Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:
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@mina Beitragsbemessungsgrenze kann bleiben, wenn alle in der GKV sind und die PKV nur noch Zusatzversicherung für IGEL und Homöopathie sind.
Allerdings muss bei Ehepartnern dann die Beitragsbemessungsgrenze addiert werden.Warum sollte die Beitragsbemessungsgrenze bleiben?
Warum sollte ärmeren Personen ihre Gesundheitsversorgung 20% des Einkommens wert sein, aber Einkommensmillionären nur 2%?
Besser alle 15%.
Es ist ja schon mehr als freundlich, in einem solidarischen System den Beitrag linear an die Leistungsfähigkeit zu koppeln und nicht progressiv.
Ich habe ja auch zeitweise 200K im Jahr verdient.
Da wäre immer noch genug übrig geblieben.
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der herrschenden Klasse.
Und in der Arschloch-Partei CDU wird diskutiert, ob man Zahnbehandlungen zur Privatsache machen will.
Warum das Pack von so vielen Leuten gewählt wird, werde ich wohl nie verstehen.
2/2
@mina das "christlich" im namen wiegt schwer in deutschland.
auch wenn fast keiner mehr weiss, was dass eigentlich ist.
viele bilden sich ein, dass waer "die grosse mitte" und stuende fuer "stabilitaet und werte"
nicht ohne grund machen die mit worten wie "werteunion" werbung, die kennen ihre hanseln.
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@mina Will kommen in der Schweiz. Hier ist die Zahnbehandlung Privatsache.

@paulfoerster
Ach naja, ist ja jetzt schon viel Privatzahlungm
In D bekommst du nur die Inspektion 2 x im Jahr bezahlt.
Und die billigste Kunststofffüllung.Zahnreinigung, Brücken, Implantate, Inlays, Kronen zahlt man bei gesetzlicher KV ohne private Zusatzversicherung sowieso ganz oder oder zu ⅔. Bei Komplettprothesen weiß ich nicht, was es kostet.
Ohne eigenes Geld kommst du also auch nicht weit.
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@paulfoerster @mina die deutschen Ärzte arbeiten ja auch alle hier...
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@paulfoerster
Ach naja, ist ja jetzt schon viel Privatzahlungm
In D bekommst du nur die Inspektion 2 x im Jahr bezahlt.
Und die billigste Kunststofffüllung.Zahnreinigung, Brücken, Implantate, Inlays, Kronen zahlt man bei gesetzlicher KV ohne private Zusatzversicherung sowieso ganz oder oder zu ⅔. Bei Komplettprothesen weiß ich nicht, was es kostet.
Ohne eigenes Geld kommst du also auch nicht weit.
@unionista @mina Da fragt man sich ja schon, was das Versicherungswesen ausser einer Geldmaschine für sie selber eigentlich ist. Das Prinzip einer für alle, alle für einen, gilt nicht, galt nie und wird nie gelten.
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der herrschenden Klasse.
Und in der Arschloch-Partei CDU wird diskutiert, ob man Zahnbehandlungen zur Privatsache machen will.
Warum das Pack von so vielen Leuten gewählt wird, werde ich wohl nie verstehen.
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@mina Dann würde sogar ich mich mit Mistgabel und Fackel vor das Kanzleramt stellen, und rufen: „Kommt raus, wenn ihr Euch traut!“
Und ich bin Demokratin durch und durch!
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Warum sollte die Beitragsbemessungsgrenze bleiben?
Warum sollte ärmeren Personen ihre Gesundheitsversorgung 20% des Einkommens wert sein, aber Einkommensmillionären nur 2%?
Besser alle 15%.
Es ist ja schon mehr als freundlich, in einem solidarischen System den Beitrag linear an die Leistungsfähigkeit zu koppeln und nicht progressiv.
Ich habe ja auch zeitweise 200K im Jahr verdient.
Da wäre immer noch genug übrig geblieben.
@mina Mir ging es bei dem Gedanken um die politische Durchsetzbarkeit. Ich denke die Abschaffung der PKV ist schon ein sehr dickes Brett.
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@unionista @mina Da fragt man sich ja schon, was das Versicherungswesen ausser einer Geldmaschine für sie selber eigentlich ist. Das Prinzip einer für alle, alle für einen, gilt nicht, galt nie und wird nie gelten.
Ich als gelernte Versicherungsmathematikerin widerspreche da.
Das Prinzip "Versicherung" ist im Grunde schon sehr sinnvoll, weil es extreme individuelle Risiken über die Zeit und in der Breite streut.
Dass es im real existierenden Versicherungswesen eher darum geht, dich zu schröpfen, steht auf einem anderen Blatt.
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@mina Mir ging es bei dem Gedanken um die politische Durchsetzbarkeit. Ich denke die Abschaffung der PKV ist schon ein sehr dickes Brett.
Da hast du natürlich recht.
Der positive ökonomische Effekt (durch sinkende prozentuale Beiträge) wäre aber deutlich geringer.
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Aber sie träumen den Traum vom zukünftigen Wohlstand oder lügen sich in die eigene Tasche.
@mina Da ist es doch realistischer, Lotto zu spielen

