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  3. An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

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169 Beiträge 77 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • majortom@kolektiva.socialM majortom@kolektiva.social

    @mina @rpolenz
    Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

    Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
    Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
    Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
    Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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    mina@berlin.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #141

    @majortom

    Genau so, wie du es schreibst!

    Da ist so ein paternalistisches "Ihr undankbaren Blagen wisst ja gar nicht, wie gut ihr es habt" mit.

    Klar möchte niemand von uns etwa die Kriegs- oder Nachkriegszeit erleben.

    Oder etwa in den 60ern sich als Gastarbeiter in einem Land, das dich nicht will, halb zu Tode schuften.

    Ändert aber nichts daran, dass es aktuell schreckliche Missstände gibt.

    @rpolenz

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    • majortom@kolektiva.socialM majortom@kolektiva.social

      @mina @rpolenz
      Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

      Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
      Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
      Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
      Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

      majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
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      majortom@kolektiva.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #142

      @mina @rpolenz
      So eine Frage entspringt im Kern dem Wunsch mach Verdrängung, der Unfähigkeit zu trauern, und auch dem Unwillen Trauer als Lösung zu begreifen. Da ist ein impliziter Vorwurf nicht realisieren zu wollen wie gut das Leben in D. sei, bei gleichzeitigem selbst Nicht-realisieren-wollen, dass wir bis zum Hals in der Scheiße stehen.

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      • M martin_beck@mastodon.de

        @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

        Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

        Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

        jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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        schrieb zuletzt editiert von
        #143

        @Martin_Beck
        Als Klimaphysiker halte ich die Grundidee von aktienfinanziertet Altersvorsorge für Unsinn. Dieses Konzept wettet auf Wirtschaftswachstum.
        - Endloses Wachstum in einer endlichen Welt verletzt physikalische Grundsätze (abgesehen von der Entropie...)

        - Angesichts der Klimakatastrophe und ihrer Zukunftsprojektionen halte ich die Wette auf die Stabilität unserer Europäischen Wirtschaft für unplausibel.

        @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

        M 1 Antwort Letzte Antwort
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        • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

          @Martin_Beck
          Als Klimaphysiker halte ich die Grundidee von aktienfinanziertet Altersvorsorge für Unsinn. Dieses Konzept wettet auf Wirtschaftswachstum.
          - Endloses Wachstum in einer endlichen Welt verletzt physikalische Grundsätze (abgesehen von der Entropie...)

          - Angesichts der Klimakatastrophe und ihrer Zukunftsprojektionen halte ich die Wette auf die Stabilität unserer Europäischen Wirtschaft für unplausibel.

          @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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          martin_beck@mastodon.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #144

          @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

          jakob_thoboell@kirche.socialJ 3 Antworten Letzte Antwort
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          • M martin_beck@mastodon.de

            @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

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            jakob_thoboell@kirche.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #145

            @Martin_Beck
            Gut, dass mein zweiter Punkt direkt ignoriert wurde. Vergleiche dazu Munich Re, die sinngemäß sagten, dass die Deutsche Volkswirtschaft schon 2030 mit einem Ereignis wie dem Ahrtal-Hochwasser nicht mehr fertig würde. Dazu die Klimaprojektionen, die eine Häufung solcher Ereignisse als signifikante Ergebnisse zeigen.
            @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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            • M martin_beck@mastodon.de

              @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

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              jakob_thoboell@kirche.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #146

              @Martin_Beck
              die Realität zeigt im ubrigen, dass bezogen auf die aktuell real existierenden Spielarten des Kapitalismus noch keine Gesellschaft es geschafft hat, Nachhaltiges Wachstum zu realisieren. Bis dahin sind leider alle Gegenvorschläge, so interessant ich sie finde, graue Theorie.
              @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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              • M martin_beck@mastodon.de

                @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                schrieb zuletzt editiert von
                #147

                @Martin_Beck
                im übrjgen falle ich als Wiss. Mitarbeiter in die Kategorie derer, die es sich nicht leisten können, in Aktien zu investieren.
                @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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                • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                  @Martin_Beck
                  im übrjgen falle ich als Wiss. Mitarbeiter in die Kategorie derer, die es sich nicht leisten können, in Aktien zu investieren.
                  @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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                  martin_beck@mastodon.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #148

