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  3. An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

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  • M martin_beck@mastodon.de

    @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

    Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

    Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

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    billiglarper@rollenspiel.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #149

    @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

    Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

    Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

    Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

    M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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    • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

      @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

      Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
      https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

      Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

      Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

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      martin_beck@mastodon.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #150

      @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Richtig, weswegen auch ganz am Anfang die Umgestaltung der deutschen Steuerarchitektur stehen muss - weg vom Zwei-Säulen-Modell aus Arbeit und Konsum und hin zum Drei-Säulen-Modell aus Vermögen, Arbeit und Konsum. Dann kann die Belastung von Arbeit gesenkt werden, so dass den Leuten mehr Netto vom Brutto bleibt. Und dann muss man Anreize schaffen, dass dieses Netto zumindest zum Teil in Vermögensaufbau und Altersvorsorge fließt.

      Viel zu tun.

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      • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

        @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

        Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
        https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

        Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

        Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

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        billiglarper@rollenspiel.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #151

        @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

        Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

        Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

        Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
        https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

        M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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        • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

          @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

          Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

          Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

          Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
          https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

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          martin_beck@mastodon.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #152

          @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Ja, die Geschichte kenne ich, das ist halt auch hart dumm. Wer auf so riskante Vermögenswerte setzt und dabei nicht einmal diversifiziert, hat halt auch den Schuss nicht gehört (respektive am Kapitalmarkt nix zu suchen). Aber so funktioniert ja auch seriöser Vermögensaufbau nicht.

          billiglarper@rollenspiel.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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          • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

            @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

            Wie gesagt, 1/3 der Deutschen haben weniger als 1250 zur Verfügung. Nicht an Einkommen, sondern an verfügbarem Vermögen. An auf bisherige Lebenszeit ersparten Reserven. Das ist ganz ganz finster.

            Und Wünschdirwas hilft da auch nicht weiter. Private Vorsorge ist unter solchen Umständen nicht drin.

            Selbst mit eigentlich ausreichendem Einkommen kanns einem gehen wie den Berliner Zahnärzten:
            https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zahnaerzte-berlin-vzb-milliarden-spekulation-folgen-li.3367590?reduced=true

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            schrieb zuletzt editiert von
            #153

            @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

            Und wir sind uns glaub einig, dass der sauberste Weg weg vom Umlagesystem wäre. Was ja auch durchaus schrittweise ginge.

            Etwa durch Steuern auf den Kapitalmarkt, die dann für die Altersversorgung verwendet werden.

            Das würde auch die Entscheidung zwischen "Besteuern von Arbeit" und "Besteuern des Kapitalmarkts" transparenz und demokratisch machen.

            Und sich eben nicht hinter dem Märchen von individueller Verantwortlichkeit verstecken.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

              An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

              lress@hessen.socialL This user is from outside of this forum
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              schrieb zuletzt editiert von
              #154

              @rpolenz
              Sorry, aber diese Antwort erinnert mich sehr an die Antwort der „Alten“ in den 70ern an die „Jungen“, die sich über Unzulängliches und alte Ideen beschwerten. damals erhielten wir als Antwort keine Frage sondern den barschen Hinweis „Dann geht doch rüber!“ (an die Jüngeren: gemeint war die DDR).

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              • M martin_beck@mastodon.de

                @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Ja, die Geschichte kenne ich, das ist halt auch hart dumm. Wer auf so riskante Vermögenswerte setzt und dabei nicht einmal diversifiziert, hat halt auch den Schuss nicht gehört (respektive am Kapitalmarkt nix zu suchen). Aber so funktioniert ja auch seriöser Vermögensaufbau nicht.

                billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                billiglarper@rollenspiel.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #155

                @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                Wir stellen also fest, dass das schon im Normalbetrieb sehr fehleranfällig ist, wenn das selbst reichen Akademikern passiert?

                Ich hätte ja fast gesagt, dass wir uns einig sind, dass Normalbürger am Kapitalmarkt nix zu suchen haben. Aber ich weiss, dass wir da gegensätzliche Ansichten haben, und wohl auch nicht zusammen kommen werden.😉

                Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern.

                billiglarper@rollenspiel.socialB M 2 Antworten Letzte Antwort
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                • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                  @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                  Wir stellen also fest, dass das schon im Normalbetrieb sehr fehleranfällig ist, wenn das selbst reichen Akademikern passiert?

                  Ich hätte ja fast gesagt, dass wir uns einig sind, dass Normalbürger am Kapitalmarkt nix zu suchen haben. Aber ich weiss, dass wir da gegensätzliche Ansichten haben, und wohl auch nicht zusammen kommen werden.😉

                  Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern.

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                  billiglarper@rollenspiel.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #156

                  @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                  Egal wer in Deutschland Gewinn macht, es wird dabei etwas für die Altersversorgung übrigbleiben. Verzocken ist so unmöglich.

                  Und niemand wird leer ausgehen, weil der Staat ja immer nur nen Teil nimmt und immer einiges übrigbleibt.

