Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:
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Aber die neoliberale Propaganga funktioniert doch prima seit Jahrzehnten.
@mina Ja, anscheinend lebt die Mehrheit der Menschen, um verarscht zu werden. Deshalb nimmt es ja auch kein Ende mit diesem System...
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Ich als gelernte Versicherungsmathematikerin widerspreche da.
Das Prinzip "Versicherung" ist im Grunde schon sehr sinnvoll, weil es extreme individuelle Risiken über die Zeit und in der Breite streut.
Dass es im real existierenden Versicherungswesen eher darum geht, dich zu schröpfen, steht auf einem anderen Blatt.
@mina @unionista Du beschreibst genau den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Die Theorie ist schön und gut, wird aber in der Praxis genau nicht gelebt, weil wegen Gier untergraben. Ergo gilt, was ich gesagt habe: Das Prinzip alle für einen, einer für alle gilt nicht – in der Praxis wohlgemerkt.
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@paulfoerster
Stimmt so auch nicht.Wenn es um Krankheiten geht, bist du schon gut versorgt. Merkst du, wenn du z.B. einen schweren Unfall hast oder Krebs bekommst. Da gilt alle für einen.
@mina@unionista @mina Zähne können ganz schön schmerzen, glaub mit das, sowohl biologisch als auch monetär. Bei Zähnen gilt das Solidaritätsprinzip nicht.
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Was war an den Polykliniken in der DDR so schlecht?
@mina Aus eigener Erfahrung kann ich da nichts dazu sagen, denn ich bin um Westen aufgewachsen.
So, wie ich es vor vielen Jahren mal gehört habe, war es nicht gut, dass alles "von oben" gesteuert und angeordnet wurde. Eigeninitiative war kaum möglich und wurde selten geduldet. Das ermöglichte somit kaum Innovation, frustrierte die Menschen im System und dazu kam noch der typische Mangel an Medikamenten etc. dazu.
Aber, wie gesagt: Ich war damals nicht dort. -
@unionista @mina Zähne können ganz schön schmerzen, glaub mit das, sowohl biologisch als auch monetär. Bei Zähnen gilt das Solidaritätsprinzip nicht.
@paulfoerster
Um es mal einfach zu sagen: wenn dein Zahn schmerzt, bekommst du in D – je nachdem was nötig ist – auf Kassenleistung eine Kariesbehandlung mit Füllung, eine Wurzelbehandlung oder der vereiterte Zahn wird dir gezogen.Was kostet, das ist der Zahnersatz.
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Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:
Alle Personen (auch Beamte und gesunde Reiche) verpflichtend in die gesetzliche Krankenkasse und die Beitragsbemessungsgrenze (Maximalbeitrag) abschaffen.
Für 90% aller Haushalte mehr Netto vom Brutto => mehr Konsum => Wirtschaftswachstum
Für Unternehmen niedrigere Lohnnebenkosten => mehr Wettbewerbsfähigkeit
Eigentlich ein No-Brainer. Es gibt keine ökonomischen Argumente dagegen, nur den Unwillen
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@mina
Und endlich mal die horrenden Gelder für Ärztefunktionär*innen zu reduzieren, die oft bezahlt werden, um von Kongress zu Kongress zu tingeln.
Am besten wäre sowieso, endlich das sauteuer Krankenkassensystem abzuschaffen. -
@mina eine Zusatzversicherung bringt weniger Profit als eine volle Versicherung. Siehe auch:
https://lobbypedia.de/wiki/Parteispenden_aus_dem_Finanzsektor
@benni Man kann doch Beamten und Reichen nicht an die Privilegien gehen, Schließlich halten sie im Gegensatz zu den Faulen und Lifestyle-Halbtagslern Deutschland am Laufen.
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der herrschenden Klasse.
Und in der Arschloch-Partei CDU wird diskutiert, ob man Zahnbehandlungen zur Privatsache machen will.
Warum das Pack von so vielen Leuten gewählt wird, werde ich wohl nie verstehen.
2/2
@mina
Ich kenne mehrere Privatversicherte (Beamte wie Vielverdienende), die viel lieber in der gesetzlichen Krankenkasse wären, weil es für sie auch günstiger wäre. Aber anscheinend ist der Wechsel ziemlich schwer und auch nicht immer möglich. -
@mina
Ich kenne mehrere Privatversicherte (Beamte wie Vielverdienende), die viel lieber in der gesetzlichen Krankenkasse wären, weil es für sie auch günstiger wäre. Aber anscheinend ist der Wechsel ziemlich schwer und auch nicht immer möglich.So wie das System ist, ist es ja auch korrekt, dass es schwer ist.
Es wäre ja unfair, wenn man erst niedrigere Beiträge in der privaten zahlt, und dann, wenn einem einfällt, dass Familienversicherung ja ganz prima ist, oder die private feststellt, dass eine chronische Krankheit nicht versichert ist, in die gesetzliche wechselt.
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So wie das System ist, ist es ja auch korrekt, dass es schwer ist.
Es wäre ja unfair, wenn man erst niedrigere Beiträge in der privaten zahlt, und dann, wenn einem einfällt, dass Familienversicherung ja ganz prima ist, oder die private feststellt, dass eine chronische Krankheit nicht versichert ist, in die gesetzliche wechselt.
