#Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.
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@dve @littlealex @Reinald @tinoeberl @effken_von_nebenan E-Autos entladen sich quasi nicht selbst. Über Monate könnte es sein, daß die 12V-Batterie ein Problem wird, nicht jeder Anbieter lädt die im Stand über die Hochvoltbatterie nach.
Die Alterung ist in der Praxis unabhängig von Laternenparker/Garagenparker. Ob er nach 200.000km 85% oder 80% Restkapazität hat, bedeutet einen Reichweitenunterschied von 20km - irrelevant im Alltag.
Auch Alterung durch Schnellladen wird massiv überschätzt.@Diogenes @dve @Reinald @tinoeberl @effken_von_nebenan
Da kann ich Diogenes nur Recht geben, das ist so bei meinem wie auch dem E-Auto meiner Eltern. Konkret beim Auto meiner Eltern kann ich sagen, dass das regelmässig tagelang am Bahnhof steht, weil die irgendwo hin gefahren sind, eher im Winter als im Sommer und noch nie gab es irgendwelche Probleme oder auch nur Auffälligkeiten mit Selbstentladung.
Bei meinem Twizy hatte ich mal das Problem mit der entladenen 12V-Batterie im Winter, da war das Fahrzeug zwei Jahre alt und stand ca. acht Wochen ungenutzt da. Die Fahrbatterie war genauso wie ich ihn abgestellt hatte.
Das ist auch kein E-Auto-Problem, sondern generell. Das habe ich auch bei meinen Motorrädern. Früher hiess Auto abgestellt, dass alle Verbraucher tatsächlich vom Strom, also der Batterie, getrennt sind. Heute laufen irgendwelche kleinen Computer dauernd, sei es Alarmanlage, Wegfahrsperre, Keyless Entry, Steuerteile, LTE-Modems usw. Das saugt den 12V-Akku leer, der nur beim Laden der Fahrbatterie und Fahren aufgeladen wird. Für die Motorräder habe ich ein Erhaltungsladegerät, wo die im Winter ran kommen. -
@littlealex @tinoeberl Danke für den Bericht. Ich habe hier und da auch schon von ZOE aus 2ter Hand gehört, die problemlos laufen.
Schön auch der realistischen Abgleich mit dem Nutzungsprofil, bei dem oft die Strecken doch nur Nahverkehr sind, so daß solch ein Wägelchen prima passen kann.@Reinald @littlealex @tinoeberl also meine gebrauchte Zoo, die ich mir 2020 gekauft habe mit inzwischen 160.000 km und 22 kWh Akku läuft auch. Sie ist halt Lade zickig.
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@littlealex
Zu den Akkuzuständen:
Mein E-Auto ist zwar erst gut 3 Jahre alt aber als Vielfahrer bin ich damit über 130.000km gefahren.
Bei der letzten Inspektion gab es ein Akkuzertifikat über 100% SoH.
Allerdings lade ich auch nur mit Wechselstrom. Mag helfen.
Toyota gibt mittlerweile 250.000km/10 Jahre auf die Batterie...(Soweit ich weiß)
@Reinald @tinoeberl@dsw28 @Reinald @tinoeberl Die Akkus von E-Autos halten inzwischen länger als (moderne) Dieselmotoren.
Was Leute oft vergessen, die Zeit der Motoren, die eine Million Kilometer laufen und das nicht nur Einzelfälle sind, ist längst vorbei. Hersteller wollen keine solchen Autos, die Karren müssen die Garantie überstehen oder die üblichen Leasingzeiten. Dazu ist der Verbrenner technologisch einfach ausgereizt und Umweltstandards und Materialkosten etc. setzen dem zusätzlich zu.Hier was ein Motorenspezialist dazu schreibt:
https://www.mikmotoren.de/en/a/blog/aufgedeckt-warum-alte-motoren-langlebiger-sind
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@dsw28 @Reinald @tinoeberl Die Akkus von E-Autos halten inzwischen länger als (moderne) Dieselmotoren.
