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  3. Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

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medienevolutionmedienrevolution
86 Beiträge 42 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

    Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

    Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.

    Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll… 🤔📚🤷‍♂️ Was meinst Du?

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    mattze@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #33

    @BlumeEvolution
    Weil nicht alles besser ist aber sich Technik nicht aufhalten lässt, wie wäre es mit Medienmutation?

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    • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

      Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

      Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.

      Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll… 🤔📚🤷‍♂️ Was meinst Du?

      molosovsky@literatur.socialM This user is from outside of this forum
      molosovsky@literatur.socialM This user is from outside of this forum
      molosovsky@literatur.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #34

      @BlumeEvolution Hmmm. Nehme Nummer 4. Es sind beides ›nur‹ Metaphern. Evolution und Revolution aus Sicht von wem? ›Der Menschheit‹ oder doch eher einer Minderheit? Das Internet hat z.B. weder eine Revolution, noch eine Evolution durchgemacht, sondern eine Spezialisierung hin zu Chrematistik, Konsumismus, Verblödung und Überwachung; also eher eine Degeneration, odr? Gäbe einige gute Alternativ-Kandidaten: Eruption, Diffusion, Infektion ect.
      Siehe auch Dialektik Emanzipation und Korruption.

      sagittarius_59@sueden.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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      • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

        Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

        Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.

        Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll… 🤔📚🤷‍♂️ Was meinst Du?

        agitatra@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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        agitatra@berlin.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #35

        @BlumeEvolution Ich denke das Ändern über Jahre etablierter Begriffe will wohlüberlegt sein. Da hat sich, oft auf die harte Tour, ein gemeinsames Verstehen herausgearbeitet, das nicht ohne Not geopfert werden sollte. Begriffe können sowieso immer nur Ikonen sein, die einen ganzen Sack an Begrifflichkeiten mit sich rumschleppen, für die sich irgendwann ein breites, einigermaßen gemeinsames Verständnis enwickelt hat. Wenn dann wäre ein aussageloser Begriff wie: "Plumperquatsch" noch besser.

        sagittarius_59@sueden.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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        • exxo@nrw.socialE exxo@nrw.social

          @BlumeEvolution "Wandel" geht immer 😄 und ist populärwissenschaftlich bestimmt zu gebrauchen (aber da ist Revolution eigentlich schlagkräftiger).

          "Medienemergenz" gefällt mir sehr (zumindest als Fachvokabular, für den Plebs wie mich eher zu exotisch).

          max_muehsal@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
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          max_muehsal@mastodon.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #36

          @Exxo @BlumeEvolution Revolution ist r Evolution, also ein zurückgehen auf einen früheren Stand, und das erzwingt die Frage: auf welchen? Wandel hat diese Schwierigkeiten nicht, er impliziert nur das immer wieder anders

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

            @Exxo

            Nein, Dein Sprachgefühl trügt nicht! Die Wortbedeutung von Revolution und Reform hat sich nach dem Platonismus umgedreht: Wir verstehen darunter heute nicht mehr die wörtlichen Übersetzungen von Zurück-Rollen & Wieder-Herstellen, sondern das Anstreben von Neuem. Die Studierenden wiesen halt auf diesen Wort-Widerspruch hin. Wir wollten kritische Geister - jetzt dürfen wir uns nicht beschweren… 😁🤷‍♂️📚🤔 #Revolution #Reform #Begriffsarbeit #Platonismus #Falsifikation

            max_muehsal@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
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            max_muehsal@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #37

            @BlumeEvolution @Exxo wie dreht man den zurück rollen um? Und seit wann ist der Platonismus gestern?

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

              Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

              Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.

              Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll… 🤔📚🤷‍♂️ Was meinst Du?

              jochenwettach@social.tchncs.deJ This user is from outside of this forum
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              jochenwettach@social.tchncs.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #38

              @BlumeEvolution Die Etymologie sollte man IMHO nicht überbewerten, auch nicht bei Fachbegriffen. Schließlich wurde "Atom" auch nach Entdeckung der Atomspaltung nicht umbenannt. (Etwa in "Tom"? , denn a-tomos heißt ja un-teilbar)

              Entscheidend ist der übliche Sprachgebrauch, und da bedeutet Revolution - wie von anderen schon erwähnt - eben Umwälzung. Und das trifft es hier.

              Sonst müsste man auch den "Revolver" umbenennen in "Evolver", denn die Trommel dreht sich immer in die gleiche Richtung und nicht wieder "re" also zurück.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • mbrandtner@gruene.socialM mbrandtner@gruene.social

                @BlumeEvolution Der Begriff „Evolution“ impliziert ja eine stetige Verbesserung bzw eine stetige bessere Anpassung an die Umstände. Ich finde da Begriffe wie „Revolution“, „Wandel“ oder „Umwälzung“ besser, weil sie wertfreier sind, weniger implizieren dass es eine logische Weiterentwicklung wäre und die Radikalität der Veränderung besser betonen.

                #Medien

                thahne@social.anoxinon.deT This user is from outside of this forum
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                thahne@social.anoxinon.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #39

                @MBrandtner @BlumeEvolution Kann Dich mit den Begrifflichkeiten nur unterstützen.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • ravenvh@troet.cafeR ravenvh@troet.cafe

                  @BlumeEvolution Medienwandel - es heißt ja auch Technologischer Wandel... oder?

                  hungeninfo@mastodon.deH This user is from outside of this forum
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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #40

                  @RavenVH
                  Guter Vorschlag und zudem wertneutral.

                  @BlumeEvolution

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • agitatra@berlin.socialA agitatra@berlin.social

                    @BlumeEvolution Ich denke das Ändern über Jahre etablierter Begriffe will wohlüberlegt sein. Da hat sich, oft auf die harte Tour, ein gemeinsames Verstehen herausgearbeitet, das nicht ohne Not geopfert werden sollte. Begriffe können sowieso immer nur Ikonen sein, die einen ganzen Sack an Begrifflichkeiten mit sich rumschleppen, für die sich irgendwann ein breites, einigermaßen gemeinsames Verständnis enwickelt hat. Wenn dann wäre ein aussageloser Begriff wie: "Plumperquatsch" noch besser.

                    sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                    sagittarius_59@sueden.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #41

                    @agitatra

                    ☝️🙂Kolonialismus ist nun Globalisierung⁉️
                    Die Versklavung der Niedrig-Lohnabhängigen: "Dienstleistungsgesellschaft"⁉️
                    Brot & Spiele: Tittytainment⁉️

                    👋🥴- So findet die Welt- und "Werteordnung" des zeitgeistlichen Reformismus auch in der (R)evolution der nun wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik "freiheitlich" statt⁉️

                    @BlumeEvolution

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • molosovsky@literatur.socialM molosovsky@literatur.social

                      @BlumeEvolution Hmmm. Nehme Nummer 4. Es sind beides ›nur‹ Metaphern. Evolution und Revolution aus Sicht von wem? ›Der Menschheit‹ oder doch eher einer Minderheit? Das Internet hat z.B. weder eine Revolution, noch eine Evolution durchgemacht, sondern eine Spezialisierung hin zu Chrematistik, Konsumismus, Verblödung und Überwachung; also eher eine Degeneration, odr? Gäbe einige gute Alternativ-Kandidaten: Eruption, Diffusion, Infektion ect.
                      Siehe auch Dialektik Emanzipation und Korruption.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #42

                      @molosovsky

                      ›Der Menschheit‹ - Der wettbewerbsbedingt-konfusen Menschheit im geistigen Stillstand, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.

                      @BlumeEvolution

                      molosovsky@literatur.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • sagittarius_59@sueden.socialS sagittarius_59@sueden.social

                        @molosovsky

                        ›Der Menschheit‹ - Der wettbewerbsbedingt-konfusen Menschheit im geistigen Stillstand, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.

