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  3. Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög?

Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög?

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  • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

    Das Bafög wurde nie formal abgeschafft. Es wurde sogar ausgebaut. Aber studentische Beratungsstrukturen um und soziale Anerkennung für das Bafög sowie Wissenstransfer zwischen Studierendengenerationen ist anscheinend erodiert. (8/10)

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    bpaassen@bildung.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #9

    Und so kann sich die Gefördertenquote ganz ohne politische Aktivität, bloß durch Nichtstun, halbieren. Für die Politik bequem: Man kann sogar für das Bafög eingeplante Mittel verfallen lassen. (9/10)

    bpaassen@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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    • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

      Und so kann sich die Gefördertenquote ganz ohne politische Aktivität, bloß durch Nichtstun, halbieren. Für die Politik bequem: Man kann sogar für das Bafög eingeplante Mittel verfallen lassen. (9/10)

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      bpaassen@bildung.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #10

      Hier ist ein ganz konkreter Ansatzpunkt für die Verbesserung des Lebensstandards vieler Studierender: Unterstützt Menschen in eurem Umfeld, Bafög zu beantragen. Noch haben wir dieses System. Wir sollten es nicht ganz sterben lassen. (10/10)

      mschfr@mastodon.socialM jumalu@chaos.socialJ tannersandrodents@toot.communityT 3 Antworten Letzte Antwort
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      • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

        Nur noch etwa 14.5% der formal Anspruchsberechtigten erhält überhaupt Bafög. 2012 waren es noch 28%. (3/10)

        https://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-3087-bafoeg-statistik-2024.php
        https://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-2057-21.bafoeg-bericht.php

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        schrieb zuletzt editiert von
        #11

        @bpaassen wow... Ich habe in den späten Nullerjahren studiert; ohne Bafög, hätte ich mit dem Studium nie anfangen können (danach habe ich Stipendiendörderung bekommen, auch ib vollee Bafög-Höhe, aber das ging erst, als das Studium schon passierte...)

        vicgrinberg@mastodon.socialV 1 Antwort Letzte Antwort
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        • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

          @bpaassen wow... Ich habe in den späten Nullerjahren studiert; ohne Bafög, hätte ich mit dem Studium nie anfangen können (danach habe ich Stipendiendörderung bekommen, auch ib vollee Bafög-Höhe, aber das ging erst, als das Studium schon passierte...)

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          schrieb zuletzt editiert von
          #12

          @bpaassen Beratung für kompliziertere Fälle (mein Partner hat Studium auf dem zweiten Bildungsweg gemacht) war allerdings auch damals schon eher meh (er hat im Prinzip die ersten zwei Jahre des Studiums die Förderung verpasst dadurfh), weil die Ämter total überarbeitet waren. Wenn es heute noch schlimmer ist, mag ich kaum dran denken.

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          • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

            Hier ist ein ganz konkreter Ansatzpunkt für die Verbesserung des Lebensstandards vieler Studierender: Unterstützt Menschen in eurem Umfeld, Bafög zu beantragen. Noch haben wir dieses System. Wir sollten es nicht ganz sterben lassen. (10/10)

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            schrieb zuletzt editiert von
            #13

            @bpaassen Aber ist es wirklich Uninformiertheit der Studierenden? Es erscheint schon merkwürdig, dass die Förderquote so einbricht und ich kann mir kaum vorstellen, dass das daran liegt, dass alle Studies sich das Studium jetzt selbst finanzieren, weil sie nicht wissen, dass Bafög existiert.

            Oder sind da andere Faktoren relevanter? Nicht angepasste Einkommensgrenzen für die Eltern oder sinkende Studi-Quote von Kindern weniger reicher Eltern?

            bpaassen@bildung.socialB fraurettich@hessen.socialF 2 Antworten Letzte Antwort
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            • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

              @bpaassen Aber ist es wirklich Uninformiertheit der Studierenden? Es erscheint schon merkwürdig, dass die Förderquote so einbricht und ich kann mir kaum vorstellen, dass das daran liegt, dass alle Studies sich das Studium jetzt selbst finanzieren, weil sie nicht wissen, dass Bafög existiert.