Was Leute oft vergessen, die Zeit der Motoren, die eine Million Kilometer laufen und das nicht nur Einzelfälle sind, ist längst vorbei. Hersteller wollen keine solchen Autos, die Karren müssen die Garantie überstehen oder die üblichen Leasingzeiten. Dazu ist der Verbrenner technologisch einfach ausgereizt und Umweltstandards und Materialkosten etc. setzen dem zusätzlich zu.Hier was ein Motorenspezialist dazu schreibt:
https://www.mikmotoren.de/en/a/blog/aufgedeckt-warum-alte-motoren-langlebiger-sind
@littlealex @dsw28 @tinoeberl das ist der Punkt - 1Mio km geht bei guter Wartung mit einem alten Diesel bei 80ps aus 2,5l Hubraum. Heute macht ein Verbrenner 180PS aus 1,5l mit Aufladung, entsprechend höher ist die Belastung der Mechanik. Egal ob Diesel oder Benziner. Der Verbrenner ist ausentwickelt und komplett durchsimuliert - da "erfindet" auch kein Ingenieur irgendwas mehr, da sagt einem die Simulation, wo noch 0,3% Effizienz rauszuholen wären. Theoretisch.
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@littlealex @dsw28 @tinoeberl das ist der Punkt - 1Mio km geht bei guter Wartung mit einem alten Diesel bei 80ps aus 2,5l Hubraum. Heute macht ein Verbrenner 180PS aus 1,5l mit Aufladung, entsprechend höher ist die Belastung der Mechanik. Egal ob Diesel oder Benziner. Der Verbrenner ist ausentwickelt und komplett durchsimuliert - da "erfindet" auch kein Ingenieur irgendwas mehr, da sagt einem die Simulation, wo noch 0,3% Effizienz rauszuholen wären. Theoretisch.
@Reinald @dsw28 @tinoeberl Selbst neue Motorenkonzepte, die aller paar Monate mal durch die Medien gehyped werden, können die Physik nicht überlisten, egal wie oft sie ranschreiben, dass das der Killer für E-Autos sein wird.
Sowas meine ich:
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@littlealex @dsw28 @tinoeberl das ist der Punkt - 1Mio km geht bei guter Wartung mit einem alten Diesel bei 80ps aus 2,5l Hubraum. Heute macht ein Verbrenner 180PS aus 1,5l mit Aufladung, entsprechend höher ist die Belastung der Mechanik. Egal ob Diesel oder Benziner. Der Verbrenner ist ausentwickelt und komplett durchsimuliert - da "erfindet" auch kein Ingenieur irgendwas mehr, da sagt einem die Simulation, wo noch 0,3% Effizienz rauszuholen wären. Theoretisch.
@Reinald
Nee, nee.
Das klappt schon noch mit 'hocheffizienten' Verbrennungsmotoren.
Da müssen je Fahrzeug für die Abgasreinigung nur ein paar tausend Euro mehr investiert werden, aus 1l Hubraum werden dann mit 3 Zylindern und 2 Turboladern Formel1 ähnliche Leistungswerte rausgekitzelt, die dann prüfstandmäßig nur 2 Liter verbrennen, wenn das Auto steht, dann klappt das.
Bestümmt...
@littlealex @tinoeberl -
@Reinald @dsw28 @tinoeberl Selbst neue Motorenkonzepte, die aller paar Monate mal durch die Medien gehyped werden, können die Physik nicht überlisten, egal wie oft sie ranschreiben, dass das der Killer für E-Autos sein wird.
Sowas meine ich:
@littlealex @dsw28 @tinoeberl you can't fool physics. Gilt für so viele Bereiche im Leben.
Ich erinnere mich noch an die Turbo-Diskussionen, die Hardcore Porsche und BMW-Fans wollten immer nur Saugmotoren. Irgendwann war halt klar, dass es unterlegen ist.
Die unterlegenen Konzepte haben oft noch emotional verbundene Fans, aber irgendwann "isch over". Wird mit dem e-KFZ ebenso sein.
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@littlealex @dsw28 @tinoeberl you can't fool physics. Gilt für so viele Bereiche im Leben.
