Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
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@BlumeEvolution@sueden.social Medienexplosion.

Ja - Alles ist Kommunikation, und wenn die Kommunikation in der Unwahrheit der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik des zeitgeistlichen Reformismus im geistigen Stillstand verkommt, dann explodiert sie. -
@BlumeEvolution Für einen anderen Begriff als ,Revolution' spricht ja schon die Beobachtung, dass sich mit der technischen Entwicklung der Medien auch weitere Kommunikationsformen ergeben, die dann auch neue Fragestellungen mit sich bringen (u.a. durch das Kunstwort Prosumer sichtbar)
Es käme also darauf an diese Entwicklung mit einem angemessenen Begriff zu beschreiben.
Evolution ist präzisier - Entwicklung würde ja vielleicht auch schon reichen - oder??
Mit dem ersten und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung, auch "Vertreibung aus dem Paradies" genannt, war die Evolution des holographischen Universums soweit abgeschlossen, daß Mensch, seiner Vernunftbegabung entsprechend, mittels fusionierender Bewusstseinsentwicklung, die Eigenverantwortung über die weitere/neue Evolution übernehmen sollte, wenn Mensch die Vernunft des ganzheitlich-ebenbildlichen Wesens erlangt, was bisher ...
️🥴 -
@BlumeEvolution Ja, mir gefallen die Begriffe besser. Media Shift oder Media Transformation wären vielleicht geeignete Übersetzungen, wenn man den Revolutionsbegriff vermeiden will.
@MBrandtner @BlumeEvolution Was gerade durch KI und die Oligarchen passiert, könnte man eventuell sogar als Disruption bezeichnen. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen, Massenentlassung von Journalisten bei der Washington Post.
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@BlumeEvolution ich glaube, dass im Sprachgebrauch der allermeisten Menschen in 'Revolution' kein Zeitbegriff versteckt ist. Für mich ist das eine rein akademische Diskussion. Mit dem allgemeinen Verständnis bzw. Kommunikation hat das wenig zu tun.
Wenn ich es akademisch diskutieren würde, dann würde ich 'Re' nicht als zurück, sondern als 'Gegen' sehen!Leider muss man sagen, anhand der zurückliegenden "Revolutionen", daß in Revolution immer der zeitgeistliche Reformismus steckt, bedingt durch die bisher gleichermaßene Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und egozentriertem "Individualbewusstsein" und der scheinbar unüberwindlichen wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik, wozu auch die heuchlerisch-verlogene Schuld- und Sündenbocksuche gehört
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@BlumeEvolution Aber Revolution meint doch nicht per se die Rückkehr zu einem vorherigen Zustand? Das ist meiner Meinung nach eher eine antiquierte Bedeutung, vergleiche z.B. die "Industrielle Revolution" oder die "französische Revolution"... Vielleicht trügen aber mein Sprachgefühl und meine Kurzrecherche?
Du sprichst über den technokratischen "Fortschritt", wo es um den geistigen Stillstand seit Mensch ersten und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung geht, der in der Bewusstseinsschwäche zur wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik mit zeitgeistlich-reformistischer Bewusstseinsbetäubung feststeckt
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Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Medienwandel - es heißt ja auch Technologischer Wandel... oder?
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@BlumeEvolution Der Begriff „Evolution“ impliziert ja eine stetige Verbesserung bzw eine stetige bessere Anpassung an die Umstände. Ich finde da Begriffe wie „Revolution“, „Wandel“ oder „Umwälzung“ besser, weil sie wertfreier sind, weniger implizieren dass es eine logische Weiterentwicklung wäre und die Radikalität der Veränderung besser betonen.
@MBrandtner @BlumeEvolution wenn schon: #Disruption oder #Devolition
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Guter Punkt, Danke!
Ursprünglich meinte #Evolution ja das Ausrollen einer Buchrolle, #Darwin selbst schrieb v.a. von #Transmutation.
Insofern könnten auch Medienwandel oder Medienumwälzung geeignet sein? Scheinen mir nur sehr deutsch & schwer zu übersetzen, oder?


