Mastodon Skip to content
  • Home
  • Aktuell
  • Tags
  • Über dieses Forum
Einklappen
Grafik mit zwei überlappenden Sprechblasen, eine grün und eine lila.
Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

Kostenlos. Werbefrei. Menschlich. Dein Abnehmforum.

  1. Home
  2. Uncategorized
  3. #Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.

#Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Uncategorized
elektroautosdieselhybridevielfahrerladestationindividualverkehrladeinfrastrukturenergieverbrauchelektromobilitat
55 Beiträge 29 Kommentatoren 0 Aufrufe
  • Älteste zuerst
  • Neuste zuerst
  • Meiste Stimmen
Antworten
  • In einem neuen Thema antworten
Anmelden zum Antworten
Dieses Thema wurde gelöscht. Nur Nutzer mit entsprechenden Rechten können es sehen.
  • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

    @Reinald @dsw28 @tinoeberl Ich sehe in EVs auch nicht die letztendliche Lösung, die sind für mich Brückentechnologie. Eigentlich willst du ÖPNV, aber der ist in den letzten 50 Jahren systematisch zerstört worden, insbesondere im ländlichen Raum. Bevor jetzt wieder irgendwer kommt und meint man solle gefälligst in die Stadt ziehen, nein Danke. Ca. 50% der Leute leben im ländlichen Raum und ich für meinen Teil werde nie wieder in der Stadt leben.
    In Städten und den Ballungsgebieten ist es vergleichsweise einfach einen funktionierenden ÖPNV aufzubauen und ausser für Transport und spezielle Fälle gibts da kaum Gründe für Individualverkehr.
    Anders siehts im ländlichen Bereich aus. Es ist ja nicht nur der fehlende ÖPNV, sondern auch die nicht mehr existierenden Dorfläden, Behörden sind quer durch den Landkreis, zur Arbeit muss man 30km pendeln usw. Alles ist auf Individualverkehr ausgelegt und so sehr es die Autohasserfraktion auch meint, das lässt sich nicht einfach umstellen. Das dauert Jahrzehnte und genau da sind E-Autos ok.
    Dazu kommt, dass im ländlichen Bereich Eigenheime und Bauernhöfe die Norm sind, da gibts immer irgendwo eine Steckdose, wo man seine Karre laden kann. Es gibt praktisch keinen Bedarf nach einer öffentlichen Ladeinfrastruktur und wenn dann sind das einzelne Stationen für Durchreisende, aber nicht wirklich für die Alltagsfahrzeuge. Es werden Gelder in Sachen investiert, die eigentlich keine langfristigen Infrastrukturinvestitionen sind, wie es scheint, sondern nur ein Versuch den Individualverkehr als Wirtschaftsfaktor zu retten.
    Die Investitionen gehören in den ÖPNV und vor allem in das Umfeld, was auf Individualverkehr ausgerichtet ist. Nur so können EVs irgendwann auch mal obsolet werden.

    reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
    reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
    reinald@nrw.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #42

    @littlealex @dsw28 @tinoeberl da hast Du völlig Recht - die Strukturellen Unterschiede sind enorm, und da braucht es unterschiedliche Lösungen. Für einige Fälle bleibt ein KFZ eine gute Lösung (aus einem Pool), für noch weniger Fälle sogar eines im individuellen Eigentum.

    Infrastruktur auf dem Dorf muss neu gedacht werden, Nahversorgung mit allem Möglichen, Ärzte, Apotheken. Remotelösungen, Lieferlösungen da gibt es viele Möglichkeiten. Und den Bedarf für Gestaltung durch die öffentliche Hand.

    reinald@nrw.socialR littlealex@infosec.exchangeL 2 Antworten Letzte Antwort
    0
    • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

      @littlealex @dsw28 @tinoeberl da hast Du völlig Recht - die Strukturellen Unterschiede sind enorm, und da braucht es unterschiedliche Lösungen. Für einige Fälle bleibt ein KFZ eine gute Lösung (aus einem Pool), für noch weniger Fälle sogar eines im individuellen Eigentum.