Ich erinnere mich noch an die Turbo-Diskussionen, die Hardcore Porsche und BMW-Fans wollten immer nur Saugmotoren. Irgendwann war halt klar, dass es unterlegen ist.
Die unterlegenen Konzepte haben oft noch emotional verbundene Fans, aber irgendwann "isch over". Wird mit dem e-KFZ ebenso sein.
@Reinald @dsw28 @tinoeberl Ich sehe in EVs auch nicht die letztendliche Lösung, die sind für mich Brückentechnologie. Eigentlich willst du ÖPNV, aber der ist in den letzten 50 Jahren systematisch zerstört worden, insbesondere im ländlichen Raum. Bevor jetzt wieder irgendwer kommt und meint man solle gefälligst in die Stadt ziehen, nein Danke. Ca. 50% der Leute leben im ländlichen Raum und ich für meinen Teil werde nie wieder in der Stadt leben.
In Städten und den Ballungsgebieten ist es vergleichsweise einfach einen funktionierenden ÖPNV aufzubauen und ausser für Transport und spezielle Fälle gibts da kaum Gründe für Individualverkehr.
Anders siehts im ländlichen Bereich aus. Es ist ja nicht nur der fehlende ÖPNV, sondern auch die nicht mehr existierenden Dorfläden, Behörden sind quer durch den Landkreis, zur Arbeit muss man 30km pendeln usw. Alles ist auf Individualverkehr ausgelegt und so sehr es die Autohasserfraktion auch meint, das lässt sich nicht einfach umstellen. Das dauert Jahrzehnte und genau da sind E-Autos ok.
Dazu kommt, dass im ländlichen Bereich Eigenheime und Bauernhöfe die Norm sind, da gibts immer irgendwo eine Steckdose, wo man seine Karre laden kann. Es gibt praktisch keinen Bedarf nach einer öffentlichen Ladeinfrastruktur und wenn dann sind das einzelne Stationen für Durchreisende, aber nicht wirklich für die Alltagsfahrzeuge. Es werden Gelder in Sachen investiert, die eigentlich keine langfristigen Infrastrukturinvestitionen sind, wie es scheint, sondern nur ein Versuch den Individualverkehr als Wirtschaftsfaktor zu retten.
Die Investitionen gehören in den ÖPNV und vor allem in das Umfeld, was auf Individualverkehr ausgerichtet ist. Nur so können EVs irgendwann auch mal obsolet werden. -
@Reinald @dsw28 @tinoeberl Ich sehe in EVs auch nicht die letztendliche Lösung, die sind für mich Brückentechnologie. Eigentlich willst du ÖPNV, aber der ist in den letzten 50 Jahren systematisch zerstört worden, insbesondere im ländlichen Raum. Bevor jetzt wieder irgendwer kommt und meint man solle gefälligst in die Stadt ziehen, nein Danke. Ca. 50% der Leute leben im ländlichen Raum und ich für meinen Teil werde nie wieder in der Stadt leben.
In Städten und den Ballungsgebieten ist es vergleichsweise einfach einen funktionierenden ÖPNV aufzubauen und ausser für Transport und spezielle Fälle gibts da kaum Gründe für Individualverkehr.
Anders siehts im ländlichen Bereich aus. Es ist ja nicht nur der fehlende ÖPNV, sondern auch die nicht mehr existierenden Dorfläden, Behörden sind quer durch den Landkreis, zur Arbeit muss man 30km pendeln usw. Alles ist auf Individualverkehr ausgelegt und so sehr es die Autohasserfraktion auch meint, das lässt sich nicht einfach umstellen. Das dauert Jahrzehnte und genau da sind E-Autos ok.
Dazu kommt, dass im ländlichen Bereich Eigenheime und Bauernhöfe die Norm sind, da gibts immer irgendwo eine Steckdose, wo man seine Karre laden kann. Es gibt praktisch keinen Bedarf nach einer öffentlichen Ladeinfrastruktur und wenn dann sind das einzelne Stationen für Durchreisende, aber nicht wirklich für die Alltagsfahrzeuge. Es werden Gelder in Sachen investiert, die eigentlich keine langfristigen Infrastrukturinvestitionen sind, wie es scheint, sondern nur ein Versuch den Individualverkehr als Wirtschaftsfaktor zu retten.
