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  3. An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

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  • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

    @jimclark Was möchtest Du denn hören? Etwa dass, da Phantásien nicht existiert, ich mich mit dem von der geriatrischen SPD und CDU eingerichteten Museum und ihrer Retro-Politik begnüge, statt anzustreben, was mir andernorts gezeigt wird? Ich denke nicht daran auszuwandern, sehr wohl aber, das Schicksal meines realen Landes denen aus der Hand zu nehmen, die mit der Agonie und Bedächtigkeit von SED-Funktionären den Verfall verwalten und lustvoll der AfD in die Hände spielen. @billiglarper @rpolenz

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    schrieb zuletzt editiert von
    #121

    @plinubius
    Hören? Also sind Sie jemand, der in Deutschland alles schlimm findet? Wenn denn ja, gibt es 10 Länder, die Sie Deutschland vorziehen? Dann eine klare Antwort zu Frage zwei? Z.B. In den 60ern oder den 90ern? Wenn nein, wären Sie ansich gar nicht "betroffen", oder?
    Ich fragte IMO berechtigterweise nach, welche Länder Sie denn um so viel besser einordnen ... Schiene, Brücken, Gesundheit etc..
    @billiglarper @rpolenz

    billiglarper@rollenspiel.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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    • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

      An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

      karl@linksextrem.istK This user is from outside of this forum
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      karl@linksextrem.ist
      schrieb zuletzt editiert von
      #122

      @rpolenz 1. Nimmt sich nicht viel und ich spreche schon die lokale Sprache hier, das macht die Kritik an diesem Drecksstaat nicht invalide

      2. Ja als wir noch eine stabile große Arbeiter*innenbewegung hatten und es tatsächlich Hoffnung gab, dass wir uns eine echte Demokratie erkämpfen können

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      • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

        An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

        truls46@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
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        truls46@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #123

        @rpolenz 2) 80er, 90er Jahre als es gesellschaftlich geächtet war ein Rechtsextremist und Neonazi zu sein. Die Medien diesen nicht auch noch eine Bühne gegeben haben, und demokratische Politiker nicht deren Propaganda aufgegriffen haben.

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        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

          max_muehsal@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
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          schrieb zuletzt editiert von
          #124

          @rpolenz das Konzept Land gibt es in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlich lange. Will man überhaupt in einem Land leben? Und die Frage der Zeit … ist vermutlich als eine Frage der Technik gemeint. Technik ist Macht. Ein gutes Leben kommt ohne Macht aus. Daher ist es keine Frage des wann, sondern des wie. Die Frage hat zu viele implizite Voraussetzungen.

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          • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

            An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #125

            @rpolenz Schon George Orwell fiel auf, dass die größten Kritiker des Kapitalismus, die Kommunistn, vor Hitler eher nach England oder in die USA flüchteten (oder flüchten wollten) als in Stalins Terrorreich. (Fascism and democracy, 1941) 1/2

            ottenser@norden.socialO 1 Antwort Letzte Antwort
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            • jimclark@mastodontech.deJ jimclark@mastodontech.de

              @plinubius
              Hören? Also sind Sie jemand, der in Deutschland alles schlimm findet? Wenn denn ja, gibt es 10 Länder, die Sie Deutschland vorziehen? Dann eine klare Antwort zu Frage zwei? Z.B. In den 60ern oder den 90ern? Wenn nein, wären Sie ansich gar nicht "betroffen", oder?
              Ich fragte IMO berechtigterweise nach, welche Länder Sie denn um so viel besser einordnen ... Schiene, Brücken, Gesundheit etc..
              @billiglarper @rpolenz

              billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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              billiglarper@rollenspiel.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #126

              @jimclark

              Danke, sollte ich je ein Paradebeispiel für #Sealioning brauchen hab ich jetzt eins griffbereit.

              @plinubius @rpolenz

              jimclark@mastodontech.deJ plinubius@chaos.socialP 2 Antworten Letzte Antwort
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              • ottenser@norden.socialO ottenser@norden.social

                @rpolenz Schon George Orwell fiel auf, dass die größten Kritiker des Kapitalismus, die Kommunistn, vor Hitler eher nach England oder in die USA flüchteten (oder flüchten wollten) als in Stalins Terrorreich. (Fascism and democracy, 1941) 1/2

                ottenser@norden.socialO This user is from outside of this forum
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                ottenser@norden.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #127

                @rpolenz 2/ Auch hilfreich: Der Blick derjenigen, die nach 🇩🇪 fliehen und ihre Zukunft eher hier als in ihrem Herkunftsland sehen.
                "Der demokratische Westen sei am Ende, da sind sich chinesische, russische und arabische Ideologen einig. Nur warum wollen alle, die auf der Welt ein besseres Leben suchen, so dringend dorthin? Über eine Umfrage des Gallup-Instituts, die zum Kampf für die Demokratie inspirieren müsste."
                (€ Paywall)
                https://www.sueddeutsche.de/kultur/migrationsziele-gallup-umfrage-westliche-demokratien-europa-li.3360695?reduced=true

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                  @mina Wie kommen Sie darauf? Die Frage zielt auf die Jammerei „auf hohem Niveau“

                  mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                  mina@berlin.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #128

                  @rpolenz

                  Mir klingt das vom Ton her danach, auch wenn es vielleicht anders gemeint war.

                  Ich habe Ihnen aber auch eine ernsthafte Antwort gegeben.

