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  3. Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög?

Wer erinnert sich eigentlich noch an das Bafög?

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37 Beiträge 9 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

    @mschfr Und ich will gar nicht sagen, dass die Studierenden selbst schuld seien oder so. Mir geht es ja gerade darum, gute Beratungs- und Unterstützungsstrukturen aufzubauen, damit der Antrag wieder selbstverständlich und schaffbar wird (noch besser wäre die staatliche Vereinfachung, ohne Frage).

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    schrieb zuletzt editiert von
    #17

    @bpaassen @mschfr ich hätte damals gar nicht studieren können, weil ich kein Geld hatte. Vielleicht ist der Anteil derer, die zwar antragsberechtigt sind, aber eher wenig bis nichts bekommen würden größer geworden. Und dann lohnt sich das alles nicht. Also für 50 € im Monat wird keiner den Antrag stellen.

    Aber spannendes Thema. Da sind dringend mehr Infos erforderlich.

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    • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

      @bpaassen Ich hab mich aus Interesse mal durch die Links gelesen und tippe mal stark drauf, dass die eigentliche Ursache in der Definition dieser Antragsberechtigten ist. Da spielt nämlich das Elterneinkommen keine Rolle. Dann habe ich mal mit einem Bafög-Rechner rumgespielt und selbst wenn deine beiden Eltern den Mindestlohn verdienen und Vollzeit arbeiten, hast du nur einen Anspruch auf einen kleinen Bafög-Satz.

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      bpaassen@bildung.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #18

      @mschfr Das bestreite ich nicht. Allerdings denke ich schon, dass 1) viele Haushalte unter diesem Doppelverdienereinkommen liegen und 2) auch ein Satz von 253 EUR im Monat noch viel hilft - nicht genug, alles richtig, ich kritisiere das auch, aber das Instrument an sich ist ja ein gutes und sollten wir nutzen.

      mschfr@mastodon.socialM vicgrinberg@mastodon.socialV 2 Antworten Letzte Antwort
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      • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

        @mschfr Das bestreite ich nicht. Allerdings denke ich schon, dass 1) viele Haushalte unter diesem Doppelverdienereinkommen liegen und 2) auch ein Satz von 253 EUR im Monat noch viel hilft - nicht genug, alles richtig, ich kritisiere das auch, aber das Instrument an sich ist ja ein gutes und sollten wir nutzen.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #19

        @bpaassen Ich finde spontan keine Zahlen, wie sich diese Einkommensgrenzen für Eltern entwickelt haben, aber wir haben ja mit der hohen Inflation der letzten Jahre auch einige sehr hohe Tarifabschlüsse gehabt. Wenn die Grenze da nicht deutlich angepasst wurde, dürften viele aus der Berechtigung gefallen sein.

        (wäre auch interessant zu sehen, ob jetzt weniger nicht-privilegierte Jugendliche ein Studium anfangen)

        mschfr@mastodon.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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        • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

          @bpaassen Ich finde spontan keine Zahlen, wie sich diese Einkommensgrenzen für Eltern entwickelt haben, aber wir haben ja mit der hohen Inflation der letzten Jahre auch einige sehr hohe Tarifabschlüsse gehabt. Wenn die Grenze da nicht deutlich angepasst wurde, dürften viele aus der Berechtigung gefallen sein.

          (wäre auch interessant zu sehen, ob jetzt weniger nicht-privilegierte Jugendliche ein Studium anfangen)

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          schrieb zuletzt editiert von
          #20

          @bpaassen Ich find Bafög total sinnvoll, aber wie geschrieben: Ich bin höchst skeptisch mit der Erklärung, dass plötzlich so relevant viele Studis nichts von ihrem Anspruch wissen und mehr Beratung bräuchten. Die Ursachen müssen eigentlich woanders liegen - Einkommensgrenzen, veränderte sozioökonomische Struktur der Studienanfänger oder irgendwas anderes.

          bpaassen@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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          • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

            @bpaassen Ich find Bafög total sinnvoll, aber wie geschrieben: Ich bin höchst skeptisch mit der Erklärung, dass plötzlich so relevant viele Studis nichts von ihrem Anspruch wissen und mehr Beratung bräuchten. Die Ursachen müssen eigentlich woanders liegen - Einkommensgrenzen, veränderte sozioökonomische Struktur der Studienanfänger oder irgendwas anderes.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #21

            @mschfr Aber wir haben solche Phänomene ja dauernd im Sozialsystem. Sozialleistungen werden andauernd nicht abgerufen, obwohl ein Anspruch formal bestünde. Oft u.a. deshalb, weil der Aufwand zum Erhalt der Leistungen zu hoch ist/als zu hoch eingeschätzt wird im Verhältnis zum Nutzen. Angewendet auf diesen Fall: Ich krieg eh nicht viel, wenn meine Eltern beide arbeiten, dann brauch ich mir die Mühe auch nicht machen.

            bpaassen@bildung.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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            • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

              @mschfr Aber wir haben solche Phänomene ja dauernd im Sozialsystem. Sozialleistungen werden andauernd nicht abgerufen, obwohl ein Anspruch formal bestünde. Oft u.a. deshalb, weil der Aufwand zum Erhalt der Leistungen zu hoch ist/als zu hoch eingeschätzt wird im Verhältnis zum Nutzen. Angewendet auf diesen Fall: Ich krieg eh nicht viel, wenn meine Eltern beide arbeiten, dann brauch ich mir die Mühe auch nicht machen.

