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  3. Auf einer Landstraße ohne #AbstandIstAnstand und der zuckt noch mit den Schultern.

Auf einer Landstraße ohne #AbstandIstAnstand und der zuckt noch mit den Schultern.

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26 Beiträge 8 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

    @47363

    jede Strecke, die in der Fahrstunde gefahren werden soll, vorher mit dem Rad absolviert werden…?


    Ich mag die Idee. Muss ja nicht wirklich jede Strecke sein, aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.

    Ich merke in Berlin leider zu oft, dass sich auch Fahrschühler:innen sehr sehr häufig nicht korrekt gegenüber Nichtmotorisierten verhalten (offenbar unkorrigiert). Das Konzept des begleiteten/korrigierten Lernens durch die Fahrlehrer:in scheitert hier meiner Auffassung nach leider komplett. Entsprechend wirkt sich das Gelernte dann auch auf die "freie Straßenwildbahn" aus.
    @energisch_ @Azetbur

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    schrieb zuletzt editiert von
    #13

    @energisch_ @Azetbur @47363

    aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.


    Der erzwungene Perspektivwechsel wäre grundsätzlich gut. Z.B. müsste man dann auch mal mit einem Rollator oder mit Kinderwagen als Fußgänger:in der Herausforderung begegnen, bei Kälte und Eis, Nässe eine doppel-t und falschbeparkte, dicht befahrene Straße zu über queren.

    47363@norden.social4 1 Antwort Letzte Antwort
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    • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

      @47363

      jede Strecke, die in der Fahrstunde gefahren werden soll, vorher mit dem Rad absolviert werden…?


      Ich mag die Idee. Muss ja nicht wirklich jede Strecke sein, aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.

      Ich merke in Berlin leider zu oft, dass sich auch Fahrschühler:innen sehr sehr häufig nicht korrekt gegenüber Nichtmotorisierten verhalten (offenbar unkorrigiert). Das Konzept des begleiteten/korrigierten Lernens durch die Fahrlehrer:in scheitert hier meiner Auffassung nach leider komplett. Entsprechend wirkt sich das Gelernte dann auch auf die "freie Straßenwildbahn" aus.
      @energisch_ @Azetbur

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      47363@norden.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #14

      @wolf

      Einerseits mag ich die Idee auch.
      Das mal "hautnah" selber zu erfahren wäre eine wichtige Erfahrung.

      Andererseits ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, und ich sehe nicht, wie/dass jemensch dazu gezwungen werden könnte, diese Gefahr einzugehen.

      @energisch_ @Azetbur

      wolf@fedi.solibre.deW 1 Antwort Letzte Antwort
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      • 47363@norden.social4 47363@norden.social

        @wolf

        Einerseits mag ich die Idee auch.
        Das mal "hautnah" selber zu erfahren wäre eine wichtige Erfahrung.

        Andererseits ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, und ich sehe nicht, wie/dass jemensch dazu gezwungen werden könnte, diese Gefahr einzugehen.

        @energisch_ @Azetbur

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        schrieb zuletzt editiert von
        #15
        @47363 @energisch_ @Azetbur
        Aber wenn es objektiv gesehen eine nicht akzeptabke weil zu große Gefahr ist, dann ist eben die aktuell vorherrschende planerisch und real existierende Verkehrsstruktur so ebenfalls nicht haltbar.
        47363@norden.social4 1 Antwort Letzte Antwort
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        • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

          @energisch_ @Azetbur @47363

          aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.


          Der erzwungene Perspektivwechsel wäre grundsätzlich gut. Z.B. müsste man dann auch mal mit einem Rollator oder mit Kinderwagen als Fußgänger:in der Herausforderung begegnen, bei Kälte und Eis, Nässe eine doppel-t und falschbeparkte, dicht befahrene Straße zu über queren.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #16

          @wolf

          Vielleicht wäre eine verpflichtende zu-Fuß-Erkundung sogar durchzusetzen. Eher als radfahren.
          Und den Menschen dabei mal eben einen Kinderwagen oder Rollstuhl in die Hand zu drücken (lassen sich beide relativ gut zusammengefaltet im Kofferraum des Fahrschulwagens transportieren), wäre auch schnell gemacht. 👍

