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  3. An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1.

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  • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

    @Martin_Beck
    Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
    @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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    martin_beck@mastodon.de
    schrieb zuletzt editiert von
    #130

    @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Das ist doch exakt der Punkt. Über Arbeitseinkommen wird es nie gelingen, Vermögen aufzubauen, und jetzt sollen auch noch Sozialbeiträge auf Kapitalerträge erhoben werden, damit man diesen Weg auch noch blockiert? Das ergibt keinen Sinn.

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    • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

      An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

      paulmeyn@troet.cafeP This user is from outside of this forum
      paulmeyn@troet.cafeP This user is from outside of this forum
      paulmeyn@troet.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #131

      @rpolenz Hmmm, 1.) Costa Rica. 2.) 1972 +10 🤷🏼‍♂️

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      0
      • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

        An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

        fedithom@social.saarlandF This user is from outside of this forum
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        fedithom@social.saarland
        schrieb zuletzt editiert von
        #132

        @rpolenz 1: Nein.2: zwischen 1975 und 1985 (weil das sehr subjektiv meine glücklichste Zeit war - Null Allgemeingültigkeit)

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

          An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

          freval@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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          freval@mastodon.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #133

          @rpolenz die vorstellung dass maus sich aussuchen kann wo maus leben möchte ist erstaunlich realitätsfern.

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

            @Martin_Beck
            Wie viel 'Vermögendaufbau' ist der breiten Masse mit niedrigen vierstelligen Einkommen möglich? find ich ne fragwürdige These.
            @smial @OrntLaOkro @rpolenz

            billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
            billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
            billiglarper@rollenspiel.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #134

            @jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

            Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.

            Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.

            Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.

            M 1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • billiglarper@rollenspiel.socialB billiglarper@rollenspiel.social

              @jakob_thoboell @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

              Nur 17% der Deutschen haben überhaupt Aktien, ein Drittel der Deutschen hat keine Rücklagen für Notfälle.

              Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern als Einkommen aus Kapital ist pure Ideologie.

              Einkommen aus Arbeit stärker zu besteuern um Milliardenvermögen nicht anzutasten schadet Unternehmern und Normalverdienern.

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              martin_beck@mastodon.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #135

              @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

              Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

              Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

              jakob_thoboell@kirche.socialJ billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                @rpolenz

                Mir klingt das vom Ton her danach, auch wenn es vielleicht anders gemeint war.

                Ich habe Ihnen aber auch eine ernsthafte Antwort gegeben.

                Nebenbei:

                Ich habe 20 Jahre im Ausland gelebt und wenn mich nicht vor 2 Jahren persönliche Gründe zurückgebracht hätten, wäre ich nicht wiedergekommen, obwohl ich viel an Deutschland mag.

                Wenn der Klassenkampf von oben so weitergeht, graut mir ob der Zukunft meiner Kinder, die jetzt in der Oberschule sind.

                majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
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                majortom@kolektiva.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #136

                @mina @rpolenz
                Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

                Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
                Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
                Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
                Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

                mina@berlin.socialM majortom@kolektiva.socialM 2 Antworten Letzte Antwort
                0
                • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                  An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                  holgintheair@det.socialH This user is from outside of this forum
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                  holgintheair@det.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #137

                  @rpolenz
                  1. Warum sollte es auch nur ein einziges geben müssen?
                  2. irrelevant, weil jetzt in diesem Alter am Leben.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                    An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

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                    skaphle@social.tchncs.de
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #138

                    @rpolenz 1. Nein, 2. Nein. Ich lebe gerne im Jetzt, trotz Allem.

                    Aber das ändert nichts daran, dass der Wohlstand in Deutschland nur möglich war durch die koloniale Ausbeutung des globalen Südens und der Natur. Dieser Wohlstand kommt seit Jahrzehnten bei immer weniger Deutschen an, und wird in den nächsten 10-20 Jahren auch absolut abnehmen, wenn die Katastrophen uns auch hier einholen.

                    7/9 planetare Grenzen sind überschritten. Der Erdüberlastungstag liegt in Deutschland am 3. Mai.

                    Dass es uns in Deutschland vergleichsweise gut geht ist keine hervorragende "Leistung", mit der wir uns an den Haaren aus dem Sumpf gezogen haben, sondern eine im Detail ziemlich gewaltvolle Umverteilung aus dem globalen Süden, nichtmenschlicher Geschöpfe und auch unseren "eigenen" zukünftigen Generation.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                      An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                      lakritze@mainz.socialL This user is from outside of this forum
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                      lakritze@mainz.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #139

                      @rpolenz Länder ... Ich glaube, die interessantere Frage in dem Zusammenhang wäre, in welchem System wir lieber leben würden. Wir können sehen, daß es mit dem Kapitalismus in eine ungute Richtung geht; aber was wäre eine Alternative?

