@Willy_Wuff Provokative Frage, die aber die Problematik nicht ganz trifft - auch wenn ein ePA opt-out in jedem Fall eine gute Idee ist.Tatsächlich sind auch ohne explizite Listen alle Personen, die Vornamen und_oder Geschlechtseintrag geändert haben, bei diversen Behörden per DB-Suche auffindbar. Technisch jedenfalls, solange ein Vollzugriff auf die Dateien besteht. Wegen meiner Lieblings-2.BMeldDÜV.Das heisst aber noch lange nicht, dass diese Infos überhaupt weiter verteilt werden oder zugänglich sein sollten, als unmittelbar für die Weiterführung von Akten erforderlich (Rente, Steuer, Führerschein, etc).Es heisst schon gar nicht, dass jemals Listen von trans- und_oder nichtbinären Menschen angelegt werden sollten, denn dafür kann es niemals einen anderen Grund geben, als zu diskriminieren, auszugrenzen, usw.Insbesondere ist es vollkommen überflüssig, dass frühere Vornamen und Geschlechtseinträge an jedes Meldeamt mitgeschleift werden, mit dem eine Person jemals zu tun haben wird. Das war die Dobrindt-Idee, die jetzt erstmal(!) gestoppt wurde. Diese Identität existiert nämlich nicht mehr. Im Zweifel kann jede Person bei Bedarf die Historie selbst nachweisen, zB mit Auszug aus dem Geburtenregister.Es ist auch völlig überflüssig, diese Altdaten bei Umzug oder anderen Meldedatenänderungen an die zuständigen lokalen Polizeidienststellen und das LKA zu geben. Das ist die Verordnung, die das BaWü Innenministerium (Strobl, CDU) vor ein paar Tagen einfach mal raugehauen hat.@amalia12