"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert.
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"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
@somlu1968
Vielen Dank fürs Teilen
🧡Mir geht gerade durch den Kopf: Ich weiß, dass bei der Stadt/ Land/ öffentlichem Rundfunk bei der Verwendung von einfacher Sprache für z.B. Menschen mit einer Behinderung absichtlich nur das generische Maskulinum genutzt wird. In dem Artikel wird ja auf die Studie von Pabst und Kollmayer eingegangen.
Weiß wer, ob es auch Studien/ eigene Erfahrungen dazu gibt, wie Gendern für Menschen mit einer Behinderung das Verständnis beeinflusst?
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@Aestel @somlu1968 Hast du den Text gelesen? Wo ist der Text nicht entgendert?
@mavori @somlu1968 z.B. wird nur von "Kritikern" in der männlichen Form geschrieben.
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"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
Solche Forschungsergebnisse gibt es auch anderswo, dazu braucht es nicht einen Link auf dieses Fascho-Café.
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@somlu1968
Sehr schöner Artikel.
Das Einzige, bei dem ich Zweifel hege, ist die Verneinung der Beeinträchting beim Lesen durch den "*". Hier behaupte ich, dass z.Bsp. Treema-Punkte (ï) oder Akzents (í) den Lesefluss gegenüber dem "*" erhöhen, ohne dass die Wirkung des Genderns verloren geht.
Beispiele: Leserïnnen, Schülerínnen@heinsc @somlu1968 Igitt
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@somlu1968
Danke fürs Teilen.An meine Followys: Ein sehr guter Text zum Lesen und Teilen, vor allem wenn andere anfangen wollen übers Gendern zu diskutieren. Ich habe mir ein Bookmark gesetzt.
@johnnythan @somlu1968 Links zu Substack sind nicht viel besser als zu X.

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@echopapa wer kann heute noch Sutterlin lesen, solche Bücher standen in meiner Kindheit noch im Bücherschrank. GEdrucktes Sütterlin kann ich lesen aber geschriebens leider nicht.
mit anderer Schrift fang ich nach Möglichkeit da gar nicht an. Weil die Gendern-is-schrecklich-Fraktion bei sowas wie Sütterlin oder gebrochenen Schriften meist gleich sagt, das könnten sie nicht lesen - also schon Text möglichst in einer Antiqua gesetzt.
Aber Texte aus einer Zeit so um 18./19.Jahrhundert (und ohne Reclam "Orthographie und Interpunktion wurden behutsam angepaßt", sondern originaler Satz). Die deutsche Übersetzung von Buffons Naturgeschichte ist da ein recht schönes Exemplar.
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"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz
@somlu1968 Faszinierend an dieser Diskussion sind ja die Lügen der Gegner, die schon beim Vokabular anfangen.
Typisch Rechte ist mal wieder jeder Vorwurf ein Geständnis:
"Ich bin gegen das Gendern!" - Ok, der Satz war gerade gegendert.
"Gegen Gendersprache!" - Welche bleibt dir dann? Deutsch wäre es schonmal nicht, die meisten europäischen auch nicht, wird exotisch.
"Genderideologie!" - Von Leuten, die nicht mal linguistische Grundlagen auf die Kette bringen und aus Ideologie Texte meiden. -
@somlu1968 Faszinierend an dieser Diskussion sind ja die Lügen der Gegner, die schon beim Vokabular anfangen.
Typisch Rechte ist mal wieder jeder Vorwurf ein Geständnis:
"Ich bin gegen das Gendern!" - Ok, der Satz war gerade gegendert.
"Gegen Gendersprache!" - Welche bleibt dir dann? Deutsch wäre es schonmal nicht, die meisten europäischen auch nicht, wird exotisch.
"Genderideologie!" - Von Leuten, die nicht mal linguistische Grundlagen auf die Kette bringen und aus Ideologie Texte meiden.@somlu1968 Man möchte eigentlich die ganze Zeit das Inigo Montoya Meme hochhalten: "You keep using that word. I do not think that it means what you think it means."