                  @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sparpläne kann man schon ab 25€ monatlich einstellen und damit beispielsweise breit gestreute Welt-ETFs besparen.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • M martin_beck@mastodon.de

                    @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

                    Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

                    Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

                    billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                    billiglarper@rollenspiel.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #149

                    @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                    Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
                    https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

                    Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

                    Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

                    M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                    • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                      @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                      Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
                      https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

                      Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

                      Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

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                      martin_beck@mastodon.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #150

                      @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Richtig, weswegen auch ganz am Anfang die Umgestaltung der deutschen Steuerarchitektur stehen muss - weg vom Zwei-Säulen-Modell aus Arbeit und Konsum und hin zum Drei-Säulen-Modell aus Vermögen, Arbeit und Konsum. Dann kann die Belastung von Arbeit gesenkt werden, so dass den Leuten mehr Netto vom Brutto bleibt. Und dann muss man Anreize schaffen, dass dieses Netto zumindest zum Teil in Vermögensaufbau und Altersvorsorge fließt.

                      Viel zu tun.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                        @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                        Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
                        https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

                        Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

                        Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

                        billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
                        billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
                        billiglarper@rollenspiel.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #151

                        @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                        Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

                        Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

                        Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
                        https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

                        M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                        • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                          @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                          Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

                          Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

                          Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
                          https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

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                          martin_beck@mastodon.de
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #152

                          @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Ja, die Geschichte kenne ich, das ist halt auch hart dumm. Wer auf so riskante Vermögenswerte setzt und dabei nicht einmal diversifiziert, hat halt auch den Schuss nicht gehört (respektive am Kapitalmarkt nix zu suchen). Aber so funktioniert ja auch seriöser Vermögensaufbau nicht.

                          billiglarper@rollenspiel.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                            @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                            Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

                            Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

                            Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
                            https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

                            billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                            billiglarper@rollenspiel.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #153

                            @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                            Und wir sind uns glaub einig, dass der sauberste Weg weg vom Umlagesystem wäre. Was ja auch durchaus schrittweise ginge.

                            Etwa durch Steuern auf den Kapitalmarkt, die dann für die Altersversorgung verwendet werden.

                            Das würde auch die Entscheidung zwischen "Besteuern von Arbeit" und "Besteuern des Kapitalmarkts" transparenz und demokratisch machen.

                            Und sich eben nicht hinter dem Märchen von individueller Verantwortlichkeit verstecken.

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                              An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                              lress@hessen.socialL This user is from outside of this forum
                              lress@hessen.socialL This user is from outside of this forum
                              lress@hessen.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #154

                              @rpolenz
                              Sorry, aber diese Antwort erinnert mich sehr an die Antwort der „Alten“ in den 70ern an die „Jungen“, die sich über Unzulängliches und alte Ideen beschwerten. damals erhielten wir als Antwort keine Frage sondern den barschen Hinweis „Dann geht doch rüber!“ (an die Jüngeren: gemeint war die DDR).

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • M martin_beck@mastodon.de

                                @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Ja, die Geschichte kenne ich, das ist halt auch hart dumm. Wer auf so riskante Vermögenswerte setzt und dabei nicht einmal diversifiziert, hat halt auch den Schuss nicht gehört (respektive am Kapitalmarkt nix zu suchen). Aber so funktioniert ja auch seriöser Vermögensaufbau nicht.

                                billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #155

                                @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                Wir stellen also fest, dass das schon im Normalbetrieb sehr fehleranfällig ist, wenn das selbst reichen Akademikern passiert?

                                Ich hätte ja fast gesagt, dass wir uns einig sind, dass Normalbürger am Kapitalmarkt nix zu suchen haben. Aber ich weiss, dass wir da gegensätzliche Ansichten haben, und wohl auch nicht zusammen kommen werden.😉

                                Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern.

                                billiglarper@rollenspiel.socialB M 2 Antworten Letzte Antwort
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                                • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                  @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                  Wir stellen also fest, dass das schon im Normalbetrieb sehr fehleranfällig ist, wenn das selbst reichen Akademikern passiert?

