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  3. In Deutschland gilt das Wasserhaushaltsgesetz und die Oberflächengewässerverordnung.

In Deutschland gilt das Wasserhaushaltsgesetz und die Oberflächengewässerverordnung.

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121 Beiträge 71 Kommentatoren 8 Aufrufe
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  • gerhardd@olching.socialG gerhardd@olching.social

    @mardor @isotopp War ja nie anders geplant. Wen überrascht das jetzt genau?

    mardor@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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    mardor@ruhr.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #68

    @GerhardD @isotopp Ich schätze, all jene, die sich derzeit gegen Windräder wehren, weil diese angeblich die Landschaft verschandeln, werden noch große Augen machen, wenn „in 20 Jahren“ (#Fusionskonstante) die ersten Megakühltürme der Fusionskraftwerke in die Landschaft betoniert werden.

    gerhardd@olching.socialG saupreiss@pfalz.socialS 2 Antworten Letzte Antwort
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    • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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      saupreiss@pfalz.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #69

      @energisch_

      Das ist auch nicht sein Job. Sein Job ist, Mehrheiten zu organisieren. Darin ist er offensichtlich hinreichend erfolgreich.

      Und ja, das ist ein Problem in jeder Hinsicht; die Figur Söder ist darin aber austauschbar.

      @isotopp

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

        @bluesky66

        Das Problem ist nur:

        a) und b) sind halt Wolkenkuckucksheime solange wir überhaupt keinen funktionierenden Fusionsreaktor haben

        c) an welcher Küste steht dann der bayrische Fusionsreaktor?

        @isotopp

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        bluesky66@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #70

        @echopapa @isotopp

        Am Schwäbischen Meer 😉

        Natürlich ist es eine Herausforderung, aber die Technologie ist hoch interessant, ich würde sie nicht so abschreiben.

        echopapa@social.tchncs.deE 2 Antworten Letzte Antwort
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        • masek@infosec.exchangeM masek@infosec.exchange

          @echopapa Als Kind hatte ich ein Buch über kommenden Technologien. U.a. waren da "im Meer schwimmende Atomkraftwerke" drinnen, was deren Kühlungsproblem lösen würde. Das hat sich so nicht durchgesetzt 🙂.

          Ich habe https://blog.literarily-starved.com/2026/01/technology-framework-for-evaluating-new-technologies/ nicht ohne Grund geschrieben ...

          @beandev @bluesky66 @isotopp

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          echopapa@social.tchncs.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #71

          @masek @beandev @bluesky66 @isotopp

          bis auf Flugzeugträger, manche U-Boote und russische Eisbrecher und aktuell ein russisches Kraftwerk:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Russisches_schwimmendes_Kernkraftwerk

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Akademik_Lomonossow

          Aber mit 70MW elektrischer Leistung nicht gerade die Lösung für ganze Länder und Kontinente.

          Und wie üblich bei neueren Entwicklungen::

          "Die Baukosten wurden anfänglich auf umgerechnet etwa 270 Millionen Euro (9,1 Mrd. Rubel) geschätzt, gegen Ende zeigten sich Gesamtkosten von 37 Mrd. Rubel – genannt wurden auch 480 Mio. USD. Zwischenzeitlich war die Petersburger Werft von einem Bankrott bedroht, der aber folgenlos blieb und die Arbeiten konnten weitergehen"

          masek@infosec.exchangeM 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

            @masek @beandev @bluesky66 @isotopp

            bis auf Flugzeugträger, manche U-Boote und russische Eisbrecher und aktuell ein russisches Kraftwerk:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Russisches_schwimmendes_Kernkraftwerk

            https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Akademik_Lomonossow

            Aber mit 70MW elektrischer Leistung nicht gerade die Lösung für ganze Länder und Kontinente.

            Und wie üblich bei neueren Entwicklungen::

            "Die Baukosten wurden anfänglich auf umgerechnet etwa 270 Millionen Euro (9,1 Mrd. Rubel) geschätzt, gegen Ende zeigten sich Gesamtkosten von 37 Mrd. Rubel – genannt wurden auch 480 Mio. USD. Zwischenzeitlich war die Petersburger Werft von einem Bankrott bedroht, der aber folgenlos blieb und die Arbeiten konnten weitergehen"

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            masek@infosec.exchange
            schrieb zuletzt editiert von
            #72

            @echopapa Mundgeklöppelte Einzelstücke ...

            echopapa@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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            • B bluesky66@mastodon.social

              @echopapa @isotopp

              Am Schwäbischen Meer 😉

              Natürlich ist es eine Herausforderung, aber die Technologie ist hoch interessant, ich würde sie nicht so abschreiben.

              echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
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              echopapa@social.tchncs.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #73

              @bluesky66 @isotopp

              aktuell sind zwei Plätze im Rennen: Garching nördlich von München (wo wir schon ein paar Forschungsreaktoren rumstehen haben) und Gundremmingen

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • masek@infosec.exchangeM masek@infosec.exchange

                @echopapa Mundgeklöppelte Einzelstücke ...

