Es soll mehr Geld für die Erforschung von gynäkologischen Krankheiten geben.
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@newhinton @Hammerwell @annyhartmann @tazgetroete Doch, das habe ich als Teil der Gesellschaft sehr wohl und ich bitte das auch einfach zu respektieren. Man muß mit mir nicht einer Meinung sein und ich kann andere Meinungen sehr wohl tolerieren. Wir müssen mit unterschiedlichen Meinungen auf dem Planeten gemeinsam klarkommen.
Wenn der "wissenschaftliche Konsens" keine psychologischen Probleme nach einer Abtreibung beleuchtet, ignoriert er sie. Und das wiederum erscheint mir nicht wissenschaftlich. Aber klar - die psychologischen Probleme kommen auch oder anders, wenn ein Kind ungewollt zur Welt kommen "muß". Das muß man eben abwägen.@HoSnoopy @Hammerwell @annyhartmann @tazgetroete
Nein, *man* muss nicht abwägen. Nicht ich, nicht du.
*Nur* die Frau kann entscheiden ob ihr das Risiko passt oder nicht, *du* bist als unbetroffener *kein* Teil dieser Entscheidung.
Jeder Versuch sich weiter in diese Entscheidungsfindung einzuschieben zeigt nur das dir Selbstbestimmung völlig egal ist wenns um deine Weltanschauung geht.
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@bookstardust @annyhartmann @tazgetroete Ich verurteile keine Frauen, die abgetrieben haben und denke schon garnicht, daß sie in die in Hölle kommen, weil sie abgetrieben haben. Darum geht es mir nicht und das habe ich auch nie behauptet (aber "schön", daß man mir das in den Mund legt).
@HoSnoopy @annyhartmann @tazgetroete wenn man pro-life Diskussionen sieht, dann gibt es Stereotype. Tut mir leid, wenn ich dich da jetzt reingeordnet habe. Dann würde ich jetzt annehmen, dass du einfach traurig bist über die Kinder, die nicht geboren werden? Dann ist das beste was du tun kannst dich für armutsbetroffene Kinder (vor allem von Alleinerziehenden Müttern) einzusetzen. Das sind Frauen, die haben trotz der finanziellen Gefahr entschieden Kinder zu bekommen und die strugglen ohne Ende.
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@annyhartmann @tazgetroete Ich sehe es auch als "Selbstschutz", wie gesagt, es gibt psychologische Folgen. Da stirbt ein Mensch. Das geht (fast) nie spurlos an einer Frau vorbei, denke ich jedenfalls (eiskalte Menschen gibts natürlich auch).
Mal abgesehen davon, daß ein Kind im Bauch "bevormundet" wird, indem es getötet wird.
Das sind meine vielleicht "männlichen" Argumente dabei. Mehr will ich dazu garnicht sagen.
Diese Argumente teile ich übrigens auch mit Frauen und nicht selten Frauen, die bereits abgetrieben haben.@HoSnoopy @tazgetroete und du glaubst, Frauen denken nicht selber über die Folgen einer Abtreibung nach? Wie kommst du darauf? Und in Ländern, in denen Abtreibung legal ist, gibt es nicht mehr Abtreibungen. Sie sind nur sicherer für die Frau! In D bieten zu wenige Praxen oder Krankenhäuser den Eingriff an, noch weniger verordnen die sog. Abtreibungspille. Diese wird in Frankreich hauptsächlich eingesetzt und ist viel schonender für die Frau.
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@HoSnoopy @annyhartmann @tazgetroete wenn man pro-life Diskussionen sieht, dann gibt es Stereotype. Tut mir leid, wenn ich dich da jetzt reingeordnet habe. Dann würde ich jetzt annehmen, dass du einfach traurig bist über die Kinder, die nicht geboren werden? Dann ist das beste was du tun kannst dich für armutsbetroffene Kinder (vor allem von Alleinerziehenden Müttern) einzusetzen. Das sind Frauen, die haben trotz der finanziellen Gefahr entschieden Kinder zu bekommen und die strugglen ohne Ende.
@bookstardust @annyhartmann @tazgetroete Ich habe tatsächlich vor alleinerziehenden Müttern riesengroßen Respekt. Ja.
So recht einsetzen ist halt mit Arbeit, Haus ab- (oder Miete. das ist heutzutage ja noch teurer!) zahlen mit 3 Kindern halt schon schwierig. Dabei sehe ich ja, was es heißt, Kinder großzuziehen. Und das alleine? Puh!