              Oder sind da andere Faktoren relevanter? Nicht angepasste Einkommensgrenzen für die Eltern oder sinkende Studi-Quote von Kindern weniger reicher Eltern?

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              schrieb zuletzt editiert von
              #14

              @mschfr Deshalb finde ich ja den Anteil an den Anspruchsberechtigten interessant. Anscheinend gibt es ja viele, die formal anspruchsberechtigt wären. Die Anträge sind halt unglaublich eingebrochen. Der Spiegel schreibt davon, dass ca. 70% der Anspruchsberechtigten gar nicht erst einen Antrag stellen.

              Dass tatsächlich die Chancen schlechter sind ist sicher auch wahr. Aber wichtiger scheint zu sein, dass viele ihren Anspruch unterschätzen.

              bpaassen@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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              • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                @mschfr Deshalb finde ich ja den Anteil an den Anspruchsberechtigten interessant. Anscheinend gibt es ja viele, die formal anspruchsberechtigt wären. Die Anträge sind halt unglaublich eingebrochen. Der Spiegel schreibt davon, dass ca. 70% der Anspruchsberechtigten gar nicht erst einen Antrag stellen.

                Dass tatsächlich die Chancen schlechter sind ist sicher auch wahr. Aber wichtiger scheint zu sein, dass viele ihren Anspruch unterschätzen.

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                schrieb zuletzt editiert von
                #15

                @mschfr Und ich will gar nicht sagen, dass die Studierenden selbst schuld seien oder so. Mir geht es ja gerade darum, gute Beratungs- und Unterstützungsstrukturen aufzubauen, damit der Antrag wieder selbstverständlich und schaffbar wird (noch besser wäre die staatliche Vereinfachung, ohne Frage).

                mschfr@mastodon.socialM prefec2@norden.socialP 2 Antworten Letzte Antwort
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                • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe shared this topic
                • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                  @mschfr Und ich will gar nicht sagen, dass die Studierenden selbst schuld seien oder so. Mir geht es ja gerade darum, gute Beratungs- und Unterstützungsstrukturen aufzubauen, damit der Antrag wieder selbstverständlich und schaffbar wird (noch besser wäre die staatliche Vereinfachung, ohne Frage).

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #16

                  @bpaassen Ich hab mich aus Interesse mal durch die Links gelesen und tippe mal stark drauf, dass die eigentliche Ursache in der Definition dieser Antragsberechtigten ist. Da spielt nämlich das Elterneinkommen keine Rolle. Dann habe ich mal mit einem Bafög-Rechner rumgespielt und selbst wenn deine beiden Eltern den Mindestlohn verdienen und Vollzeit arbeiten, hast du nur einen Anspruch auf einen kleinen Bafög-Satz.

                  bpaassen@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                    @mschfr Und ich will gar nicht sagen, dass die Studierenden selbst schuld seien oder so. Mir geht es ja gerade darum, gute Beratungs- und Unterstützungsstrukturen aufzubauen, damit der Antrag wieder selbstverständlich und schaffbar wird (noch besser wäre die staatliche Vereinfachung, ohne Frage).

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #17

                    @bpaassen @mschfr ich hätte damals gar nicht studieren können, weil ich kein Geld hatte. Vielleicht ist der Anteil derer, die zwar antragsberechtigt sind, aber eher wenig bis nichts bekommen würden größer geworden. Und dann lohnt sich das alles nicht. Also für 50 € im Monat wird keiner den Antrag stellen.

                    Aber spannendes Thema. Da sind dringend mehr Infos erforderlich.

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                    • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

                      @bpaassen Ich hab mich aus Interesse mal durch die Links gelesen und tippe mal stark drauf, dass die eigentliche Ursache in der Definition dieser Antragsberechtigten ist. Da spielt nämlich das Elterneinkommen keine Rolle. Dann habe ich mal mit einem Bafög-Rechner rumgespielt und selbst wenn deine beiden Eltern den Mindestlohn verdienen und Vollzeit arbeiten, hast du nur einen Anspruch auf einen kleinen Bafög-Satz.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #18