                        @BlumeEvolution

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                        molosovsky@literatur.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #43

                        @Sagittarius_59 Grundproblem: wie ›Entwicklung‹ bestimmen? An Interpretationen, Spekulationen, Theorien und Wünschen bzgl. von Ist- und Soll-Zuständen, von Kausalkketten. Wer bestimmt letztendlich, wann welche Art von Veränderung — Wachstum/Schrumpfung, Einfaltung/Entfaltung, Konzentration/Diffusion, usw — gut oder schlecht ist.
                        Immunologisch befindet sich Menschheit als Ganzes noch beim mutwilligen Austesten und Ausreizen von Stoffwechsel-Rückwirkungen und -Grenzen.

                        @BlumeEvolution

                        sagittarius_59@sueden.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                          Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

                          Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.

                          Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll… 🤔📚🤷‍♂️ Was meinst Du?

                          diewespe@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
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                          diewespe@mastodontech.de
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #44

                          @BlumeEvolution Das ist sehr gut, weil die Evolution als Begriff belastbarer wäre und Bestehendes nicht vernachlässigt.

                          sagittarius_59@sueden.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • molosovsky@literatur.socialM molosovsky@literatur.social

                            @Sagittarius_59 Grundproblem: wie ›Entwicklung‹ bestimmen? An Interpretationen, Spekulationen, Theorien und Wünschen bzgl. von Ist- und Soll-Zuständen, von Kausalkketten. Wer bestimmt letztendlich, wann welche Art von Veränderung — Wachstum/Schrumpfung, Einfaltung/Entfaltung, Konzentration/Diffusion, usw — gut oder schlecht ist.
                            Immunologisch befindet sich Menschheit als Ganzes noch beim mutwilligen Austesten und Ausreizen von Stoffwechsel-Rückwirkungen und -Grenzen.

                            @BlumeEvolution

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                            sagittarius_59@sueden.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #45

                            @molosovsky

                            "Wer bestimmt letztendlich, wann welche Art von Veränderung — Wachstum/Schrumpfung, Einfaltung/Entfaltung, Konzentration/Diffusion, usw — gut oder schlecht ist."

                            Ja, dafür eine wirklich-wahrhaftig demokratisch-vernünftige Mehrheit in zweifelsfrei-eindeutig gesundem Menschenverstand zu finden scheint nicht möglich zu sein - Die Surfer/Populisten auf dem/im Zeitgeist sind der gleichermaßen unverarbeitet-instinktiven Bewusstseinsschwäche zu nah🥴

                            @BlumeEvolution

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • diewespe@mastodontech.deD diewespe@mastodontech.de

                              @BlumeEvolution Das ist sehr gut, weil die Evolution als Begriff belastbarer wäre und Bestehendes nicht vernachlässigt.

                              sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                              sagittarius_59@sueden.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #46

                              @DieWespe

                              Die Illusionen der Bewusstseinsbetäubung in materialistischer "Absicherung" sind im Punkte bestehender Nachhaltigkeit aber immer mehr kurzlebig, also ist Revolution doch wohl ...⁉️

                              @BlumeEvolution

                              diewespe@mastodontech.deD stiefel_fan@troet.cafeS 2 Antworten Letzte Antwort
                              0
                              • sagittarius_59@sueden.socialS sagittarius_59@sueden.social

                                @DieWespe

                                Die Illusionen der Bewusstseinsbetäubung in materialistischer "Absicherung" sind im Punkte bestehender Nachhaltigkeit aber immer mehr kurzlebig, also ist Revolution doch wohl ...⁉️

                                @BlumeEvolution

                                diewespe@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
                                diewespe@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
                                diewespe@mastodontech.de
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #47

                                @Sagittarius_59 @BlumeEvolution Das ist mir zu hoch für meinen Stand in der Diskussion. Aber vielleicht richtig oder des Widerspruches wert. 🫣

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • mbrandtner@gruene.socialM mbrandtner@gruene.social

                                  @BlumeEvolution Ja, mir gefallen die Begriffe besser. Media Shift oder Media Transformation wären vielleicht geeignete Übersetzungen, wenn man den Revolutionsbegriff vermeiden will.