@mina
Ich wollte damit eher darauf hinaus, dass eine Zusammenlegung auch für die meisten derzeit privat Versicherten vorteilhaft wäre. -
@mina
Ich wollte damit eher darauf hinaus, dass eine Zusammenlegung auch für die meisten derzeit privat Versicherten vorteilhaft wäre.Da stimme ich dir total zu.
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Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:
Alle Personen (auch Beamte und gesunde Reiche) verpflichtend in die gesetzliche Krankenkasse und die Beitragsbemessungsgrenze (Maximalbeitrag) abschaffen.
Für 90% aller Haushalte mehr Netto vom Brutto => mehr Konsum => Wirtschaftswachstum
Für Unternehmen niedrigere Lohnnebenkosten => mehr Wettbewerbsfähigkeit
Eigentlich ein No-Brainer. Es gibt keine ökonomischen Argumente dagegen, nur den Unwillen
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@mina
Gesundheitssteuer. -
@mina
Gesundheitssteuer.Ja. Noch besser.
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Ja. Noch besser.
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Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:
Alle Personen (auch Beamte und gesunde Reiche) verpflichtend in die gesetzliche Krankenkasse und die Beitragsbemessungsgrenze (Maximalbeitrag) abschaffen.
Für 90% aller Haushalte mehr Netto vom Brutto => mehr Konsum => Wirtschaftswachstum
Für Unternehmen niedrigere Lohnnebenkosten => mehr Wettbewerbsfähigkeit
Eigentlich ein No-Brainer. Es gibt keine ökonomischen Argumente dagegen, nur den Unwillen
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Bei der PKV und dem Rest bin ich bei dir. Aber:
Beitragsbemessungsgrenze abschaffen würde Unternehmen sehr stark belasten. Denn sie bezahlen 50% der Krankenkassenbeiträge, diese Lohnnebenkosten würden also massiv steigen. (Für ca 2,2 Millionen ArbeitnehmerInnen die derzeit darüber liegen)
Es macht auch Sinn die Beiträge bei einer vernünftigen Höhe zu deckeln: Versicherungskosten sollen realistische Kosten abbilden.
Lieber Spitzensteuersätze erhöhen.
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@paulfoerster
Um es mal einfach zu sagen: wenn dein Zahn schmerzt, bekommst du in D – je nachdem was nötig ist – auf Kassenleistung eine Kariesbehandlung mit Füllung, eine Wurzelbehandlung oder der vereiterte Zahn wird dir gezogen.Was kostet, das ist der Zahnersatz.
@unionista @mina In der Schweiz kannst Du eine Niere gegen einen Zahn tauschen.

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Bei der PKV und dem Rest bin ich bei dir. Aber:
Beitragsbemessungsgrenze abschaffen würde Unternehmen sehr stark belasten. Denn sie bezahlen 50% der Krankenkassenbeiträge, diese Lohnnebenkosten würden also massiv steigen. (Für ca 2,2 Millionen ArbeitnehmerInnen die derzeit darüber liegen)
Es macht auch Sinn die Beiträge bei einer vernünftigen Höhe zu deckeln: Versicherungskosten sollen realistische Kosten abbilden.
Lieber Spitzensteuersätze erhöhen.
Bei der Rente ähnlich. Wenn jemand plötzlich Anspruch auf 5.000 € Rente hat, weil die Person jahrelang massiv eingezahlt hat, wäre auch schwer finanzierbar. Die Rentendeckel sind schon ok. Das wäre wirklich hart zu vermitteln. Wer gut verdient soll ruhig auch privat absichern.
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@unionista @mina In der Schweiz kannst Du eine Niere gegen einen Zahn tauschen.

@paulfoerster
Uiui. Fahren da die Leute auch nach Ungarn zum Zähne richten?Habe ich schon gehört, dass die Schweiz weltweit eines der besten, aber auch teuersten Gesundheitssysteme hat.
@mina -
@paulfoerster
Uiui. Fahren da die Leute auch nach Ungarn zum Zähne richten?Habe ich schon gehört, dass die Schweiz weltweit eines der besten, aber auch teuersten Gesundheitssysteme hat.
@mina@unionista @mina Ja, das wird durchaus gemacht. In Ungarn kostet der Spass nur einen Bruchteil.
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Bei der PKV und dem Rest bin ich bei dir. Aber:
Beitragsbemessungsgrenze abschaffen würde Unternehmen sehr stark belasten. Denn sie bezahlen 50% der Krankenkassenbeiträge, diese Lohnnebenkosten würden also massiv steigen. (Für ca 2,2 Millionen ArbeitnehmerInnen die derzeit darüber liegen)
Es macht auch Sinn die Beiträge bei einer vernünftigen Höhe zu deckeln: Versicherungskosten sollen realistische Kosten abbilden.
Lieber Spitzensteuersätze erhöhen.
Die Unternehmen zahlen immer 100% der Beiträge der Arbeitnehmer, ob sie nun vorher den Umweg über den Lohnzettel nehmen, oder nicht.
Der Witz ist ja, die Beitragssätze zu senken, damit das ganz mehr oder weniger aufkommensneutral ist (ein bisschen mehr darf reinkommen).
Wirklich hohe Beiträge würden die Leute zahlen, die kein Arbeitseinkommen, sondern Einkommen aus Vermögen beziehen.
Das ist eine Solidarabgabe, kein Sparplan.