          @energisch_ @Azetbur

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          • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de
            @47363 @energisch_ @Azetbur
            Aber wenn es objektiv gesehen eine nicht akzeptabke weil zu große Gefahr ist, dann ist eben die aktuell vorherrschende planerisch und real existierende Verkehrsstruktur so ebenfalls nicht haltbar.
            47363@norden.social4 This user is from outside of this forum
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            47363@norden.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #17

            @wolf

            Ja klar, an diesem Gedankenspiel wird deutlich, wie gefährlich Radfahren tatsächlich vielerorts ist. Aber es ist halt auch ein Teufelskreis: Um die Gefahr zu sehen müssten (fast) alle Menschen in die Situation geschickt werden - sie in die Situation zu schicken, wäre aber gefährlich/ unverantwortlich, also wird es nicht gemacht - also kennen viele die Situation nicht.
            1/2

            @energisch_ @Azetbur

            47363@norden.social4 1 Antwort Letzte Antwort
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            • 47363@norden.social4 47363@norden.social

              @wolf

              Ja klar, an diesem Gedankenspiel wird deutlich, wie gefährlich Radfahren tatsächlich vielerorts ist. Aber es ist halt auch ein Teufelskreis: Um die Gefahr zu sehen müssten (fast) alle Menschen in die Situation geschickt werden - sie in die Situation zu schicken, wäre aber gefährlich/ unverantwortlich, also wird es nicht gemacht - also kennen viele die Situation nicht.
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              @energisch_ @Azetbur

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              47363@norden.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #18

              @wolf

              Verpflichtendes Radfahren (& zu-Fuß-Gehen, Öffi-Fahren) für Verkehrsministerïnnen.

              Analog verpflichtendes Leben von Sozialhilfe/Grundsicherung für Sozialministerïnnen etc.

              Oder zumindest was Thijs Lucas glaubich immer mal wieder fordert: Verkehrsplanerïnnen persönlich haftbar machen für "Unfälle", die aufgrund der von ihnen geplanten Infrastruktur passieren.
              2/2

              @energisch_ @Azetbur

              reinald@nrw.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
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              • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

                @energisch_ @Azetbur
                Zu dieser Idee:
                Vermutlich würden ~80% der Führerscheinanwärter:innen diese Radtouren (zurecht) wegen der ihnen drohenden Gefahr ablehnen, und auch die Fahrschulen könnten die Sicherheit nicht ausreichend gewährleisten.

                Das Problem wäre sofort erkannt und man würde wohl endlich mal einiges im Straßenverkehr ändern.

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                rainaari@mstdn.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #19

                @wolf @energisch_ @Azetbur Vermutlich würden sie über Nebenstraßen fahren und der Rest ist nur auf dem Papier gemacht...

                wolf@fedi.solibre.deW 1 Antwort Letzte Antwort
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                • R rainaari@mstdn.social

                  @wolf @energisch_ @Azetbur Vermutlich würden sie über Nebenstraßen fahren und der Rest ist nur auf dem Papier gemacht...

                  wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
                  wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
                  wolf@fedi.solibre.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #20
                  @Rainaari @energisch_ @Azetbur die Anforderungen an Führerscheinawärter:innen werden gerade ohnehin gelockert (man nennt es jetzt Kosteneinspahrung und Bürokratieabbau) 🙁
                  R 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de
                    @Rainaari @energisch_ @Azetbur die Anforderungen an Führerscheinawärter:innen werden gerade ohnehin gelockert (man nennt es jetzt Kosteneinspahrung und Bürokratieabbau) 🙁
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                    rainaari@mstdn.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #21

                    @wolf @energisch_ @Azetbur Ich finde es gerade sehr witzig, wie die Ankündigung von Erleichterungen beim Führerschein erwerben die Fahrschulen in eine Kriese bringt, weil die Leute jetzt abwarten....

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • 47363@norden.social4 47363@norden.social

                      @wolf

                      Verpflichtendes Radfahren (& zu-Fuß-Gehen, Öffi-Fahren) für Verkehrsministerïnnen.