                      @mschfr Das bestreite ich nicht. Allerdings denke ich schon, dass 1) viele Haushalte unter diesem Doppelverdienereinkommen liegen und 2) auch ein Satz von 253 EUR im Monat noch viel hilft - nicht genug, alles richtig, ich kritisiere das auch, aber das Instrument an sich ist ja ein gutes und sollten wir nutzen.

                      mschfr@mastodon.socialM vicgrinberg@mastodon.socialV 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                        @mschfr Das bestreite ich nicht. Allerdings denke ich schon, dass 1) viele Haushalte unter diesem Doppelverdienereinkommen liegen und 2) auch ein Satz von 253 EUR im Monat noch viel hilft - nicht genug, alles richtig, ich kritisiere das auch, aber das Instrument an sich ist ja ein gutes und sollten wir nutzen.

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #19

                        @bpaassen Ich finde spontan keine Zahlen, wie sich diese Einkommensgrenzen für Eltern entwickelt haben, aber wir haben ja mit der hohen Inflation der letzten Jahre auch einige sehr hohe Tarifabschlüsse gehabt. Wenn die Grenze da nicht deutlich angepasst wurde, dürften viele aus der Berechtigung gefallen sein.

                        (wäre auch interessant zu sehen, ob jetzt weniger nicht-privilegierte Jugendliche ein Studium anfangen)

                        mschfr@mastodon.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

                          @bpaassen Ich finde spontan keine Zahlen, wie sich diese Einkommensgrenzen für Eltern entwickelt haben, aber wir haben ja mit der hohen Inflation der letzten Jahre auch einige sehr hohe Tarifabschlüsse gehabt. Wenn die Grenze da nicht deutlich angepasst wurde, dürften viele aus der Berechtigung gefallen sein.

                          (wäre auch interessant zu sehen, ob jetzt weniger nicht-privilegierte Jugendliche ein Studium anfangen)

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #20

                          @bpaassen Ich find Bafög total sinnvoll, aber wie geschrieben: Ich bin höchst skeptisch mit der Erklärung, dass plötzlich so relevant viele Studis nichts von ihrem Anspruch wissen und mehr Beratung bräuchten. Die Ursachen müssen eigentlich woanders liegen - Einkommensgrenzen, veränderte sozioökonomische Struktur der Studienanfänger oder irgendwas anderes.

                          bpaassen@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

                            @bpaassen Ich find Bafög total sinnvoll, aber wie geschrieben: Ich bin höchst skeptisch mit der Erklärung, dass plötzlich so relevant viele Studis nichts von ihrem Anspruch wissen und mehr Beratung bräuchten. Die Ursachen müssen eigentlich woanders liegen - Einkommensgrenzen, veränderte sozioökonomische Struktur der Studienanfänger oder irgendwas anderes.

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #21

                            @mschfr Aber wir haben solche Phänomene ja dauernd im Sozialsystem. Sozialleistungen werden andauernd nicht abgerufen, obwohl ein Anspruch formal bestünde. Oft u.a. deshalb, weil der Aufwand zum Erhalt der Leistungen zu hoch ist/als zu hoch eingeschätzt wird im Verhältnis zum Nutzen. Angewendet auf diesen Fall: Ich krieg eh nicht viel, wenn meine Eltern beide arbeiten, dann brauch ich mir die Mühe auch nicht machen.

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                            • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                              @mschfr Aber wir haben solche Phänomene ja dauernd im Sozialsystem. Sozialleistungen werden andauernd nicht abgerufen, obwohl ein Anspruch formal bestünde. Oft u.a. deshalb, weil der Aufwand zum Erhalt der Leistungen zu hoch ist/als zu hoch eingeschätzt wird im Verhältnis zum Nutzen. Angewendet auf diesen Fall: Ich krieg eh nicht viel, wenn meine Eltern beide arbeiten, dann brauch ich mir die Mühe auch nicht machen.

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #22

                              @mschfr Die "Kosten" des Antrags zu senken würde immerhin das Geld, das man noch bekommen kann, fließen lassen, was den Lebensstandard vieler Studierender verbessern würde (aus meiner Sicht). Das gilt insbesondere für Personen, die statt Bafög einen Studienkredit annehmen, was ja deutlich schlechtere Konditionen sind.

