Auf einer Landstraße ohne #AbstandIstAnstand und der zuckt noch mit den Schultern.
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@energisch_ der schmeißt dich fast um. Da bleibt dir kurz das herz stehen. Sowas gabs dort regelmäßig. Vielleicht hat mich dieser 500m abschnitt Landstraße am meisten „radikalisiert“
@Azetbur Jedesmal ein beinah Nahtoderlebnis. Gar nicht gut für Herz und Kreislauf. Derart viel Adrenalin kann viel Schaden anrichten. Ich kenn das selbst. Manche Strecken meide ich deshalb wie die Pest.
Und hier im Münchner Raum ist es genauso sinnlos mit Anzeigen. Wir sind hier Autoland. -
@Azetbur Jedesmal ein beinah Nahtoderlebnis. Gar nicht gut für Herz und Kreislauf. Derart viel Adrenalin kann viel Schaden anrichten. Ich kenn das selbst. Manche Strecken meide ich deshalb wie die Pest.
Und hier im Münchner Raum ist es genauso sinnlos mit Anzeigen. Wir sind hier Autoland.@energisch_ überall das gleiche elend. Aber es ist nicht tolerierbar
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@energisch_ überall das gleiche elend. Aber es ist nicht tolerierbar
@Azetbur vielleicht ist es ganz gut, wenn unsere Autoindustrie zerfällt (dank eigener Managementfehler). Damit zerfällt auch deren Einfluss auf die Politik - besonders unsere Verkehr(t)politik.
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@Azetbur vielleicht ist es ganz gut, wenn unsere Autoindustrie zerfällt (dank eigener Managementfehler). Damit zerfällt auch deren Einfluss auf die Politik - besonders unsere Verkehr(t)politik.
@energisch_ genau das. Die können ja wärmepumpen bauen
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@Azetbur krass! So'n Bus hat ja auch noch ne Menge Wind.

So'n Bus hat ja auch noch ne Menge Wind
Ja, das wissen solche Menschen aber vermutlich nicht, weil sie es
a) nie selber aus der Radperspektive erlebt haben und
b) meiner Auffassung und (anektotischen) Erfahrung nach auch nicht angemessen beim Fahrunterricht beigebracht bekammen.Vielleicht wäre es zielführend, wenn man in Vorbereitung zur Führerscheinprüfung neben der Information über die theoretischen Gefahren, die KFZs für Nichtmotorisierte darstellen, auch verpflichtende Radtouren auf Landstraßen einzuführen? Meine ich im Ernst, die Leute, die sowas machen kennen quasi ausschließlich die einseitig "sichere" und trockene, warme Windschutzscheibenperspektive. Das ist ein Problem.
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So'n Bus hat ja auch noch ne Menge Wind
Ja, das wissen solche Menschen aber vermutlich nicht, weil sie es
a) nie selber aus der Radperspektive erlebt haben und
b) meiner Auffassung und (anektotischen) Erfahrung nach auch nicht angemessen beim Fahrunterricht beigebracht bekammen.Vielleicht wäre es zielführend, wenn man in Vorbereitung zur Führerscheinprüfung neben der Information über die theoretischen Gefahren, die KFZs für Nichtmotorisierte darstellen, auch verpflichtende Radtouren auf Landstraßen einzuführen? Meine ich im Ernst, die Leute, die sowas machen kennen quasi ausschließlich die einseitig "sichere" und trockene, warme Windschutzscheibenperspektive. Das ist ein Problem.
@energisch_ @Azetbur
Zu dieser Idee:
Vermutlich würden ~80% der Führerscheinanwärter:innen diese Radtouren (zurecht) wegen der ihnen drohenden Gefahr ablehnen, und auch die Fahrschulen könnten die Sicherheit nicht ausreichend gewährleisten.Das Problem wäre sofort erkannt und man würde wohl endlich mal einiges im Straßenverkehr ändern.
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So'n Bus hat ja auch noch ne Menge Wind
Ja, das wissen solche Menschen aber vermutlich nicht, weil sie es
a) nie selber aus der Radperspektive erlebt haben und
b) meiner Auffassung und (anektotischen) Erfahrung nach auch nicht angemessen beim Fahrunterricht beigebracht bekammen.Vielleicht wäre es zielführend, wenn man in Vorbereitung zur Führerscheinprüfung neben der Information über die theoretischen Gefahren, die KFZs für Nichtmotorisierte darstellen, auch verpflichtende Radtouren auf Landstraßen einzuführen? Meine ich im Ernst, die Leute, die sowas machen kennen quasi ausschließlich die einseitig "sichere" und trockene, warme Windschutzscheibenperspektive. Das ist ein Problem.
Vielleicht nicht nur Landstraße.
Vielleicht sollte jede Strecke, die in der Fahrstunde gefahren werden soll, vorher mit dem Rad absolviert werden…?
Hmm, geht vielleicht doch zu weit; aber eine bestimmte Mindestmenge an Kilometern auf "den schlechtesten" Straßen innerorts.Aber wer bearbeitet all die Klagen wegen vorsätzlicher Gefährdung gegen die Fahrschulen bzw. den Staat, der diese Fahrten fordert?