      Infrastruktur auf dem Dorf muss neu gedacht werden, Nahversorgung mit allem Möglichen, Ärzte, Apotheken. Remotelösungen, Lieferlösungen da gibt es viele Möglichkeiten. Und den Bedarf für Gestaltung durch die öffentliche Hand.

      reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
      reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
      reinald@nrw.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #43

      @littlealex @dsw28 @tinoeberl da Unternehmen ja schon bei der Verkabelung weinen, dass sie Angst haben, kein Geld zu verdienen.

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

        @littlealex @dsw28 @tinoeberl da hast Du völlig Recht - die Strukturellen Unterschiede sind enorm, und da braucht es unterschiedliche Lösungen. Für einige Fälle bleibt ein KFZ eine gute Lösung (aus einem Pool), für noch weniger Fälle sogar eines im individuellen Eigentum.

        Infrastruktur auf dem Dorf muss neu gedacht werden, Nahversorgung mit allem Möglichen, Ärzte, Apotheken. Remotelösungen, Lieferlösungen da gibt es viele Möglichkeiten. Und den Bedarf für Gestaltung durch die öffentliche Hand.

        littlealex@infosec.exchangeL This user is from outside of this forum
        littlealex@infosec.exchangeL This user is from outside of this forum
        littlealex@infosec.exchange
        schrieb zuletzt editiert von
        #44

        @Reinald @dsw28 @tinoeberl Genau. Gleichzeitig hast du noch irgendwelche Göhren aus der Großstadt, die den Leuten im ländlichen Bereich erklären wie dumm und was sie für A****löcher sind, wenn sie leben wie sie leben. Das schafft eine Abwehrhaltung, auch weil die Leute im Moment und auch auf absehbare Zeit ihre Autos brauchen. Im ländlichen Raum ist das Auto nicht nur ein Symbol für Unabhängigkeit, es ist oft der einzige Weg am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Klar muss sich das ändern, aber es hilft nichts hypermoralisierend durch die Gegend zu marodieren und Leute vor den Kopf zu stossen. Das bewirkt das Gegenteil, was den Göhren aber egal ist, weil sie sich dann an ihren WG-Tischen im Kreise Recht geben die guten zu sein oder sich alternativ ihre Bestätigung aus der Öko-Insta-Gruppe holen.

        Du wirst eine solche fundamentale Veränderung der Gesellschaft nur damit erreichen, indem du die Leute mitnimmst, nicht mit herablassender und hasserfüllter Konfrontation.

        reinald@nrw.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • littlealex@infosec.exchangeL This user is from outside of this forum
          littlealex@infosec.exchangeL This user is from outside of this forum
          littlealex@infosec.exchange
          schrieb zuletzt editiert von
          #45

          @PatrikSchoenfeldt @Reinald @tinoeberl Zum Glück gibts inzwischen Unternehmen, die Akkupacks reparieren. Das ist nämlich auch möglich, auch wenn die Industrie das gar nicht will.

          reinald@nrw.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

            @Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
            Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
            Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
            Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.

            patrikschoenfeldt@gruene.socialP This user is from outside of this forum
            patrikschoenfeldt@gruene.socialP This user is from outside of this forum
            patrikschoenfeldt@gruene.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #46

            @littlealex @Reinald @tinoeberl Akkus gelten als kaputt, nicht weil der Kapazitätsverlust so gravierend wäre, sondern weil der Kapazitätsverlust eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit andeutet. Jetzt ist natürlich die Frage, ob das niedrigere Risiko den Neukauf wert ist. Die Automobilindustrie sagt ja.

            Spannender als Akku dürften vermutlich der Zustand der Klimaanlage (Heizung) und des Gleichrichters (Laden) sein.