Die Investitionen gehören in den ÖPNV und vor allem in das Umfeld, was auf Individualverkehr ausgerichtet ist. Nur so können EVs irgendwann auch mal obsolet werden.@littlealex @dsw28 @tinoeberl da hast Du völlig Recht - die Strukturellen Unterschiede sind enorm, und da braucht es unterschiedliche Lösungen. Für einige Fälle bleibt ein KFZ eine gute Lösung (aus einem Pool), für noch weniger Fälle sogar eines im individuellen Eigentum.
Infrastruktur auf dem Dorf muss neu gedacht werden, Nahversorgung mit allem Möglichen, Ärzte, Apotheken. Remotelösungen, Lieferlösungen da gibt es viele Möglichkeiten. Und den Bedarf für Gestaltung durch die öffentliche Hand.
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@littlealex @dsw28 @tinoeberl da hast Du völlig Recht - die Strukturellen Unterschiede sind enorm, und da braucht es unterschiedliche Lösungen. Für einige Fälle bleibt ein KFZ eine gute Lösung (aus einem Pool), für noch weniger Fälle sogar eines im individuellen Eigentum.
Infrastruktur auf dem Dorf muss neu gedacht werden, Nahversorgung mit allem Möglichen, Ärzte, Apotheken. Remotelösungen, Lieferlösungen da gibt es viele Möglichkeiten. Und den Bedarf für Gestaltung durch die öffentliche Hand.
@littlealex @dsw28 @tinoeberl da Unternehmen ja schon bei der Verkabelung weinen, dass sie Angst haben, kein Geld zu verdienen.
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@littlealex @dsw28 @tinoeberl da hast Du völlig Recht - die Strukturellen Unterschiede sind enorm, und da braucht es unterschiedliche Lösungen. Für einige Fälle bleibt ein KFZ eine gute Lösung (aus einem Pool), für noch weniger Fälle sogar eines im individuellen Eigentum.
Infrastruktur auf dem Dorf muss neu gedacht werden, Nahversorgung mit allem Möglichen, Ärzte, Apotheken. Remotelösungen, Lieferlösungen da gibt es viele Möglichkeiten. Und den Bedarf für Gestaltung durch die öffentliche Hand.
@Reinald @dsw28 @tinoeberl Genau. Gleichzeitig hast du noch irgendwelche Göhren aus der Großstadt, die den Leuten im ländlichen Bereich erklären wie dumm und was sie für A****löcher sind, wenn sie leben wie sie leben. Das schafft eine Abwehrhaltung, auch weil die Leute im Moment und auch auf absehbare Zeit ihre Autos brauchen. Im ländlichen Raum ist das Auto nicht nur ein Symbol für Unabhängigkeit, es ist oft der einzige Weg am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Klar muss sich das ändern, aber es hilft nichts hypermoralisierend durch die Gegend zu marodieren und Leute vor den Kopf zu stossen. Das bewirkt das Gegenteil, was den Göhren aber egal ist, weil sie sich dann an ihren WG-Tischen im Kreise Recht geben die guten zu sein oder sich alternativ ihre Bestätigung aus der Öko-Insta-Gruppe holen.
Du wirst eine solche fundamentale Veränderung der Gesellschaft nur damit erreichen, indem du die Leute mitnimmst, nicht mit herablassender und hasserfüllter Konfrontation.
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@PatrikSchoenfeldt @Reinald @tinoeberl Zum Glück gibts inzwischen Unternehmen, die Akkupacks reparieren. Das ist nämlich auch möglich, auch wenn die Industrie das gar nicht will.
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@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl Akkus gelten als kaputt, nicht weil der Kapazitätsverlust so gravierend wäre, sondern weil der Kapazitätsverlust eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit andeutet. Jetzt ist natürlich die Frage, ob das niedrigere Risiko den Neukauf wert ist. Die Automobilindustrie sagt ja.