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

                        An diejenigen, die in Deutschland so ziemlich alles schlimm finden, hätte ich zwei Fragen: 1. Gibt es von den 193 Staaten auf der Welt 10, in denen Sie lieber leben würden als in Deutschland? 2. Gibt es in der Vergangenheit eine Zeitspanne, in der Sie lieber in Deutschland gelebt hätten, als jetzt? - Ich bin auf die Antworten gespannt.

                        lakritze@mainz.socialL This user is from outside of this forum
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                        lakritze@mainz.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #140

                        @rpolenz Davon ab: Auch als privilegierte Europäerin darf man schlimm finden, daß an den Außengrenzen Unmenschlichkeit herrscht, Regierungen ihre Schutzversprechen nicht einhalten, Ungleichheit forcieren und Klimapolitik zurückdrehen. Oder daß vor allem rechtslastige Politik die Intelligenz beleidigt -- von hocheffizienten Verbrennern bis zu kriminellen Ausländern und Windrädern der Schande ...

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                        • majortom@kolektiva.socialM majortom@kolektiva.social

                          @mina @rpolenz
                          Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

                          Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
                          Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
                          Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
                          Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

                          mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                          mina@berlin.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #141

                          @majortom

                          Genau so, wie du es schreibst!

                          Da ist so ein paternalistisches "Ihr undankbaren Blagen wisst ja gar nicht, wie gut ihr es habt" mit.

                          Klar möchte niemand von uns etwa die Kriegs- oder Nachkriegszeit erleben.

                          Oder etwa in den 60ern sich als Gastarbeiter in einem Land, das dich nicht will, halb zu Tode schuften.

                          Ändert aber nichts daran, dass es aktuell schreckliche Missstände gibt.

                          @rpolenz

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • majortom@kolektiva.socialM majortom@kolektiva.social

                            @mina @rpolenz
                            Die Rhetorik der Frage wirkt trotzdem mundtotmachend. Da versteckt sich nämlich ein doublebind: angebliche Sachlichkeit bei hochemotionalem Thema. Subtil aggressiv.

                            Mein biografischer Hintergrund dazu: Früher hieß es bei Kritik oder Klagen, wir Kinder könnten nicht schätzen, was die Eltern alles für uns täten mit Verweis auf den Konsum, Skiurlaube, Markenklamotten, Führerschein etc.
                            Von der dahinterliegenden Kälte, der Ignoranz, dem Klassismus, dem Sexismus, der Gewalt wollten die Eltern nichts wissen. Dabei haben Sie mit ihren Jobs kräftig daran mitgearbeitet, diesen Planeten zu vermüllen. Arbeiten gegen das Kriegstrauma.
                            Der Vater ist nach langen Jahren des Leidens verarmt und einsam elendig krepiert - ich habe ihn begleitet.
                            Die Mutter war diejenige, die am eifrigsten die Fassade gepflegt hat. Seit zwei Jahren zwingt ihre vorranschreitende Demenz sie dahinter zu schauen. Sie bereut nicht gelebt zu haben.

                            majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
                            majortom@kolektiva.socialM This user is from outside of this forum
                            majortom@kolektiva.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #142

                            @mina @rpolenz
                            So eine Frage entspringt im Kern dem Wunsch mach Verdrängung, der Unfähigkeit zu trauern, und auch dem Unwillen Trauer als Lösung zu begreifen. Da ist ein impliziter Vorwurf nicht realisieren zu wollen wie gut das Leben in D. sei, bei gleichzeitigem selbst Nicht-realisieren-wollen, dass wir bis zum Hals in der Scheiße stehen.

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • M martin_beck@mastodon.de

                              @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

                              Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

                              Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

                              jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
                              jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
                              jakob_thoboell@kirche.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #143

                              @Martin_Beck
                              Als Klimaphysiker halte ich die Grundidee von aktienfinanziertet Altersvorsorge für Unsinn. Dieses Konzept wettet auf Wirtschaftswachstum.
                              - Endloses Wachstum in einer endlichen Welt verletzt physikalische Grundsätze (abgesehen von der Entropie...)

                              - Angesichts der Klimakatastrophe und ihrer Zukunftsprojektionen halte ich die Wette auf die Stabilität unserer Europäischen Wirtschaft für unplausibel.

