Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
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Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution
Weil nicht alles besser ist aber sich Technik nicht aufhalten lässt, wie wäre es mit Medienmutation? -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Hmmm. Nehme Nummer 4. Es sind beides ›nur‹ Metaphern. Evolution und Revolution aus Sicht von wem? ›Der Menschheit‹ oder doch eher einer Minderheit? Das Internet hat z.B. weder eine Revolution, noch eine Evolution durchgemacht, sondern eine Spezialisierung hin zu Chrematistik, Konsumismus, Verblödung und Überwachung; also eher eine Degeneration, odr? Gäbe einige gute Alternativ-Kandidaten: Eruption, Diffusion, Infektion ect.
Siehe auch Dialektik Emanzipation und Korruption. -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Ich denke das Ändern über Jahre etablierter Begriffe will wohlüberlegt sein. Da hat sich, oft auf die harte Tour, ein gemeinsames Verstehen herausgearbeitet, das nicht ohne Not geopfert werden sollte. Begriffe können sowieso immer nur Ikonen sein, die einen ganzen Sack an Begrifflichkeiten mit sich rumschleppen, für die sich irgendwann ein breites, einigermaßen gemeinsames Verständnis enwickelt hat. Wenn dann wäre ein aussageloser Begriff wie: "Plumperquatsch" noch besser.
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@BlumeEvolution "Wandel" geht immer
und ist populärwissenschaftlich bestimmt zu gebrauchen (aber da ist Revolution eigentlich schlagkräftiger)."Medienemergenz" gefällt mir sehr (zumindest als Fachvokabular, für den Plebs wie mich eher zu exotisch).
@Exxo @BlumeEvolution Revolution ist r Evolution, also ein zurückgehen auf einen früheren Stand, und das erzwingt die Frage: auf welchen? Wandel hat diese Schwierigkeiten nicht, er impliziert nur das immer wieder anders
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Nein, Dein Sprachgefühl trügt nicht! Die Wortbedeutung von Revolution und Reform hat sich nach dem Platonismus umgedreht: Wir verstehen darunter heute nicht mehr die wörtlichen Übersetzungen von Zurück-Rollen & Wieder-Herstellen, sondern das Anstreben von Neuem. Die Studierenden wiesen halt auf diesen Wort-Widerspruch hin. Wir wollten kritische Geister - jetzt dürfen wir uns nicht beschweren…

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#Revolution #Reform #Begriffsarbeit #Platonismus #Falsifikation@BlumeEvolution @Exxo wie dreht man den zurück rollen um? Und seit wann ist der Platonismus gestern?
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Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Die Etymologie sollte man IMHO nicht überbewerten, auch nicht bei Fachbegriffen. Schließlich wurde "Atom" auch nach Entdeckung der Atomspaltung nicht umbenannt. (Etwa in "Tom"?
, denn a-tomos heißt ja un-teilbar)Entscheidend ist der übliche Sprachgebrauch, und da bedeutet Revolution - wie von anderen schon erwähnt - eben Umwälzung. Und das trifft es hier.
Sonst müsste man auch den "Revolver" umbenennen in "Evolver", denn die Trommel dreht sich immer in die gleiche Richtung und nicht wieder "re" also zurück.
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@BlumeEvolution Der Begriff „Evolution“ impliziert ja eine stetige Verbesserung bzw eine stetige bessere Anpassung an die Umstände. Ich finde da Begriffe wie „Revolution“, „Wandel“ oder „Umwälzung“ besser, weil sie wertfreier sind, weniger implizieren dass es eine logische Weiterentwicklung wäre und die Radikalität der Veränderung besser betonen.
@MBrandtner @BlumeEvolution Kann Dich mit den Begrifflichkeiten nur unterstützen.
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@BlumeEvolution Medienwandel - es heißt ja auch Technologischer Wandel... oder?
@RavenVH
Guter Vorschlag und zudem wertneutral. -
@BlumeEvolution Ich denke das Ändern über Jahre etablierter Begriffe will wohlüberlegt sein. Da hat sich, oft auf die harte Tour, ein gemeinsames Verstehen herausgearbeitet, das nicht ohne Not geopfert werden sollte. Begriffe können sowieso immer nur Ikonen sein, die einen ganzen Sack an Begrifflichkeiten mit sich rumschleppen, für die sich irgendwann ein breites, einigermaßen gemeinsames Verständnis enwickelt hat. Wenn dann wäre ein aussageloser Begriff wie: "Plumperquatsch" noch besser.
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Kolonialismus ist nun Globalisierung
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Die Versklavung der Niedrig-Lohnabhängigen: "Dienstleistungsgesellschaft"
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Brot & Spiele: Tittytainment
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🥴- So findet die Welt- und "Werteordnung" des zeitgeistlichen Reformismus auch in der (R)evolution der nun wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik "freiheitlich" statt
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@BlumeEvolution Hmmm. Nehme Nummer 4. Es sind beides ›nur‹ Metaphern. Evolution und Revolution aus Sicht von wem? ›Der Menschheit‹ oder doch eher einer Minderheit? Das Internet hat z.B. weder eine Revolution, noch eine Evolution durchgemacht, sondern eine Spezialisierung hin zu Chrematistik, Konsumismus, Verblödung und Überwachung; also eher eine Degeneration, odr? Gäbe einige gute Alternativ-Kandidaten: Eruption, Diffusion, Infektion ect.
Siehe auch Dialektik Emanzipation und Korruption.›Der Menschheit‹ - Der wettbewerbsbedingt-konfusen Menschheit im geistigen Stillstand, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.
