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  3. Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:

Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:

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  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

    @Saupreiss

    Da gibt es mehrere Gründe für:

    Wir haben in Deutschland zwei Risikogemeinschaften:

    Eine für Beamte und gesunde Reiche und eine für den Rest.

    Natürlich wird die durchschnittliche Gesundheit in der zweiten (relevant für die Beitragssätze) besser, wenn man die Menschen aus der ersten dazunimmt.

    Natürlich werden die Beitragssätze sinken, wenn man auch die Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit und Kapital hinzunimmt.

    saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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    saupreiss@pfalz.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #67

    @mina Ja, die Frage ist nur, an welchem Symptom man kratzt.

    Etwa die Zweiklassenmedizin.

    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • wicki@bonn.socialW wicki@bonn.social

      @mina Sorry, aber Dein Lösungsansatz ist unterkomplex und damit auch populistisch. Probleme, die Du ignorierst: niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser können sich nur finanzieren, wenn sie von Privatpatienten die 2,3 bis 3,5 fache Summe für annähernd gleiche Leistungen nehmen. 90% der Gesundheitskosten entstehen im letzten Lebensjahr - egal ob du vorher krank oder gesund warst. Keines dieser Problem würde durch Deinen Vorschlag gelöst.

      mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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      mina@berlin.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #68

      @wicki

      Ich finde dein Argument etwas seltsam.

      Nach einer solchen Reform gäbe es nach Anpassung der Beitragssätze genauso viel Geld im System (idealerweise ein bisschen mehr), als jetzt in der GKV + PKV bei der gleichen Anzahl von Leistungserbringenden.

      Nur die Lastenverteilung würde sich ein wenig verschieben.

      Das mit dem letzten Lebensjahr ist ein ganz anderes Thema.

      Über Verbesserungen bei der Entlohnung der Leistungserbringenden sollte man aber reden.

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

        @mina Ja, die Frage ist nur, an welchem Symptom man kratzt.

        Etwa die Zweiklassenmedizin.

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        mina@berlin.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #69

        @Saupreiss

        Es geht genau um die 2-Klassen-Medizin.

        saupreiss@pfalz.socialS pluhmen@kanoa.deP 2 Antworten Letzte Antwort
        0
        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

          @Saupreiss

          Es geht genau um die 2-Klassen-Medizin.

          saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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          saupreiss@pfalz.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #70

          @mina Okay, konkreter: Mehr Patientys behandeln, als die KV zugesteht, ist ein Risiko: Mehr Aufwand, wobei der nicht bezahlt würde, dafür aber mehr Risiken ("Budgetüberschreitung" bis "Regress") beinhaltet.
          Auf solche Deals lässt sich auch niemand ein, der sein Team auch nur mag.

          mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

            @mina Okay, konkreter: Mehr Patientys behandeln, als die KV zugesteht, ist ein Risiko: Mehr Aufwand, wobei der nicht bezahlt würde, dafür aber mehr Risiken ("Budgetüberschreitung" bis "Regress") beinhaltet.
            Auf solche Deals lässt sich auch niemand ein, der sein Team auch nur mag.

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            mina@berlin.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #71

            @Saupreiss

            An dem ganzen System ist verdammt viel kaputt.

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

              @Saupreiss

              Es geht genau um die 2-Klassen-Medizin.

              pluhmen@kanoa.deP This user is from outside of this forum
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              pluhmen@kanoa.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #72

              @mina Wobei es keine erste ohne die zweite geben würde. Die Concorde ist abgestürzt.

              @Saupreiss

              saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • pluhmen@kanoa.deP pluhmen@kanoa.de

                @mina Wobei es keine erste ohne die zweite geben würde. Die Concorde ist abgestürzt.

                @Saupreiss

                saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                saupreiss@pfalz.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #73

                @pluhmen

                Die (Ärztefunktionärs-) Erzählung, dass es ohne die PKV die GKV nicht gäbe, stimmt vermutlich ebenso, da Mischkalkulation allerorten.

                Weg mit Zweiklassen stimmt, aber es muss ein einmal mehr Geld ins (gesetzliche) System - und es MUSS effizienter werden. (Damit meine ich keine EPA, wobei die "richtig" gemacht ein Baustein wäre.)

                @mina

                pluhmen@kanoa.deP 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                  @pluhmen

                  Die (Ärztefunktionärs-) Erzählung, dass es ohne die PKV die GKV nicht gäbe, stimmt vermutlich ebenso, da Mischkalkulation allerorten.

                  Weg mit Zweiklassen stimmt, aber es muss ein einmal mehr Geld ins (gesetzliche) System - und es MUSS effizienter werden. (Damit meine ich keine EPA, wobei die "richtig" gemacht ein Baustein wäre.)

                  @mina

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                  pluhmen@kanoa.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #74

                  @Saupreiss Ich habe immer Bauchschmerzen beim Begriff Effizienz im Sozialen. Wann fängt das an, wann hört es auf und warum denn überhaupt?

                  (Und bisher hörte nur von Nazis, die sich Finger absägen, um sich Leistungen zu erschleichen.)

                  Ich bin bei dir, wenn es um gezieltere Hilfe geht. Dazu braucht es geschultes Personal mit guten Arbeitsbedingungen und auch bessere Strukturen.

                  Also schnöden Mammon kostet es so oder so.

                  Und das Geld nachhaltig sozial und gerecht eingesetzt, ist sehr effizient für eine Demokratie, es zahlt sich langfristig aus.

                  @mina

                  saupreiss@pfalz.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • pluhmen@kanoa.deP pluhmen@kanoa.de

                    @Saupreiss Ich habe immer Bauchschmerzen beim Begriff Effizienz im Sozialen. Wann fängt das an, wann hört es auf und warum denn überhaupt?

                    (Und bisher hörte nur von Nazis, die sich Finger absägen, um sich Leistungen zu erschleichen.)

                    Ich bin bei dir, wenn es um gezieltere Hilfe geht. Dazu braucht es geschultes Personal mit guten Arbeitsbedingungen und auch bessere Strukturen.

                    Also schnöden Mammon kostet es so oder so.

                    Und das Geld nachhaltig sozial und gerecht eingesetzt, ist sehr effizient für eine Demokratie, es zahlt sich langfristig aus.

                    @mina

                    saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                    saupreiss@pfalz.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #75

                    @pluhmen

                    Mit "Effizienz" meine ich die Abwesenheit von Verschwendung. Was die genau sei, darüber mag man sich im Detail kräftig streiten.

                    Ressourcen sind beim allerbesten Willen begrenzt.

                    @mina

                    mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                      @pluhmen

                      Mit "Effizienz" meine ich die Abwesenheit von Verschwendung. Was die genau sei, darüber mag man sich im Detail kräftig streiten.

                      Ressourcen sind beim allerbesten Willen begrenzt.

                      @mina

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                      mina@berlin.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #76

                      @Saupreiss

                      Effizienz ist tatsächlich ein Thema.

                      Deutschland hat zwar, gemessen am Anteil des BIP, der für Gesundheit aufgewendet wird, mit die höchsten Ausgaben (nach USA und Schweiz), liegt aber, was z.B. die Lebenserwartung betrifft, eher im unteren Mittelfeld.

                      Wir sollten also weniger darüber nachdenken, wie wir die Kosten reduzieren, sondern lieber darüber, wie wir das vorhandene Geld besser verwenden.

                      Das ist auch Effizienz.

                      @pluhmen

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