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

              @PatrikSchoenfeldt @Reinald @tinoeberl Zum Glück gibts inzwischen Unternehmen, die Akkupacks reparieren. Das ist nämlich auch möglich, auch wenn die Industrie das gar nicht will.

              reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
              reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
              reinald@nrw.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #47

              @littlealex @PatrikSchoenfeldt @tinoeberl gab mal einen TV Bericht über einen Aftermarket Tesla Akku-Spezi. Das ist schon sehr beeindruckend, wie viel Engineering dahinter steckt, bis zu Entwicklung eigener Messmittel und Diagnosewerkzeuge. Und genau dort nachzufassen, wo der Hersteller keine Werkstatt dranlassen will. Bis runter auf die einzelne Zelle.

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

                @Reinald @dsw28 @tinoeberl Genau. Gleichzeitig hast du noch irgendwelche Göhren aus der Großstadt, die den Leuten im ländlichen Bereich erklären wie dumm und was sie für A****löcher sind, wenn sie leben wie sie leben. Das schafft eine Abwehrhaltung, auch weil die Leute im Moment und auch auf absehbare Zeit ihre Autos brauchen. Im ländlichen Raum ist das Auto nicht nur ein Symbol für Unabhängigkeit, es ist oft der einzige Weg am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Klar muss sich das ändern, aber es hilft nichts hypermoralisierend durch die Gegend zu marodieren und Leute vor den Kopf zu stossen. Das bewirkt das Gegenteil, was den Göhren aber egal ist, weil sie sich dann an ihren WG-Tischen im Kreise Recht geben die guten zu sein oder sich alternativ ihre Bestätigung aus der Öko-Insta-Gruppe holen.

                Du wirst eine solche fundamentale Veränderung der Gesellschaft nur damit erreichen, indem du die Leute mitnimmst, nicht mit herablassender und hasserfüllter Konfrontation.

                reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
                reinald@nrw.socialR This user is from outside of this forum
                reinald@nrw.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #48

                @littlealex @dsw28 @tinoeberl wobei ich persönlich den Eindruck habe, das Problem mit den Besserwissern aus der Stadt ist gar nicht so groß.

                Menschen müssen sich klar machen, dass auch ihre Autoabhängkeit eine Folge ihrer Entscheidungen und Prioritätenwahl sind. Es sind unsere eigenen Entscheidungen, und kein Schicksal. Da kommt dann oft als Ergebnis ein "im Moment geht es nicht ohne" raus. Aber es wird dann auch wenig unternommen, um diese momentane Situation zu verändern.

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • dueark@troet.cafeD dueark@troet.cafe

                  @effken_von_nebenan
                  fiat 500e
                  gutes angebot ohne vitamin b
                  viel erfolg. sollte jetzt mit foerderung ohne problem gehen

                  effken_von_nebenan@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
                  effken_von_nebenan@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
                  effken_von_nebenan@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #49

                  @dueark mh. Also die 129,- leasingrate finde ich bei Fiat auch, aber im Kleingedruckten steht für 5.000km nicht 15.000km.

                  Vielleicht hast du da Glück gehabt...?

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

                    @littlealex @tinoeberl Danke für den Bericht. Ich habe hier und da auch schon von ZOE aus 2ter Hand gehört, die problemlos laufen.
                    Schön auch der realistischen Abgleich mit dem Nutzungsprofil, bei dem oft die Strecken doch nur Nahverkehr sind, so daß solch ein Wägelchen prima passen kann.

                    andres@nrw.socialA This user is from outside of this forum
                    andres@nrw.socialA This user is from outside of this forum
                    andres@nrw.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #50

                    @Reinald @littlealex @tinoeberl wir haben unseren Zweitwagen (damals Ford Fiesta) gegen einen gebrauchten, 10 Jahre alten esmart getauscht. Das war, als Putin in die Ukraine eingefallen ist. Der esmart läuft jetzt noch wie am ersten Tag und ich liebe ihn total, weil er immer noch 145km Reichweite hat, kaum Reparaturen hat und ich mit meinen 2,01m in keinem anderen Auto so viel Platz habe.
                    Unseren Erstwagen haben wir gegen ZoE getauscht das war ein Reinfall (mechanisch), deshalb jetzt MG4+esmart.