️Danke für Deine dialogische Mithilfe!

@BlumeEvolution@sueden.social @MBrandtner@gruene.social
Transmutation fände ich für den Medienwandel gar nicht so unpassend. Oder eben Disruption/Umbruch bei den stärkeren Veränderungen.
Für das, was wir heute als Evolution bezeichnen, finde ich streng genommen irgendwie beides nicht ganz passend. "Ausrollen" klingt so geplant und gradlinig, Transmutation impliziert dagegen mehr Wandel, als oft geschieht - manche Lebewesen haben sich seit Millionen Jahren kaum verändert. -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution
Weil nicht alles besser ist aber sich Technik nicht aufhalten lässt, wie wäre es mit Medienmutation? -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Hmmm. Nehme Nummer 4. Es sind beides ›nur‹ Metaphern. Evolution und Revolution aus Sicht von wem? ›Der Menschheit‹ oder doch eher einer Minderheit? Das Internet hat z.B. weder eine Revolution, noch eine Evolution durchgemacht, sondern eine Spezialisierung hin zu Chrematistik, Konsumismus, Verblödung und Überwachung; also eher eine Degeneration, odr? Gäbe einige gute Alternativ-Kandidaten: Eruption, Diffusion, Infektion ect.
Siehe auch Dialektik Emanzipation und Korruption. -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Ich denke das Ändern über Jahre etablierter Begriffe will wohlüberlegt sein. Da hat sich, oft auf die harte Tour, ein gemeinsames Verstehen herausgearbeitet, das nicht ohne Not geopfert werden sollte. Begriffe können sowieso immer nur Ikonen sein, die einen ganzen Sack an Begrifflichkeiten mit sich rumschleppen, für die sich irgendwann ein breites, einigermaßen gemeinsames Verständnis enwickelt hat. Wenn dann wäre ein aussageloser Begriff wie: "Plumperquatsch" noch besser.
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@BlumeEvolution "Wandel" geht immer
und ist populärwissenschaftlich bestimmt zu gebrauchen (aber da ist Revolution eigentlich schlagkräftiger)."Medienemergenz" gefällt mir sehr (zumindest als Fachvokabular, für den Plebs wie mich eher zu exotisch).
@Exxo @BlumeEvolution Revolution ist r Evolution, also ein zurückgehen auf einen früheren Stand, und das erzwingt die Frage: auf welchen? Wandel hat diese Schwierigkeiten nicht, er impliziert nur das immer wieder anders
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Nein, Dein Sprachgefühl trügt nicht! Die Wortbedeutung von Revolution und Reform hat sich nach dem Platonismus umgedreht: Wir verstehen darunter heute nicht mehr die wörtlichen Übersetzungen von Zurück-Rollen & Wieder-Herstellen, sondern das Anstreben von Neuem. Die Studierenden wiesen halt auf diesen Wort-Widerspruch hin. Wir wollten kritische Geister - jetzt dürfen wir uns nicht beschweren…