                                  sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #48

                                  @MBrandtner

                                  Der Film zeigt ziemlich deutlich was Zukunft wäre, wenn das Eskalationspotential nicht ...

                                  @BlumeEvolution

                                  1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • mbrandtner@gruene.socialM mbrandtner@gruene.social

                                    @BlumeEvolution Ja, mir gefallen die Begriffe besser. Media Shift oder Media Transformation wären vielleicht geeignete Übersetzungen, wenn man den Revolutionsbegriff vermeiden will.

                                    diewespe@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
                                    diewespe@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
                                    diewespe@mastodontech.de
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #49

                                    @MBrandtner @BlumeEvolution Ich denke, Evolution ist einfacher skalierbar. Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige entwickeln sich in Medien und sterben ab. Das war wohl immer so.

                                    Bei Revolution wird mir das zu militärisch mit den Begrifflichen der Abstufung. Revolution, Palast-/Revolte, Coup ...
                                    Aber wo befinde ich mich als nutzender Rezipient? Lässt sich für die Revolution nur im Lagerdenken festlegen.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                                      Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

                                      Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.

                                      Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll… 🤔📚🤷‍♂️ Was meinst Du?

                                      giggls@karlsruhe-social.deG This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #50

                                      @BlumeEvolution Ich bin ja generell ein Skeptiker was die Umbenennung etablierter Begriffe betrifft. Man muss da als Experte oft einfach mit leben.
                                      Ein Beispiel aus meinem Fachbereich:
                                      Beim Begriff *Digitalisierung* kräuseln sich mir die Nackenhaare. Diesen gab es schon zu meinem Studienzeiten als Bezeichnung für die Umwandlung analoger Daten in digitale Werte.
                                      Ich hätte mir auch gewünscht man würde für die Transformation von Verwaltungsprozessen ins Internet einen anderen Begriff verwenden.

                                      uwebrinkhoff@social.tchncs.deU 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • mbrandtner@gruene.socialM mbrandtner@gruene.social

                                        @BlumeEvolution Der Begriff „Evolution“ impliziert ja eine stetige Verbesserung bzw eine stetige bessere Anpassung an die Umstände. Ich finde da Begriffe wie „Revolution“, „Wandel“ oder „Umwälzung“ besser, weil sie wertfreier sind, weniger implizieren dass es eine logische Weiterentwicklung wäre und die Radikalität der Veränderung besser betonen.

                                        #Medien

                                        realbloginista@social.cologneR This user is from outside of this forum
                                        realbloginista@social.cologneR This user is from outside of this forum
                                        realbloginista@social.cologne
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #51

                                        @MBrandtner @BlumeEvolution Vielleicht drückt das Wort Disruption, das hier ein anderer Diskutant eingeworfen hat, die Radikalität des Umbruchs besser aus als Revolution, sofern Revolution auch als etwas gedeutet werden könnte, was evolutionär zustande gekommen ist. Dies spiegelt auch Schumpeters makroökonom. Begriff d. „schöpferischen Zerstörung“ wider, der im Gegensatz zur kontinuierlichen Verbesserung des Bestehenden steht. Aber „Revolution“ ist ja auch Umbruch…

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                                          Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:

                                          Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.

                                          Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll… 🤔📚🤷‍♂️ Was meinst Du?

                                          stiefel_fan@troet.cafeS This user is from outside of this forum
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                                          stiefel_fan@troet.cafe
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #52

                                          @BlumeEvolution
                                          Nach dem Argument war dann die franz. Revolution ein Zurückrollen auf was? 🤔
                                          Vielleicht doch nicht soo kluge Studierende? 😜

                                          sagittarius_59@sueden.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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