Ich finde die Diskussion über Abtreibung tatsächlich schwierig. Meine Frau sagte neulich zu dem Thema: "In den USA wird das ungeborene Leben mehr geschützt als das geborene." -
@HoSnoopy @tazgetroete und du glaubst, Frauen denken nicht selber über die Folgen einer Abtreibung nach? Wie kommst du darauf? Und in Ländern, in denen Abtreibung legal ist, gibt es nicht mehr Abtreibungen. Sie sind nur sicherer für die Frau! In D bieten zu wenige Praxen oder Krankenhäuser den Eingriff an, noch weniger verordnen die sog. Abtreibungspille. Diese wird in Frankreich hauptsächlich eingesetzt und ist viel schonender für die Frau.
@annyhartmann @tazgetroete Nein, das glaube ich eben nicht, aber zB ohne Beratung hast du womöglich nicht alle Fakten und Möglichkeiten auf dem Tisch.
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@annyhartmann @tazgetroete Ich sehe es auch als "Selbstschutz", wie gesagt, es gibt psychologische Folgen. Da stirbt ein Mensch. Das geht (fast) nie spurlos an einer Frau vorbei, denke ich jedenfalls (eiskalte Menschen gibts natürlich auch).
Mal abgesehen davon, daß ein Kind im Bauch "bevormundet" wird, indem es getötet wird.
Das sind meine vielleicht "männlichen" Argumente dabei. Mehr will ich dazu garnicht sagen.
Diese Argumente teile ich übrigens auch mit Frauen und nicht selten Frauen, die bereits abgetrieben haben.@HoSnoopy @tazgetroete außerdem führt die Illegalität der Abtreibung dazu, dass an vielen Universitäten dieser Eingriff im Medizinstudium nicht mehr gelehrt wird. Studierenden bringen sich das selber untereinander in freiwilligen Workshops bei (wenn überhaupt). Das macht diesen Eingriff natürlich wieder riskanter für die Frau. Und das alles nur, weil Männer meinen, Frauen vorschreiben zu müssen, ob, wie viel und wie lange sie nachzudenken haben?!?
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@bookstardust @annyhartmann @tazgetroete Ich habe tatsächlich vor alleinerziehenden Müttern riesengroßen Respekt. Ja.
So recht einsetzen ist halt mit Arbeit, Haus ab- (oder Miete. das ist heutzutage ja noch teurer!) zahlen mit 3 Kindern halt schon schwierig. Dabei sehe ich ja, was es heißt, Kinder großzuziehen. Und das alleine? Puh!
Ich finde die Diskussion über Abtreibung tatsächlich schwierig. Meine Frau sagte neulich zu dem Thema: "In den USA wird das ungeborene Leben mehr geschützt als das geborene."@HoSnoopy aber dann siehst du doch den Punkt. 40% (oder mittlerweile mehr) aller alleinerziehenden Mütter leben in Armut. Wenn es der Gesellschaft egal ist, was mit geborenen Kindern (und Müttern passiert), dann hat jede Frau das Recht zu entscheiden ob sie sich ihr Leben lang verpflichtet diese Verantwortung zu tragen.
Viel weniger Frauen würden abtreiben, wenn sie wüssten, dass sie finanziell absolut abgesichtert sind. Das ist 90% das Thema bei der Schwangerschaftsberatung. Geld. -
@HoSnoopy aber dann siehst du doch den Punkt. 40% (oder mittlerweile mehr) aller alleinerziehenden Mütter leben in Armut. Wenn es der Gesellschaft egal ist, was mit geborenen Kindern (und Müttern passiert), dann hat jede Frau das Recht zu entscheiden ob sie sich ihr Leben lang verpflichtet diese Verantwortung zu tragen.
Viel weniger Frauen würden abtreiben, wenn sie wüssten, dass sie finanziell absolut abgesichtert sind. Das ist 90% das Thema bei der Schwangerschaftsberatung. Geld.@bookstardust Ja, eine Gesellschaft müßte wirklich ALLES tun, damit Abtreibung überflüssig wird.
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@annyhartmann @tazgetroete Nein, das glaube ich eben nicht, aber zB ohne Beratung hast du womöglich nicht alle Fakten und Möglichkeiten auf dem Tisch.
@HoSnoopy @annyhartmann @tazgetroete
Hey Snoopy/Ulrich, beim Thema Abtreibung und den meist dummen Gesetzen dazu: einfach als Mann raushalten! Wäre eh besser, wenn wir Männer mal auf dem gesamten Planeten uns sagenwirmal ein Jahr aus allem raushalten würden...
Feministische Grüße vom ganzen Kerl
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@annyhartmann @tazgetroete Ich sehe es auch als "Selbstschutz", wie gesagt, es gibt psychologische Folgen. Da stirbt ein Mensch. Das geht (fast) nie spurlos an einer Frau vorbei, denke ich jedenfalls (eiskalte Menschen gibts natürlich auch).