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                schrieb zuletzt editiert von
                #74

                @masek Die Reaktoren in den U-Booten sind eigentlich schon SMRs:

                small modular reactors

                Insofern sind die ganzen Debatten und Bohei um SMRs eigentlich Quatsch, weil die Antworten schon lang auf demTisch liegen. Aber so kann man halt ordentlich VC abziehen.

                Wirtschaftlich "rentabel" sind die Dinger halt nur unter ganz bestimmten Aspekten, und die sehe ich in der kommerziellen Stromerzeugung wirklich nicht gegeben was den Großteil der Welt betrifft.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • mardor@ruhr.socialM mardor@ruhr.social

                  @GerhardD @isotopp Ich schätze, all jene, die sich derzeit gegen Windräder wehren, weil diese angeblich die Landschaft verschandeln, werden noch große Augen machen, wenn „in 20 Jahren“ (#Fusionskonstante) die ersten Megakühltürme der Fusionskraftwerke in die Landschaft betoniert werden.

                  gerhardd@olching.socialG This user is from outside of this forum
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                  gerhardd@olching.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #75

                  @mardor @isotopp Das macht ja dann nix, weil das baut der #Fritze Ist wie bei #Donny. Kult - Chef darf alles.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • ovrim@wien.rocksO ovrim@wien.rocks

                    @frank @isotopp Das Problem mit dem Jus/Jurastudium ist, daß die mit "anything goes und Gesetze sind immer ein Kompromiß" anfangen.
                    Und das ist im der Naturwissenschaft (und Mathematik) halt ganz, ganz anders ...

                    henningbuddenbaum@mastodon.onlineH This user is from outside of this forum
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                    henningbuddenbaum@mastodon.online
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #76

                    @ovrim @frank @isotopp
                    Das Schlimme ist, dass die damit auch oft irgendwie durchkommen. Da werden Regelungen beschlossen, die physikalisch zwar keinen Sinn ergeben, aber mit Riesenaufwand irgendwie umsetzbar sind und irgendwelche Partikularinteressen befriedigen.

                    ovrim@wien.rocksO 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • mardor@ruhr.socialM mardor@ruhr.social

                      @GerhardD @isotopp Ich schätze, all jene, die sich derzeit gegen Windräder wehren, weil diese angeblich die Landschaft verschandeln, werden noch große Augen machen, wenn „in 20 Jahren“ (#Fusionskonstante) die ersten Megakühltürme der Fusionskraftwerke in die Landschaft betoniert werden.

                      saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                      saupreiss@pfalz.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #77

                      @mardor

                      War die #Fusionskonstante nicht 30 Jahre?

                      @GerhardD @isotopp

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                      • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                        In Deutschland gilt das Wasserhaushaltsgesetz und die Oberflächengewässerverordnung.

                        Ein Kraftwerk, das Kühlwasser in einen Fluß ausschüttet, ist auf 28ºC Flußwassertemperatur begrenzt (teilweise 25ºC), und auf eine maximale Erhöhung der Temperatur von 3º, kurzzeitig maximal und nur unter bestimmten Bedingungen 5º.

                        In Frankreich ist man ein wenig großzügiger beim Maximum, teilweise geht das bis 30ºC, aber die maximale Erwärmung ist stärker reglementiert, 1-3º, je nach Wassermenge. Das wiederum wird aufgeweicht bei Dürre, ausgerechnet, um die Stromversorgung des Landes sicherzustellen.

                        Warmes Wasser enthält weniger Sauerstoff, Fische sterben, Laichzyklen werden unterbrochen und es kommt zu Algenblüten, die beim Absterben dem Wasser noch mehr Sauerstoff entziehen. Ein warmer Fluß ist ein toter Fluß.

                        Ein AKW hat, wie jede Dampfmaschine, einen Wirkungsgrad von etwa 1/3, neue Designs marginal mehr – bis 38%. Wenn wir also einen Kraftwerksblock mit einer elektrischen Leistung von 1 GW hinstellen, dann müssen wir 2 GW weg kühlen.

