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  3. Je mehr ich über weiterführende Schulen durch die eigenen Kinder und die Erfahrungen von Freunden herausfinde, desto klarer wird mir: Man muss die Ebenen symbolischen Handelns und tatsächlichen Handelns unterscheiden.

Je mehr ich über weiterführende Schulen durch die eigenen Kinder und die Erfahrungen von Freunden herausfinde, desto klarer wird mir: Man muss die Ebenen symbolischen Handelns und tatsächlichen Handelns unterscheiden.

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  • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

    Ich finde das vor allem deshalb schlimm, weil ich mich frage, was das mit dem Vertrauen in die Funktionsfähigkeit unserer gesellschaftlichen Institutionen in der nächsten Generation macht, wenn die Erfahrung aus 13 Jahren Schulen die ist, dass alles nur Schein und Lehrer, Schulleitung, Schulaufsichtsbehörde, Bildungsministerium, Minister und Politiker in erster Linie um den schönen Schein bemüht sind, jedoch keinen einzigen Konflikt und kein Problem anzugehen und zu lösen in der Lage sind. 2/x

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    plinubius@chaos.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #3

    Eine besondere Note erhält das bspw., wann immer es um "Präsentationen" oder "Digitalisierung" in der Schule geht. Während bei der Präsenteritis die Herstellung des schönen Scheins zum Lernziel erhoben wird, ist das Lehrerkollegium mit der Technik überfordert, fahren die Kinder mit den Lehrern Schlitten, indem sie Vorteil aus der dümmlichen Konfiguration der Tablets ziehen, indem ihnen die Schule die Möglichkeit eröffnet, die elterliche Aufsicht mit Schulgeräten zu unterlaufen uvm. 3/x

    plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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    • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

      Eine besondere Note erhält das bspw., wann immer es um "Präsentationen" oder "Digitalisierung" in der Schule geht. Während bei der Präsenteritis die Herstellung des schönen Scheins zum Lernziel erhoben wird, ist das Lehrerkollegium mit der Technik überfordert, fahren die Kinder mit den Lehrern Schlitten, indem sie Vorteil aus der dümmlichen Konfiguration der Tablets ziehen, indem ihnen die Schule die Möglichkeit eröffnet, die elterliche Aufsicht mit Schulgeräten zu unterlaufen uvm. 3/x

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      plinubius@chaos.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #4

      Wirklich, ich könnte diesen Rant über viele weitere Toots fortsetzen, egal, wo man hingreift. Des Pudels Kern ist ganz einfach: Es ist zu wenig Geld für Personal da und Politik macht sich seit Jahrzehnten schuldig, den Schein wahren zu wollen. Jeder weiß das, das rächt sich und das wird sich rächen. 4/x

      plinubius@chaos.socialP B 2 Antworten Letzte Antwort
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      • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

        Ich finde das vor allem deshalb schlimm, weil ich mich frage, was das mit dem Vertrauen in die Funktionsfähigkeit unserer gesellschaftlichen Institutionen in der nächsten Generation macht, wenn die Erfahrung aus 13 Jahren Schulen die ist, dass alles nur Schein und Lehrer, Schulleitung, Schulaufsichtsbehörde, Bildungsministerium, Minister und Politiker in erster Linie um den schönen Schein bemüht sind, jedoch keinen einzigen Konflikt und kein Problem anzugehen und zu lösen in der Lage sind. 2/x

        laird_dave@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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        laird_dave@chaos.social
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        #5

        @plinubius das war zu meiner Zeit (Abi '07) auch schon so. Die ach so heile Schulfamilie auf dem ach so christlichen Gymnasium. Hinten rum dann härtestes Mobbing, fremdgehende Lehrer*innen (das LZ glich einem Swingerclub, so paarungstechnisch), Suizid eines Lehrers deswegen, aaalll the fun stuff.

        Kann ich alles nicht ernst nehmen.

