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  3. Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut

Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut

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31 Beiträge 18 Kommentatoren 1 Aufrufe
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  • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

    @christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
    Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.

    Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".

    christianschwaegerl@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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    christianschwaegerl@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #10

    @reticuleena Völlig richtige Sorge und Einschätzung.
    Dabei könnte man mit ETS1, 2 und 3 (Landwirtschaft, Natur) wirklich den ganzen Prozess ökonomisch effizient und vor allem verlässlich organisieren…

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    • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

      Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
      Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
      Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

      1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

      2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

      3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

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      wolf@fedi.solibre.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #11
      @reticuleena es hat sich leider schon lange so angebahnt und klang mir von Anfang an so, als würde genau das passieren. Da wird das gleiche böse Spiel wie mit dem Verbrennerausaus gespielt 🙁
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      • cyb3rrunn3r@troet.cafeC cyb3rrunn3r@troet.cafe

        @reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.

        Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.

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        wolf@fedi.solibre.de
        schrieb zuletzt editiert von
        #12
        @cyb3rrunn3r @reticuleena
        das was z.B. von der tagesschau so schön versteckt wird?
        1 Antwort Letzte Antwort
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        • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

          Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
          Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
          Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

          1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

          2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

          3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

          h4kor@chaos.socialH This user is from outside of this forum
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          h4kor@chaos.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #13

          @reticuleena ich Frage mich ob wenn der CO2 Handel ausgesetzt wird Unternehmen (oder auch Privatpersonen) klagen könnten, da die erwarteten Ersparnisse durch Investitionen nicht mehr realisiert werden.

          Bei Kohle- und Atomausstieg gab es ja Entschädigungszahlungen an Unternehmen wegen wegfallenden Profiten.

          reticuleena@digitalcourage.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
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          • h4kor@chaos.socialH h4kor@chaos.social

            @reticuleena ich Frage mich ob wenn der CO2 Handel ausgesetzt wird Unternehmen (oder auch Privatpersonen) klagen könnten, da die erwarteten Ersparnisse durch Investitionen nicht mehr realisiert werden.

            Bei Kohle- und Atomausstieg gab es ja Entschädigungszahlungen an Unternehmen wegen wegfallenden Profiten.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #14

            @h4kor Jepp. Aber das wird ihnen egal sein. Zahlen die Steuerzahler.innen halt ne Entschädigung.
            Was vielleicht ziehen würde wäre, wenn es jetzt ne Initiative gäbe, die solche Klagen vorbereitet und öffentlichkeitswirksam ankündigt.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

              Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
              Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
              Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

              1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

              2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

              3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

              nullbockgeneration@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
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              nullbockgeneration@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #15

              @reticuleena Und ich überlege mir immer ernsthafter dieses Land zu verlassen!

              logorok@social.tchncs.deL 1 Antwort Letzte Antwort
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              • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                juhe@climatejustice.socialJ This user is from outside of this forum
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                juhe@climatejustice.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #16

                @reticuleena ist das was neues? Erst so tun, als ob man ein wirksames mittel hätte und wenn es dann wirkt, wird es abgeschwächt, weil soviel #klimaschutz wollen wir dann doch nicht…

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                • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                  @christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
                  Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.

                  Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".

                  vogelchr@chaos.socialV This user is from outside of this forum
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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #17

                  @reticuleena @christianschwaegerl ja, aber das ist haargenau wie der Hase läuft! BILD titelt: Sprit bald 50 Cent teurer und ein Autokorso voller besorgter Bürger nach Berlin und *schwupps* ist der ETS2 weg (bzw. bis zur Unkenntlichkeit verwässert). Siehe Spritsteuer für Landwirte.

                  Es wird 💯% so kommen, weil wenn man sich das Autofahren nicht mehr leisten kann ist das ja linksgrünversiffte Verbotspolitik, und … keine Ahnung, irgend ein Schwachsinnsargument.

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                  • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                    Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                    Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                    Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                    1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                    2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                    3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                    emk@kirche.socialE This user is from outside of this forum
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                    emk@kirche.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #18

                    @reticuleena Mir war schon immer klar, dass das Instrument aufgeweicht bzw. aufgegeben wird, so bald es anfängt zu wirken - also weh zu tun. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt weiter und immer schneller. Nur ein Wirtschaftskollaps kann das aufhalten.

                    reticuleena@digitalcourage.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • emk@kirche.socialE emk@kirche.social

                      @reticuleena Mir war schon immer klar, dass das Instrument aufgeweicht bzw. aufgegeben wird, so bald es anfängt zu wirken - also weh zu tun. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt weiter und immer schneller. Nur ein Wirtschaftskollaps kann das aufhalten.

                      reticuleena@digitalcourage.socialR This user is from outside of this forum
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                      reticuleena@digitalcourage.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #19

                      @emk Da hab ich aber keinen Bock drauf!

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • christianschwaegerl@mastodon.socialC christianschwaegerl@mastodon.social

                        @reticuleena Ah ok. Also beschlossen wurde bereits, ETS-2 erst 2028 statt 2027 finanziell wirksam werden zu lassen. Die bereits seit 2024 laufende Reduktion der Zertifikatemenge dafür läuft aber Stand heute weiter, sodass der Preismechanismus eben umso härter reinkicken würde. In Deutschland ersetzt vorerst nationaler Handel den ETS-2.
                        Die Sorge ist aber berechtigt und auch, dass es ein klimapolitischer Riesenbetrug wäre, zuerst wegen ETS auf Maßnahmen zu verzichten und ihn dann aufzuweichen.

