Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert.
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@rahmstorf der Arttikel ist seltsam; der Autor schreibt, dass ESM nicht funktioniert, nur um zu schrieben, dass er doch funktioniert ("begann das Instrument zu wirken")... was denn nun?
@rahmstorf @LupinoArts das Instrument funktioniert technisch, wurde aber aufgeweicht, weshalb es doch nicht die gewünschte und mögliche Wirkung erzielt.
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
Das darf nicht wahr sein 🤯!
https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf wer hat Einfluss darauf? Das heißt bei wem muss man protestieren, Petitionen starten etc.? Steht leider im Artikel nicht…
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@rahmstorf @LupinoArts das Instrument funktioniert technisch, wurde aber aufgeweicht, weshalb es doch nicht die gewünschte und mögliche Wirkung erzielt.
@oa @rahmstorf Naja, das ist die Frage: Wenn das System Marktteilnehmenden erlaubt, derart Einfluss zu üben, dass so ein Instrument "aufgeweicht" werden kann; "funktioniert" es dann "technisch"? Oder hätte das Instrument, gerade weil es in einer Marktwirtschaft anzuwenden versucht wurde, von vornherein nie "funktionieren" können...? Ich glaube, der Autor meint letzteres, aber so richtig schreibt er das nicht. (oder ich les es falsch, kann auch sein)
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
Das darf nicht wahr sein 🤯!
https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf La crise climatique a bon dos.
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf
Emissionszertifikate funktionieren genauso wenig wie zertifizierte IT-Sicherheit. Beides sind nur besonders ausgefeilte Absichtserklärungen. Wenn der Preis steil geht und die Vereinbarungen gebrochen werden, ist der Schaden bei weitem nicht so groß wie der Schaden für die betroffenen Industrien durch die Einhaltung der Absprache. -
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799Emissionhandel und ETS waren für die "Marktwirtschaftler" von der CDSU flexibel genug, um dieses Mittel gegen das EEG einzusetzen. Der SFV kommentierte das ablehnend wegen absehbarer Umgehungsmöglichkeiten (2013):
"Der Langsamste gibt beim Emissionshandel das Tempo an.
Kurzum, der SFV lehnt Emissionshandel wegen Wirkungslosigkeit ab. "
https://www.sfv.de/artikel/koalitionsvertrag_vereinbart_wirkungslosigkeit_im_emissionshandel_Bei der Förderung des EE-Anlagenbaus (EEG) bestimmt der Schnellste das Tempo und die Preisentwicklung. Jetzt China.
Deutschland: Siehe Altmaier-Delle und 52GW-Grenze.
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@rahmstorf naja, bisschen irreführender Kommentar, oder? Mir scheint als würde das Marktinstrument CO2-Zertifikate durchaus funktionieren. Es wird halt ausgehebelt und aufgeweicht, aber an und für sich haben wir halt kaum etwas besseres, um den Markt zu lenken.
@timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf In Korruption kommt gar kein L vor?
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf Und währenddessen wächst die Wut bei kleinen Unternehmen und den Bürgern. Die dürfen nämlich die Lasten tragen, während sich die Großen rausmogeln bzw. die Kosten nach unten weitergeben. Effizienter kann man sozialen Sprengstoff nicht anhäufen.
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@rahmstorf der Arttikel ist seltsam; der Autor schreibt, dass ESM nicht funktioniert, nur um zu schrieben, dass er doch funktioniert ("begann das Instrument zu wirken")... was denn nun?
@LupinoArts @rahmstorf
Offenbar haben wir keine ausreichende Kontrolle über die"Gewählten", um es vorsichtig auszudrücken.Fun-fact. Aristoteles war kein Freund von Demokratie. Dennoch hat er beschrieben, was als demokratisch galt. Kleiner Tipp: Wahlen waren es nicht.
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf
Das war irgendwie von Anfang zu zu erwarten. Dass es keine Mechanismen gibt, die das Aufweichen dieser Regelungen verunmöglichen, ist das eigentliche Problem -
Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799Das war von Anfang an offenbar nur ein Mittel, um Zeit zu gewinnen und Menschen sowie Politiker einzulullen, die sich ernsthaft für Klimaschutz engagieren. Keiner dieser raubtierhaften Kapitalisten hatte je vor, die Zeche zu zahlen. Das kann gerne die Allgemeinheit übernehmen.
Und jetzt zerstören sie gemeinsam mit ihren Helfershelfern aus dem konservativen und rechten Lager auch noch die letzten Möglichkeiten, überhaupt etwas zu bewegen.
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf Doch. Es sind Geister, die gewählt wurden! Nochmals danke!
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799@rahmstorf Was habt Ihr anderes erwartet? Der Druck für den Klimaschutz müsste aus der Bevölkerung kommen, von den Wählern und Konsumenten.Aber die pflegen auch mehrheitlich ihre Ängste vor dem Aufbruch in eine neue Zeit. Da haben die Lobbyisten leichtes Spiel.
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Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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https://www.taz.de/!6151799Das war wohl so zu erwarten und es wird auch noch schlimmer kommen. ETS 2 wird als ‚Steuererhöhung‘ wahrgenommen werden, da die soziale Komponente fehlt. Die Politik wird dem Druck nachgeben und entsprechend handeln.
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@timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf
und das EEG zur Förderung der Alternativen. Das wirkt sofort, ohne daß man die CO2-Tonnen zählen muß.
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@timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf
@Gegenwind @rahmstorf Äpfel und Birnen. FCKW war ein (in Zahlen: 1) Stoff, für den es leichte drop-in replacements gab.
Wie stellst du dir denn ein Verbot von CO² vor?
Und nur damit wir uns nicht falsch verstehen: ich fänd's auch schön, wenn wir morgen einfach gar kein CO² mehr emittieren. Aber das über ein Verbot zu regeln, halte ich für unrealistisch.
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@Gegenwind @rahmstorf Äpfel und Birnen. FCKW war ein (in Zahlen: 1) Stoff, für den es leichte drop-in replacements gab.
Wie stellst du dir denn ein Verbot von CO² vor?
Und nur damit wir uns nicht falsch verstehen: ich fänd's auch schön, wenn wir morgen einfach gar kein CO² mehr emittieren. Aber das über ein Verbot zu regeln, halte ich für unrealistisch.
@timon klar kann man das über Verbote regeln. Bspw. Jährlich sinkenden Deckelungen und Ordnungsgelder beim Überschreiten.
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@timon klar kann man das über Verbote regeln. Bspw. Jährlich sinkenden Deckelungen und Ordnungsgelder beim Überschreiten.
@Gegenwind vielleicht fehlt es mir an Vorstellungskraft, aber das was du schilderst ist im Endeffekt der Status Quo. Du sagst wer trotz Verbote emittiert zahlt dann halt Strafen. Da Verbot hin oder her sehr weite Teile der Wirtschaft und Individuen nicht in der Lage sein werden zu Stichtag X kein Gramm CO2 mehr auszustoßen läuft das auf eine Abgabe für zu viel ausgestoßenes Kohlendioxid hinaus.
... das ist der Mechanismus hinter den Zertifikaten. Wie gesagt wurde er verwässert. Aber das ist unterm Strich das selbe: wer weniger ausstößt wird belohnt, wer nichts tut bestraft.
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