#Instagram drosselt und drosselt, doch brauchbare Alternativen tun sich nicht auf.
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@stullekovski @fasnix Das Fediverse hat keinerlei kritische Reichweite. So nett es für die Freizeit hier ist (deswegen bin ich ja auch hier), hat es in der professionellen Fotografie *überhaupt keine* Relevanz. Du findest hier weder Models noch Kund:innen. Insta war früher anders. Da stimmte die Mischung.
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@schlicksbier @Saupreiss Tja, so ist das halt bei einer Sucht: Die Drogen, dir dir schaden, sind halt auch die, die es (vermeintlich) cool machen ...
Ich sehe ja auch in meinem Umfeld, wie abhängig die Leute von Facebook, WhatsApp, Instagram, X und TikTok sind.
Der Unterschied zu einer physischen Abhängigkeit ist da wirklich nicht groß.@thoralf @Saupreiss Naja, das sollte man schon etwas differenzierter betrachten. Sicherlich gibt es gerade auch unter den Jugendlichen welche, die Social Media süchtig sind, aber in einem geschäftlichen Kontext können Algorithmen natürlich schon Sinn machen (sofern man nicht gnadenlos gedrosselt wird ;-)). Ohne Algos gehen auch viele Beiträge ins Nirvana, weil die User nichtständig online sind. Und die wenigsten klicken sich durch ihre komplette Timeline um alles verrpasste nachzuholen.
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@schlicksbier @Saupreiss Tja, so ist das halt bei einer Sucht: Die Drogen, dir dir schaden, sind halt auch die, die es (vermeintlich) cool machen ...
Ich sehe ja auch in meinem Umfeld, wie abhängig die Leute von Facebook, WhatsApp, Instagram, X und TikTok sind.
Der Unterschied zu einer physischen Abhängigkeit ist da wirklich nicht groß.Ich denke auch, es gehört Idealismus dazu.
Fotografen sind nicht primär auf Insta, weil sie sich über tolle Bilder austauschen möchten. Das „Gesehen werden wollen“ ist ja kein Selbstzweck oder Eitelkeit. Es ist eine geschäftliche Anforderung an die Plattform. Das Problem ist eher, dass es teurer wird, die Plattform diese Anforderung erfüllt.
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Ich denke auch, es gehört Idealismus dazu.
Fotografen sind nicht primär auf Insta, weil sie sich über tolle Bilder austauschen möchten. Das „Gesehen werden wollen“ ist ja kein Selbstzweck oder Eitelkeit. Es ist eine geschäftliche Anforderung an die Plattform. Das Problem ist eher, dass es teurer wird, die Plattform diese Anforderung erfüllt.
@Saupreiss @thoralf Eine ideale Plattform sollte eigentlich beides verbinden. Am Ende wäre das für alle teilnehmenden auch am gewinnbringendsten. Zumindest beim Austausch kann das Fediverse punkten, aber auch Flickr ist da gar nicht so schlecht, wie man denken mag.
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@thoralf @Saupreiss Naja, das sollte man schon etwas differenzierter betrachten. Sicherlich gibt es gerade auch unter den Jugendlichen welche, die Social Media süchtig sind, aber in einem geschäftlichen Kontext können Algorithmen natürlich schon Sinn machen (sofern man nicht gnadenlos gedrosselt wird ;-)). Ohne Algos gehen auch viele Beiträge ins Nirvana, weil die User nichtständig online sind. Und die wenigsten klicken sich durch ihre komplette Timeline um alles verrpasste nachzuholen.
Es sind nicht nur die Jugendlichen, die das betrifft.
Wenn die Algorithmen von den Nutzern kontrolliert werden (können), dann bin ich damit fein.
Aber wenn die Plattform Algorithmen anwendet, die die Nutzer weder beeinflussen können, noch verstehen, ist das für mich ein rotes Tuch. -
@Saupreiss @thoralf Eine ideale Plattform sollte eigentlich beides verbinden. Am Ende wäre das für alle teilnehmenden auch am gewinnbringendsten. Zumindest beim Austausch kann das Fediverse punkten, aber auch Flickr ist da gar nicht so schlecht, wie man denken mag.
Die Interessen sind ungleich und daher schwer zu vereinen:
Content Creators aus beruflichen Gründen haben erst einmal ein Interesse daran, wahrgenommen zu werden.
Ich selbst habe eigentlich kein Interesse daran, wen wahrzunehmen, den ich nicht suche.
Und gehen wir jetzt mal weg von Individuen hin zu „Brands“: Da geht es ja darum, künstliche Loyalität, Engagement, etc. zu schaffen. Warum sollte ich das wollen?
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@Saupreiss @thoralf Eine ideale Plattform sollte eigentlich beides verbinden. Am Ende wäre das für alle teilnehmenden auch am gewinnbringendsten. Zumindest beim Austausch kann das Fediverse punkten, aber auch Flickr ist da gar nicht so schlecht, wie man denken mag.
@schlicksbier @Saupreiss
Da bin ich tatsächlich anderer Meinung.Ich sehe keinen Vorteil darin, wenn man mir ungefragt Dinge präsentiert, nach denen ich nicht gefragt habe.