                        Wenn ich das Abwasser also um 3º anwärmen darf, und ich 2 GW Wärmeleistung weg kühlen darf, dann brauche ich einen Wasserstrom von 159 m3 pro Sekunde. (2 Gigajoule/s und 4.18 kJ pro kg und Grad). Bei einem Limit von 1º sind es 478 m3/s.

                        Man kann sich als Faustregel merken, daß man ca. 500 m3/s Kühlwasser braucht pro 1 GW elektisch = 2 GW Abwärme, und das Wasser wird dann um ein Grad wärmer.

                        Der Rhein hat bei Karlsruhe ca. 1000-1200 m3/s bei normalem Wasserstand, bei Dürre sehr viel weniger. Die Loire im Sommer 200-400 m3/s. Der Neckar normal ca. 150 m3/s, die Isar 170 m3/s.

                        Also, falls jemand einen noch nicht existierenden Gigawatt-Fusionsreaktor irgendwo hin fantasieren möchte in der Klimakrise mit Sommerdürre: Geht mal Kühlwasser suchen.

                        Windkraftanlagen und Solarpanels machen Strom ohne Kühlung oder Kühlen sogar (den Boden unter Agri-PV), und sie machen die kWh zu weniger Kosten.

                        Ich weiß nicht, wo deutsche Politiker Physikunterricht gehabt haben. Die Grundlagen für so eine Rechnung kommen in Deutschland sehr früh an die Reihe, in der Sekundarstufe I (Klasse 7/8), also etwa Alter 12-14 Jahre: Temperatur und Wärme, spezifische Wärme, Erwärmen und Abkühlen von Wasser.

                        Kreisprozesse, Dampfmaschinen und Carnot-Wirkungsgrad kommen später, zum Teil erst in der Oberstufe, aber da dann auch in Grundkursen. Wer Physik abgibt, kriegt den Stoff trotzdem – in Chemie.

                        Die Mathemathik daran ist Multiplikation und Division, keine Differential- und Integralrechnung. Das kann man schaffen. Sogar trotz Jurastudium.

                        byggvir@nrw.socialB This user is from outside of this forum
                        byggvir@nrw.socialB This user is from outside of this forum
                        byggvir@nrw.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #78

                        @isotopp

                        Die haben Jura studiert, weil sie es nicht schaffen. Merz wollte die AfD halbieren und hat sie dann durch ½ geteilt.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • crazy2bike@fediworld.deC crazy2bike@fediworld.de

                          @isotopp@infosec.exchange

                          Ich frage mich angesichts deines super Posts mal wieder, wie man das in der
                          #Politik schönreden kann - was man sich von den Lügenmärchen verspricht 🤷🤦🤡🤮

                          byggvir@nrw.socialB This user is from outside of this forum
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                          byggvir@nrw.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #79

                          @crazy2bike @isotopp

                          Bis das kommt oder nicht kommt, liegen die heutigen Politiker:innen unter der Erde. Das juckt die heute alles nicht.

                          crazy2bike@fediworld.deC 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                            @vaui

                            hätte man bei Isar 1 in Form von Zellenkühlern nachgerüstet, weil da schnell die Fische mit Bach nach oben in der Isar Schwämme. Und bei Isar 2 hat man den Riesenkühlturm gleich mit gebaut, weil mit Flußwasser der Isar allein das nicht geklappt hätte (s. @isotopp Hinweis auf die Wassermenge). Bei der Lösung verbaut man sich aber jede andere sinnvolle Nutzung des Kühlwassers. In der Schweiz macht man wenigstens Fernwärme, aber das gab es nie bei einem deutschen KKW.

                            @expertenkommision_cyberunfall @isotopp

                            denki@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
                            denki@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
                            denki@mastodontech.de
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #80

                            @echopapa
                            Ein weiteres Problem: Wasserdampf ist ein Klimagas.
                            @vaui @isotopp @expertenkommision_cyberunfall

                            V 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • denki@mastodontech.deD denki@mastodontech.de

                              @echopapa
                              Ein weiteres Problem: Wasserdampf ist ein Klimagas.
                              @vaui @isotopp @expertenkommision_cyberunfall

                              V This user is from outside of this forum
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                              vaui@mastodon.berlin
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #81

                              @denki @echopapa @isotopp @expertenkommision_cyberunfall

                              Ich weiß, das war nicht mein Punkt.

                              Fusionskraftwerke sind noch nicht verfügbar und werden es auch in den nächsten 20 Jahren nicht sein.

                              Sie werden nie Strom unter 7ct produzieren, wenn aktuelle KKWs es schon nicht schaffen. Wind und Solar sind (teils deutlich) darunter.