Ich bin dann immer schon ein bisschen ungehalten, weil Leute mich dann schon mit der Wahl ihrer Worte verarschen. Und das ist eben Ideologie. -
@somlu1968 Also.. ich gendere nicht, weil ich Legasteniker bin. Es ist sehr schwer, gegenderte Sätze zu lesen. Ich sitze sehr lange beim formulieren von Meldungen. Grundsätzlich find ichs toll. Aber ich bin nicht mehr der jüngste und das lesen wird mir damit schwerer.
Ich würde auch gern öfter lesen, dass das Sternchen seinen Preis hat (soweit das so ist).
Und dass die Entscheidung, dass (oder wann) mit Sternchen gesprochen wird, nicht irgendwie logisch oder selbstverständlich oder automatisch "für das Bessere" ist, sondern eine Abwägung.
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@somlu1968
Sehr schöner Artikel.
Das Einzige, bei dem ich Zweifel hege, ist die Verneinung der Beeinträchting beim Lesen durch den "*". Hier behaupte ich, dass z.Bsp. Treema-Punkte (ï) oder Akzents (í) den Lesefluss gegenüber dem "*" erhöhen, ohne dass die Wirkung des Genderns verloren geht.
Beispiele: Leserïnnen, Schülerínnen@heinsc @somlu1968 komm mal in mein Alter und die unterscheidest nicht nur zwischen einem iPunkt zwei iPunkten. Ich sehe das fast gar nicht. Da kommt bei mir das entgendern nicht wirklich an.
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@heinsc @somlu1968
Den Akzent als Gender-Werkzeug habe ich noch nie als solches wahrgenommen und hätte es auch in deinem Text nicht, wenn es nicht unmittelbar als solches erklärt worden wäre.
Insofern beeinträchtigt der Akzent das Lesen nicht, verfehlt aber komplett die Wirkung - zumindest bei mir.@HelgeZ @heinsc @somlu1968 this
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@somlu1968 10 Jahre Forschung gegen die Evolution. Warum? Und was hat es wirklich gebracht? Streit, Ärger, Spaltung, ( falsche ) Ideologie in der Gesellschaft.
Ich bekomme weitethin "Brechreiz und Adrinalinschübe" (kein Scherz) wenn mir gegenderte Texte vorgelegt werden akustisch oder in Schriftform. Die Bevölkerung lehnt Gendern auch weiterhin mehrheitlich ab. Die Genderideologie sorgt für Spaltung nicht für Integration. Das gehört als Ergebnis zur Forschung mit dazu.@hartaberherzlich @somlu1968 solltest du mir mal über den Weg laufen und zufällig zuhören kotz bitte in die andere Richtung
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@somlu1968 @Chaotica Genau davon reden wir: Tut es nicht. "Ich glaube" zeigt in diesem Kontext das ich weiß, oder zumindest stark davon ausgehe, das dort nachweisbare, faktisch zutreffende "Dinge" stehen. Die aber eben in anderem Kontext oder auf dort nicht erwähntes nicht zutreffen.
@lankohr @somlu1968 @Chaotica glauben heißt in diesem Fall, ich hab es nicht gelesen. Da diskutiere doch einfach nicht mit.
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@johnnythan @somlu1968 Links zu Substack sind nicht viel besser als zu X.

@project1enigma ist wie überall, du musst dir die Ecke aussuchen und pflegen. Gerade in den usa sind viele Kritiker*innen von MAGA da, weil das am Ende, wenn sie von youtube abgeschnitten werden IHR Ort ist, wo sie präsent bleiben können.
Mag sein, dass da auch Faschos unterwegs sind aber eben halt auch solche Leute.
btw. hier waren einige unterwegs im Thread, die auch wie auf x drauf waren, die tauchen halt überall auf, da hilft nur blocken und die TL sauber halten.
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@johnnythan @somlu1968 Links zu Substack sind nicht viel besser als zu X.

@project1enigma ist wie überall, du musst dir die Ecke aussuchen und pflegen. Gerade in den usa sind viele Kritiker*innen von MAGA da, weil das am Ende, wenn sie von youtube abgeschnitten werden IHR Ort ist, wo sie präsent bleiben können.
