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  3. Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert.

Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert.

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  • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

    Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
    Das darf nicht wahr sein 🤯!
    https://www.taz.de/!6151799

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    albert4064@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #8

    @rahmstorf La crise climatique a bon dos.

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    • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

      Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
      Das darf nicht wahr sein 🤯!
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      tusk@troet.cafeT This user is from outside of this forum
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      tusk@troet.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #9

      @rahmstorf
      Emissionszertifikate funktionieren genauso wenig wie zertifizierte IT-Sicherheit. Beides sind nur besonders ausgefeilte Absichtserklärungen. Wenn der Preis steil geht und die Vereinbarungen gebrochen werden, ist der Schaden bei weitem nicht so groß wie der Schaden für die betroffenen Industrien durch die Einhaltung der Absprache.

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      • luettdeern@plasmatrap.comL luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
        masterhajoda@mastodon.socialM masterhajoda@mastodon.social shared this topic
      • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

        Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
        Das darf nicht wahr sein 🤯!
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        schrieb zuletzt editiert von
        #10

        @rahmstorf

        Emissionhandel und ETS waren für die "Marktwirtschaftler" von der CDSU flexibel genug, um dieses Mittel gegen das EEG einzusetzen. Der SFV kommentierte das ablehnend wegen absehbarer Umgehungsmöglichkeiten (2013):

        "Der Langsamste gibt beim Emissionshandel das Tempo an.
        Kurzum, der SFV lehnt Emissionshandel wegen Wirkungslosigkeit ab. "
        https://www.sfv.de/artikel/koalitionsvertrag_vereinbart_wirkungslosigkeit_im_emissionshandel_

        Bei der Förderung des EE-Anlagenbaus (EEG) bestimmt der Schnellste das Tempo und die Preisentwicklung. Jetzt China.

        Deutschland: Siehe Altmaier-Delle und 52GW-Grenze.

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        • timon@freiburg.socialT timon@freiburg.social

          @rahmstorf naja, bisschen irreführender Kommentar, oder? Mir scheint als würde das Marktinstrument CO2-Zertifikate durchaus funktionieren. Es wird halt ausgehebelt und aufgeweicht, aber an und für sich haben wir halt kaum etwas besseres, um den Markt zu lenken.

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          gegenwind@chaos.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #11

          @timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf

          nichtvielzusagen@climatejustice.socialN timon@freiburg.socialT 2 Antworten Letzte Antwort
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          • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

            Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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            slesa@social.saarlandS This user is from outside of this forum
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            slesa@social.saarland
            schrieb zuletzt editiert von
            #12

            @rahmstorf In Korruption kommt gar kein L vor?

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

              Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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              hfischer@social.tchncs.deH This user is from outside of this forum
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              schrieb zuletzt editiert von
              #13

              @rahmstorf Und währenddessen wächst die Wut bei kleinen Unternehmen und den Bürgern. Die dürfen nämlich die Lasten tragen, während sich die Großen rausmogeln bzw. die Kosten nach unten weitergeben. Effizienter kann man sozialen Sprengstoff nicht anhäufen.

              #Klimageld

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              • lupinoarts@mstdn.socialL lupinoarts@mstdn.social

                @rahmstorf der Arttikel ist seltsam; der Autor schreibt, dass ESM nicht funktioniert, nur um zu schrieben, dass er doch funktioniert ("begann das Instrument zu wirken")... was denn nun?

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                schrieb zuletzt editiert von
                #14

                @LupinoArts @rahmstorf
                Offenbar haben wir keine ausreichende Kontrolle über die"Gewählten", um es vorsichtig auszudrücken.

                Fun-fact. Aristoteles war kein Freund von Demokratie. Dennoch hat er beschrieben, was als demokratisch galt. Kleiner Tipp: Wahlen waren es nicht.

