auf Granit.
Aber Änderungen kommen. Oft unerwartet.
Aber du kannst dir deinen Client doch selbst aussuchen und außerdem gibt es nicht nur Mastodon?
(Geht gleich wieder, ich find selbst raus.)
Im Ernst: Ich bin nicht der Ansicht, das Fedi muss für jede:n geeignet sein. Wir sind Nische und ohne ganz viel Geld und Enshitification (sonst gibt es kein Geld) wird es auch Nische bleiben. Viel mehr erwarte ich da nicht mehr, sondern bin nur froh, diese Nische halt zu haben.
Wichtiger wäre, die großen zu regulieren.
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@fasnix @stullekovski Und heute ist es nicht mehr so. Deswegen gibt es ja den Artikel.
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Aber du kannst dir deinen Client doch selbst aussuchen und außerdem gibt es nicht nur Mastodon?
(Geht gleich wieder, ich find selbst raus.)
Im Ernst: Ich bin nicht der Ansicht, das Fedi muss für jede:n geeignet sein. Wir sind Nische und ohne ganz viel Geld und Enshitification (sonst gibt es kein Geld) wird es auch Nische bleiben. Viel mehr erwarte ich da nicht mehr, sondern bin nur froh, diese Nische halt zu haben.
Wichtiger wäre, die großen zu regulieren.
@Saupreiss @thoralf Ich habe auch nichts gegen Nischen. Es ist nur für alle ein Verlust, wenn es am Ende nur noch solche kleinen Nischenlösungen gibt. Mein Problem sind dazu auch die Leute, die nicht wahr haben wollen, dass das hier nur eine Mikro-Nische in der Nische ist und es für *die* Lösung für alle sehen und propagieren. Die Schnittmenge mit denen, die Linux nicht für eine Nische sondern als eine Lösung für alle halten, ist übrigens exorbitant groß ;-).
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@fasnix @stullekovski Und heute ist es nicht mehr so. Deswegen gibt es ja den Artikel.
@schlicksbier
Mea culpa, habe ich jetzt erst gelesen.
Frage:
Wie lernten sich Fotograf:in und Models *vor* Social-Media-Zeiten kennen?
Was machte Instagram in dieser Hinsicht so stark?
@stullekovski -
@Saupreiss @thoralf Ich habe auch nichts gegen Nischen. Es ist nur für alle ein Verlust, wenn es am Ende nur noch solche kleinen Nischenlösungen gibt. Mein Problem sind dazu auch die Leute, die nicht wahr haben wollen, dass das hier nur eine Mikro-Nische in der Nische ist und es für *die* Lösung für alle sehen und propagieren. Die Schnittmenge mit denen, die Linux nicht für eine Nische sondern als eine Lösung für alle halten, ist übrigens exorbitant groß ;-).
Linux ist ja auch keine Nische, sondern hat eine extrem hohe Marktpenetration, insbesondere wegen der Universalwanze Android.
(Mal schauen, wie viele Blocks mir das einbringt.)
Ich hab auch nicht das Gefühl, dass Leute eine Vorstellung davon haben, wie riesig und teuer Migrationsprojekte sind, was „Linux auf Desktop“ wirklich kostet…
Und ich bin schon privilegiert, weil ich Win tatsächlich kaum anfassen muss.
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@stullekovski @fasnix Es geht um eine *relevante* Reichweite. Was nutzt einem als Fotografen die reine Interaktion, wenn es dann doch an Models und Kunden fehlt? Interaktion ist ein netter Nebeneffekt und kann auch Lerngewinne mit sich bringen, es bezahlt aber weder meine Rechnungen noch finden sich darüber Menschen, die vor meine Kamera treten wollen.
@schlicksbier @fasnix was bringen dir likes und views? das gaukelt Instagram außerdem vor.
du kannst in den kommenden Wochen immer mehr auf das Fediverse verweisen (und begründen) und so Menschen mitnehmen.
Läuft deine "Kundengewinnung" nur über Instagram? Das wäre kritisch und fatal. Ich nehme an, du hast eine Homepage? Dann auch dort auf das Fediverse verlinken, wo deine Fotos dann sind.
Der Wille muss da sein, da kann keiner helfen. -
Linux ist ja auch keine Nische, sondern hat eine extrem hohe Marktpenetration, insbesondere wegen der Universalwanze Android.
(Mal schauen, wie viele Blocks mir das einbringt.)
Ich hab auch nicht das Gefühl, dass Leute eine Vorstellung davon haben, wie riesig und teuer Migrationsprojekte sind, was „Linux auf Desktop“ wirklich kostet…
Und ich bin schon privilegiert, weil ich Win tatsächlich kaum anfassen muss.
@Saupreiss @thoralf Natürlich ist es eine Nische und in verschiedenen professionellen Bereichen völlig unbrauchbar. Statista hilft da weiter was den Marktanteil angeht …

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@schlicksbier @fasnix was bringen dir likes und views? das gaukelt Instagram außerdem vor.
du kannst in den kommenden Wochen immer mehr auf das Fediverse verweisen (und begründen) und so Menschen mitnehmen.
Läuft deine "Kundengewinnung" nur über Instagram? Das wäre kritisch und fatal. Ich nehme an, du hast eine Homepage? Dann auch dort auf das Fediverse verlinken, wo deine Fotos dann sind.