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@unionista @mina Da fragt man sich ja schon, was das Versicherungswesen ausser einer Geldmaschine für sie selber eigentlich ist. Das Prinzip einer für alle, alle für einen, gilt nicht, galt nie und wird nie gelten.
@paulfoerster
Stimmt so auch nicht.Wenn es um Krankheiten geht, bist du schon gut versorgt. Merkst du, wenn du z.B. einen schweren Unfall hast oder Krebs bekommst. Da gilt alle für einen.
@mina -
Da hast du natürlich recht.
Der positive ökonomische Effekt (durch sinkende prozentuale Beiträge) wäre aber deutlich geringer.
@mina Stimmt!
Die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze soll so ca. 1 - 2% Beitragsermäßigung bringen.
Das Konzept "Alle in die GKV" scheint nur 0,2 - 0,4% zu bringen.
Interessant wäre es IMHO noch zu überlegen ein Poliklinik-System nach dem Muster Skandinavien / UK / Kanada, statt dem heutigen Hausarzt-/Facharzt-System einzuführen. Das könnte, wenn man es nicht so wie in der DDR aufzieht, noch einmal um die 1 - 2% Beitragsermäßigung bringen. Kostet aber bei der Einführung erst mal Geld. -
@mina Da ist es doch realistischer, Lotto zu spielen

Aber die neoliberale Propaganga funktioniert doch prima seit Jahrzehnten.
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@mina Stimmt!
Die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze soll so ca. 1 - 2% Beitragsermäßigung bringen.
Das Konzept "Alle in die GKV" scheint nur 0,2 - 0,4% zu bringen.
Interessant wäre es IMHO noch zu überlegen ein Poliklinik-System nach dem Muster Skandinavien / UK / Kanada, statt dem heutigen Hausarzt-/Facharzt-System einzuführen. Das könnte, wenn man es nicht so wie in der DDR aufzieht, noch einmal um die 1 - 2% Beitragsermäßigung bringen. Kostet aber bei der Einführung erst mal Geld.Was war an den Polykliniken in der DDR so schlecht?
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Aber die neoliberale Propaganga funktioniert doch prima seit Jahrzehnten.
@mina Ja, anscheinend lebt die Mehrheit der Menschen, um verarscht zu werden. Deshalb nimmt es ja auch kein Ende mit diesem System...
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Ich als gelernte Versicherungsmathematikerin widerspreche da.
Das Prinzip "Versicherung" ist im Grunde schon sehr sinnvoll, weil es extreme individuelle Risiken über die Zeit und in der Breite streut.
Dass es im real existierenden Versicherungswesen eher darum geht, dich zu schröpfen, steht auf einem anderen Blatt.
@mina @unionista Du beschreibst genau den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Die Theorie ist schön und gut, wird aber in der Praxis genau nicht gelebt, weil wegen Gier untergraben. Ergo gilt, was ich gesagt habe: Das Prinzip alle für einen, einer für alle gilt nicht – in der Praxis wohlgemerkt.
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@paulfoerster
Stimmt so auch nicht.Wenn es um Krankheiten geht, bist du schon gut versorgt. Merkst du, wenn du z.B. einen schweren Unfall hast oder Krebs bekommst. Da gilt alle für einen.
@mina@unionista @mina Zähne können ganz schön schmerzen, glaub mit das, sowohl biologisch als auch monetär. Bei Zähnen gilt das Solidaritätsprinzip nicht.
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Was war an den Polykliniken in der DDR so schlecht?
@mina Aus eigener Erfahrung kann ich da nichts dazu sagen, denn ich bin um Westen aufgewachsen.
So, wie ich es vor vielen Jahren mal gehört habe, war es nicht gut, dass alles "von oben" gesteuert und angeordnet wurde. Eigeninitiative war kaum möglich und wurde selten geduldet. Das ermöglichte somit kaum Innovation, frustrierte die Menschen im System und dazu kam noch der typische Mangel an Medikamenten etc. dazu.
Aber, wie gesagt: Ich war damals nicht dort. -
@unionista @mina Zähne können ganz schön schmerzen, glaub mit das, sowohl biologisch als auch monetär. Bei Zähnen gilt das Solidaritätsprinzip nicht.
@paulfoerster
Um es mal einfach zu sagen: wenn dein Zahn schmerzt, bekommst du in D – je nachdem was nötig ist – auf Kassenleistung eine Kariesbehandlung mit Füllung, eine Wurzelbehandlung oder der vereiterte Zahn wird dir gezogen.Was kostet, das ist der Zahnersatz.
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Da gibt es ein offensichtliches Mittel, sofort die Krankenkassenbeiträge zu senken:
Alle Personen (auch Beamte und gesunde Reiche) verpflichtend in die gesetzliche Krankenkasse und die Beitragsbemessungsgrenze (Maximalbeitrag) abschaffen.
Für 90% aller Haushalte mehr Netto vom Brutto => mehr Konsum => Wirtschaftswachstum
Für Unternehmen niedrigere Lohnnebenkosten => mehr Wettbewerbsfähigkeit
Eigentlich ein No-Brainer. Es gibt keine ökonomischen Argumente dagegen, nur den Unwillen
1/2
@mina
Und endlich mal die horrenden Gelder für Ärztefunktionär*innen zu reduzieren, die oft bezahlt werden, um von Kongress zu Kongress zu tingeln.
Am besten wäre sowieso, endlich das sauteuer Krankenkassensystem abzuschaffen.
