Ich würd so weit gehen und sagen: Es ist höchste Zeit, die Standardwochenarbeitszeit nochmal ins Visier zu nehmen und sie für *alle* zu reduzieren. Denn das Leben ist mehr, als Lohnarbeiten. Und niemand wird am Sterbebett zurückblicken und sagen "ach, hätte ich doch nur mehr gearbeitet!". Aber viele blicken zurück und wünschen sich, sie hätten mehr gelebt.
mimrma@mastodon.wurzelmann.at
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Zur "Lifestyle-Teilzeit", und bitte entschuldigt meine Sprache, aber: Why the fuck not? -
Zur "Lifestyle-Teilzeit", und bitte entschuldigt meine Sprache, aber: Why the fuck not?Zur "Lifestyle-Teilzeit", und bitte entschuldigt meine Sprache, aber: Why the fuck not? Wir sind hier schließlich nicht im Arbeitslager, wo jede*r bis zum Umfallen hackln muss. Und eigentlich wurde uns ja vor 30 Jahren schon versprochen, dass der technologische Fortschritt genau das ermöglichen würde - nämlich dass wir weniger Zeit Lohnarbeiten und mehr Zeit für die anderen Dinge im Leben haben werden. Es ist auch echt nix schmutzig oder unmoralisch daran, wo es geht Arbeitszeit zu reduzieren!
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Wie suspekt findet ihr es, wenn ich euch erzähle, dass ich aktuell 8 Notizbücher zugleich vollschreibe (jedes davon hat seinen eigenen Zweck!) und dass ich bei fiction meine first drafts auch noch handschriftlich verfasse?(Ja, es ist langsam, und ja, es ist mühsam, ABER es hält mich gut davon ab, gleich alles mehrmals zu redigieren und neu zu schreiben oder ganz in die Tonne zu treten - und außerdem ist es dann *wirklich* nur lokal gespeichert und wird nicht schon in der Entstehung von einer Million Programme abgegriffen und auf diverse Server kopiert und verarbeitet)
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Wie suspekt findet ihr es, wenn ich euch erzähle, dass ich aktuell 8 Notizbücher zugleich vollschreibe (jedes davon hat seinen eigenen Zweck!) und dass ich bei fiction meine first drafts auch noch handschriftlich verfasse?Wie suspekt findet ihr es, wenn ich euch erzähle, dass ich aktuell 8 Notizbücher zugleich vollschreibe (jedes davon hat seinen eigenen Zweck!) und dass ich bei fiction meine first drafts auch noch handschriftlich verfasse?
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.Die Auflösung (das wurde zumindest gestern im Radio bei SWR Kultur genannt): 2%. War auch mehr, als ich erwartet hätte - mit Büchern allein kommt man da sicher nicht ran. Mit (mehreren) Büchern + Lizenzen + Lesungen + bezahlte Vorträge + (TV)Auftritte + Podcast + Stipendien/Preise ... vielleicht? Ist aber wahrscheinlich mehr ein Überleben als ein gut davon leben.
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.@Fischblog Neben den Egos von manchen der Topverdiener passt da aber sonst keiner mehr ins Auto
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.@bewitchedmind Morgen nach Poll-Ende!
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.@Evo2Me Ich glaub, es bezog sich auf den deutschsprachigen Raum und meinte Menschen, die als (mindestens einen, falls sie mehrere haben) Job Bücher/Fiction schreiben.
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.@Fischblog Ich war auch etwas überrascht, dass es doch "so viele" sind

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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen? -
Ein User beschwert sich auf Linkedin in einem Post darüber, dass Leute im Wartezimmer ihn nicht grüßen und "ferngesteuert" auf ihre Handys starren.Ein User beschwert sich auf Linkedin in einem Post darüber, dass Leute im Wartezimmer ihn nicht grüßen und "ferngesteuert" auf ihre Handys starren.
Und ich frage mich ehrlich: Was steckt hinter dieser Anspruchshaltung, von Fremden gesehen und beachtet zu werden? Warum erwartet man von den 10 Leuten im Wartezimmer, dass sie alle einen Moment alles andere stoppen, hochschauen und die Aufmerksamkeit auf die eigene Person richten? Was fordert man damit eigentlich ein?
