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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  3. Je mehr ich über weiterführende Schulen durch die eigenen Kinder und die Erfahrungen von Freunden herausfinde, desto klarer wird mir: Man muss die Ebenen symbolischen Handelns und tatsächlichen Handelns unterscheiden.

Je mehr ich über weiterführende Schulen durch die eigenen Kinder und die Erfahrungen von Freunden herausfinde, desto klarer wird mir: Man muss die Ebenen symbolischen Handelns und tatsächlichen Handelns unterscheiden.

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  • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

    @mattze Lustigerweise sind davon auch "Gymnasien", die sich stets in höheren Sphären wähnen, überhaupt nicht davon ausgenommen. Eher im Gegenteil, nämlich in Folge der Selbstüberhöhung. 2/x

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    mattze@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #21

    @plinubius
    In meiner Beobachtung funktioniert dieses "Sparkompromisskonzept" dort, wo sich Führungspersönlichkeiten 24 Std am Tag / 7Tage in der Woche verbrennen.
    Wo es nicht funktioniert ist es wie eine schwere Grippe. Man leidet, versucht zu verkürzen und ist sich bewusst, dass das nicht das ganze Leben andauert.

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    • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

      @sabina_la Exakt genau das war gestern im Gespräch mit Freunden Thema. Aber nicht nur das. Das war nur ein Beispiel unter anderen, aber ein besonders frappierendes.

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      sabina_la@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #22

      @plinubius Ohja, und ich fühle mich komplett hilflos dabei. Das macht es noch schlimmer

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      • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe shared this topic
      • S sabina_la@mastodon.social

        @plinubius stimmt, ähnlich verhält es sich mit dem Label Schule gegen Rassismuss/ Schule ohne Gewalt
        Nichts, aber auch gar nichts wird gemacht. Angefangen von mobbing über Hakenkr*** bis Gewalt

        neuimneuland@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
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        neuimneuland@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #23

        @sabina_la @plinubius Teils muss man dafür auch erst mal Lehrer schulen, damit sie sich ihren Alltagsrassismus abgewöhnen.

        fairmuenchen@troet.cafeF 1 Antwort Letzte Antwort
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        • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

          Auch superb finde ich die Beobachtung, dass die Schulentwicklung so eine Neigung zu haben scheint, die aus der Knappheit und Widersprüchlichkeit entstehenden Probleme mit Mediation und "Konfliktbewältigung" bearbeiten zu wollen. Statt dass also irgendwo an- und zugepackt wird, entschieden wird, Geld ausgegeben wird, Leute geheuert werden, gibt es dann Gesprächskreise und Moderationskärtchen. 6/x

          energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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          energisch_@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #24

          @plinubius Notstandsverwaltung, wie in der Pflege. Personalmangel kann nicht durch Stuhlkreise gelöst werden!

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          • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

            Und wenn Geld, dann gerne immer nur für Wochen, für wenige Monate, für "Projekte". Wirklich, zu öffentlichen Auftritten von Bildungspolitikern, die sich mit Zahlen aus "Projekten" und "Maßnahmen" schmücken, sollte man immer eine Stiege fauler Tomaten zum werfen mitnehmen. 7/x

            gratianriter@bildung.socialG This user is from outside of this forum
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            schrieb zuletzt editiert von
            #25

            @plinubius während das mit Sicherheit auf schule zutrifft, gibt es auch Schulen, auf die das nicht zu trifft. Die Schulpreisträger Schulen, Schulen in Netzwerken, oder gar die, die an Prozessen wie bspw. Schule vision 2040 beteiligt sind, würde ich von dieser Kritik ausnehmen wollen. Aber es stimmt schon. Der Grat verläuft aber zwischen Schulen, die verwalten, und Schulen, die sich entwickeln und die Transformation Ernst nehmen.

            plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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            • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

              Und wenn Geld, dann gerne immer nur für Wochen, für wenige Monate, für "Projekte". Wirklich, zu öffentlichen Auftritten von Bildungspolitikern, die sich mit Zahlen aus "Projekten" und "Maßnahmen" schmücken, sollte man immer eine Stiege fauler Tomaten zum werfen mitnehmen. 7/x

              johnnythan@tuebingen.networkJ This user is from outside of this forum
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              johnnythan@tuebingen.network
              schrieb zuletzt editiert von
              #26

              @plinubius Sehr richtig.

              Thomas Poreski (MdL) nannte letztens die Schulen des Schulpreises als Beispiele für gute Schulentwicklung. Er sagt auch, dass einige der richtig guten Schulen Teile (ca.30%) des Bildungsplans ignorieren und stattdessen sinnvollere Dinge tun.

              (Alles jetzt aus einem Vortrag vom zuhören)

              https://www.bosch-stiftung.de/de/publikation/deutscher-schulpreis-2025

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              • neuimneuland@mastodon.socialN neuimneuland@mastodon.social

                @sabina_la @plinubius Teils muss man dafür auch erst mal Lehrer schulen, damit sie sich ihren Alltagsrassismus abgewöhnen.

                fairmuenchen@troet.cafeF This user is from outside of this forum
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                fairmuenchen@troet.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #27

                @neuimneuland @sabina_la @plinubius

                wenn nicht ausgerechnet die #Lehrer*innenverbände, die am Besten Bescheid wüssten, zwischen den Stühlen der Gehaltsstufen und der internalisierten #Autorität's- und #Hierarchie-#Gläubigkeit der Struktur aus der Kaiserzeit hängen würden ... und das nutzen die #Kultusminister*innen und #MP's

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                • S sabina_la@mastodon.social

