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  3. Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut

Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut

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31 Beiträge 18 Kommentatoren 1 Aufrufe
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  • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

    Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
    Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
    Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

    1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

    2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

    3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

    christianschwaegerl@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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    christianschwaegerl@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #3

    @reticuleena Worauf bezieht sich die Sorge? Verschiebung ETS-2, Marktreserve oder noch mehr?

    reticuleena@digitalcourage.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • cyb3rrunn3r@troet.cafeC cyb3rrunn3r@troet.cafe

      @reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.

      Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.

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      reticuleena@digitalcourage.socialR This user is from outside of this forum
      reticuleena@digitalcourage.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #4

      @cyb3rrunn3r Ja. Da kann man nur hoffen.

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • christianschwaegerl@mastodon.socialC christianschwaegerl@mastodon.social

        @reticuleena Worauf bezieht sich die Sorge? Verschiebung ETS-2, Marktreserve oder noch mehr?

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        reticuleena@digitalcourage.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #5

        @christianschwaegerl Bisher waren sie ja noch nicht sehr konkret. Und je unkonkreter, desto größer die Sorge.

        christianschwaegerl@mastodon.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

          Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
          Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
          Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

          1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

          2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

          3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

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          tusk@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #6

          @reticuleena
          Ich habe da nie dran geglaubt. Am Ende ist das auch nur eine bürokratische Praxis, die ausschließlich auf Übereinkunft beruht. Es ist eine abstraktere Form der Selbstverpflichtung. Wenn der Preis zu steil geht, dann gilt das eben nicht mehr. Dadurch entsteht weder eine Knappheit von irgendwas, noch geht irgendein Geschäftsmodell kaputt, das wichtiger wäre als die betroffenen Schlüsselindustrien.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

            @christianschwaegerl Bisher waren sie ja noch nicht sehr konkret. Und je unkonkreter, desto größer die Sorge.

            christianschwaegerl@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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            christianschwaegerl@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #7

            @reticuleena Ah ok. Also beschlossen wurde bereits, ETS-2 erst 2028 statt 2027 finanziell wirksam werden zu lassen. Die bereits seit 2024 laufende Reduktion der Zertifikatemenge dafür läuft aber Stand heute weiter, sodass der Preismechanismus eben umso härter reinkicken würde. In Deutschland ersetzt vorerst nationaler Handel den ETS-2.
            Die Sorge ist aber berechtigt und auch, dass es ein klimapolitischer Riesenbetrug wäre, zuerst wegen ETS auf Maßnahmen zu verzichten und ihn dann aufzuweichen.

            reticuleena@digitalcourage.socialR asltf@berlin.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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            • cyb3rrunn3r@troet.cafeC cyb3rrunn3r@troet.cafe

              @reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.

              Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.

              asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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              asltf@berlin.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #8

              @cyb3rrunn3r Woher nimmst du die Hoffnung?

              Im schlimmsten Fall gibt es nach weiteren 5 jahren einen Beschluss vom BVerwG, der sagt dass die Regierung etwas tun muss, sonst das Kanzleramt eine Strafe in Höhe von x € an die Justizkasse überweisen muss.

              Das hatten wir doch in Bayern schon durch. Unsere Demokratie hat keine Werkzeuge gegen Regierende, die auf Urteile einfach scheißen.

              @reticuleena

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • christianschwaegerl@mastodon.socialC christianschwaegerl@mastodon.social

                @reticuleena Ah ok. Also beschlossen wurde bereits, ETS-2 erst 2028 statt 2027 finanziell wirksam werden zu lassen. Die bereits seit 2024 laufende Reduktion der Zertifikatemenge dafür läuft aber Stand heute weiter, sodass der Preismechanismus eben umso härter reinkicken würde. In Deutschland ersetzt vorerst nationaler Handel den ETS-2.
                Die Sorge ist aber berechtigt und auch, dass es ein klimapolitischer Riesenbetrug wäre, zuerst wegen ETS auf Maßnahmen zu verzichten und ihn dann aufzuweichen.

                reticuleena@digitalcourage.socialR This user is from outside of this forum
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                reticuleena@digitalcourage.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #9

                @christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
                Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.

                Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".

                christianschwaegerl@mastodon.socialC vogelchr@chaos.socialV distincteclare@social.tchncs.deD 3 Antworten Letzte Antwort
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                • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                  @christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
                  Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.

                  Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".

                  christianschwaegerl@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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                  christianschwaegerl@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #10

                  @reticuleena Völlig richtige Sorge und Einschätzung.
                  Dabei könnte man mit ETS1, 2 und 3 (Landwirtschaft, Natur) wirklich den ganzen Prozess ökonomisch effizient und vor allem verlässlich organisieren…

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                    Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                    Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                    Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                    1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                    2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                    3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                    wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #11
                    @reticuleena es hat sich leider schon lange so angebahnt und klang mir von Anfang an so, als würde genau das passieren. Da wird das gleiche böse Spiel wie mit dem Verbrennerausaus gespielt 🙁
                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • cyb3rrunn3r@troet.cafeC cyb3rrunn3r@troet.cafe

                      @reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.

                      Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.

                      wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #12
                      @cyb3rrunn3r @reticuleena
                      das was z.B. von der tagesschau so schön versteckt wird?
                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                        Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                        Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                        Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                        1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                        2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                        3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                        h4kor@chaos.socialH This user is from outside of this forum
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                        h4kor@chaos.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #13

                        @reticuleena ich Frage mich ob wenn der CO2 Handel ausgesetzt wird Unternehmen (oder auch Privatpersonen) klagen könnten, da die erwarteten Ersparnisse durch Investitionen nicht mehr realisiert werden.

                        Bei Kohle- und Atomausstieg gab es ja Entschädigungszahlungen an Unternehmen wegen wegfallenden Profiten.

                        reticuleena@digitalcourage.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • h4kor@chaos.socialH h4kor@chaos.social

                          @reticuleena ich Frage mich ob wenn der CO2 Handel ausgesetzt wird Unternehmen (oder auch Privatpersonen) klagen könnten, da die erwarteten Ersparnisse durch Investitionen nicht mehr realisiert werden.

                          Bei Kohle- und Atomausstieg gab es ja Entschädigungszahlungen an Unternehmen wegen wegfallenden Profiten.

                          reticuleena@digitalcourage.socialR This user is from outside of this forum
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                          reticuleena@digitalcourage.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #14

                          @h4kor Jepp. Aber das wird ihnen egal sein. Zahlen die Steuerzahler.innen halt ne Entschädigung.
                          Was vielleicht ziehen würde wäre, wenn es jetzt ne Initiative gäbe, die solche Klagen vorbereitet und öffentlichkeitswirksam ankündigt.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                            Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                            Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                            Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                            1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                            2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                            3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                            nullbockgeneration@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
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                            nullbockgeneration@mastodon.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #15

                            @reticuleena Und ich überlege mir immer ernsthafter dieses Land zu verlassen!

                            logorok@social.tchncs.deL 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                              Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                              Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                              Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                              1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                              2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                              3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                              juhe@climatejustice.socialJ This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #16

                              @reticuleena ist das was neues? Erst so tun, als ob man ein wirksames mittel hätte und wenn es dann wirkt, wird es abgeschwächt, weil soviel #klimaschutz wollen wir dann doch nicht…

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                                @christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
                                Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.

                                Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".

                                vogelchr@chaos.socialV This user is from outside of this forum
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                                vogelchr@chaos.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #17

                                @reticuleena @christianschwaegerl ja, aber das ist haargenau wie der Hase läuft! BILD titelt: Sprit bald 50 Cent teurer und ein Autokorso voller besorgter Bürger nach Berlin und *schwupps* ist der ETS2 weg (bzw. bis zur Unkenntlichkeit verwässert). Siehe Spritsteuer für Landwirte.