                  Nebenbei:

                  Ich habe 20 Jahre im Ausland gelebt und wenn mich nicht vor 2 Jahren persönliche Gründe zurückgebracht hätten, wäre ich nicht wiedergekommen, obwohl ich viel an Deutschland mag.

                  Wenn der Klassenkampf von oben so weitergeht, graut mir ob der Zukunft meiner Kinder, die jetzt in der Oberschule sind.

                  majortom@kolektiva.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • M martin_beck@mastodon.de

                    @smial @jakob_thoboell @OrntLaOkro @rpolenz Und damit Vermögensaufbau für die breite Mitte völlig unmöglich machen, um dem Pyramidensystem Rente und GKV noch mehr Geld hinterzuwerfen? Nein, danke.

                    jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
                    jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
                    jakob_thoboell@kirche.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #129

                    @Martin_Beck
                    Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
                    @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                    M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                    • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                      @Martin_Beck
                      Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
                      @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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                      martin_beck@mastodon.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #130

                      @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Das ist doch exakt der Punkt. Über Arbeitseinkommen wird es nie gelingen, Vermögen aufzubauen, und jetzt sollen auch noch Sozialbeiträge auf Kapitalerträge erhoben werden, damit man diesen Weg auch noch blockiert? Das ergibt keinen Sinn.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                        An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                        paulmeyn@troet.cafeP This user is from outside of this forum
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                        paulmeyn@troet.cafe
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #131

                        @rpolenz Hmmm, 1.) Costa Rica. 2.) 1972 +10 🤷🏼‍♂️

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                          fedithom@social.saarlandF This user is from outside of this forum
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                          fedithom@social.saarland
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #132

                          @rpolenz 1: Nein.2: zwischen 1975 und 1985 (weil das sehr subjektiv meine glücklichste Zeit war - Null Allgemeingültigkeit)

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                            An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                            freval@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                            freval@mastodon.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #133

                            @rpolenz die vorstellung dass maus sich aussuchen kann wo maus leben möchte ist erstaunlich realitätsfern.

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                              @Martin_Beck
                              Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
                              @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                              billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                              billiglarper@rollenspiel.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #134

                              @jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                              Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.

                              Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.

                              Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.

                              M 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

                                @jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.

                                Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.

                                Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.

                                M This user is from outside of this forum
                                M This user is from outside of this forum
                                martin_beck@mastodon.de
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #135

                                @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

                                Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

                                Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

                                jakob_thoboell@kirche.socialJ billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
                                0
                                • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                  @rpolenz

                                  Mir klingt das vom Ton her danach, auch wenn es vielleicht anders gemeint war.

                                  Ich habe Ihnen aber auch eine ernsthafte Antwort gegeben.

                                  Nebenbei:

                                  Ich habe 20 Jahre im Ausland gelebt und wenn mich nicht vor 2 Jahren persönliche Gründe zurückgebracht hätten, wäre ich nicht wiedergekommen, obwohl ich viel an Deutschland mag.

                                  Wenn der Klassenkampf von oben so weitergeht, graut mir ob der Zukunft meiner Kinder, die jetzt in der Oberschule sind.

                                  majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
                                  majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
                                  majortom@kolektiva.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #136

                                  @mina @rpolenz
                                  Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

                                  Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
                                  Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
                                  Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
                                  Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

                                  mina@berlin.socialM majortom@kolektiva.socialM 2 Antworten Letzte Antwort
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                                  • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                                    An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                                    holgintheair@det.socialH This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #137

                                    @rpolenz
                                    1. Warum sollte es auch nur ein einziges geben müssen?
                                    2. irrelevant, weil jetzt in diesem Alter am Leben.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                                      An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #138

                                      @rpolenz 1. Nein, 2. Nein. Ich lebe gerne im Jetzt, trotz Allem.

                                      Aber das ändert nichts daran, dass der Wohlstand in Deutschland nur möglich war durch die koloniale Ausbeutung des globalen Südens und der Natur. Dieser Wohlstand kommt seit Jahrzehnten bei immer weniger Deutschen an, und wird in den nächsten 10-20 Jahren auch absolut abnehmen, wenn die Katastrophen uns auch hier einholen.

                                      7/9 planetare Grenzen sind überschritten. Der Erdüberlastungstag liegt in Deutschland am 3. Mai.

                                      Dass es uns in Deutschland vergleichsweise gut geht ist keine hervorragende "Leistung", mit der wir uns an den Haaren aus dem Sumpf gezogen haben, sondern eine im Detail ziemlich gewaltvolle Umverteilung aus dem globalen Süden, nichtmenschlicher Geschöpfe und auch unseren "eigenen" zukünftigen Generation.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                                        An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                                        lakritze@mainz.socialL This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #139

                                        @rpolenz Länder ... Ich glaube, die interessantere Frage in dem Zusammenhang wäre, in welchem System wir lieber leben würden. Wir können sehen, daß es mit dem Kapitalismus in eine ungute Richtung geht; aber was wäre eine Alternative?

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                                          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                                          lakritze@mainz.socialL This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #140

                                          @rpolenz Davon ab: Auch als privilegierte Europäerin darf man schlimm finden, daß an den Außengrenzen Unmenschlichkeit herrscht, Regierungen ihre Schutzversprechen nicht einhalten, Ungleichheit forcieren und Klimapolitik zurückdrehen. Oder daß vor allem rechtslastige Politik die Intelligenz beleidigt -- von hocheffizienten Verbrennern bis zu kriminellen Ausländern und Windrädern der Schande ...

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