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

          Wirklich, ich könnte diesen Rant über viele weitere Toots fortsetzen, egal, wo man hingreift. Des Pudels Kern ist ganz einfach: Es ist zu wenig Geld für Personal da und Politik macht sich seit Jahrzehnten schuldig, den Schein wahren zu wollen. Jeder weiß das, das rächt sich und das wird sich rächen. 4/x

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          schrieb zuletzt editiert von
          #6

          Und, wichtig: Das ist nicht nur in meiner Stadt so oder in meinem Bundesland. Die Freunde wohnen über das gesamte Bundesgebiet verstreut. Also erzählt mir nix. 5/x

          chaotica@nrw.socialC plinubius@chaos.socialP 2 Antworten Letzte Antwort
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          • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

            Je mehr ich über weiterführende Schulen durch die eigenen Kinder und die Erfahrungen von Freunden herausfinde, desto klarer wird mir: Man muss die Ebenen symbolischen Handelns und tatsächlichen Handelns unterscheiden. All die schönen Plaketten stehen in aller Regel in keinerlei Verbindung mit der tatsächlichen Substanz. Allesamt eher Pretender als Contender. Das Problem: Das wissen auch die Kinder. Die halten das, was Schule behauptet, für Gelaber. Vielfach sehr bitter. 1/x

            pr14minus@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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            schrieb zuletzt editiert von
            #7

            @plinubius
            🎶 Die Strategen und Denker unterrichteter Kreise
            Wissen auch nicht viel mehr als ich weiß

            All die nüchternen Rechner, die coolen Gewinner
            Die Durchblicker, kommen und geh'n🎶

            Hannes Wader, Traumtänzer

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            • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

              Und, wichtig: Das ist nicht nur in meiner Stadt so oder in meinem Bundesland. Die Freunde wohnen über das gesamte Bundesgebiet verstreut. Also erzählt mir nix. 5/x

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              schrieb zuletzt editiert von
              #8

              @plinubius
              Stimmt.
              In Grundzügen war das schon zu meiner Schulzeit so (die Folgen davon erleben wir gerade), aber es ist dramatisch schlimmer geworden.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                Und, wichtig: Das ist nicht nur in meiner Stadt so oder in meinem Bundesland. Die Freunde wohnen über das gesamte Bundesgebiet verstreut. Also erzählt mir nix. 5/x

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                schrieb zuletzt editiert von
                #9

                Auch superb finde ich die Beobachtung, dass die Schulentwicklung so eine Neigung zu haben scheint, die aus der Knappheit und Widersprüchlichkeit entstehenden Probleme mit Mediation und "Konfliktbewältigung" bearbeiten zu wollen. Statt dass also irgendwo an- und zugepackt wird, entschieden wird, Geld ausgegeben wird, Leute geheuert werden, gibt es dann Gesprächskreise und Moderationskärtchen. 6/x

                plinubius@chaos.socialP energisch_@troet.cafeE 2 Antworten Letzte Antwort
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                • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                  Auch superb finde ich die Beobachtung, dass die Schulentwicklung so eine Neigung zu haben scheint, die aus der Knappheit und Widersprüchlichkeit entstehenden Probleme mit Mediation und "Konfliktbewältigung" bearbeiten zu wollen. Statt dass also irgendwo an- und zugepackt wird, entschieden wird, Geld ausgegeben wird, Leute geheuert werden, gibt es dann Gesprächskreise und Moderationskärtchen. 6/x

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #10

                  Und wenn Geld, dann gerne immer nur für Wochen, für wenige Monate, für "Projekte". Wirklich, zu öffentlichen Auftritten von Bildungspolitikern, die sich mit Zahlen aus "Projekten" und "Maßnahmen" schmücken, sollte man immer eine Stiege fauler Tomaten zum werfen mitnehmen. 7/x

                  M S gratianriter@bildung.socialG johnnythan@tuebingen.networkJ 4 Antworten Letzte Antwort
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                  • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                    Je mehr ich über weiterführende Schulen durch die eigenen Kinder und die Erfahrungen von Freunden herausfinde, desto klarer wird mir: Man muss die Ebenen symbolischen Handelns und tatsächlichen Handelns unterscheiden. All die schönen Plaketten stehen in aller Regel in keinerlei Verbindung mit der tatsächlichen Substanz. Allesamt eher Pretender als Contender. Das Problem: Das wissen auch die Kinder. Die halten das, was Schule behauptet, für Gelaber. Vielfach sehr bitter. 1/x

                    kanuka@mastodon.socialK This user is from outside of this forum
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                    kanuka@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #11

                    @plinubius Unser Sohn ist schon fast 15 Jahre aus der Schule raus, aber was ihm damals die Augen geöffnet hat, wie es auch gehen kann, war ein Highschool-Jahr in Dänemark. Wenn ihr euch das irgendwie leisten könnt, ermöglicht es euren Kindern - am besten mit einem nicht kommerziellen Programm wie z.B. YFU oder selbst organisiert.

