Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut
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Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.
Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.
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Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena Worauf bezieht sich die Sorge? Verschiebung ETS-2, Marktreserve oder noch mehr?
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@reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.
Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.
@cyb3rrunn3r Ja. Da kann man nur hoffen.
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@reticuleena Worauf bezieht sich die Sorge? Verschiebung ETS-2, Marktreserve oder noch mehr?
@christianschwaegerl Bisher waren sie ja noch nicht sehr konkret. Und je unkonkreter, desto größer die Sorge.
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Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena
Ich habe da nie dran geglaubt. Am Ende ist das auch nur eine bürokratische Praxis, die ausschließlich auf Übereinkunft beruht. Es ist eine abstraktere Form der Selbstverpflichtung. Wenn der Preis zu steil geht, dann gilt das eben nicht mehr. Dadurch entsteht weder eine Knappheit von irgendwas, noch geht irgendein Geschäftsmodell kaputt, das wichtiger wäre als die betroffenen Schlüsselindustrien. -
@christianschwaegerl Bisher waren sie ja noch nicht sehr konkret. Und je unkonkreter, desto größer die Sorge.
@reticuleena Ah ok. Also beschlossen wurde bereits, ETS-2 erst 2028 statt 2027 finanziell wirksam werden zu lassen. Die bereits seit 2024 laufende Reduktion der Zertifikatemenge dafür läuft aber Stand heute weiter, sodass der Preismechanismus eben umso härter reinkicken würde. In Deutschland ersetzt vorerst nationaler Handel den ETS-2.
Die Sorge ist aber berechtigt und auch, dass es ein klimapolitischer Riesenbetrug wäre, zuerst wegen ETS auf Maßnahmen zu verzichten und ihn dann aufzuweichen. -
@reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.
Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.
@cyb3rrunn3r Woher nimmst du die Hoffnung?
Im schlimmsten Fall gibt es nach weiteren 5 jahren einen Beschluss vom BVerwG, der sagt dass die Regierung etwas tun muss, sonst das Kanzleramt eine Strafe in Höhe von x € an die Justizkasse überweisen muss.
Das hatten wir doch in Bayern schon durch. Unsere Demokratie hat keine Werkzeuge gegen Regierende, die auf Urteile einfach scheißen.
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@reticuleena Ah ok. Also beschlossen wurde bereits, ETS-2 erst 2028 statt 2027 finanziell wirksam werden zu lassen. Die bereits seit 2024 laufende Reduktion der Zertifikatemenge dafür läuft aber Stand heute weiter, sodass der Preismechanismus eben umso härter reinkicken würde. In Deutschland ersetzt vorerst nationaler Handel den ETS-2.
Die Sorge ist aber berechtigt und auch, dass es ein klimapolitischer Riesenbetrug wäre, zuerst wegen ETS auf Maßnahmen zu verzichten und ihn dann aufzuweichen.@christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".
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@christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".
@reticuleena Völlig richtige Sorge und Einschätzung.
Dabei könnte man mit ETS1, 2 und 3 (Landwirtschaft, Natur) wirklich den ganzen Prozess ökonomisch effizient und vor allem verlässlich organisieren… -
Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena es hat sich leider schon lange so angebahnt und klang mir von Anfang an so, als würde genau das passieren. Da wird das gleiche böse Spiel wie mit dem Verbrennerausaus gespielt
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@reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.
Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.
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Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena ich Frage mich ob wenn der CO2 Handel ausgesetzt wird Unternehmen (oder auch Privatpersonen) klagen könnten, da die erwarteten Ersparnisse durch Investitionen nicht mehr realisiert werden.
Bei Kohle- und Atomausstieg gab es ja Entschädigungszahlungen an Unternehmen wegen wegfallenden Profiten.
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@reticuleena ich Frage mich ob wenn der CO2 Handel ausgesetzt wird Unternehmen (oder auch Privatpersonen) klagen könnten, da die erwarteten Ersparnisse durch Investitionen nicht mehr realisiert werden.
Bei Kohle- und Atomausstieg gab es ja Entschädigungszahlungen an Unternehmen wegen wegfallenden Profiten.
@h4kor Jepp. Aber das wird ihnen egal sein. Zahlen die Steuerzahler.innen halt ne Entschädigung.
Was vielleicht ziehen würde wäre, wenn es jetzt ne Initiative gäbe, die solche Klagen vorbereitet und öffentlichkeitswirksam ankündigt. -
Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena Und ich überlege mir immer ernsthafter dieses Land zu verlassen!
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Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena ist das was neues? Erst so tun, als ob man ein wirksames mittel hätte und wenn es dann wirkt, wird es abgeschwächt, weil soviel #klimaschutz wollen wir dann doch nicht…
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@christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".
@reticuleena @christianschwaegerl ja, aber das ist haargenau wie der Hase läuft! BILD titelt: Sprit bald 50 Cent teurer und ein Autokorso voller besorgter Bürger nach Berlin und *schwupps* ist der ETS2 weg (bzw. bis zur Unkenntlichkeit verwässert). Siehe Spritsteuer für Landwirte.
Es wird
% so kommen, weil wenn man sich das Autofahren nicht mehr leisten kann ist das ja linksgrünversiffte Verbotspolitik, und … keine Ahnung, irgend ein Schwachsinnsargument. -
B bezekium@nrw.social shared this topic
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Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena Mir war schon immer klar, dass das Instrument aufgeweicht bzw. aufgegeben wird, so bald es anfängt zu wirken - also weh zu tun. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt weiter und immer schneller. Nur ein Wirtschaftskollaps kann das aufhalten.
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@reticuleena Mir war schon immer klar, dass das Instrument aufgeweicht bzw. aufgegeben wird, so bald es anfängt zu wirken - also weh zu tun. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt weiter und immer schneller. Nur ein Wirtschaftskollaps kann das aufhalten.
@emk Da hab ich aber keinen Bock drauf!
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@reticuleena Ah ok. Also beschlossen wurde bereits, ETS-2 erst 2028 statt 2027 finanziell wirksam werden zu lassen. Die bereits seit 2024 laufende Reduktion der Zertifikatemenge dafür läuft aber Stand heute weiter, sodass der Preismechanismus eben umso härter reinkicken würde. In Deutschland ersetzt vorerst nationaler Handel den ETS-2.
Die Sorge ist aber berechtigt und auch, dass es ein klimapolitischer Riesenbetrug wäre, zuerst wegen ETS auf Maßnahmen zu verzichten und ihn dann aufzuweichen.@christianschwaegerl
Aber hat die Reduktion denn bisher wirklich wem wehgetan? Oder sind das Selbstläufer, weil mit den Investitionen in EE sowieso günstigere Preise erreicht werden, was dazu fürht, dass man die Zertifikate nicht gebraucht hätte?
@reticuleena -
Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.
2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.
3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.
@reticuleena@digitalcourage.social
Bei uns war neulich der Schornsteinfeger wegen der Gasterme da und gesagt alles wäre gut, aber unser Haus wäre perfekt für eine Wärmepumpe.
Dann ist er in seinen Elektro R4 gestiegen und davon gefahren.
Jetzt glaube ich zumindest wieder ein bisschen an die Vernunft.