Wenn ich explizit auf ein "zeig mir mal was neues!" klicke, dann darf der gern was unerwartetes passieren.
Aber in meiner Timeline will ich das (und nur das) sehen, was ich kontrolliere.Deswegen sind Plattformen wie Flickr für mich auch nicht interessant.
Ja, da haben wir eine Zielkonflikt.
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@stullekovski @fasnix Das Fediverse hat keinerlei kritische Reichweite. So nett es für die Freizeit hier ist (deswegen bin ich ja auch hier), hat es in der professionellen Fotografie *überhaupt keine* Relevanz. Du findest hier weder Models noch Kund:innen. Insta war früher anders. Da stimmte die Mischung.
@schlicksbier @fasnix Reichweite..? das heißt hier Interaktion und die ist viel zufriedenstellender. und diese "Reichweite" kommt, wenn einige vor gehen und Menschen mitnehmen, win win
Instagram hat keine Relevanz mehr, dank shadow ban, Algorithmus, "Ai" und Faschismus.
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@schlicksbier @Saupreiss
Da bin ich tatsächlich anderer Meinung.Ich sehe keinen Vorteil darin, wenn man mir ungefragt Dinge präsentiert, nach denen ich nicht gefragt habe.
Wenn ich explizit auf ein "zeig mir mal was neues!" klicke, dann darf der gern was unerwartetes passieren.
Aber in meiner Timeline will ich das (und nur das) sehen, was ich kontrolliere.Deswegen sind Plattformen wie Flickr für mich auch nicht interessant.
Ja, da haben wir eine Zielkonflikt.
@thoralf @Saupreiss Ich habe aus Creator-Sicht geschrieben. Persönlich mag ich auch lieber keine Algos. Da hat Bluesky meiner Meinung nach von allen Plattformen die beste Mischung an Möglichkeiten hinbekommen.
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@thoralf @Saupreiss Ich habe aus Creator-Sicht geschrieben. Persönlich mag ich auch lieber keine Algos. Da hat Bluesky meiner Meinung nach von allen Plattformen die beste Mischung an Möglichkeiten hinbekommen.
@schlicksbier @Saupreiss Bluesky hat sich für mich disqualifiziert, weil es ICE den roten Teppich ausgerollt hat und auch, weil es eine amerikanisch kontrollierte Plattform ist.
Ich weiß, dass ich das sehr extreme Ansichten habe. Aber da es an der notwendigen Regulierung fehlt, kann ich mir nur so helfen.
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@schlicksbier @fasnix Reichweite..? das heißt hier Interaktion und die ist viel zufriedenstellender. und diese "Reichweite" kommt, wenn einige vor gehen und Menschen mitnehmen, win win
Instagram hat keine Relevanz mehr, dank shadow ban, Algorithmus, "Ai" und Faschismus.
@stullekovski @fasnix Es geht um eine *relevante* Reichweite. Was nutzt einem als Fotografen die reine Interaktion, wenn es dann doch an Models und Kunden fehlt? Interaktion ist ein netter Nebeneffekt und kann auch Lerngewinne mit sich bringen, es bezahlt aber weder meine Rechnungen noch finden sich darüber Menschen, die vor meine Kamera treten wollen.
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@schlicksbier @Saupreiss Bluesky hat sich für mich disqualifiziert, weil es ICE den roten Teppich ausgerollt hat und auch, weil es eine amerikanisch kontrollierte Plattform ist.
Ich weiß, dass ich das sehr extreme Ansichten habe. Aber da es an der notwendigen Regulierung fehlt, kann ich mir nur so helfen.
@thoralf @Saupreiss Geht auch weniger um eine Werbung an sich, aber Bluesky zeigt trotzdem von der Usability* und dem Onboarding wie es in manchen Sachen auch im Fediverse besser sein könnte. Da die Leute hier aber immer alles supi finden und eher über die anderen User schimpfen, wird sich im Fediverse nichts ändern.
* dürfte aber gerne mehr Zeichen und eine Edit-Funktion bei Bluesky geben
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@thoralf @Saupreiss Geht auch weniger um eine Werbung an sich, aber Bluesky zeigt trotzdem von der Usability* und dem Onboarding wie es in manchen Sachen auch im Fediverse besser sein könnte. Da die Leute hier aber immer alles supi finden und eher über die anderen User schimpfen, wird sich im Fediverse nichts ändern.
* dürfte aber gerne mehr Zeichen und eine Edit-Funktion bei Bluesky geben
@schlicksbier @Saupreiss Über die Usability hier, brauchen wir nicht so reden. Da bin ich selbst einer der größten Kritiker - und beiße auch immer wieder auf Granit.
Aber Änderungen kommen. Oft unerwartet.
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Die Interessen sind ungleich und daher schwer zu vereinen:
Content Creators aus beruflichen Gründen haben erst einmal ein Interesse daran, wahrgenommen zu werden.
Ich selbst habe eigentlich kein Interesse daran, wen wahrzunehmen, den ich nicht suche.