                    #schüleraustausch #schule #demokratie #danemark

                    plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • kanuka@mastodon.socialK kanuka@mastodon.social

                      @plinubius Unser Sohn ist schon fast 15 Jahre aus der Schule raus, aber was ihm damals die Augen geöffnet hat, wie es auch gehen kann, war ein Highschool-Jahr in Dänemark. Wenn ihr euch das irgendwie leisten könnt, ermöglicht es euren Kindern - am besten mit einem nicht kommerziellen Programm wie z.B. YFU oder selbst organisiert.

                      #schüleraustausch #schule #demokratie #danemark

                      plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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                      plinubius@chaos.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #12

                      @kanuka coole Idee, Danke!

                      kanuka@mastodon.socialK 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                        @kanuka coole Idee, Danke!

                        kanuka@mastodon.socialK This user is from outside of this forum
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                        kanuka@mastodon.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #13

                        @plinubius Ebenfalls sehr empfehlenswert sind die United World Colleges. Die schauen erst, wen sie für geeignet halten, und suchen anschließend Sponsoren für die Kinder, deren Eltern es sich nicht leisten können. Ist eine Herausforderung, aber die Jugendlichen lernen echt was fürs Leben. Unser Sohn hat dort Abi gemacht; wenn wer weitere Infos braucht, gerne per DM anschreiben.

                        https://uwc.de

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                          Und wenn Geld, dann gerne immer nur für Wochen, für wenige Monate, für "Projekte". Wirklich, zu öffentlichen Auftritten von Bildungspolitikern, die sich mit Zahlen aus "Projekten" und "Maßnahmen" schmücken, sollte man immer eine Stiege fauler Tomaten zum werfen mitnehmen. 7/x

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                          mattze@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #14

                          @plinubius
                          imho, ja grundsätzlich hast Du recht.
                          Aber, nichts wird so finanziert, wie es gut wäre. Deshalb sind die vielen netten Helfer und ehrenamtlichen Stunden, Gold.

                          plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                            Und wenn Geld, dann gerne immer nur für Wochen, für wenige Monate, für "Projekte". Wirklich, zu öffentlichen Auftritten von Bildungspolitikern, die sich mit Zahlen aus "Projekten" und "Maßnahmen" schmücken, sollte man immer eine Stiege fauler Tomaten zum werfen mitnehmen. 7/x

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                            sabina_la@mastodon.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #15

                            @plinubius stimmt, ähnlich verhält es sich mit dem Label Schule gegen Rassismuss/ Schule ohne Gewalt
                            Nichts, aber auch gar nichts wird gemacht. Angefangen von mobbing über Hakenkr*** bis Gewalt

                            plinubius@chaos.socialP neuimneuland@mastodon.socialN marc@mastodon.pub.solarM I 4 Antworten Letzte Antwort
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                            • M mattze@mastodon.social

                              @plinubius
                              imho, ja grundsätzlich hast Du recht.
                              Aber, nichts wird so finanziert, wie es gut wäre. Deshalb sind die vielen netten Helfer und ehrenamtlichen Stunden, Gold.