[Edit:Typo]
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Vielleicht nicht nur Landstraße.
Vielleicht sollte jede Strecke, die in der Fahrstunde gefahren werden soll, vorher mit dem Rad absolviert werden…?
Hmm, geht vielleicht doch zu weit; aber eine bestimmte Mindestmenge an Kilometern auf "den schlechtesten" Straßen innerorts.Aber wer bearbeitet all die Klagen wegen vorsätzlicher Gefährdung gegen die Fahrschulen bzw. den Staat, der diese Fahrten fordert?
[Edit:Typo]
jede Strecke, die in der Fahrstunde gefahren werden soll, vorher mit dem Rad absolviert werden…?
Ich mag die Idee. Muss ja nicht wirklich jede Strecke sein, aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.Ich merke in Berlin leider zu oft, dass sich auch Fahrschühler:innen sehr sehr häufig nicht korrekt gegenüber Nichtmotorisierten verhalten (offenbar unkorrigiert). Das Konzept des begleiteten/korrigierten Lernens durch die Fahrlehrer:in scheitert hier meiner Auffassung nach leider komplett. Entsprechend wirkt sich das Gelernte dann auch auf die "freie Straßenwildbahn" aus.
@energisch_ @Azetbur -
So'n Bus hat ja auch noch ne Menge Wind
Ja, das wissen solche Menschen aber vermutlich nicht, weil sie es
a) nie selber aus der Radperspektive erlebt haben und
b) meiner Auffassung und (anektotischen) Erfahrung nach auch nicht angemessen beim Fahrunterricht beigebracht bekammen.Vielleicht wäre es zielführend, wenn man in Vorbereitung zur Führerscheinprüfung neben der Information über die theoretischen Gefahren, die KFZs für Nichtmotorisierte darstellen, auch verpflichtende Radtouren auf Landstraßen einzuführen? Meine ich im Ernst, die Leute, die sowas machen kennen quasi ausschließlich die einseitig "sichere" und trockene, warme Windschutzscheibenperspektive. Das ist ein Problem.
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jede Strecke, die in der Fahrstunde gefahren werden soll, vorher mit dem Rad absolviert werden…?
Ich mag die Idee. Muss ja nicht wirklich jede Strecke sein, aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.Ich merke in Berlin leider zu oft, dass sich auch Fahrschühler:innen sehr sehr häufig nicht korrekt gegenüber Nichtmotorisierten verhalten (offenbar unkorrigiert). Das Konzept des begleiteten/korrigierten Lernens durch die Fahrlehrer:in scheitert hier meiner Auffassung nach leider komplett. Entsprechend wirkt sich das Gelernte dann auch auf die "freie Straßenwildbahn" aus.
@energisch_ @Azetburaber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.
Der erzwungene Perspektivwechsel wäre grundsätzlich gut. Z.B. müsste man dann auch mal mit einem Rollator oder mit Kinderwagen als Fußgänger:in der Herausforderung begegnen, bei Kälte und Eis, Nässe eine doppel-t und falschbeparkte, dicht befahrene Straße zu über queren. -
jede Strecke, die in der Fahrstunde gefahren werden soll, vorher mit dem Rad absolviert werden…?
Ich mag die Idee. Muss ja nicht wirklich jede Strecke sein, aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.Ich merke in Berlin leider zu oft, dass sich auch Fahrschühler:innen sehr sehr häufig nicht korrekt gegenüber Nichtmotorisierten verhalten (offenbar unkorrigiert). Das Konzept des begleiteten/korrigierten Lernens durch die Fahrlehrer:in scheitert hier meiner Auffassung nach leider komplett. Entsprechend wirkt sich das Gelernte dann auch auf die "freie Straßenwildbahn" aus.
@energisch_ @AzetburEinerseits mag ich die Idee auch.
Das mal "hautnah" selber zu erfahren wäre eine wichtige Erfahrung.Andererseits ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, und ich sehe nicht, wie/dass jemensch dazu gezwungen werden könnte, diese Gefahr einzugehen.
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Einerseits mag ich die Idee auch.
Das mal "hautnah" selber zu erfahren wäre eine wichtige Erfahrung.Andererseits ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, und ich sehe nicht, wie/dass jemensch dazu gezwungen werden könnte, diese Gefahr einzugehen.
@47363 @energisch_ @Azetbur
Aber wenn es objektiv gesehen eine nicht akzeptabke weil zu große Gefahr ist, dann ist eben die aktuell vorherrschende planerisch und real existierende Verkehrsstruktur so ebenfalls nicht haltbar. -
aber ausgewählte problematische örtliche Situationen machten total Sinn.
Der erzwungene Perspektivwechsel wäre grundsätzlich gut. Z.B. müsste man dann auch mal mit einem Rollator oder mit Kinderwagen als Fußgänger:in der Herausforderung begegnen, bei Kälte und Eis, Nässe eine doppel-t und falschbeparkte, dicht befahrene Straße zu über queren.Vielleicht wäre eine verpflichtende zu-Fuß-Erkundung sogar durchzusetzen. Eher als radfahren.