                              Ich halte fast alle anderen Argumente für schädlich, da sich fast alles andere theoretisch technisch lösen lässt – Wasserdampf zum Beispiel durch Trockenkühlung.

                              echopapa@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • B bluesky66@mastodon.social

                                @echopapa @isotopp

                                Am Schwäbischen Meer 😉

                                Natürlich ist es eine Herausforderung, aber die Technologie ist hoch interessant, ich würde sie nicht so abschreiben.

                                echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
                                echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
                                echopapa@social.tchncs.de
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #82

                                @bluesky66 @isotopp

                                Ich habe nichts dagegen, daß wir das mit dern Kernfusion, ITER & Co weiterbetreiben.

                                Meine Einschätzung ist nur: Wenn es dann funktioniert, wird es so teuer sein, daß es für eine Energieversorgung im großen Maßstab nicht rentabel sein wird. Und dann wird es wahrscheinlich noch lange dauern bis die Fusionstechnik vielleicht rentabel wird (die Thermodynamik haben wir aber immer noch im Spiel - bis da etwas kommt um direkt Strom aus der Fusion zu gewinnen, wird es sicher noch lange dauern und MHD Generatoren sind aktuell nicht sonderlich in).

                                Und vor allem löst das alles nicht die Probleme die wir heute haben.

                                Für die Probleme jetzt, haben wir aber ein ganzes Instrumentarium funktionierender Lösungen - wir müssen die nur großflächig anwenden.

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • V vaui@mastodon.berlin

                                  @denki @echopapa @isotopp @expertenkommision_cyberunfall

                                  Ich weiß, das war nicht mein Punkt.

                                  Fusionskraftwerke sind noch nicht verfügbar und werden es auch in den nächsten 20 Jahren nicht sein.

                                  Sie werden nie Strom unter 7ct produzieren, wenn aktuelle KKWs es schon nicht schaffen. Wind und Solar sind (teils deutlich) darunter.

                                  Ich halte fast alle anderen Argumente für schädlich, da sich fast alles andere theoretisch technisch lösen lässt – Wasserdampf zum Beispiel durch Trockenkühlung.

                                  echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
                                  echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
                                  echopapa@social.tchncs.de
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #83

                                  @vaui @denki @isotopp @expertenkommision_cyberunfall

                                  Aber Trockenkühlung ist halt viel ineffizienter als Naßkühlung - wir sind da wieder schnell beim Punkt Wirtschaftlichkeit..

                                  V 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                                    @vaui @denki @isotopp @expertenkommision_cyberunfall

                                    Aber Trockenkühlung ist halt viel ineffizienter als Naßkühlung - wir sind da wieder schnell beim Punkt Wirtschaftlichkeit..

                                    V This user is from outside of this forum
                                    V This user is from outside of this forum
                                    vaui@mastodon.berlin
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #84

                                    @echopapa @denki @isotopp @expertenkommision_cyberunfall

                                    Absolut. Aber jemand, der sich nicht weiter auskennt, denkt sich dann: Naja, das mit der Kühlung scheint ja lösbar zu sein, also könnte das mit einem Fusionskraftwerk nach der Wiederwahl der CSU schon bald klappen und dann haben wir alle billigen Strom.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • dr_jo_mue@troet.cafeD dr_jo_mue@troet.cafe

                                      @isotopp darf ich fragen, warum sie ihr Kühlwasser in der Modellrechnung nicht über einen Kühlturm führen, bevor es ins Gewässer eingeleitet wird?

                                      L This user is from outside of this forum
                                      L This user is from outside of this forum
                                      lofjoh@dresden.network
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #85

                                      @dr_jo_mue @isotopp
                                      Weil dieses Kühlwasser dann verdunstet, also dem lokalen Wasserkreislauf entzogen ist.

                                      Letztlich kann man den Zusammenhang ganz gut anhand der Spree nachvollziehen.
                                      Die Kühltürme der Kohlekraftwerke werden zwar nicht direkt aus der Spree gespeist, die Grundwassermengen die aus der Gegend abgepumpt werden und in den Kühltürmen verdunsten fehlen dennoch im Wasserhaushalt und sie verhindern das das Grundwasser und Regenwasser auf normalem Weg über Quellen die Spree stabilisiert.
                                      Die Wassermengen die verdunsten sind höher als der Zufluss aus dem Spreeoberlauf. …

                                      Zumal 70% Abwärme sind eine gigantische Energieverschwendung und eine weitere Wärmequelle die die Erde völlig nutzlos aufheizt.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • heiglandreas@phpc.socialH heiglandreas@phpc.social

                                        @PatrikSchoenfeldt @isotopp

                                        FernFusion statt KernFusion

                                        Aber wird das dann nichrt richtig heiß? Muss das nicht einen enormen Abstand haben? Da geht doch dann echt viel energie verloren.... 🤯

                                        saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
                                        saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
                                        saupreiss@pfalz.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #86

                                        @heiglandreas

                                        Nen paar Lichtminuten braucht es da schon, dann klapp das richtig gut.