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›Der Menschheit‹ - Der wettbewerbsbedingt-konfusen Menschheit im geistigen Stillstand, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.
@Sagittarius_59 Grundproblem: wie ›Entwicklung‹ bestimmen? An Interpretationen, Spekulationen, Theorien und Wünschen bzgl. von Ist- und Soll-Zuständen, von Kausalkketten. Wer bestimmt letztendlich, wann welche Art von Veränderung — Wachstum/Schrumpfung, Einfaltung/Entfaltung, Konzentration/Diffusion, usw — gut oder schlecht ist.
Immunologisch befindet sich Menschheit als Ganzes noch beim mutwilligen Austesten und Ausreizen von Stoffwechsel-Rückwirkungen und -Grenzen. -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Das ist sehr gut, weil die Evolution als Begriff belastbarer wäre und Bestehendes nicht vernachlässigt.
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@Sagittarius_59 Grundproblem: wie ›Entwicklung‹ bestimmen? An Interpretationen, Spekulationen, Theorien und Wünschen bzgl. von Ist- und Soll-Zuständen, von Kausalkketten. Wer bestimmt letztendlich, wann welche Art von Veränderung — Wachstum/Schrumpfung, Einfaltung/Entfaltung, Konzentration/Diffusion, usw — gut oder schlecht ist.
Immunologisch befindet sich Menschheit als Ganzes noch beim mutwilligen Austesten und Ausreizen von Stoffwechsel-Rückwirkungen und -Grenzen."Wer bestimmt letztendlich, wann welche Art von Veränderung — Wachstum/Schrumpfung, Einfaltung/Entfaltung, Konzentration/Diffusion, usw — gut oder schlecht ist."
Ja, dafür eine wirklich-wahrhaftig demokratisch-vernünftige Mehrheit in zweifelsfrei-eindeutig gesundem Menschenverstand zu finden scheint nicht möglich zu sein - Die Surfer/Populisten auf dem/im Zeitgeist sind der gleichermaßen unverarbeitet-instinktiven Bewusstseinsschwäche zu nah🥴
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@BlumeEvolution Das ist sehr gut, weil die Evolution als Begriff belastbarer wäre und Bestehendes nicht vernachlässigt.
Die Illusionen der Bewusstseinsbetäubung in materialistischer "Absicherung" sind im Punkte bestehender Nachhaltigkeit aber immer mehr kurzlebig, also ist Revolution doch wohl ...
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Die Illusionen der Bewusstseinsbetäubung in materialistischer "Absicherung" sind im Punkte bestehender Nachhaltigkeit aber immer mehr kurzlebig, also ist Revolution doch wohl ...
️@Sagittarius_59 @BlumeEvolution Das ist mir zu hoch für meinen Stand in der Diskussion. Aber vielleicht richtig oder des Widerspruches wert. 🫣
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@BlumeEvolution Ja, mir gefallen die Begriffe besser. Media Shift oder Media Transformation wären vielleicht geeignete Übersetzungen, wenn man den Revolutionsbegriff vermeiden will.
Der Film zeigt ziemlich deutlich was Zukunft wäre, wenn das Eskalationspotential nicht ...
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@BlumeEvolution Ja, mir gefallen die Begriffe besser. Media Shift oder Media Transformation wären vielleicht geeignete Übersetzungen, wenn man den Revolutionsbegriff vermeiden will.
@MBrandtner @BlumeEvolution Ich denke, Evolution ist einfacher skalierbar. Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige entwickeln sich in Medien und sterben ab. Das war wohl immer so.
Bei Revolution wird mir das zu militärisch mit den Begrifflichen der Abstufung. Revolution, Palast-/Revolte, Coup ...
Aber wo befinde ich mich als nutzender Rezipient? Lässt sich für die Revolution nur im Lagerdenken festlegen. -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Ich bin ja generell ein Skeptiker was die Umbenennung etablierter Begriffe betrifft. Man muss da als Experte oft einfach mit leben.
Ein Beispiel aus meinem Fachbereich:
Beim Begriff *Digitalisierung* kräuseln sich mir die Nackenhaare. Diesen gab es schon zu meinem Studienzeiten als Bezeichnung für die Umwandlung analoger Daten in digitale Werte.
Ich hätte mir auch gewünscht man würde für die Transformation von Verwaltungsprozessen ins Internet einen anderen Begriff verwenden. -
@BlumeEvolution Der Begriff „Evolution“ impliziert ja eine stetige Verbesserung bzw eine stetige bessere Anpassung an die Umstände. Ich finde da Begriffe wie „Revolution“, „Wandel“ oder „Umwälzung“ besser, weil sie wertfreier sind, weniger implizieren dass es eine logische Weiterentwicklung wäre und die Radikalität der Veränderung besser betonen.
@MBrandtner @BlumeEvolution Vielleicht drückt das Wort Disruption, das hier ein anderer Diskutant eingeworfen hat, die Radikalität des Umbruchs besser aus als Revolution, sofern Revolution auch als etwas gedeutet werden könnte, was evolutionär zustande gekommen ist. Dies spiegelt auch Schumpeters makroökonom. Begriff d. „schöpferischen Zerstörung“ wider, der im Gegensatz zur kontinuierlichen Verbesserung des Bestehenden steht. Aber „Revolution“ ist ja auch Umbruch…
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Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution
Nach dem Argument war dann die franz. Revolution ein Zurückrollen auf was?
Vielleicht doch nicht soo kluge Studierende?