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#Revolution #Reform #Begriffsarbeit #Platonismus #Falsifikation@BlumeEvolution @Exxo wie dreht man den zurück rollen um? Und seit wann ist der Platonismus gestern?
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Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Die Etymologie sollte man IMHO nicht überbewerten, auch nicht bei Fachbegriffen. Schließlich wurde "Atom" auch nach Entdeckung der Atomspaltung nicht umbenannt. (Etwa in "Tom"?
, denn a-tomos heißt ja un-teilbar)Entscheidend ist der übliche Sprachgebrauch, und da bedeutet Revolution - wie von anderen schon erwähnt - eben Umwälzung. Und das trifft es hier.
Sonst müsste man auch den "Revolver" umbenennen in "Evolver", denn die Trommel dreht sich immer in die gleiche Richtung und nicht wieder "re" also zurück.
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@BlumeEvolution Der Begriff „Evolution“ impliziert ja eine stetige Verbesserung bzw eine stetige bessere Anpassung an die Umstände. Ich finde da Begriffe wie „Revolution“, „Wandel“ oder „Umwälzung“ besser, weil sie wertfreier sind, weniger implizieren dass es eine logische Weiterentwicklung wäre und die Radikalität der Veränderung besser betonen.
@MBrandtner @BlumeEvolution Kann Dich mit den Begrifflichkeiten nur unterstützen.
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@BlumeEvolution Medienwandel - es heißt ja auch Technologischer Wandel... oder?
@RavenVH
Guter Vorschlag und zudem wertneutral. -
@BlumeEvolution Ich denke das Ändern über Jahre etablierter Begriffe will wohlüberlegt sein. Da hat sich, oft auf die harte Tour, ein gemeinsames Verstehen herausgearbeitet, das nicht ohne Not geopfert werden sollte. Begriffe können sowieso immer nur Ikonen sein, die einen ganzen Sack an Begrifflichkeiten mit sich rumschleppen, für die sich irgendwann ein breites, einigermaßen gemeinsames Verständnis enwickelt hat. Wenn dann wäre ein aussageloser Begriff wie: "Plumperquatsch" noch besser.
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Kolonialismus ist nun Globalisierung
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Die Versklavung der Niedrig-Lohnabhängigen: "Dienstleistungsgesellschaft"
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Brot & Spiele: Tittytainment
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🥴- So findet die Welt- und "Werteordnung" des zeitgeistlichen Reformismus auch in der (R)evolution der nun wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik "freiheitlich" statt
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@BlumeEvolution Hmmm. Nehme Nummer 4. Es sind beides ›nur‹ Metaphern. Evolution und Revolution aus Sicht von wem? ›Der Menschheit‹ oder doch eher einer Minderheit? Das Internet hat z.B. weder eine Revolution, noch eine Evolution durchgemacht, sondern eine Spezialisierung hin zu Chrematistik, Konsumismus, Verblödung und Überwachung; also eher eine Degeneration, odr? Gäbe einige gute Alternativ-Kandidaten: Eruption, Diffusion, Infektion ect.
Siehe auch Dialektik Emanzipation und Korruption.›Der Menschheit‹ - Der wettbewerbsbedingt-konfusen Menschheit im geistigen Stillstand, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.
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›Der Menschheit‹ - Der wettbewerbsbedingt-konfusen Menschheit im geistigen Stillstand, seit Mensch erstem und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung.
@Sagittarius_59 Grundproblem: wie ›Entwicklung‹ bestimmen? An Interpretationen, Spekulationen, Theorien und Wünschen bzgl. von Ist- und Soll-Zuständen, von Kausalkketten. Wer bestimmt letztendlich, wann welche Art von Veränderung — Wachstum/Schrumpfung, Einfaltung/Entfaltung, Konzentration/Diffusion, usw — gut oder schlecht ist.
Immunologisch befindet sich Menschheit als Ganzes noch beim mutwilligen Austesten und Ausreizen von Stoffwechsel-Rückwirkungen und -Grenzen. -
Habe eine Frage zur Begriffsarbeit:
Kluge Studierende in Karlsruhe haben den etablierten Begriff der „Medienrevolution“ m.E. zu Recht kritisiert, weil er die Zeitform falsch wiedergebe. Gerade bei neuen Medien gäbe es kein Zurückrollen (Re-volution), sondern genuin Neues, also Evolution.
Seitdem ringe ich damit, ob ich wirklich noch einen neuen Begriff wagen, #Medienevolution statt #Medienrevolution verwenden soll…


️ Was meinst Du?@BlumeEvolution Das ist sehr gut, weil die Evolution als Begriff belastbarer wäre und Bestehendes nicht vernachlässigt.