                                        @PatrikSchoenfeldt @isotopp

                                        fensterbanknoergler@mastodon.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                                          In Deutschland gilt das Wasserhaushaltsgesetz und die Oberflächengewässerverordnung.

                                          Ein Kraftwerk, das Kühlwasser in einen Fluß ausschüttet, ist auf 28ºC Flußwassertemperatur begrenzt (teilweise 25ºC), und auf eine maximale Erhöhung der Temperatur von 3º, kurzzeitig maximal und nur unter bestimmten Bedingungen 5º.

                                          In Frankreich ist man ein wenig großzügiger beim Maximum, teilweise geht das bis 30ºC, aber die maximale Erwärmung ist stärker reglementiert, 1-3º, je nach Wassermenge. Das wiederum wird aufgeweicht bei Dürre, ausgerechnet, um die Stromversorgung des Landes sicherzustellen.

                                          Warmes Wasser enthält weniger Sauerstoff, Fische sterben, Laichzyklen werden unterbrochen und es kommt zu Algenblüten, die beim Absterben dem Wasser noch mehr Sauerstoff entziehen. Ein warmer Fluß ist ein toter Fluß.

                                          Ein AKW hat, wie jede Dampfmaschine, einen Wirkungsgrad von etwa 1/3, neue Designs marginal mehr – bis 38%. Wenn wir also einen Kraftwerksblock mit einer elektrischen Leistung von 1 GW hinstellen, dann müssen wir 2 GW weg kühlen.

                                          Wenn ich das Abwasser also um 3º anwärmen darf, und ich 2 GW Wärmeleistung weg kühlen darf, dann brauche ich einen Wasserstrom von 159 m3 pro Sekunde. (2 Gigajoule/s und 4.18 kJ pro kg und Grad). Bei einem Limit von 1º sind es 478 m3/s.

                                          Man kann sich als Faustregel merken, daß man ca. 500 m3/s Kühlwasser braucht pro 1 GW elektisch = 2 GW Abwärme, und das Wasser wird dann um ein Grad wärmer.

                                          Der Rhein hat bei Karlsruhe ca. 1000-1200 m3/s bei normalem Wasserstand, bei Dürre sehr viel weniger. Die Loire im Sommer 200-400 m3/s. Der Neckar normal ca. 150 m3/s, die Isar 170 m3/s.

                                          Also, falls jemand einen noch nicht existierenden Gigawatt-Fusionsreaktor irgendwo hin fantasieren möchte in der Klimakrise mit Sommerdürre: Geht mal Kühlwasser suchen.

                                          Windkraftanlagen und Solarpanels machen Strom ohne Kühlung oder Kühlen sogar (den Boden unter Agri-PV), und sie machen die kWh zu weniger Kosten.

                                          Ich weiß nicht, wo deutsche Politiker Physikunterricht gehabt haben. Die Grundlagen für so eine Rechnung kommen in Deutschland sehr früh an die Reihe, in der Sekundarstufe I (Klasse 7/8), also etwa Alter 12-14 Jahre: Temperatur und Wärme, spezifische Wärme, Erwärmen und Abkühlen von Wasser.

                                          Kreisprozesse, Dampfmaschinen und Carnot-Wirkungsgrad kommen später, zum Teil erst in der Oberstufe, aber da dann auch in Grundkursen. Wer Physik abgibt, kriegt den Stoff trotzdem – in Chemie.

                                          Die Mathemathik daran ist Multiplikation und Division, keine Differential- und Integralrechnung. Das kann man schaffen. Sogar trotz Jurastudium.

                                          ulrichk3@mastodon.onlineU This user is from outside of this forum
                                          ulrichk3@mastodon.onlineU This user is from outside of this forum
                                          ulrichk3@mastodon.online
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #87

                                          @isotopp Solange von Politikern und Journalisten permanent Leistung und Energie verwechselt werden, Elektrizität und Primärenergie und die wiederum mit Nutzenergie wird,
                                          usw...

                                          Habe ich da sehr wenig Hoffnungen.

                                          Dabei sind das ja nur Begriffsdefinitionen, das ist noch nicht mal Multiplikation.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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