Spannender als Akku dürften vermutlich der Zustand der Klimaanlage (Heizung) und des Gleichrichters (Laden) sein.
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@PatrikSchoenfeldt @Reinald @tinoeberl Zum Glück gibts inzwischen Unternehmen, die Akkupacks reparieren. Das ist nämlich auch möglich, auch wenn die Industrie das gar nicht will.
@littlealex @PatrikSchoenfeldt @tinoeberl gab mal einen TV Bericht über einen Aftermarket Tesla Akku-Spezi. Das ist schon sehr beeindruckend, wie viel Engineering dahinter steckt, bis zu Entwicklung eigener Messmittel und Diagnosewerkzeuge. Und genau dort nachzufassen, wo der Hersteller keine Werkstatt dranlassen will. Bis runter auf die einzelne Zelle.
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@Reinald @dsw28 @tinoeberl Genau. Gleichzeitig hast du noch irgendwelche Göhren aus der Großstadt, die den Leuten im ländlichen Bereich erklären wie dumm und was sie für A****löcher sind, wenn sie leben wie sie leben. Das schafft eine Abwehrhaltung, auch weil die Leute im Moment und auch auf absehbare Zeit ihre Autos brauchen. Im ländlichen Raum ist das Auto nicht nur ein Symbol für Unabhängigkeit, es ist oft der einzige Weg am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Klar muss sich das ändern, aber es hilft nichts hypermoralisierend durch die Gegend zu marodieren und Leute vor den Kopf zu stossen. Das bewirkt das Gegenteil, was den Göhren aber egal ist, weil sie sich dann an ihren WG-Tischen im Kreise Recht geben die guten zu sein oder sich alternativ ihre Bestätigung aus der Öko-Insta-Gruppe holen.
Du wirst eine solche fundamentale Veränderung der Gesellschaft nur damit erreichen, indem du die Leute mitnimmst, nicht mit herablassender und hasserfüllter Konfrontation.
@littlealex @dsw28 @tinoeberl wobei ich persönlich den Eindruck habe, das Problem mit den Besserwissern aus der Stadt ist gar nicht so groß.
Menschen müssen sich klar machen, dass auch ihre Autoabhängkeit eine Folge ihrer Entscheidungen und Prioritätenwahl sind. Es sind unsere eigenen Entscheidungen, und kein Schicksal. Da kommt dann oft als Ergebnis ein "im Moment geht es nicht ohne" raus. Aber es wird dann auch wenig unternommen, um diese momentane Situation zu verändern.
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@effken_von_nebenan
fiat 500e
gutes angebot ohne vitamin b
viel erfolg. sollte jetzt mit foerderung ohne problem gehen@dueark mh. Also die 129,- leasingrate finde ich bei Fiat auch, aber im Kleingedruckten steht für 5.000km nicht 15.000km.
Vielleicht hast du da Glück gehabt...?
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@littlealex @tinoeberl Danke für den Bericht. Ich habe hier und da auch schon von ZOE aus 2ter Hand gehört, die problemlos laufen.
Schön auch der realistischen Abgleich mit dem Nutzungsprofil, bei dem oft die Strecken doch nur Nahverkehr sind, so daß solch ein Wägelchen prima passen kann.@Reinald @littlealex @tinoeberl wir haben unseren Zweitwagen (damals Ford Fiesta) gegen einen gebrauchten, 10 Jahre alten esmart getauscht. Das war, als Putin in die Ukraine eingefallen ist. Der esmart läuft jetzt noch wie am ersten Tag und ich liebe ihn total, weil er immer noch 145km Reichweite hat, kaum Reparaturen hat und ich mit meinen 2,01m in keinem anderen Auto so viel Platz habe.
Unseren Erstwagen haben wir gegen ZoE getauscht das war ein Reinfall (mechanisch), deshalb jetzt MG4+esmart. -
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl
Macht bitte nicht so viel Werbung für gebrauchte eAutos! Sonst gehen die Preise durch die Decke!
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@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl Danke für die interessanten Zeilen


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@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl ABER DIE AUTOINDUSTRIE!!!111oneoneeleven