Der Wille muss da sein, da kann keiner helfen.@stullekovski @fasnix Keiner redet von Likes und Views. Für letzteres müsste man übrigens zu Flickr gehen ;-). Und niemand redet davon, sich nur auf Social Media zu verlassen. Aber von allen Social Media Plattformen haben die Meta Seiten einen Anteil von 100% was Models und Kunden angeht und 90% was Verkäufe angeht. Verlinken aufs Fediverse bringt rein gar nichts, alleine schon wegen Reichweite und Usability angeht.
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#Instagram drosselt und drosselt, doch brauchbare Alternativen tun sich nicht auf. Was für Alternativen und Perspektiven könnte man vielleicht selbst zum #Vernetzen schaffen?
https://www.schlicksbier.com/was-tun-wenn-sichtbarkeit-verschwindet/
@schlicksbier Wir sind in einem anderen Bereich unterwegs, machen aber natürlich ähnliche Erfahrungen.
Wir unterscheiden zwischen Nutzenden (die sind auch im Fediverse) und Vernetzungen (Vereine, Museen, BürgermeisterInnen...). Letztere sind hier kaum vertreten, weil eben "die Masse", Geduld und Zeit (Personal) fehlt.
Dabei wäre es gerade in dem Bereich (politische Bildung, Klima, Geschichte...) so enorm wichtig, über den Meta-Rand zu schauen. Mitnehmen? Hoffnungslos...- Zwiespalt -
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@stullekovski @fasnix Es geht um eine *relevante* Reichweite. Was nutzt einem als Fotografen die reine Interaktion, wenn es dann doch an Models und Kunden fehlt? Interaktion ist ein netter Nebeneffekt und kann auch Lerngewinne mit sich bringen, es bezahlt aber weder meine Rechnungen noch finden sich darüber Menschen, die vor meine Kamera treten wollen.
@schlicksbier
Ich denke, dass nicht nur _kritische Masse_ wichtig ist. Für Influenzer etc. ist auch der Satz aus deiner Antwort auf einen Kommentar maßgeblich:*Zudem ist auch keine Plattform so monetarisierungsfeindlich wie das Fediverse.*
Im Fediverse ist eben (noch) kein Geld zu verdienen.
Vielleicht kommt das noch.
Irgendwann.
Dass Unternehmen auch Influenzern im Fediverse Geld für Werbung zahlen, wenn sie in deren Augen ausreichend Follower haben ....
@stullekovski @fasnix -
@schlicksbier
Ich denke, dass nicht nur _kritische Masse_ wichtig ist. Für Influenzer etc. ist auch der Satz aus deiner Antwort auf einen Kommentar maßgeblich:*Zudem ist auch keine Plattform so monetarisierungsfeindlich wie das Fediverse.*
Im Fediverse ist eben (noch) kein Geld zu verdienen.
Vielleicht kommt das noch.
Irgendwann.
Dass Unternehmen auch Influenzern im Fediverse Geld für Werbung zahlen, wenn sie in deren Augen ausreichend Follower haben ....
@stullekovski @fasnix@dsw28 @stullekovski @fasnix Ich meine dabei selbst nicht Influenzer und klassische Werbung. Selbst freischaffende Künstler:innen sind hier immer wieder angegangen worden, wenn sie für sich und ihre Sachen werben. Und entsprechend gering ist auch die Menge der Verkäufe auf diesen Plattformen. Da man aber nicht unendlich viel bespielen kann, ist klar, dass die meisten dann beim Platzhirsch bleiben. Es nutzt ja auch keiner Etsy, weil er/sie die Plattform so toll findet …
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@schlicksbier Wir sind in einem anderen Bereich unterwegs, machen aber natürlich ähnliche Erfahrungen.
Wir unterscheiden zwischen Nutzenden (die sind auch im Fediverse) und Vernetzungen (Vereine, Museen, BürgermeisterInnen...). Letztere sind hier kaum vertreten, weil eben "die Masse", Geduld und Zeit (Personal) fehlt.
Dabei wäre es gerade in dem Bereich (politische Bildung, Klima, Geschichte...) so enorm wichtig, über den Meta-Rand zu schauen. Mitnehmen? Hoffnungslos...- Zwiespalt -
@stadt_land_erleben Absolute Zustimmung, wobei es auch bei den Nutzenden in vielen Gegenden recht mau aussieht. Kommt halt immer darauf an, in welcher Region die Hauptzielgruppe ist.
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@dsw28 @stullekovski @fasnix Ich meine dabei selbst nicht Influenzer und klassische Werbung. Selbst freischaffende Künstler:innen sind hier immer wieder angegangen worden, wenn sie für sich und ihre Sachen werben. Und entsprechend gering ist auch die Menge der Verkäufe auf diesen Plattformen. Da man aber nicht unendlich viel bespielen kann, ist klar, dass die meisten dann beim Platzhirsch bleiben. Es nutzt ja auch keiner Etsy, weil er/sie die Plattform so toll findet …
@schlicksbier
Dass freischaffende Künstler angegangen wurden ist mir bisher nicht untergekommen.
️
Ich sehe ja aber auch nicht alles.
Bei den 'Influenzern' ist das schon so.
Die kommen nicht weil es hier (noch) nichts zu holen gibt.