                                Es wird 💯% so kommen, weil wenn man sich das Autofahren nicht mehr leisten kann ist das ja linksgrünversiffte Verbotspolitik, und … keine Ahnung, irgend ein Schwachsinnsargument.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • bezekium@nrw.socialB bezekium@nrw.social shared this topic
                                  pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
                                • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                                  Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                                  Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                                  Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                                  1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                                  2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                                  3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                                  emk@kirche.socialE This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #18

                                  @reticuleena Mir war schon immer klar, dass das Instrument aufgeweicht bzw. aufgegeben wird, so bald es anfängt zu wirken - also weh zu tun. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt weiter und immer schneller. Nur ein Wirtschaftskollaps kann das aufhalten.

                                  reticuleena@digitalcourage.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • emk@kirche.socialE emk@kirche.social

                                    @reticuleena Mir war schon immer klar, dass das Instrument aufgeweicht bzw. aufgegeben wird, so bald es anfängt zu wirken - also weh zu tun. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt weiter und immer schneller. Nur ein Wirtschaftskollaps kann das aufhalten.

                                    reticuleena@digitalcourage.socialR This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #19

                                    @emk Da hab ich aber keinen Bock drauf!

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • christianschwaegerl@mastodon.socialC christianschwaegerl@mastodon.social

                                      @reticuleena Ah ok. Also beschlossen wurde bereits, ETS-2 erst 2028 statt 2027 finanziell wirksam werden zu lassen. Die bereits seit 2024 laufende Reduktion der Zertifikatemenge dafür läuft aber Stand heute weiter, sodass der Preismechanismus eben umso härter reinkicken würde. In Deutschland ersetzt vorerst nationaler Handel den ETS-2.
                                      Die Sorge ist aber berechtigt und auch, dass es ein klimapolitischer Riesenbetrug wäre, zuerst wegen ETS auf Maßnahmen zu verzichten und ihn dann aufzuweichen.

                                      asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #20

                                      @christianschwaegerl
                                      Aber hat die Reduktion denn bisher wirklich wem wehgetan? Oder sind das Selbstläufer, weil mit den Investitionen in EE sowieso günstigere Preise erreicht werden, was dazu fürht, dass man die Zertifikate nicht gebraucht hätte?
                                      @reticuleena

                                      christianschwaegerl@mastodon.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                                        Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                                        Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                                        Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                                        1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                                        2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                                        3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                                        don@procial.tchncs.deD This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #21

                                        @reticuleena@digitalcourage.social

                                        Bei uns war neulich der Schornsteinfeger wegen der Gasterme da und gesagt alles wäre gut, aber unser Haus wäre perfekt für eine Wärmepumpe.

                                        Dann ist er in seinen Elektro R4 gestiegen und davon gefahren.

                                        Jetzt glaube ich zumindest wieder ein bisschen an die Vernunft.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

                                          @christianschwaegerl
                                          Aber hat die Reduktion denn bisher wirklich wem wehgetan? Oder sind das Selbstläufer, weil mit den Investitionen in EE sowieso günstigere Preise erreicht werden, was dazu fürht, dass man die Zertifikate nicht gebraucht hätte?
                                          @reticuleena

                                          christianschwaegerl@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #22

                                          @asltf @reticuleena Der ETS-1 umfasst Kraftwerke, Industrieanlagen sowie innereuropäische Fluglinien und Schifffahrt. Mit dem ETS konnten die Emissionen dieser Sektoren seit 2005 bereits kontrolliert halbiert werden. Ob das ohne Preissignal und Mengenbegrenzung passiert wäre bezweifle ich – zumal sich ja wachsende Erneuerbarenanteile wegen hoher Modernisierungskosten und den Regeln des Stromhandels (merit order) nicht 1:1 in Preissenkungen übersetzen (Sonne schickt halt doch eine Rechnung).

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