                              @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                              M 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                                @Martin_Beck
                                Als Klimaphysiker halte ich die Grundidee von aktienfinanziertet Altersvorsorge für Unsinn. Dieses Konzept wettet auf Wirtschaftswachstum.
                                - Endloses Wachstum in einer endlichen Welt verletzt physikalische Grundsätze (abgesehen von der Entropie...)

                                - Angesichts der Klimakatastrophe und ihrer Zukunftsprojektionen halte ich die Wette auf die Stabilität unserer Europäischen Wirtschaft für unplausibel.

                                @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

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                                martin_beck@mastodon.de
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #144

                                @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                                jakob_thoboell@kirche.socialJ 3 Antworten Letzte Antwort
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                                • M martin_beck@mastodon.de

                                  @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                                  jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                                  jakob_thoboell@kirche.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #145

                                  @Martin_Beck
                                  Gut, dass mein zweiter Punkt direkt ignoriert wurde. Vergleiche dazu Munich Re, die sinngemäß sagten, dass die Deutsche Volkswirtschaft schon 2030 mit einem Ereignis wie dem Ahrtal-Hochwasser nicht mehr fertig würde. Dazu die Klimaprojektionen, die eine Häufung solcher Ereignisse als signifikante Ergebnisse zeigen.
                                  @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • M martin_beck@mastodon.de

                                    @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                                    jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                                    jakob_thoboell@kirche.social
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #146

                                    @Martin_Beck
                                    die Realität zeigt im ubrigen, dass bezogen auf die aktuell real existierenden Spielarten des Kapitalismus noch keine Gesellschaft es geschafft hat, Nachhaltiges Wachstum zu realisieren. Bis dahin sind leider alle Gegenvorschläge, so interessant ich sie finde, graue Theorie.
                                    @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • M martin_beck@mastodon.de

                                      @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Als Ökonom sehe ich schon, wo bei Klimaphysikern die Grenzen des Verständnisses für grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge liegen. Aber bitte, zwingt dich niemand in Aktien zu investieren.

                                      jakob_thoboell@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                                      jakob_thoboell@kirche.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #147

                                      @Martin_Beck
                                      im übrjgen falle ich als Wiss. Mitarbeiter in die Kategorie derer, die es sich nicht leisten können, in Aktien zu investieren.
                                      @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                      M 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • jakob_thoboell@kirche.socialJ jakob_thoboell@kirche.social

                                        @Martin_Beck
                                        im übrjgen falle ich als Wiss. Mitarbeiter in die Kategorie derer, die es sich nicht leisten können, in Aktien zu investieren.
                                        @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                        M This user is from outside of this forum
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                                        martin_beck@mastodon.de
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #148

                                        @jakob_thoboell @billiglarper @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sparpläne kann man schon ab 25€ monatlich einstellen und damit beispielsweise breit gestreute Welt-ETFs besparen.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • M martin_beck@mastodon.de

                                          @billiglarper @jakob_thoboell @smial @OrntLaOkro @rpolenz Sehe ich exakt genau so. Aber die Lösung liegt nicht darin, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, sondern Vermögen zu besteuern, großzügige Freibeträge auf Kapitalerträge einzuführen und die Belastung von Arbeit nachhaltig zu senken, so dass mehr als nur 17% (keinen Schimmer, ob diese Statistik stimmt aber klingt plausibel) Aktien halten können.

                                          Es ist absehbar, dass die staatliche soziale Alterssicherung auf Dauer nicht finanziert werden kann, weil die Demographie nicht mehr mitspielt und sich keiner traut das Umlagesystem abzuschaffen. Also muss man privat Vorsorge betreiben und dazu muss man monatlich genug Geld übrig haben, um es am Kapitalmarkt zu investieren. Idealerweise sollte das mit staatlicher Förderung geschehen wie bspw der amerikanische 401k es erlaubt aber zur Not geht es auch ohne.

                                          Aber wer jetzt noch den Deutschen zusätzlich den Kapitalmarkt madig macht, treibt kommende Generationen in die Altersarmut.

                                          billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #149

                                          @Martin_Beck @smial @OrntLaOkro @rpolenz

                                          Die 17.2% sind vom Deutschen Aktieninstitut. Keine Ahnung wie seriös die sind, aber es klingt jetzt nicht wie ne Org die die Zahlen künstlich kleinrechnet.
                                          https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/kapitalmarkt-zwoelf-millionen-deutsche-legen-ihr-geld-in-aktien-an/100098152.html

                                          Und wir sind uns glaub beide einig, dass die Demografie ein "einfach weiter so" nicht zuläßt.

                                          Aber wie du ja selbst ausführst, um Geld in den Kapitalmarkt zu stecken, muss man erstmal Geld über haben. Das ist aber kaum der Fall.

                                          M billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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