                        asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
                        asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
                        asltf@berlin.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #20

                        @christianschwaegerl
                        Aber hat die Reduktion denn bisher wirklich wem wehgetan? Oder sind das Selbstläufer, weil mit den Investitionen in EE sowieso günstigere Preise erreicht werden, was dazu fürht, dass man die Zertifikate nicht gebraucht hätte?
                        @reticuleena

                        christianschwaegerl@mastodon.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                          Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                          Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                          Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                          1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                          2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                          3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                          don@procial.tchncs.deD This user is from outside of this forum
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                          don@procial.tchncs.de
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #21

                          @reticuleena@digitalcourage.social

                          Bei uns war neulich der Schornsteinfeger wegen der Gasterme da und gesagt alles wäre gut, aber unser Haus wäre perfekt für eine Wärmepumpe.

                          Dann ist er in seinen Elektro R4 gestiegen und davon gefahren.

                          Jetzt glaube ich zumindest wieder ein bisschen an die Vernunft.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

                            @christianschwaegerl
                            Aber hat die Reduktion denn bisher wirklich wem wehgetan? Oder sind das Selbstläufer, weil mit den Investitionen in EE sowieso günstigere Preise erreicht werden, was dazu fürht, dass man die Zertifikate nicht gebraucht hätte?
                            @reticuleena

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #22

                            @asltf @reticuleena Der ETS-1 umfasst Kraftwerke, Industrieanlagen sowie innereuropäische Fluglinien und Schifffahrt. Mit dem ETS konnten die Emissionen dieser Sektoren seit 2005 bereits kontrolliert halbiert werden. Ob das ohne Preissignal und Mengenbegrenzung passiert wäre bezweifle ich – zumal sich ja wachsende Erneuerbarenanteile wegen hoher Modernisierungskosten und den Regeln des Stromhandels (merit order) nicht 1:1 in Preissenkungen übersetzen (Sonne schickt halt doch eine Rechnung).

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • cyb3rrunn3r@troet.cafeC cyb3rrunn3r@troet.cafe

                              @reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.

                              Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.

                              tommy@fediver.deT This user is from outside of this forum
                              tommy@fediver.deT This user is from outside of this forum
                              tommy@fediver.de
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #23

                              @cyb3rrunn3r @reticuleena könnt ihr mir Kontext geben? Wer macht Vorstöße aufzuweichen und welches Urteil?

                              cyb3rrunn3r@troet.cafeC 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • opili@social.tchncs.deO opili@social.tchncs.de shared this topic
                              • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                                Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                                Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                                Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                                1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                                2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                                3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                                kastanie@digitalcourage.socialK This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #24

                                @reticuleena

                                Den Gedanken, auf alles (hier CO2) ein Preisschild zu kleben, fand ich persönlich immer schon ziemlich absurd. Und auch der Gedanke, dass jemand "Verschmutzungsrechte" habe, kommt meines Erachtens ziemlich rüpelhaft daher.

                                Ich wünsche mir eine ganz andere Gesellschaft... aber du hast ja recht mit deinem Tröt.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • tommy@fediver.deT tommy@fediver.de

                                  @cyb3rrunn3r @reticuleena könnt ihr mir Kontext geben? Wer macht Vorstöße aufzuweichen und welches Urteil?

                                  cyb3rrunn3r@troet.cafeC This user is from outside of this forum
                                  cyb3rrunn3r@troet.cafeC This user is from outside of this forum
                                  cyb3rrunn3r@troet.cafe
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #25

                                  @tommy @reticuleena https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-erzielt-grundsatzurteil-fuer-den-klimaschutz-bundesverwaltungsgericht-verurteil/

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                                    Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                                    Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                                    Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                                    1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                                    2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                                    3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                                    hans_j@kanoa.deH This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #26

                                    @reticuleena
                                    Der Handel hat in Schweden, soweit ich weis, gut funktioniert. War da deutlich teurer und hat z.B. die Industrie zu Investitionen bewegt, um CO2 zu reduzieren.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                                      Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                                      Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                                      Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                                      1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                                      2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                                      3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                                      hans_j@kanoa.deH This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #27

                                      @reticuleena
                                      CDU wickelt die gesamte Umwelt-/Klimapolitik der letzten Jahre ab.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • nullbockgeneration@mastodon.socialN nullbockgeneration@mastodon.social

                                        @reticuleena Und ich überlege mir immer ernsthafter dieses Land zu verlassen!

                                        logorok@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                                        logorok@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                                        logorok@social.tchncs.de
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #28

                                        @nullbockgeneration @reticuleena
                                        Welches Land wo man nicht verarscht wird hast du da im Sinn?

                                        nullbockgeneration@mastodon.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                                          @christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
                                          Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.

                                          Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".

                                          distincteclare@social.tchncs.deD This user is from outside of this forum
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                                          distincteclare@social.tchncs.de
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #29

                                          @reticuleena @christianschwaegerl

                                          Yepp. Spätestens als das zu DEM Argument der fckFDP geworden war, musste jedes wissen, wies gehen wird.

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