Und den Menschen dabei mal eben einen Kinderwagen oder Rollstuhl in die Hand zu drücken (lassen sich beide relativ gut zusammengefaltet im Kofferraum des Fahrschulwagens transportieren), wäre auch schnell gemacht.
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@47363 @energisch_ @Azetbur
Aber wenn es objektiv gesehen eine nicht akzeptabke weil zu große Gefahr ist, dann ist eben die aktuell vorherrschende planerisch und real existierende Verkehrsstruktur so ebenfalls nicht haltbar.Ja klar, an diesem Gedankenspiel wird deutlich, wie gefährlich Radfahren tatsächlich vielerorts ist. Aber es ist halt auch ein Teufelskreis: Um die Gefahr zu sehen müssten (fast) alle Menschen in die Situation geschickt werden - sie in die Situation zu schicken, wäre aber gefährlich/ unverantwortlich, also wird es nicht gemacht - also kennen viele die Situation nicht.
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Ja klar, an diesem Gedankenspiel wird deutlich, wie gefährlich Radfahren tatsächlich vielerorts ist. Aber es ist halt auch ein Teufelskreis: Um die Gefahr zu sehen müssten (fast) alle Menschen in die Situation geschickt werden - sie in die Situation zu schicken, wäre aber gefährlich/ unverantwortlich, also wird es nicht gemacht - also kennen viele die Situation nicht.
1/2Verpflichtendes Radfahren (& zu-Fuß-Gehen, Öffi-Fahren) für Verkehrsministerïnnen.
Analog verpflichtendes Leben von Sozialhilfe/Grundsicherung für Sozialministerïnnen etc.
Oder zumindest was Thijs Lucas glaubich immer mal wieder fordert: Verkehrsplanerïnnen persönlich haftbar machen für "Unfälle", die aufgrund der von ihnen geplanten Infrastruktur passieren.
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@energisch_ @Azetbur
Zu dieser Idee:
Vermutlich würden ~80% der Führerscheinanwärter:innen diese Radtouren (zurecht) wegen der ihnen drohenden Gefahr ablehnen, und auch die Fahrschulen könnten die Sicherheit nicht ausreichend gewährleisten.Das Problem wäre sofort erkannt und man würde wohl endlich mal einiges im Straßenverkehr ändern.
@wolf @energisch_ @Azetbur Vermutlich würden sie über Nebenstraßen fahren und der Rest ist nur auf dem Papier gemacht...
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@wolf @energisch_ @Azetbur Vermutlich würden sie über Nebenstraßen fahren und der Rest ist nur auf dem Papier gemacht...
@Rainaari @energisch_ @Azetbur die Anforderungen an Führerscheinawärter:innen werden gerade ohnehin gelockert (man nennt es jetzt Kosteneinspahrung und Bürokratieabbau)
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@Rainaari @energisch_ @Azetbur die Anforderungen an Führerscheinawärter:innen werden gerade ohnehin gelockert (man nennt es jetzt Kosteneinspahrung und Bürokratieabbau)

@wolf @energisch_ @Azetbur Ich finde es gerade sehr witzig, wie die Ankündigung von Erleichterungen beim Führerschein erwerben die Fahrschulen in eine Kriese bringt, weil die Leute jetzt abwarten....
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Verpflichtendes Radfahren (& zu-Fuß-Gehen, Öffi-Fahren) für Verkehrsministerïnnen.
Analog verpflichtendes Leben von Sozialhilfe/Grundsicherung für Sozialministerïnnen etc.
Oder zumindest was Thijs Lucas glaubich immer mal wieder fordert: Verkehrsplanerïnnen persönlich haftbar machen für "Unfälle", die aufgrund der von ihnen geplanten Infrastruktur passieren.
2/2@47363 @wolf @energisch_ @Azetbur und bitte verpflichtend einen Menschen mit Rollator begleiten, der nd mal einen Stunde einen Menschen im Rollstuhl durch die Stadt schieben.
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So'n Bus hat ja auch noch ne Menge Wind
Ja, das wissen solche Menschen aber vermutlich nicht, weil sie es
a) nie selber aus der Radperspektive erlebt haben und
b) meiner Auffassung und (anektotischen) Erfahrung nach auch nicht angemessen beim Fahrunterricht beigebracht bekammen.Vielleicht wäre es zielführend, wenn man in Vorbereitung zur Führerscheinprüfung neben der Information über die theoretischen Gefahren, die KFZs für Nichtmotorisierte darstellen, auch verpflichtende Radtouren auf Landstraßen einzuführen? Meine ich im Ernst, die Leute, die sowas machen kennen quasi ausschließlich die einseitig "sichere" und trockene, warme Windschutzscheibenperspektive. Das ist ein Problem.
Das geht in die richtige Richtung.
https://www.reddit.com/r/Fahrrad/comments/zqgrnt/busfahrer_lernen_wie_es_sich_anf%C3%BChlt_%C3%BCberholt_zu/