Mag sein, dass da auch Faschos unterwegs sind aber eben halt auch solche Leute.
btw. hier waren einige unterwegs im Thread, die auch wie auf x drauf waren, die tauchen halt überall auf, da hilft nur blocken und die TL sauber halten.
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@johnnythan @somlu1968 Links zu Substack sind nicht viel besser als zu X.

@project1enigma ist wie überall, du musst dir die Ecke aussuchen und pflegen. Gerade in den usa sind viele Kritiker*innen von MAGA da, weil das am Ende, wenn sie von youtube abgeschnitten werden IHR Ort ist, wo sie präsent bleiben können.
Mag sein, dass da auch Faschos unterwegs sind aber eben halt auch solche Leute.
btw. hier waren einige unterwegs im Thread, die auch wie auf x drauf waren, die tauchen halt überall auf, da hilft nur blocken und die TL sauber halten.
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@mavori @somlu1968 z.B. wird nur von "Kritikern" in der männlichen Form geschrieben.
@Aestel @somlu1968 Ich hab das durchaus als absichtlich nicht gegendert gelesen. Weil die deutliche Mehrheit dieser Kritikys wohl männlich ist ...
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@echopapa wer kann heute noch Sutterlin lesen, solche Bücher standen in meiner Kindheit noch im Bücherschrank. GEdrucktes Sütterlin kann ich lesen aber geschriebens leider nicht.
Somlu @somlu1968@mastodon.social (𝑀) echopapa @echopapa@social.tchncs.de (🇲)
Also wieder einmal. Die heute als "Sütterlin" bexeichnete Schrift wurde 1911 von Ludwig Sütterlin als Ausgangsschrift für Schulanfängër entwickelt und 1941 vom Nazi-Regime verboten, dass die noch heute übliche lateinische Schrift bevorzugte. Die einzigen Bücher in dieser Schrift waren Lehrbücher zum erlernen des Schreibens. Vor der Nazizeit gab es in deutschland im Reichstag den Schriftstreit, bei dem "Alt-Schriftler" sich für die alte - also die lateinische - Schrift einsetzten. Ihre Gegner wollten die neue Schrift behalten. Diese ist eine gebrochene Schrift, aber keine Textur (die Times hat eine Textura verwendet, bevor sie auf Latein umstellte und dafür als Hausschrift die Times New Roman (neue lateinische Schrift der Times) entwickeln ließ). Die neue Schrift wird als Deutsche Schrift oder als Fraktur bezeichnet und wurde teils über die Nazizeit hinaus in allen europäischen Ländern verwendet, die nicht dem Papst folgten. Nur in Deutschland wurde die deutsche Schrift auch von Katholikën verwendet (Religionsfriede von Münster und Osnabrück, Religionsfreiheit). Die deutsche Druckschrift ist zum einen die Fraktur (Albrecht Dürer hat sie als Theuerdank-Fraktur im Auftrag von Kaiser Max in Prag entwickelt, um den autobiographischen Roman "Theuerdank" zu schreiben. Ein Faksimile des Theuerdank ist heute für 30 Euro im Taschen Verlag erhältlich) zum anderen die Schwabacher (die von den Nazis als "Judenlettern" verunglimpft wurde. Jiddisch wurde allerdings in hebräischer Schrift geschrieben, obwohl es eine germanische Sprache ist und keine semitische). Fraktur ist leicht erkennbar an den Elefantenrüsselchen (das Gegenstück zu den Serifen in lateinischen Serif-Schriften, wie der bereits oben erwähnten Times New Roman und im Gegensatz zu sans-serif-schriften wie der Helvetica und der Helvetica-Kopie Arial (die trotz des Namens nichts mit einem Engel aus der Tora oder Talmud zu tun hat). Anfangs haben die Nazis hässliche Gebrochene Schriften wie "Vaterland" oder "Tannenwald" verwndet, die auch als Schaftstiefelgrotesk verunglimpft wurden, weil sie keine Elefantenrüsselchen hatten (so wie eine lateinische Grotesk wie die Helvetica und Arial keine Serifen hat). Die Schaftstiefelgrotesk waren also eher