                  @plinubius stimmt, ähnlich verhält es sich mit dem Label Schule gegen Rassismuss/ Schule ohne Gewalt
                  Nichts, aber auch gar nichts wird gemacht. Angefangen von mobbing über Hakenkr*** bis Gewalt

                  marc@mastodon.pub.solarM This user is from outside of this forum
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                  marc@mastodon.pub.solar
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #28

                  @sabina_la @plinubius

                  https://mastodon.pub.solar/@marc/114002557552809010

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                  • S sabina_la@mastodon.social

                    @plinubius stimmt, ähnlich verhält es sich mit dem Label Schule gegen Rassismuss/ Schule ohne Gewalt
                    Nichts, aber auch gar nichts wird gemacht. Angefangen von mobbing über Hakenkr*** bis Gewalt

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                    irenemoews@vmst.io
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #29

                    @sabina_la @plinubius Das haben doch schon vor einigen Jahren die beiden Lehrkräfte an ihrer Schule (in einem der östlichen Bundesländer) bemängelt, mit dem Ergebnis, dass sie schließlich mangels Solidarität und Unterstützung gegangen und die Faschos geblieben sind.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • B blumine@troet.cafe shared this topic
                    • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                      Wirklich, ich könnte diesen Rant über viele weitere Toots fortsetzen, egal, wo man hingreift. Des Pudels Kern ist ganz einfach: Es ist zu wenig Geld für Personal da und Politik macht sich seit Jahrzehnten schuldig, den Schein wahren zu wollen. Jeder weiß das, das rächt sich und das wird sich rächen. 4/x

                      B This user is from outside of this forum
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                      blumine@troet.cafe
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #30

                      @plinubius Das Geld wäre da, aber der Staat verzichtet ja gerne auf Einnahmen: Maut, Maskendeals, CumEx, Steuerparadiese, Reichensteuer etc.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • gratianriter@bildung.socialG gratianriter@bildung.social

                        @plinubius während das mit Sicherheit auf schule zutrifft, gibt es auch Schulen, auf die das nicht zu trifft. Die Schulpreisträger Schulen, Schulen in Netzwerken, oder gar die, die an Prozessen wie bspw. Schule vision 2040 beteiligt sind, würde ich von dieser Kritik ausnehmen wollen. Aber es stimmt schon. Der Grat verläuft aber zwischen Schulen, die verwalten, und Schulen, die sich entwickeln und die Transformation Ernst nehmen.

                        plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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                        plinubius@chaos.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #31

                        @GratianRiter Tja, ich diskutiere mit meinen Kindern, ob symbolisches Handeln Verantwortliche von tatsächlich konkretem Handeln entlastet. Die Modellschulen, sind die womöglich weniger Türöffner für Entwicklungen, denn Opium für Verantwortliche, weil sie das Gefühl bieten, man stehe nicht völlig mit leeren Händen da? Wirklich, besteht da nicht die Gefahr der symbolischen Ersatzhandlung? Statt Ballons wie Schule Vision 2040 präferierte ich langfristige Ernsthaftigkeit auf voller Breite.

                        gratianriter@bildung.socialG 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                          @GratianRiter Tja, ich diskutiere mit meinen Kindern, ob symbolisches Handeln Verantwortliche von tatsächlich konkretem Handeln entlastet. Die Modellschulen, sind die womöglich weniger Türöffner für Entwicklungen, denn Opium für Verantwortliche, weil sie das Gefühl bieten, man stehe nicht völlig mit leeren Händen da? Wirklich, besteht da nicht die Gefahr der symbolischen Ersatzhandlung? Statt Ballons wie Schule Vision 2040 präferierte ich langfristige Ernsthaftigkeit auf voller Breite.

                          gratianriter@bildung.socialG This user is from outside of this forum
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                          gratianriter@bildung.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #32

                          @plinubius Schule vision 2040 also balloon zu bezeichnen finde ich unangemessen. Der Prozess läuft seit 2 Jahren und seine Vorläufer starten 2012.

                          Symbolisches handeln ist natürlich immer zu wenig, da wo es dabei bleibt. Aber deine Kritik trifft auf eine ganze Reihe von Schulen eben nicht zu. Alemannenschule Wutöschingen, Ernst Reuter Schule Karlsruhe als offensichtliche Beispiele. Aber es gibt eine ganze Menge von Schulen, die gute Arbeit machen.

                          Schulentwicklung bleibt, wenn sie stecken

                          gratianriter@bildung.socialG 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • gratianriter@bildung.socialG gratianriter@bildung.social

                            @plinubius Schule vision 2040 also balloon zu bezeichnen finde ich unangemessen. Der Prozess läuft seit 2 Jahren und seine Vorläufer starten 2012.

                            Symbolisches handeln ist natürlich immer zu wenig, da wo es dabei bleibt. Aber deine Kritik trifft auf eine ganze Reihe von Schulen eben nicht zu. Alemannenschule Wutöschingen, Ernst Reuter Schule Karlsruhe als offensichtliche Beispiele. Aber es gibt eine ganze Menge von Schulen, die gute Arbeit machen.

                            Schulentwicklung bleibt, wenn sie stecken

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                            gratianriter@bildung.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #33

                            @plinubius stecken bleibt, auch häufig an gesellschaftlichen Kräften hängen. Neue Modelle werden mit Argwohn betrachtet und ausgebremst. Das ist ein Phänomen der Transformation mit dem wir uns in D gut auskennen.

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #34

                              @GratianRiter Es geht um Etikettenschwindel. Und darum, anzufangen, durch die Fassade hindurch zu sehen

                              1 Antwort Letzte Antwort
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