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

                      @Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
                      Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
                      Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
                      Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.

                      jbm@nrw.socialJ This user is from outside of this forum
                      jbm@nrw.socialJ This user is from outside of this forum
                      jbm@nrw.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #51

                      @littlealex @Reinald @tinoeberl
                      Macht bitte nicht so viel Werbung für gebrauchte eAutos! Sonst gehen die Preise durch die Decke!😉

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

                        @Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
                        Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
                        Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
                        Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.

                        video_play@oldbytes.spaceV This user is from outside of this forum
                        video_play@oldbytes.spaceV This user is from outside of this forum
                        video_play@oldbytes.space
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #52

                        @littlealex @Reinald @tinoeberl Danke für die interessanten Zeilen 😊👍

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

                          @Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
                          Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
                          Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
                          Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.

                          jens@social.finkhaeuser.deJ This user is from outside of this forum
                          jens@social.finkhaeuser.deJ This user is from outside of this forum
                          jens@social.finkhaeuser.de
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #53

                          @littlealex @Reinald @tinoeberl ABER DIE AUTOINDUSTRIE!!!111oneoneeleven

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • littlealex@infosec.exchangeL littlealex@infosec.exchange

                            @dsw28 @Reinald @tinoeberl Die Akkus von E-Autos halten inzwischen länger als (moderne) Dieselmotoren.
                            Was Leute oft vergessen, die Zeit der Motoren, die eine Million Kilometer laufen und das nicht nur Einzelfälle sind, ist längst vorbei. Hersteller wollen keine solchen Autos, die Karren müssen die Garantie überstehen oder die üblichen Leasingzeiten. Dazu ist der Verbrenner technologisch einfach ausgereizt und Umweltstandards und Materialkosten etc. setzen dem zusätzlich zu.

                            Hier was ein Motorenspezialist dazu schreibt:

                            https://www.mikmotoren.de/en/a/blog/aufgedeckt-warum-alte-motoren-langlebiger-sind

                            uint8_t@chaos.socialU This user is from outside of this forum
                            uint8_t@chaos.socialU This user is from outside of this forum
                            uint8_t@chaos.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #54

                            @littlealex @dsw28 @Reinald @tinoeberl außerdem wenn die Akku irgendwann mal doch hin ist, ist es schneller, einfacher, und günstiger auszutauschen als einen Motor. Und die Akkus werden mit der Zeit nur noch günstiger 🙂

                            dsw28@norden.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • uint8_t@chaos.socialU uint8_t@chaos.social

                              @littlealex @dsw28 @Reinald @tinoeberl außerdem wenn die Akku irgendwann mal doch hin ist, ist es schneller, einfacher, und günstiger auszutauschen als einen Motor. Und die Akkus werden mit der Zeit nur noch günstiger 🙂

                              dsw28@norden.socialD This user is from outside of this forum
                              dsw28@norden.socialD This user is from outside of this forum
                              dsw28@norden.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #55

                              @uint8_t
                              Ich hatte beim letzten Mal ein Gespräch mit dem Werkstattmeister.
                              Er sagte, dass sie defekte Zellen feststellen und einzeln tauschen können. Dann kostet das auch nicht die gerne erwähnten > 10tsd €
                              @littlealex @Reinald @tinoeberl

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              Antworten
                              • In einem neuen Thema antworten
                              Anmelden zum Antworten
                              • Älteste zuerst
                              • Neuste zuerst
                              • Meiste Stimmen



                              Copyright (c) 2025 abSpecktrum (@abspecklog@fedimonster.de)

                              Erstellt mit Schlaflosigkeit, Kaffee, Brokkoli & ♥

                              Impressum | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen

                              • Anmelden

                              • Du hast noch kein Konto? Registrieren

                              • Anmelden oder registrieren, um zu suchen
                              • Erster Beitrag
                                Letzter Beitrag
                              0
                              • Home
                              • Aktuell
                              • Tags
                              • Über dieses Forum