                                  Ich hätte ja fast gesagt, dass wir uns einig sind, dass Normalbürger am Kapitalmarkt nix zu suchen haben. Aber ich weiss, dass wir da gegensätzliche Ansichten haben, und wohl auch nicht zusammen kommen werden.😉

                                  Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern.

                                  billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #156

                                  @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                  Egal wer in Deutschland Gewinn macht, es wird dabei etwas für die Altersversorgung übrigbleiben. Verzocken ist so unmöglich.

                                  Und niemand wird leer ausgehen, weil der Staat ja immer nur nen Teil nimmt und immer einiges übrigbleibt.

                                  Gleichzeitig können staatliche Pensionsfonds so keine Fehlanreize bieten oder Bubbles am Leben halten, wie etwa damals bei der Immobilienkrise oder jetzt der KI-Blase.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                    @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                    Wir stellen also fest, dass das schon im Normalbetrieb sehr fehleranfällig ist, wenn das selbst reichen Akademikern passiert?

                                    Ich hätte ja fast gesagt, dass wir uns einig sind, dass Normalbürger am Kapitalmarkt nix zu suchen haben. Aber ich weiss, dass wir da gegensätzliche Ansichten haben, und wohl auch nicht zusammen kommen werden.😉

                                    Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern.

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                                    martin_beck@mastodon.de
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #157

                                    @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz
                                    "Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern."

                                    Die stabilste und krisenfesteste Besteuerungsgrundlage ist das Vermögen. Es ist seit der Wende über alle Krisen hinweg stetig gewachsen, um durchschnittliche irgendwas in Richtung 4%, wenn ich mich nicht täusche. Alles Andere, vor allem Arbeit und Konsum, sind konjunkturabhängig. Vermögen allein ist langfristig stabil.

                                    billiglarper@rollenspiel.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                                      An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                                      grootinside@troet.cafeG This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #158

                                      @rpolenz
                                      zu 1. In Europa so ziemlich alle skandinavischen Länder, Schottland, Irland (beide Teile) und z.B. Kanada
                                      zu 2. klassisch irrelevant.🤨 ich lebe nicht in der Vergangenheit. Und im Gegensatz zu "mitte bis rechts" Parteien möchte ich Erreichtes nicht wieder "zurückdrehen". #Arbeitszeit ...

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • M martin_beck@mastodon.de

                                        @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz
                                        "Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern."

                                        Die stabilste und krisenfesteste Besteuerungsgrundlage ist das Vermögen. Es ist seit der Wende über alle Krisen hinweg stetig gewachsen, um durchschnittliche irgendwas in Richtung 4%, wenn ich mich nicht täusche. Alles Andere, vor allem Arbeit und Konsum, sind konjunkturabhängig. Vermögen allein ist langfristig stabil.

                                        billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #159

                                        @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                        Da stimme ich dir zu. Vermögenssteuer wäre besser als Einkommenssteuer.

                                        Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist Vermögen ja "tot" und tut nix für Wohlstand/Konsum/Wirtschaft.

                                        Und auch aus Demokratiesicht führt an ner Vermögenssteuer imho kein Weg vorbei.

                                        Wobei mir 4% Vermögenswachstum ziemlich gering vorkommt.

                                        Allein das Geldvermögen in Deutschland ist von 2023 bis 2025 von 8 Billionen€ auf 10 Billionen€ gewachsen.

                                        https://rollenspiel.social/@billiglarper/115824420891908607

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                                        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                                          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                                          R This user is from outside of this forum
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                                          radiojens@terrania.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #160

                                          @rpolenz Wie viele Menschen gibt es, die "so ziemlich alles" schlimm finden? Bevor der Herr Bundeskanzler mich und andere Arbeitslose zu Faulpelzen degradiert hat, bevor die Bundesregierung, wie die Elite 1930 bis 1933, den Faschismus verharmlost hat, bevor der Herr Bundeskanzler "links ist vorbei in Deutschland, jetzt wird Politik für die Anständigen gemacht" gerufen hat, war zwar nicht alles in Ordnung, aber im Rahmen einer Demokratie mit menschlichem Antlitz gut.

                                          R 1 Antwort Letzte Antwort
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