                              bpaassen@bildung.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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                              • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

                                @bpaassen Aber ist es wirklich Uninformiertheit der Studierenden? Es erscheint schon merkwürdig, dass die Förderquote so einbricht und ich kann mir kaum vorstellen, dass das daran liegt, dass alle Studies sich das Studium jetzt selbst finanzieren, weil sie nicht wissen, dass Bafög existiert.

                                Oder sind da andere Faktoren relevanter? Nicht angepasste Einkommensgrenzen für die Eltern oder sinkende Studi-Quote von Kindern weniger reicher Eltern?

                                fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #23

                                @mschfr @bpaassen ich las, daß die Zinsen für das Bafög sehr hoch geworden sind, so daß viele Probleme haben, es zurückzuzahlen.

                                bpaassen@bildung.socialB flauschtext@mastodon.deF a_ka_es@mastodon.xyzA 3 Antworten Letzte Antwort
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                                • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                                  @mschfr Die "Kosten" des Antrags zu senken würde immerhin das Geld, das man noch bekommen kann, fließen lassen, was den Lebensstandard vieler Studierender verbessern würde (aus meiner Sicht). Das gilt insbesondere für Personen, die statt Bafög einen Studienkredit annehmen, was ja deutlich schlechtere Konditionen sind.

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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #24

                                  @mschfr Ich würde gern sehen, dass um das Bafög herum (wieder) mehr soziale Organisation und Struktur entsteht. Dass dann die Anträge steigen und wieder mehr Geld fließt. Und dass daraus auch wieder mehr politisches Momentum für die Verbesserung des Bafög entsteht - weil mehr Menschen davon wissen und dafür kämpfen.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                    @mschfr @bpaassen ich las, daß die Zinsen für das Bafög sehr hoch geworden sind, so daß viele Probleme haben, es zurückzuzahlen.

                                    bpaassen@bildung.socialB This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #25

                                    @FrauRettich @mschfr Das wundert mich, weil Bafög-Darlehen eigtl. zinslos sind. In welchem Kontext ist das?

                                    mschfr@mastodon.socialM fraurettich@hessen.socialF 2 Antworten Letzte Antwort
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                                    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                      @mschfr @bpaassen ich las, daß die Zinsen für das Bafög sehr hoch geworden sind, so daß viele Probleme haben, es zurückzuzahlen.

                                      flauschtext@mastodon.deF This user is from outside of this forum
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                                      flauschtext@mastodon.de
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #26

                                      @FrauRettich @mschfr @bpaassen Beim Bafög fallen keine Zinsen an. Man kann sich außerdem von der Rückzahlpflicht zurück stellen lassen, wenn man zu wenig verdient.

                                      fraurettich@hessen.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                                        @FrauRettich @mschfr Das wundert mich, weil Bafög-Darlehen eigtl. zinslos sind. In welchem Kontext ist das?

                                        mschfr@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #27

                                        @bpaassen @FrauRettich Ich hab das zu den KfW-Krediten gelesen und die sind wirklich nochmal eine ganz andere Problematik

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                                          @mschfr Die "Kosten" des Antrags zu senken würde immerhin das Geld, das man noch bekommen kann, fließen lassen, was den Lebensstandard vieler Studierender verbessern würde (aus meiner Sicht). Das gilt insbesondere für Personen, die statt Bafög einen Studienkredit annehmen, was ja deutlich schlechtere Konditionen sind.

                                          bpaassen@bildung.socialB This user is from outside of this forum
                                          bpaassen@bildung.socialB This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #28

                                          @mschfr Also nur um zu illustrieren, was ich mit "Kosten" meine: Ich musste damals meinen Antrag vier mal stellen, weil das Amt mir jedes mal einzeln mitgeteilt hat, dass noch ein Dokument fehlt. Ich halte es für ein sehr plausibles Modell, dass das abschreckt und Leute nach Versuch 2 oder 3 aufgeben. Das ist ja nicht eigentlich ein Informationsproblem, sondern mich müssen Leute in meinem Umfeld unterstützen, dran zu bleiben und das trotzdem durchzuziehen. Und das, glaube ich, passiert zu wenig.

                                          mschfr@mastodon.socialM ninarckln@chaos.socialN 2 Antworten Letzte Antwort
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