                  Gleichzeitig können staatliche Pensionsfonds so keine Fehlanreize bieten oder Bubbles am Leben halten, wie etwa damals bei der Immobilienkrise oder jetzt der KI-Blase.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                    @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                    Wir stellen also fest, dass das schon im Normalbetrieb sehr fehleranfällig ist, wenn das selbst reichen Akademikern passiert?

                    Ich hätte ja fast gesagt, dass wir uns einig sind, dass Normalbürger am Kapitalmarkt nix zu suchen haben. Aber ich weiss, dass wir da gegensätzliche Ansichten haben, und wohl auch nicht zusammen kommen werden.😉

                    Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern.

                    M This user is from outside of this forum
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                    martin_beck@mastodon.de
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #157

                    @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz
                    "Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern."

                    Die stabilste und krisenfesteste Besteuerungsgrundlage ist das Vermögen. Es ist seit der Wende über alle Krisen hinweg stetig gewachsen, um durchschnittliche irgendwas in Richtung 4%, wenn ich mich nicht täusche. Alles Andere, vor allem Arbeit und Konsum, sind konjunkturabhängig. Vermögen allein ist langfristig stabil.

                    billiglarper@rollenspiel.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                      An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                      grootinside@troet.cafeG This user is from outside of this forum
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                      grootinside@troet.cafe
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #158

                      @rpolenz
                      zu 1. In Europa so ziemlich alle skandinavischen Länder, Schottland, Irland (beide Teile) und z.B. Kanada
                      zu 2. klassisch irrelevant.🤨 ich lebe nicht in der Vergangenheit. Und im Gegensatz zu "mitte bis rechts" Parteien möchte ich Erreichtes nicht wieder "zurückdrehen". #Arbeitszeit ...

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • M martin_beck@mastodon.de

                        @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz
                        "Aber wenn der Kapitalmarkt an sich ja so stabil und toll ist, ist der stabilste Weg den zu besteuern."

                        Die stabilste und krisenfesteste Besteuerungsgrundlage ist das Vermögen. Es ist seit der Wende über alle Krisen hinweg stetig gewachsen, um durchschnittliche irgendwas in Richtung 4%, wenn ich mich nicht täusche. Alles Andere, vor allem Arbeit und Konsum, sind konjunkturabhängig. Vermögen allein ist langfristig stabil.

                        billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #159

                        @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                        Da stimme ich dir zu. Vermögenssteuer wäre besser als Einkommenssteuer.

                        Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist Vermögen ja "tot" und tut nix für Wohlstand/Konsum/Wirtschaft.

                        Und auch aus Demokratiesicht führt an ner Vermögenssteuer imho kein Weg vorbei.

                        Wobei mir 4% Vermögenswachstum ziemlich gering vorkommt.

                        Allein das Geldvermögen in Deutschland ist von 2023 bis 2025 von 8 Billionen€ auf 10 Billionen€ gewachsen.

                        https://rollenspiel.social/@billiglarper/115824420891908607

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

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                          radiojens@terrania.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #160

                          @rpolenz Wie viele Menschen gibt es, die "so ziemlich alles" schlimm finden? Bevor der Herr Bundeskanzler mich und andere Arbeitslose zu Faulpelzen degradiert hat, bevor die Bundesregierung, wie die Elite 1930 bis 1933, den Faschismus verharmlost hat, bevor der Herr Bundeskanzler "links ist vorbei in Deutschland, jetzt wird Politik für die Anständigen gemacht" gerufen hat, war zwar nicht alles in Ordnung, aber im Rahmen einer Demokratie mit menschlichem Antlitz gut.

                          R 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • R radiojens@terrania.social

                            @rpolenz Wie viele Menschen gibt es, die "so ziemlich alles" schlimm finden? Bevor der Herr Bundeskanzler mich und andere Arbeitslose zu Faulpelzen degradiert hat, bevor die Bundesregierung, wie die Elite 1930 bis 1933, den Faschismus verharmlost hat, bevor der Herr Bundeskanzler "links ist vorbei in Deutschland, jetzt wird Politik für die Anständigen gemacht" gerufen hat, war zwar nicht alles in Ordnung, aber im Rahmen einer Demokratie mit menschlichem Antlitz gut.

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #161

                            @rpolenz Und bitte gestatten Sie mir noch einen Nachtrag: Bevor der Herr Bundeskanzler es für geboten hielt, bei einem Gesetzesvorhaben, und dann noch in einer wichtigen, menschenrechtlich relevanten Frage, die man durchaus einige Wochen später hätte entscheiden können, mit Faschisten zu stimmen und die Staatsraison der Bundesrepublik, das gemeinschaftliche "Nie wieder Faschismus", aufzukündigen, habe ich auch viel lieber in Deutschland gelebt. Ich bin blind, auch das ist ein Grund.