                      Analog verpflichtendes Leben von Sozialhilfe/Grundsicherung für Sozialministerïnnen etc.

                      Oder zumindest was Thijs Lucas glaubich immer mal wieder fordert: Verkehrsplanerïnnen persönlich haftbar machen für "Unfälle", die aufgrund der von ihnen geplanten Infrastruktur passieren.
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                      @energisch_ @Azetbur

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                      reinald@nrw.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #22

                      @47363 @wolf @energisch_ @Azetbur und bitte verpflichtend einen Menschen mit Rollator begleiten, der nd mal einen Stunde einen Menschen im Rollstuhl durch die Stadt schieben.

                      energisch_@troet.cafeE 47363@norden.social4 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

                        @energisch_

                        So'n Bus hat ja auch noch ne Menge Wind


                        Ja, das wissen solche Menschen aber vermutlich nicht, weil sie es
                        a) nie selber aus der Radperspektive erlebt haben und
                        b) meiner Auffassung und (anektotischen) Erfahrung nach auch nicht angemessen beim Fahrunterricht beigebracht bekammen.

                        Vielleicht wäre es zielführend, wenn man in Vorbereitung zur Führerscheinprüfung neben der Information über die theoretischen Gefahren, die KFZs für Nichtmotorisierte darstellen, auch verpflichtende Radtouren auf Landstraßen einzuführen? Meine ich im Ernst, die Leute, die sowas machen kennen quasi ausschließlich die einseitig "sichere" und trockene, warme Windschutzscheibenperspektive. Das ist ein Problem.

                        @Azetbur

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #23

                        @wolf @energisch_ @Azetbur

                        Das geht in die richtige Richtung.
                        https://www.reddit.com/r/Fahrrad/comments/zqgrnt/busfahrer_lernen_wie_es_sich_anf%C3%BChlt_%C3%BCberholt_zu/

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

                          @47363 @wolf @energisch_ @Azetbur und bitte verpflichtend einen Menschen mit Rollator begleiten, der nd mal einen Stunde einen Menschen im Rollstuhl durch die Stadt schieben.

                          energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                          energisch_@troet.cafe
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #24

                          @Reinald dann lernen sie auch gleich die Tücken hoher Bordsteine, wenn die abgesenkten zugeparkt sind @47363 @wolf @Azetbur

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

                            @47363 @wolf @energisch_ @Azetbur und bitte verpflichtend einen Menschen mit Rollator begleiten, der nd mal einen Stunde einen Menschen im Rollstuhl durch die Stadt schieben.

                            47363@norden.social4 This user is from outside of this forum
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                            47363@norden.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #25

                            @Reinald

                            Wir hatten eine ähnliche Idee etwas später in der Unterhaltung (https://norden.social/@wolf@fedi.solibre.de/115859057407713134 und folgende).

                            Also Führerscheinanwärterïnnen mit Kinderwagen und/oder Rollator/Rollstuhl eine Strecke absolvieren lassen.
                            Anders wird auch schwierig: Wer sollte sich als "Versuchsobjekt" zur Verfügung stellen?

                            @wolf @energisch_ @Azetbur

                            reinald@nrw.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • 47363@norden.social4 47363@norden.social

                              @Reinald

                              Wir hatten eine ähnliche Idee etwas später in der Unterhaltung (https://norden.social/@wolf@fedi.solibre.de/115859057407713134 und folgende).

                              Also Führerscheinanwärterïnnen mit Kinderwagen und/oder Rollator/Rollstuhl eine Strecke absolvieren lassen.
                              Anders wird auch schwierig: Wer sollte sich als "Versuchsobjekt" zur Verfügung stellen?

                              @wolf @energisch_ @Azetbur

                              reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #26

                              @47363 @wolf @energisch_ @Azetbur jeder Mensch kann sich in einen Rollstuhl setzen. Das braucht weder ein Senior noch ein real behinderter Mensch zu sein. Das können einfach 2 Führerscheinanwärter sein, die nach 1h tauschen.
                              Same for Kinderwagen - einfach 10kg Obst reinlegen oder einen Zentner Kartoffeln...

                              1 Antwort Letzte Antwort
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