Textura als Fraktur und hatten sich 1941 mit dem Normalschrifterlass erledigt. In der DDR allerdings wurde Fraktur für Lyrikbücher verwendet und deutsche Schrift als Schreibschrift in der Grundschule gelehrt. Die deutsche Schreibschrift ist die Kanzleischrift oder Current und kann nur mit einer Schreibfeder geschrieben werden, da nur so der korrekte Wechsel schmaler und breiter Linien gelingen kann. Die Sütterlin (Ludwig Sütterlin hat aber auch eine lateinische Ausgangsschrift entwickelt) ahmte die Buchstabenform der Current nach, wurde aber mit Füller, Bleistift, Kugelschreiber geschieben mit einer festen Linienbreite. Sie sollte nur anfangs verwendet werden, dann sollte der Wechsel zu einer individuellen Schreibschrift (einer Current/Kanzleischrift) erfolgen. Das wurde vom Schriftetlass der Nazis untergraben. Wer nach 1945 Sütterlin geschrieben hat, hat also eine uniforme Kinderschrift geschrieben und nie eine erwachsene individuelle Handschrift erlernt. Druckschrift wurde nie als Sütterlin bezeichnet (Ludwig Sütterlin hat natürlich auch Druckschriften entwickelt).Was hat das mit Gleichberechtigung zu tun? Gleichzeitig mit der Fraktur hat Gutenberg in Mainz den Buchdruck entwickelt und Luther auf der Wartburg die Bibel ins Deutsche übersetzt. Luther hatte diesen verrückten Gedanken, dass Frauen Menschen sind und daher wie Männer eine Seele haben und Christinnen sein können. Da Luther zudem verlangte, dass Christen selber die (von ihm ins Deutsche übersetzte und mit Gutenbergs Buchdruck vervielfältigte) Bibel (ein genialer Marketing-Move. Wenn es schon das Copyright gegeben hätte, wäre er reich geworden) lasen, mussten natürlich auch Frauen lesen können (anstatt auf dem Feld zu arbeiten, wie sich das für anständige Weiber gehört. Vermutlich stand er unter dem Einfluss der entlaufenen Nonne Katarina von Bora, die darauf bestand den Mönch Luther zu heiraten, obwohl allgemein bekannt war, dass das Kind eines Mönchs und einer Nonne der Antichrist (Teufel) ist. Bora hat auch die Buchhaltung von Martin erledigt, der andetnfalls Konkurs gemacht hätte). Daher besteht in Deutschland seit inzwischen 500 Jahren Schulpflicht, wo Mädchen lernen die Bibel in Frakturschrift zu lesen und genügend Mathe um die Buchhaltung des Ehemanns zu besorgen (Nagelgeld).
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Somlu @somlu1968@mastodon.social (𝑀) echopapa @echopapa@social.tchncs.de (🇲)
Also wieder einmal. Die heute als "Sütterlin" bexeichnete Schrift wurde 1911 von Ludwig Sütterlin als Ausgangsschrift für Schulanfängër entwickelt und 1941 vom Nazi-Regime verboten, dass die noch heute übliche lateinische Schrift bevorzugte. Die einzigen Bücher in dieser Schrift waren Lehrbücher zum erlernen des Schreibens. Vor der Nazizeit gab es in deutschland im Reichstag den Schriftstreit, bei dem "Alt-Schriftler" sich für die alte - also die lateinische - Schrift einsetzten. Ihre Gegner wollten die neue Schrift behalten. Diese ist eine gebrochene Schrift, aber keine Textur (die Times hat eine Textura verwendet, bevor sie auf Latein umstellte und dafür als Hausschrift die Times New Roman (neue lateinische Schrift der Times) entwickeln ließ). Die neue Schrift wird als Deutsche Schrift oder als Fraktur bezeichnet und wurde teils über die Nazizeit hinaus in allen europäischen Ländern verwendet, die nicht dem Papst folgten. Nur in Deutschland wurde die deutsche Schrift auch von Katholikën verwendet (Religionsfriede von Münster und Osnabrück, Religionsfreiheit). Die deutsche Druckschrift ist zum einen die Fraktur (Albrecht Dürer hat sie als Theuerdank-Fraktur im Auftrag von Kaiser Max in Prag entwickelt, um den autobiographischen