                              plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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                              plinubius@chaos.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #16

                              @mattze sehr richtig! Das bringt mich direkt zur nächsten Beobachtung: An Schulen ist die Mitwirkung von Ehrenamtlichen, insbesondere von Eltern, sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auf der Basis meiner Beobachtungen ist es in Grundschulen einigermaßen stabil, weil hier alle Schichten und Milieus gleichermaßen vertreten werden (und es nur abhängig von der Sozialstruktur des Stadtteils variiert), während auf den weiterführenden Schulen es sehr stark vom dominanten Milieu der Elternhäuser abhängt

                              M 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • S sabina_la@mastodon.social

                                @plinubius stimmt, ähnlich verhält es sich mit dem Label Schule gegen Rassismuss/ Schule ohne Gewalt
                                Nichts, aber auch gar nichts wird gemacht. Angefangen von mobbing über Hakenkr*** bis Gewalt

                                plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #17

                                @sabina_la Exakt genau das war gestern im Gespräch mit Freunden Thema. Aber nicht nur das. Das war nur ein Beispiel unter anderen, aber ein besonders frappierendes.

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                                • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                                  @mattze sehr richtig! Das bringt mich direkt zur nächsten Beobachtung: An Schulen ist die Mitwirkung von Ehrenamtlichen, insbesondere von Eltern, sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auf der Basis meiner Beobachtungen ist es in Grundschulen einigermaßen stabil, weil hier alle Schichten und Milieus gleichermaßen vertreten werden (und es nur abhängig von der Sozialstruktur des Stadtteils variiert), während auf den weiterführenden Schulen es sehr stark vom dominanten Milieu der Elternhäuser abhängt

                                  M This user is from outside of this forum
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                                  mattze@mastodon.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #18

                                  @plinubius
                                  Mit der Analyse derer die gutes tun, machst du ein großes Fass auf.
                                  Nicht jeder ist "heilig".

                                  plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • M mattze@mastodon.social

                                    @plinubius
                                    Mit der Analyse derer die gutes tun, machst du ein großes Fass auf.
                                    Nicht jeder ist "heilig".

                                    plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #19

                                    @mattze Ich weiß. Ich habe quer zu allen Schulformen Einblick und ich sag mal so: Die gesellschaftlich befriedigende und chancengleiche Lösung der Probleme an Schulen liegt sicher nicht beim schulnahen Ehrenamt. Z.B. an freien Schulen kann man da viel gutes erleben, aber auch viel gruseliges. Und an Schulen, in der eher Kinder bildungsferner und/oder ökonomisch schwacher Milieus dominieren, ist Ehrenamt zu schwach, sofern überhaupt ausgeprägt. 1/x

                                    plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                                      @mattze Ich weiß. Ich habe quer zu allen Schulformen Einblick und ich sag mal so: Die gesellschaftlich befriedigende und chancengleiche Lösung der Probleme an Schulen liegt sicher nicht beim schulnahen Ehrenamt. Z.B. an freien Schulen kann man da viel gutes erleben, aber auch viel gruseliges. Und an Schulen, in der eher Kinder bildungsferner und/oder ökonomisch schwacher Milieus dominieren, ist Ehrenamt zu schwach, sofern überhaupt ausgeprägt. 1/x

                                      plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
                                      plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #20

                                      @mattze Lustigerweise sind davon auch "Gymnasien", die sich stets in höheren Sphären wähnen, überhaupt nicht davon ausgenommen. Eher im Gegenteil, nämlich in Folge der Selbstüberhöhung. 2/x

                                      M 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                                        @mattze Lustigerweise sind davon auch "Gymnasien", die sich stets in höheren Sphären wähnen, überhaupt nicht davon ausgenommen. Eher im Gegenteil, nämlich in Folge der Selbstüberhöhung. 2/x

                                        M This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #21

                                        @plinubius
                                        In meiner Beobachtung funktioniert dieses "Sparkompromisskonzept" dort, wo sich Führungspersönlichkeiten 24 Std am Tag / 7Tage in der Woche verbrennen.
                                        Wo es nicht funktioniert ist es wie eine schwere Grippe. Man leidet, versucht zu verkürzen und ist sich bewusst, dass das nicht das ganze Leben andauert.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                                          @sabina_la Exakt genau das war gestern im Gespräch mit Freunden Thema. Aber nicht nur das. Das war nur ein Beispiel unter anderen, aber ein besonders frappierendes.

                                          S This user is from outside of this forum
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                                          sabina_la@mastodon.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #22

                                          @plinubius Ohja, und ich fühle mich komplett hilflos dabei. Das macht es noch schlimmer

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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