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                • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                  Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #15

                  @rahmstorf
                  Das war irgendwie von Anfang zu zu erwarten. Dass es keine Mechanismen gibt, die das Aufweichen dieser Regelungen verunmöglichen, ist das eigentliche Problem

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                    Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #16

                    @rahmstorf

                    Das war von Anfang an offenbar nur ein Mittel, um Zeit zu gewinnen und Menschen sowie Politiker einzulullen, die sich ernsthaft für Klimaschutz engagieren. Keiner dieser raubtierhaften Kapitalisten hatte je vor, die Zeche zu zahlen. Das kann gerne die Allgemeinheit übernehmen.
                    Und jetzt zerstören sie gemeinsam mit ihren Helfershelfern aus dem konservativen und rechten Lager auch noch die letzten Möglichkeiten, überhaupt etwas zu bewegen.

                    😔

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #17

                      @rahmstorf Doch. Es sind Geister, die gewählt wurden! Nochmals danke!

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #18

                        @rahmstorf Was habt Ihr anderes erwartet? Der Druck für den Klimaschutz müsste aus der Bevölkerung kommen, von den Wählern und Konsumenten.Aber die pflegen auch mehrheitlich ihre Ängste vor dem Aufbruch in eine neue Zeit. Da haben die Lobbyisten leichtes Spiel.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                          Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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                          bio_con_verter@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #19

                          Das war wohl so zu erwarten und es wird auch noch schlimmer kommen. ETS 2 wird als ‚Steuererhöhung‘ wahrgenommen werden, da die soziale Komponente fehlt. Die Politik wird dem Druck nachgeben und entsprechend handeln.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • nordwind07@troet.cafeN nordwind07@troet.cafe shared this topic
                          • gegenwind@chaos.socialG gegenwind@chaos.social

                            @timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf

                            nichtvielzusagen@climatejustice.socialN This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #20

                            @timon @rahmstorf @Gegenwind

                            und das EEG zur Förderung der Alternativen. Das wirkt sofort, ohne daß man die CO2-Tonnen zählen muß.

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • gegenwind@chaos.socialG gegenwind@chaos.social

                              @timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #21

                              @Gegenwind @rahmstorf Äpfel und Birnen. FCKW war ein (in Zahlen: 1) Stoff, für den es leichte drop-in replacements gab.

                              Wie stellst du dir denn ein Verbot von CO² vor?

                              Und nur damit wir uns nicht falsch verstehen: ich fänd's auch schön, wenn wir morgen einfach gar kein CO² mehr emittieren. Aber das über ein Verbot zu regeln, halte ich für unrealistisch.

                              gegenwind@chaos.socialG 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • timon@freiburg.socialT timon@freiburg.social

                                @Gegenwind @rahmstorf Äpfel und Birnen. FCKW war ein (in Zahlen: 1) Stoff, für den es leichte drop-in replacements gab.

                                Wie stellst du dir denn ein Verbot von CO² vor?

                                Und nur damit wir uns nicht falsch verstehen: ich fänd's auch schön, wenn wir morgen einfach gar kein CO² mehr emittieren. Aber das über ein Verbot zu regeln, halte ich für unrealistisch.

                                gegenwind@chaos.socialG This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #22

                                @timon klar kann man das über Verbote regeln. Bspw. Jährlich sinkenden Deckelungen und Ordnungsgelder beim Überschreiten.

                                @rahmstorf

                                timon@freiburg.socialT 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • gegenwind@chaos.socialG gegenwind@chaos.social

                                  @timon klar kann man das über Verbote regeln. Bspw. Jährlich sinkenden Deckelungen und Ordnungsgelder beim Überschreiten.

                                  @rahmstorf

                                  timon@freiburg.socialT This user is from outside of this forum
                                  timon@freiburg.socialT This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #23

                                  @Gegenwind vielleicht fehlt es mir an Vorstellungskraft, aber das was du schilderst ist im Endeffekt der Status Quo. Du sagst wer trotz Verbote emittiert zahlt dann halt Strafen. Da Verbot hin oder her sehr weite Teile der Wirtschaft und Individuen nicht in der Lage sein werden zu Stichtag X kein Gramm CO2 mehr auszustoßen läuft das auf eine Abgabe für zu viel ausgestoßenes Kohlendioxid hinaus.

                                  ... das ist der Mechanismus hinter den Zertifikaten. Wie gesagt wurde er verwässert. Aber das ist unterm Strich das selbe: wer weniger ausstößt wird belohnt, wer nichts tut bestraft.

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                                  • t3z@rollenspiel.socialT t3z@rollenspiel.social shared this topic
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