Und gehen wir jetzt mal weg von Individuen hin zu „Brands“: Da geht es ja darum, künstliche Loyalität, Engagement, etc. zu schaffen. Warum sollte ich das wollen?
@Saupreiss @thoralf Die Mischung (und Vernischung) macht eigentlich eine ideale Plattform aus. Wer nicht wirklich gesehen werden will, obwohl er/sie was aussendet, kann ja auch bei Instagram (und hier) z.B. steuern, wer die eigenen Postings sehen kann. Insofern wäre auch damit allen geholfen, anstatt dass es viele Plattformen gibt, wo die Menschen aneinander vorbei aussenden und es nur eine extrem kleine Mischmenge gibt.
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@schlicksbier @Saupreiss Über die Usability hier, brauchen wir nicht so reden. Da bin ich selbst einer der größten Kritiker - und beiße auch immer wieder auf Granit.
Aber Änderungen kommen. Oft unerwartet.
Aber du kannst dir deinen Client doch selbst aussuchen und außerdem gibt es nicht nur Mastodon?
(Geht gleich wieder, ich find selbst raus.)
Im Ernst: Ich bin nicht der Ansicht, das Fedi muss für jede:n geeignet sein. Wir sind Nische und ohne ganz viel Geld und Enshitification (sonst gibt es kein Geld) wird es auch Nische bleiben. Viel mehr erwarte ich da nicht mehr, sondern bin nur froh, diese Nische halt zu haben.
Wichtiger wäre, die großen zu regulieren.
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@fasnix @stullekovski Und heute ist es nicht mehr so. Deswegen gibt es ja den Artikel.
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Aber du kannst dir deinen Client doch selbst aussuchen und außerdem gibt es nicht nur Mastodon?
(Geht gleich wieder, ich find selbst raus.)
Im Ernst: Ich bin nicht der Ansicht, das Fedi muss für jede:n geeignet sein. Wir sind Nische und ohne ganz viel Geld und Enshitification (sonst gibt es kein Geld) wird es auch Nische bleiben. Viel mehr erwarte ich da nicht mehr, sondern bin nur froh, diese Nische halt zu haben.
Wichtiger wäre, die großen zu regulieren.
@Saupreiss @thoralf Ich habe auch nichts gegen Nischen. Es ist nur für alle ein Verlust, wenn es am Ende nur noch solche kleinen Nischenlösungen gibt. Mein Problem sind dazu auch die Leute, die nicht wahr haben wollen, dass das hier nur eine Mikro-Nische in der Nische ist und es für *die* Lösung für alle sehen und propagieren. Die Schnittmenge mit denen, die Linux nicht für eine Nische sondern als eine Lösung für alle halten, ist übrigens exorbitant groß ;-).
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@fasnix @stullekovski Und heute ist es nicht mehr so. Deswegen gibt es ja den Artikel.
@schlicksbier
Mea culpa, habe ich jetzt erst gelesen.
Frage:
Wie lernten sich Fotograf:in und Models *vor* Social-Media-Zeiten kennen?
Was machte Instagram in dieser Hinsicht so stark?
@stullekovski -
@Saupreiss @thoralf Ich habe auch nichts gegen Nischen. Es ist nur für alle ein Verlust, wenn es am Ende nur noch solche kleinen Nischenlösungen gibt. Mein Problem sind dazu auch die Leute, die nicht wahr haben wollen, dass das hier nur eine Mikro-Nische in der Nische ist und es für *die* Lösung für alle sehen und propagieren. Die Schnittmenge mit denen, die Linux nicht für eine Nische sondern als eine Lösung für alle halten, ist übrigens exorbitant groß ;-).
Linux ist ja auch keine Nische, sondern hat eine extrem hohe Marktpenetration, insbesondere wegen der Universalwanze Android.
(Mal schauen, wie viele Blocks mir das einbringt.)
Ich hab auch nicht das Gefühl, dass Leute eine Vorstellung davon haben, wie riesig und teuer Migrationsprojekte sind, was „Linux auf Desktop“ wirklich kostet…
Und ich bin schon privilegiert, weil ich Win tatsächlich kaum anfassen muss.
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@stullekovski @fasnix Es geht um eine *relevante* Reichweite. Was nutzt einem als Fotografen die reine Interaktion, wenn es dann doch an Models und Kunden fehlt? Interaktion ist ein netter Nebeneffekt und kann auch Lerngewinne mit sich bringen, es bezahlt aber weder meine Rechnungen noch finden sich darüber Menschen, die vor meine Kamera treten wollen.
@schlicksbier @fasnix was bringen dir likes und views? das gaukelt Instagram außerdem vor.
du kannst in den kommenden Wochen immer mehr auf das Fediverse verweisen (und begründen) und so Menschen mitnehmen.
Läuft deine "Kundengewinnung" nur über Instagram? Das wäre kritisch und fatal. Ich nehme an, du hast eine Homepage? Dann auch dort auf das Fediverse verlinken, wo deine Fotos dann sind.
Der Wille muss da sein, da kann keiner helfen.