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  3. Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert.

Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert.

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23 Beiträge 18 Kommentatoren 1 Aufrufe
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  • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

    Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
    Das darf nicht wahr sein 🤯!
    https://www.taz.de/!6151799

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    hfischer@social.tchncs.de
    schrieb zuletzt editiert von
    #13

    @rahmstorf Und währenddessen wächst die Wut bei kleinen Unternehmen und den Bürgern. Die dürfen nämlich die Lasten tragen, während sich die Großen rausmogeln bzw. die Kosten nach unten weitergeben. Effizienter kann man sozialen Sprengstoff nicht anhäufen.

    #Klimageld

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    • lupinoarts@mstdn.socialL lupinoarts@mstdn.social

      @rahmstorf der Arttikel ist seltsam; der Autor schreibt, dass ESM nicht funktioniert, nur um zu schrieben, dass er doch funktioniert ("begann das Instrument zu wirken")... was denn nun?

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      ac2n@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #14

      @LupinoArts @rahmstorf
      Offenbar haben wir keine ausreichende Kontrolle über die"Gewählten", um es vorsichtig auszudrücken.

      Fun-fact. Aristoteles war kein Freund von Demokratie. Dennoch hat er beschrieben, was als demokratisch galt. Kleiner Tipp: Wahlen waren es nicht.

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      • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

        Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
        Das darf nicht wahr sein 🤯!
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        schrieb zuletzt editiert von
        #15

        @rahmstorf
        Das war irgendwie von Anfang zu zu erwarten. Dass es keine Mechanismen gibt, die das Aufweichen dieser Regelungen verunmöglichen, ist das eigentliche Problem

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        • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

          Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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          schrieb zuletzt editiert von
          #16

          @rahmstorf

          Das war von Anfang an offenbar nur ein Mittel, um Zeit zu gewinnen und Menschen sowie Politiker einzulullen, die sich ernsthaft für Klimaschutz engagieren. Keiner dieser raubtierhaften Kapitalisten hatte je vor, die Zeche zu zahlen. Das kann gerne die Allgemeinheit übernehmen.
          Und jetzt zerstören sie gemeinsam mit ihren Helfershelfern aus dem konservativen und rechten Lager auch noch die letzten Möglichkeiten, überhaupt etwas zu bewegen.

          😔

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          • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

            Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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            nullbockgeneration@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
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            schrieb zuletzt editiert von
            #17

            @rahmstorf Doch. Es sind Geister, die gewählt wurden! Nochmals danke!

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

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              karlheinz@mastodon.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #18

              @rahmstorf Was habt Ihr anderes erwartet? Der Druck für den Klimaschutz müsste aus der Bevölkerung kommen, von den Wählern und Konsumenten.Aber die pflegen auch mehrheitlich ihre Ängste vor dem Aufbruch in eine neue Zeit. Da haben die Lobbyisten leichtes Spiel.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                Der Emissionshandel sollte die marktwirtschaftliche Lösung der Klimakrise sein - und sie funktioniert. Nun soll Lobbydruck all die Firmen bestrafen, die entsprechend investiert haben, und die Versager belohnen.
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                bio_con_verter@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #19

                Das war wohl so zu erwarten und es wird auch noch schlimmer kommen. ETS 2 wird als ‚Steuererhöhung‘ wahrgenommen werden, da die soziale Komponente fehlt. Die Politik wird dem Druck nachgeben und entsprechend handeln.

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                • nordwind07@troet.cafeN nordwind07@troet.cafe shared this topic
                • gegenwind@chaos.socialG gegenwind@chaos.social

                  @timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf

                  nichtvielzusagen@climatejustice.socialN This user is from outside of this forum
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                  nichtvielzusagen@climatejustice.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #20

                  @timon @rahmstorf @Gegenwind

                  und das EEG zur Förderung der Alternativen. Das wirkt sofort, ohne daß man die CO2-Tonnen zählen muß.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • gegenwind@chaos.socialG gegenwind@chaos.social

                    @timon naja das Montrealer Abkommen zum Verbot von FCKW hat auch den Markt gelenkt. Sehr effektiv. Verbote wirken. @rahmstorf

                    timon@freiburg.socialT This user is from outside of this forum
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                    timon@freiburg.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #21

                    @Gegenwind @rahmstorf Äpfel und Birnen. FCKW war ein (in Zahlen: 1) Stoff, für den es leichte drop-in replacements gab.

                    Wie stellst du dir denn ein Verbot von CO² vor?

                    Und nur damit wir uns nicht falsch verstehen: ich fänd's auch schön, wenn wir morgen einfach gar kein CO² mehr emittieren. Aber das über ein Verbot zu regeln, halte ich für unrealistisch.

                    gegenwind@chaos.socialG 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • timon@freiburg.socialT timon@freiburg.social

                      @Gegenwind @rahmstorf Äpfel und Birnen. FCKW war ein (in Zahlen: 1) Stoff, für den es leichte drop-in replacements gab.

                      Wie stellst du dir denn ein Verbot von CO² vor?

                      Und nur damit wir uns nicht falsch verstehen: ich fänd's auch schön, wenn wir morgen einfach gar kein CO² mehr emittieren. Aber das über ein Verbot zu regeln, halte ich für unrealistisch.

                      gegenwind@chaos.socialG This user is from outside of this forum
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                      gegenwind@chaos.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #22

                      @timon klar kann man das über Verbote regeln. Bspw. Jährlich sinkenden Deckelungen und Ordnungsgelder beim Überschreiten.

                      @rahmstorf

                      timon@freiburg.socialT 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • gegenwind@chaos.socialG gegenwind@chaos.social

                        @timon klar kann man das über Verbote regeln. Bspw. Jährlich sinkenden Deckelungen und Ordnungsgelder beim Überschreiten.

                        @rahmstorf

                        timon@freiburg.socialT This user is from outside of this forum
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                        timon@freiburg.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #23

                        @Gegenwind vielleicht fehlt es mir an Vorstellungskraft, aber das was du schilderst ist im Endeffekt der Status Quo. Du sagst wer trotz Verbote emittiert zahlt dann halt Strafen. Da Verbot hin oder her sehr weite Teile der Wirtschaft und Individuen nicht in der Lage sein werden zu Stichtag X kein Gramm CO2 mehr auszustoßen läuft das auf eine Abgabe für zu viel ausgestoßenes Kohlendioxid hinaus.

                        ... das ist der Mechanismus hinter den Zertifikaten. Wie gesagt wurde er verwässert. Aber das ist unterm Strich das selbe: wer weniger ausstößt wird belohnt, wer nichts tut bestraft.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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