Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?@mimrma dank exklusiven urheberrecht und buchpreisbindung erhalten autor'innen meist nur 10% vom buchpreis, während der handel 50% einbehält.
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?@mimrma Das sind alles deutlich höhere Werte als ich anhand meiner Erfahrungen geschätzt hätte.
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@mimrma Das sind alles deutlich höhere Werte als ich anhand meiner Erfahrungen geschätzt hätte.
@Fischblog Ich war auch etwas überrascht, dass es doch "so viele" sind

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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?@mimrma 1. Sind das nur Kunstschriftsteller oder alle?
2. Lesungen gehen wohl ganz gut und nicht wenige [Kinderbücher, Comics, Cartoon] haben Merch.
3. Nur deutschsprachig?
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@mimrma 1. Sind das nur Kunstschriftsteller oder alle?
2. Lesungen gehen wohl ganz gut und nicht wenige [Kinderbücher, Comics, Cartoon] haben Merch.
3. Nur deutschsprachig?
@Evo2Me Ich glaub, es bezog sich auf den deutschsprachigen Raum und meinte Menschen, die als (mindestens einen, falls sie mehrere haben) Job Bücher/Fiction schreiben.
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S svenja@mstdn.games shared this topic
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?@mimrma Wann Auflösung?
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A alsternerd@akkoma.alster.space shared this topic
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@mimrma Wann Auflösung?
@bewitchedmind Morgen nach Poll-Ende!
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?@mimrma Ich hätte tatsächlich deutlich weniger als 0,5% geschätzt. Denke die Erhebung der Daten ist fehlerhaft, oder wird anders interpretiert als ich das tun würde.
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B bilchi@nrw.social shared this topic
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@Fischblog Ich war auch etwas überrascht, dass es doch "so viele" sind

@mimrma Glaub die in Deutschland könnten sich alle zusammen n Taxi teilen.
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@mimrma Glaub die in Deutschland könnten sich alle zusammen n Taxi teilen.
@Fischblog Neben den Egos von manchen der Topverdiener passt da aber sonst keiner mehr ins Auto
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@Fischblog Neben den Egos von manchen der Topverdiener passt da aber sonst keiner mehr ins Auto
@mimrma @Fischblog Ach, daher der Trend zu immer größeren Autos
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?@mimrma 0,5% ist ja das kleinste… ich finde das einen überraschend hohen Anteil.
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Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.
Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?
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Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?
Ist vermutlich bei sehr vielen Künstlern so, dass sie nicht von ihrer Kunst leben können, nicht nur bei Schriftstellern.
Ja, ist schade.
Und es sind viel mehr Menschen in sich drin Künstler, und können es nur in dem Zeit-Rahmen ausüben, in denen Brotberuf und das echte Leben das zulassen.
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Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?
@mimrma
Kauft Selfpublisher:innen! Kauft bei Klein(st)verlagen.
Das sichert Vielfalt - und das sichert auch Qualität, denn die leidet gerade extrem darunter, dass die großen Verlagshäuser nur auf den Massenmarkt schielen.
Besteht darauf, dass der Buchhandel auch Bücher aus Klein(st)verlagen und Selfpulisher:innen bestellt.
Und wann immer ihr ein tolles Buch gelesen habt, preist es! Kauft ein zweites und verschenkt es.Das wären so meine Gedanken und Vorschläge.
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Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?
@mimrma Gar nicht. Wir 99,5% müssen halt arbeiten gehen wie alle anderen auch.
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@mimrma Gar nicht. Wir 99,5% müssen halt arbeiten gehen wie alle anderen auch.
@mimrma Sorry, hatte das mit dem Brotjob überlesen. Dann hilft Bürgergeld, Grundversorgung, keine Ahnung wie das bei euch heißt. Bin inzwischen immer mehr Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens. Aber das wird wohl eine Utopie bleiben. Nach unserem aktuellen Kanzler dürfen wir nicht einmal mehr krank sein.
Sonst: Erbschaft oder reicher Partner.
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@mimrma Sorry, hatte das mit dem Brotjob überlesen. Dann hilft Bürgergeld, Grundversorgung, keine Ahnung wie das bei euch heißt. Bin inzwischen immer mehr Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens. Aber das wird wohl eine Utopie bleiben. Nach unserem aktuellen Kanzler dürfen wir nicht einmal mehr krank sein.
Sonst: Erbschaft oder reicher Partner.
Du kannst so krank sein wie du willst, solange du weiter arbeitest und seinen Wohlstand sicherst, hat er kein Problem damit.
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Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?
@mimrma
Schließe mich dem an, was Nike geschrieben hat. Und darüber hinaus:Ich habe eine Liste mit deutschsprachigen Kleinverlagen zusammengestellt, diese gibt es hier in einem Google Doc, komplett mit Webseiten und Genres. Manche dieser Verlage verfügen auch über eigene Shops.
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1Qyq9Uwpfidz6Pogc2KrMPRU3Q2-ZOhVS7gbnDEKdBwE/edit?gid=0#gid=0
Und ja, ich weiß, Google Docs sind hier sehr unbeliebt, aber ich hatte noch keine Ruhe, die Tabelle in ein anderes online Medium zu übertragen. Mache ich später mal.
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Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?
Als "Hobby"-Musiker, der 25 Jahre harte Arbeit und gelegentliches internationales Touren reingesteckt hat: Die Quote 1/200 erreichen veröffentlichte Musikschaffende m.E. niemals. Selbst die bekannteren müssen ewig touren, weil man auf Tour kaum Lebenshaltungskosten hat - das weiß ich aus Roadie-Zeiten. Von seiner Kunst leben heißt nämlich für die meisten prekär leben. Ich liebe es, zu arbeiten und die Musik in absoluter Freiheit zu schreiben. Wer davon lebt, muss immer wieder gefallen.