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  3. Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:

Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:

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  • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

    @muhnin

    Aha, eine Terroristin!

    @mina

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    muhnin@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #61

    @Saupreiss @mina Nur eine freundliche Aufforderung!

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    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

      Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:

      Alle Personen (auch Beamte und gesunde Reiche) verpflichtend in die gesetzliche Krankenkasse und die Beitragsbemessungsgrenze (Maximalbeitrag) abschaffen.

      Für 90% aller Haushalte mehr Netto vom Brutto => mehr Konsum => Wirtschaftswachstum

      Für Unternehmen niedrigere Lohnnebenkosten => mehr Wettbewerbsfähigkeit

      Eigentlich ein No-Brainer. Es gibt keine ökonomischen Argumente dagegen, nur den Unwillen

      1/2

      wicki@bonn.socialW This user is from outside of this forum
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      wicki@bonn.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #62

      @mina Sorry, aber Dein Lösungsansatz ist unterkomplex und damit auch populistisch. Probleme, die Du ignorierst: niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser können sich nur finanzieren, wenn sie von Privatpatienten die 2,3 bis 3,5 fache Summe für annähernd gleiche Leistungen nehmen. 90% der Gesundheitskosten entstehen im letzten Lebensjahr - egal ob du vorher krank oder gesund warst. Keines dieser Problem würde durch Deinen Vorschlag gelöst.

      mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • ditol@freiburg.socialD ditol@freiburg.social

        @mina
        Ich wollte damit eher darauf hinaus, dass eine Zusammenlegung auch für die meisten derzeit privat Versicherten vorteilhaft wäre.

        erio7@nfdi.socialE This user is from outside of this forum
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        erio7@nfdi.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #63

        @ditol @mina
        Ja, z.b. Auch für Freelancer mit Familie.

        Skandalös ist die Beihilfe des Staates für Beamte, die nur an privat-Versicherungen ausgezahlt wird.
        Eine Änderung wird derzeit angeblich in einigen bundesländern ( unter dem presse-radar) diskutiert.
        Grundsätzlich sollten Beamte aber die gleichberechtigte gkv-versorgung einklagen können.

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

          @mina

          Jene wenigen, die ich privat kenne, ist das bei überschaubarer Sample-Größe (n=4) bei 75%.

          @fin

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          mina@berlin.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #64

          @Saupreiss

          Nicht schlecht!

          @fin

          saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

            @Saupreiss

            Nicht schlecht!

            @fin

            saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
            saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
            saupreiss@pfalz.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #65

            @mina

            Keine Ahnung: Ist nicht repräsentativ. Sind überwiegend angestellt, weil sie wollen. Wollen überwiegend nicht, weil wirtschaftlich "riskant". Sind aber keine Feiglinge.

            Ein niedergelassener Arzt ist auch immer Chef eines Teams und unterliegt fragwürdigen Kontrollen ihrer Ausgabepraxis.

            Womöglich sollte man warmherziger auf IGELs reagieren...

            @fin

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

              @mina

              Nichts gegen den Vorschlag, aber das mit dem sinkenden Lohnnebenkosten musst du, denke ich, erklären.

              mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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              mina@berlin.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #66

              @Saupreiss

              Da gibt es mehrere Gründe für:

              Wir haben in Deutschland zwei Risikogemeinschaften:

              Eine für Beamte und gesunde Reiche und eine für den Rest.

              Natürlich wird die durchschnittliche Gesundheit in der zweiten (relevant für die Beitragssätze) besser, wenn man die Menschen aus der ersten dazunimmt.

              Natürlich werden die Beitragssätze sinken, wenn man auch die Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit und Kapital hinzunimmt.

              saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                @Saupreiss

                Da gibt es mehrere Gründe für:

                Wir haben in Deutschland zwei Risikogemeinschaften:

                Eine für Beamte und gesunde Reiche und eine für den Rest.

                Natürlich wird die durchschnittliche Gesundheit in der zweiten (relevant für die Beitragssätze) besser, wenn man die Menschen aus der ersten dazunimmt.

                Natürlich werden die Beitragssätze sinken, wenn man auch die Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit und Kapital hinzunimmt.

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                saupreiss@pfalz.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #67

                @mina Ja, die Frage ist nur, an welchem Symptom man kratzt.

                Etwa die Zweiklassenmedizin.

                mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • wicki@bonn.socialW wicki@bonn.social

                  @mina Sorry, aber Dein Lösungsansatz ist unterkomplex und damit auch populistisch. Probleme, die Du ignorierst: niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser können sich nur finanzieren, wenn sie von Privatpatienten die 2,3 bis 3,5 fache Summe für annähernd gleiche Leistungen nehmen. 90% der Gesundheitskosten entstehen im letzten Lebensjahr - egal ob du vorher krank oder gesund warst. Keines dieser Problem würde durch Deinen Vorschlag gelöst.

                  mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                  mina@berlin.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #68

                  @wicki

                  Ich finde dein Argument etwas seltsam.

                  Nach einer solchen Reform gäbe es nach Anpassung der Beitragssätze genauso viel Geld im System (idealerweise ein bisschen mehr), als jetzt in der GKV + PKV bei der gleichen Anzahl von Leistungserbringenden.

                  Nur die Lastenverteilung würde sich ein wenig verschieben.

                  Das mit dem letzten Lebensjahr ist ein ganz anderes Thema.

                  Über Verbesserungen bei der Entlohnung der Leistungserbringenden sollte man aber reden.

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                    @mina Ja, die Frage ist nur, an welchem Symptom man kratzt.

                    Etwa die Zweiklassenmedizin.