Mal abgesehen davon, daß ein Kind im Bauch "bevormundet" wird, indem es getötet wird.
Das sind meine vielleicht "männlichen" Argumente dabei. Mehr will ich dazu garnicht sagen.
Diese Argumente teile ich übrigens auch mit Frauen und nicht selten Frauen, die bereits abgetrieben haben.@HoSnoopy warum meine pimmelkameraden nicht einfach mal die Fresse halten können. Wild.
️ @annyhartmann @tazgetroete -
@annyhartmann @tazgetroete Ich sehe es auch als "Selbstschutz", wie gesagt, es gibt psychologische Folgen. Da stirbt ein Mensch. Das geht (fast) nie spurlos an einer Frau vorbei, denke ich jedenfalls (eiskalte Menschen gibts natürlich auch).
Mal abgesehen davon, daß ein Kind im Bauch "bevormundet" wird, indem es getötet wird.
Das sind meine vielleicht "männlichen" Argumente dabei. Mehr will ich dazu garnicht sagen.
Diese Argumente teile ich übrigens auch mit Frauen und nicht selten Frauen, die bereits abgetrieben haben.Das mit den psychologischen Folgen ist doch schon längst widerlegt. Einzig die Stigmatisierung des Themas belastet viele.
Und nein, einige Zellen im Bauch einer Frau sind kein Kind, das bevormundet wird. Deine Frau und Tochter tun mir leid.
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@annyhartmann @tazgetroete Nein, das glaube ich eben nicht, aber zB ohne Beratung hast du womöglich nicht alle Fakten und Möglichkeiten auf dem Tisch.
@HoSnoopy @tazgetroete wie gesagt: in Ländern, in denen Abtreibungen legal sind, gibt es nicht mehr Abtreibungen. Also auch ohne Zwangs-Beratung mit „Fakten und Möglichkeiten“ gibt es nicht mehr Abtreibungen. Es geht nicht um die Rechte der ungeborenen Kinder (Kinder sind dem deutschen Staat egal, sieht man an Kitas Schulen etc.), es geht um die Bevormundung von Frauen. Und das NERVT!
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@HoSnoopy @tazgetroete wie gesagt: in Ländern, in denen Abtreibungen legal sind, gibt es nicht mehr Abtreibungen. Also auch ohne Zwangs-Beratung mit „Fakten und Möglichkeiten“ gibt es nicht mehr Abtreibungen. Es geht nicht um die Rechte der ungeborenen Kinder (Kinder sind dem deutschen Staat egal, sieht man an Kitas Schulen etc.), es geht um die Bevormundung von Frauen. Und das NERVT!
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@bookstardust Ja, eine Gesellschaft müßte wirklich ALLES tun, damit Abtreibung überflüssig wird.
Und was machen dann Frauen, die keine Kinder wollen? Einfach keinen Sex haben, weil es so ziemlich schwer ist, sich sterilisieren zu lassen?
Und was ist eigentlich mit Männern: Hat den bei denen einer mal ein schlechtes Gewissen, wenn er eine Frau geschwängert hat, die aus welchem Grund auch immer abtreibt? Falls ja, hätte er ja mal ein Kondom benutzen können. Ist ja aber oft schon zu viel verlangt.
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@annyhartmann @tazgetroete Nein, das glaube ich eben nicht, aber zB ohne Beratung hast du womöglich nicht alle Fakten und Möglichkeiten auf dem Tisch.
Frauen, die sich dazu beraten lassen wollen, können das doch machen. Aber es darf nicht Pflicht sein!
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Es soll mehr Geld für die Erforschung von gynäkologischen Krankheiten geben. Doch wer Frauengesundheit verbessern will, muss auch Abtreibungen legalisieren.
https://taz.de/!6147820Beitrag zum Thema Abtreibung - und Zack ist gleich nen Typ da, der Frauen seine Weltsicht erklärt.
Wenn ihr nicht wollt, dass Frauen abtreiben, dann habt halt keinen Sex mit ihnen.
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Das mit den psychologischen Folgen ist doch schon längst widerlegt. Einzig die Stigmatisierung des Themas belastet viele.
Und nein, einige Zellen im Bauch einer Frau sind kein Kind, das bevormundet wird. Deine Frau und Tochter tun mir leid.
@lichtscheu
Wir sollten häufiger fragen, ob hinter allen Formen der Regulierung, Zurichtung, Beschränkung, Fetischisierung, Abwertung, Infantilisierung, Entrechtung, Beschreiung und symbolischer Idealisierung und gleichzeitiger Verdammung von Frauen vielleicht nur fragile Leute hocken, denen es unerträglich war und ist, dass Frauen schon immer über Leben und Tod entscheiden konnten (und ein entsprechendes Recht sui generis naheliegend ist).
Warum sonst?