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Zur Nutzung von "KI"-Bildgeneratoren in der redaktionellen Arbeit - ich sehe das ganz ähnlich, möchte aber noch einen 4.(Und klar gibt es Symbolbilder und künstlerische Interpretationen von Dingen, die sich sonst nicht abbilden lassen (man denke an Quantenphänomene oder das innere von schwarzen Löchern; gerade im Wissenschaftsjournalismus sind solche Motive sehr häufig). Darauf beziehe ich mich hier nicht, sondern auf photorealistische Darstellungen. Aber selbst bei Illustrationen bevorzuge ich solche, die von Menschen gemacht wurden. Einfach, weil ich die künstlerische Arbeit der Ersteller*innen wertvoll finde.)
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Zur Nutzung von "KI"-Bildgeneratoren in der redaktionellen Arbeit - ich sehe das ganz ähnlich, möchte aber noch einen 4....und als seriöser journalistischer Betrieb kann man sich so auch von der Masse an "Content Creators" absetzen. Das höchste Gut, dass wir (im redaktionellen Bereich) haben, ist unsere Glaubwürdigkeit. Menschen bezahlen uns dafür, dass wir ihnen Infos und Einordnungen liefern, die in der Realität fußen. Mit unechten Bildern können wir viel Vertrauen verspielen - wenn Lesende überlegen müssen, was sie von dem gezeigten und beschriebenen noch glauben können, weshalb sollten sie dann dafür zahlen?
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Zur Nutzung von "KI"-Bildgeneratoren in der redaktionellen Arbeit - ich sehe das ganz ähnlich, möchte aber noch einen 4.Zur Nutzung von "KI"-Bildgeneratoren in der redaktionellen Arbeit - ich sehe das ganz ähnlich, möchte aber noch einen 4. Grund ergänzen, der gegen die Verwendung (im journalistischen Kontext) spricht: Eine der Grundaufgaben des Journalismus ist zu zeigen, was ist. Wenn man echte Fotos mit (mehr oder weniger fotorealistischen) halluzinierten Illustrationen "verwässert", nagt man damit an der eigenen Glaubwürdigkeit - und man trägt aktiv dazu bei, die Realität zu verzerren.
https://netzpolitik.org/2026/generative-ki-finger-weg-von-bildgeneratoren/ -
Eine Lernveranstaltung: 25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot@electricfusionQ Nicht dann, wenn man etwas lernen will. Zumindest steht es dem Lernen - was ja Zweck der ganzen Veranstaltung war - im Weg, wenn man gleich mit dem Shortcut beginnt und es gar nicht Schritt für Schritt versucht.
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Eine Lernveranstaltung: 25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot@AngelaCarstensen This! Und der Lerneffekt ist halt auch viel größer, wenn man es wirklich selbst durchdenkt und durchrechnet. Selbst wenn dann nicht das Richtige rauskommt, kann man schauen, wo der Fehler war und hat so gleich was gelernt!
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Eine Lernveranstaltung: 25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den ChatbotMein erster Impuls ist immer noch: Lesen, zum Stift greifen, sortieren und per Hand durchrechnen. Nur dann zum Rechner greifen, wenn ich mit dem Kopf nicht mehr weiterkomme. Und ein solches Vorgehen ist offensichtlich ein Auslaufmodell.
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Eine Lernveranstaltung: 25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den ChatbotEine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
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Hundebussis sind ja schon niedlich - aber das Geschlabber ist nicht ganz ungefährlich.Hundebussis sind ja schon niedlich - aber das Geschlabber ist nicht ganz ungefährlich. Denn im süßen Mäulchen stecken so manche Keime, die bei Menschen schwere - zum Teil sogar tödliche - Infekte auslösen können. Im Extremfall sogar ganz ohne Biss: #UnwahrscheinlichTödlich
https://www.spektrum.de/kolumne/zu-tode-geleckt-wenn-im-hundemaul-capnocytophaga-canimorsus-lauert/2303811