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                            • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                              An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                              exxo@nrw.socialE This user is from outside of this forum
                              exxo@nrw.socialE This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #162

                              @rpolenz
                              Gegenfrage: Muss eine Welt, wie man sie gerne hätte, immer schon woanders (zeitlich oder räumlich) existieren?

                              Ich sehe Deutschland für mich definitiv in den Top 10, aber was hält uns davon ab, unser Land noch lebenswerter zu machen und Fehlentwicklungen umzukehren?

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                @jimclark

                                Danke, sollte ich je ein Paradebeispiel für #Sealioning brauchen hab ich jetzt eins griffbereit.

                                @plinubius @rpolenz

                                jimclark@mastodontech.deJ This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #163

                                @billiglarper
                                Oje, wie billig. Ein Nick zeigt sein ganzes Programm. Das hatten wir im Netz schon vor 100 Jahren als es noch Twitter gab.

                                Bleiben Sie gesund und munter ... 😉

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • M martin_beck@mastodon.de

                                  @smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Und damit Vermögensaufbau für die breite Mitte völlig unmöglich machen, um dem Pyramidensystem Rente und GKV noch mehr Geld hinterzuwerfen? Nein, danke.

                                  magda_93d@mstdn.socialM This user is from outside of this forum
                                  magda_93d@mstdn.socialM This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #164

                                  @Martin_Beck @smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Warum denn da bei den Kapitalerträgen nicht auch eine Untergenze für Besteuerung, also Freibeträge? Gibt es doch für kleine bzw "normal-große" Einkommen und Erbschaften auch.
                                  Finde sehr bitter, dass das in der Debatte um Vermögens- oder Erbschaftssteuer auch ständig ignoriert word - nur um der nicht super-reichen absoluten Mehrheit Angst um die ökonomische Existenz machen zu können.

                                  #tax_the_rich #vermogenssteuer #dePolitik

                                  jakob_thoboell@kirche.socialJ M 2 Antworten Letzte Antwort
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                                  • magda_93d@mstdn.socialM magda_93d@mstdn.social

                                    @Martin_Beck @smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Warum denn da bei den Kapitalerträgen nicht auch eine Untergenze für Besteuerung, also Freibeträge? Gibt es doch für kleine bzw "normal-große" Einkommen und Erbschaften auch.
                                    Finde sehr bitter, dass das in der Debatte um Vermögens- oder Erbschaftssteuer auch ständig ignoriert word - nur um der nicht super-reichen absoluten Mehrheit Angst um die ökonomische Existenz machen zu können.

                                    #tax_the_rich #vermogenssteuer #dePolitik

                                    jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                                    jakob_thoboell@kirche.social
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #165

                                    @Magda_93d
                                    ich würde so weit gehen, 'bitter' durch 'manipulativ' zu ersetzen.
                                    @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                    smial@ruhr.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                                      @Magda_93d
                                      ich würde so weit gehen, 'bitter' durch 'manipulativ' zu ersetzen.
                                      @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                      smial@ruhr.socialS This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #166

                                      @jakob_thoboell

                                      Die Angst der Politiker vor der seit Jahren notwendigen, aber stets verschleppten Beitragserhöhung und der Reichenlobby. Und die Dummheit der Wähler im mittleren Einkommensbereich, die glauben, ihnen würde nennenswert was weggenommen. Die kleinstrentner und Aufstocker finanziert ihr sowieso. Bei Wegfall der umlagefinanzierten Rente halt noch mehr. Oder man lässt Leute halt hungern.

                                      @Magda_93d @Martin_Beck @OrntLaOkro @rpolenz

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • magda_93d@mstdn.socialM magda_93d@mstdn.social

                                        @Martin_Beck @smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Warum denn da bei den Kapitalerträgen nicht auch eine Untergenze für Besteuerung, also Freibeträge? Gibt es doch für kleine bzw "normal-große" Einkommen und Erbschaften auch.
                                        Finde sehr bitter, dass das in der Debatte um Vermögens- oder Erbschaftssteuer auch ständig ignoriert word - nur um der nicht super-reichen absoluten Mehrheit Angst um die ökonomische Existenz machen zu können.

                                        #tax_the_rich #vermogenssteuer #dePolitik

                                        M This user is from outside of this forum
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                                        martin_beck@mastodon.de
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #167

                                        @Magda_93d @smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Klar sollte es großzügige Freibeträge geben. Die Freistellung von 1.000€ jährlich pro Person auf Kapitalgewinne momentan sind ja ein schlechter Witz. Wenn man daraus 100.000€ macht, kann man auch anfangen, über Sozialabgaben zu sprechen. Das sehe ich nur nirgends.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                                          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                                          retepkce@rollenspiel.socialR This user is from outside of this forum
                                          retepkce@rollenspiel.socialR This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #168

                                          @rpolenz ich finde schon das zu viel gejammert wird. Ich könnte mir ein Land vorstellen, aber das hat auch Schattenseiten. Aber wenn wir Deutschen wirklich was können, dann jammern...

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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