                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                    mina@berlin.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #69

                    @Saupreiss

                    Es geht genau um die 2-Klassen-Medizin.

                    saupreiss@pfalz.socialS pluhmen@kanoa.deP 2 Antworten Letzte Antwort
                    0
                    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                      @Saupreiss

                      Es geht genau um die 2-Klassen-Medizin.

                      saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                      saupreiss@pfalz.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #70

                      @mina Okay, konkreter: Mehr Patientys behandeln, als die KV zugesteht, ist ein Risiko: Mehr Aufwand, wobei der nicht bezahlt würde, dafür aber mehr Risiken ("Budgetüberschreitung" bis "Regress") beinhaltet.
                      Auf solche Deals lässt sich auch niemand ein, der sein Team auch nur mag.

                      mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                        @mina Okay, konkreter: Mehr Patientys behandeln, als die KV zugesteht, ist ein Risiko: Mehr Aufwand, wobei der nicht bezahlt würde, dafür aber mehr Risiken ("Budgetüberschreitung" bis "Regress") beinhaltet.
                        Auf solche Deals lässt sich auch niemand ein, der sein Team auch nur mag.

                        mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                        mina@berlin.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #71

                        @Saupreiss

                        An dem ganzen System ist verdammt viel kaputt.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                          @Saupreiss

                          Es geht genau um die 2-Klassen-Medizin.

                          pluhmen@kanoa.deP This user is from outside of this forum
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                          pluhmen@kanoa.de
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #72

                          @mina Wobei es keine erste ohne die zweite geben würde. Die Concorde ist abgestürzt.

                          @Saupreiss

                          saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • pluhmen@kanoa.deP pluhmen@kanoa.de

                            @mina Wobei es keine erste ohne die zweite geben würde. Die Concorde ist abgestürzt.

                            @Saupreiss

                            saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #73

                            @pluhmen

                            Die (Ärztefunktionärs-) Erzählung, dass es ohne die PKV die GKV nicht gäbe, stimmt vermutlich ebenso, da Mischkalkulation allerorten.

                            Weg mit Zweiklassen stimmt, aber es muss ein einmal mehr Geld ins (gesetzliche) System - und es MUSS effizienter werden. (Damit meine ich keine EPA, wobei die "richtig" gemacht ein Baustein wäre.)

                            @mina

                            pluhmen@kanoa.deP 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                              @pluhmen

                              Die (Ärztefunktionärs-) Erzählung, dass es ohne die PKV die GKV nicht gäbe, stimmt vermutlich ebenso, da Mischkalkulation allerorten.

                              Weg mit Zweiklassen stimmt, aber es muss ein einmal mehr Geld ins (gesetzliche) System - und es MUSS effizienter werden. (Damit meine ich keine EPA, wobei die "richtig" gemacht ein Baustein wäre.)

                              @mina

                              pluhmen@kanoa.deP This user is from outside of this forum
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                              pluhmen@kanoa.de
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #74

                              @Saupreiss Ich habe immer Bauchschmerzen beim Begriff Effizienz im Sozialen. Wann fängt das an, wann hört es auf und warum denn überhaupt?

                              (Und bisher hörte nur von Nazis, die sich Finger absägen, um sich Leistungen zu erschleichen.)

                              Ich bin bei dir, wenn es um gezieltere Hilfe geht. Dazu braucht es geschultes Personal mit guten Arbeitsbedingungen und auch bessere Strukturen.

                              Also schnöden Mammon kostet es so oder so.

                              Und das Geld nachhaltig sozial und gerecht eingesetzt, ist sehr effizient für eine Demokratie, es zahlt sich langfristig aus.

                              @mina

                              saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • pluhmen@kanoa.deP pluhmen@kanoa.de

                                @Saupreiss Ich habe immer Bauchschmerzen beim Begriff Effizienz im Sozialen. Wann fängt das an, wann hört es auf und warum denn überhaupt?

                                (Und bisher hörte nur von Nazis, die sich Finger absägen, um sich Leistungen zu erschleichen.)

                                Ich bin bei dir, wenn es um gezieltere Hilfe geht. Dazu braucht es geschultes Personal mit guten Arbeitsbedingungen und auch bessere Strukturen.

                                Also schnöden Mammon kostet es so oder so.

                                Und das Geld nachhaltig sozial und gerecht eingesetzt, ist sehr effizient für eine Demokratie, es zahlt sich langfristig aus.

                                @mina

                                saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
                                saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
                                saupreiss@pfalz.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #75

                                @pluhmen

                                Mit "Effizienz" meine ich die Abwesenheit von Verschwendung. Was die genau sei, darüber mag man sich im Detail kräftig streiten.

                                Ressourcen sind beim allerbesten Willen begrenzt.

                                @mina

                                mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                                  @pluhmen

                                  Mit "Effizienz" meine ich die Abwesenheit von Verschwendung. Was die genau sei, darüber mag man sich im Detail kräftig streiten.

                                  Ressourcen sind beim allerbesten Willen begrenzt.

                                  @mina

                                  mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #76

                                  @Saupreiss

                                  Effizienz ist tatsächlich ein Thema.

                                  Deutschland hat zwar, gemessen am Anteil des BIP, der für Gesundheit aufgewendet wird, mit die höchsten Ausgaben (nach USA und Schweiz), liegt aber, was z.B. die Lebenserwartung betrifft, eher im unteren Mittelfeld.

                                  Wir sollten also weniger darüber nachdenken, wie wir die Kosten reduzieren, sondern lieber darüber, wie wir das vorhandene Geld besser verwenden.

                                  Das ist auch Effizienz.

                                  @pluhmen

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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