Roman "Theuerdank" zu schreiben. Ein Faksimile des Theuerdank ist heute für 30 Euro im Taschen Verlag erhältlich) zum anderen die Schwabacher (die von den Nazis als "Judenlettern" verunglimpft wurde. Jiddisch wurde allerdings in hebräischer Schrift geschrieben, obwohl es eine germanische Sprache ist und keine semitische). Fraktur ist leicht erkennbar an den Elefantenrüsselchen (das Gegenstück zu den Serifen in lateinischen Serif-Schriften, wie der bereits oben erwähnten Times New Roman und im Gegensatz zu sans-serif-schriften wie der Helvetica und der Helvetica-Kopie Arial (die trotz des Namens nichts mit einem Engel aus der Tora oder Talmud zu tun hat). Anfangs haben die Nazis hässliche Gebrochene Schriften wie "Vaterland" oder "Tannenwald" verwndet, die auch als Schaftstiefelgrotesk verunglimpft wurden, weil sie keine Elefantenrüsselchen hatten (so wie eine lateinische Grotesk wie die Helvetica und Arial keine Serifen hat). Die Schaftstiefelgrotesk waren also eher Textura als Fraktur und hatten sich 1941 mit dem Normalschrifterlass erledigt. In der DDR allerdings wurde Fraktur für Lyrikbücher verwendet und deutsche Schrift als Schreibschrift in der Grundschule gelehrt. Die deutsche Schreibschrift ist die Kanzleischrift oder Current und kann nur mit einer Schreibfeder geschrieben werden, da nur so der korrekte Wechsel schmaler und breiter Linien gelingen kann. Die Sütterlin (Ludwig Sütterlin hat aber auch eine lateinische Ausgangsschrift entwickelt) ahmte die Buchstabenform der Current nach, wurde aber mit Füller, Bleistift, Kugelschreiber geschieben mit einer festen Linienbreite. Sie sollte nur anfangs verwendet werden, dann sollte der Wechsel zu einer individuellen Schreibschrift (einer Current/Kanzleischrift) erfolgen. Das wurde vom Schriftetlass der Nazis untergraben. Wer nach 1945 Sütterlin geschrieben hat, hat also eine uniforme Kinderschrift geschrieben und nie eine erwachsene individuelle Handschrift erlernt. Druckschrift wurde nie als Sütterlin bezeichnet (Ludwig Sütterlin hat natürlich auch Druckschriften entwickelt).Was hat das mit Gleichberechtigung zu tun? Gleichzeitig mit der Fraktur hat Gutenberg in Mainz den Buchdruck entwickelt und Luther auf der Wartburg die Bibel ins Deutsche übersetzt. Luther hatte diesen verrückten Gedanken, dass Frauen Menschen sind und daher wie Männer eine Seele haben und Christinnen sein können. Da Luther zudem verlangte, dass Christen selber die (von ihm ins Deutsche übersetzte und mit Gutenbergs Buchdruck vervielfältigte) Bibel (ein genialer Marketing-Move. Wenn es schon das Copyright gegeben hätte, wäre er reich geworden) lasen, mussten natürlich auch Frauen lesen können (anstatt auf dem Feld zu arbeiten, wie sich das für anständige Weiber gehört. Vermutlich stand er unter dem Einfluss der entlaufenen Nonne Katarina von Bora, die darauf bestand den Mönch Luther zu heiraten, obwohl allgemein bekannt war, dass das Kind eines Mönchs und einer Nonne der Antichrist (Teufel) ist. Bora hat auch die Buchhaltung von Martin erledigt, der andetnfalls Konkurs gemacht hätte). Daher besteht in Deutschland seit inzwischen 500 Jahren Schulpflicht, wo Mädchen lernen die Bibel in Frakturschrift zu lesen und genügend Mathe um die Buchhaltung des Ehemanns zu besorgen (Nagelgeld).
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@somlu1968@mastodon.social @echopapa@social.tchncs.de Ich hätte das nicht als absolutum formulieren sollen, aber ich hatte mich bereits der maximalen zeichenzahl genähert. Haben diese bücher isbn oder worldcat nummern (oclc)? Dann könnte ich versuchen, ob es bilder davon im internet oder bei google books gibt, das fände ich interessant.