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              bpaassen@bildung.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #22

              @mschfr Die "Kosten" des Antrags zu senken würde immerhin das Geld, das man noch bekommen kann, fließen lassen, was den Lebensstandard vieler Studierender verbessern würde (aus meiner Sicht). Das gilt insbesondere für Personen, die statt Bafög einen Studienkredit annehmen, was ja deutlich schlechtere Konditionen sind.

              bpaassen@bildung.socialB 2 Antworten Letzte Antwort
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              • mschfr@mastodon.socialM mschfr@mastodon.social

                @bpaassen Aber ist es wirklich Uninformiertheit der Studierenden? Es erscheint schon merkwürdig, dass die Förderquote so einbricht und ich kann mir kaum vorstellen, dass das daran liegt, dass alle Studies sich das Studium jetzt selbst finanzieren, weil sie nicht wissen, dass Bafög existiert.

                Oder sind da andere Faktoren relevanter? Nicht angepasste Einkommensgrenzen für die Eltern oder sinkende Studi-Quote von Kindern weniger reicher Eltern?

                fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                fraurettich@hessen.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #23

                @mschfr @bpaassen ich las, daß die Zinsen für das Bafög sehr hoch geworden sind, so daß viele Probleme haben, es zurückzuzahlen.

                bpaassen@bildung.socialB flauschtext@mastodon.deF a_ka_es@mastodon.xyzA 3 Antworten Letzte Antwort
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                • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                  @mschfr Die "Kosten" des Antrags zu senken würde immerhin das Geld, das man noch bekommen kann, fließen lassen, was den Lebensstandard vieler Studierender verbessern würde (aus meiner Sicht). Das gilt insbesondere für Personen, die statt Bafög einen Studienkredit annehmen, was ja deutlich schlechtere Konditionen sind.

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                  bpaassen@bildung.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #24

                  @mschfr Ich würde gern sehen, dass um das Bafög herum (wieder) mehr soziale Organisation und Struktur entsteht. Dass dann die Anträge steigen und wieder mehr Geld fließt. Und dass daraus auch wieder mehr politisches Momentum für die Verbesserung des Bafög entsteht - weil mehr Menschen davon wissen und dafür kämpfen.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                    @mschfr @bpaassen ich las, daß die Zinsen für das Bafög sehr hoch geworden sind, so daß viele Probleme haben, es zurückzuzahlen.

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                    bpaassen@bildung.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #25

                    @FrauRettich @mschfr Das wundert mich, weil Bafög-Darlehen eigtl. zinslos sind. In welchem Kontext ist das?

                    mschfr@mastodon.socialM fraurettich@hessen.socialF 2 Antworten Letzte Antwort
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                    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                      @mschfr @bpaassen ich las, daß die Zinsen für das Bafög sehr hoch geworden sind, so daß viele Probleme haben, es zurückzuzahlen.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #26

                      @FrauRettich @mschfr @bpaassen Beim Bafög fallen keine Zinsen an. Man kann sich außerdem von der Rückzahlpflicht zurück stellen lassen, wenn man zu wenig verdient.

                      fraurettich@hessen.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                        @FrauRettich @mschfr Das wundert mich, weil Bafög-Darlehen eigtl. zinslos sind. In welchem Kontext ist das?

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #27

                        @bpaassen @FrauRettich Ich hab das zu den KfW-Krediten gelesen und die sind wirklich nochmal eine ganz andere Problematik

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                          @mschfr Die "Kosten" des Antrags zu senken würde immerhin das Geld, das man noch bekommen kann, fließen lassen, was den Lebensstandard vieler Studierender verbessern würde (aus meiner Sicht). Das gilt insbesondere für Personen, die statt Bafög einen Studienkredit annehmen, was ja deutlich schlechtere Konditionen sind.

                          bpaassen@bildung.socialB This user is from outside of this forum
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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #28

                          @mschfr Also nur um zu illustrieren, was ich mit "Kosten" meine: Ich musste damals meinen Antrag vier mal stellen, weil das Amt mir jedes mal einzeln mitgeteilt hat, dass noch ein Dokument fehlt. Ich halte es für ein sehr plausibles Modell, dass das abschreckt und Leute nach Versuch 2 oder 3 aufgeben. Das ist ja nicht eigentlich ein Informationsproblem, sondern mich müssen Leute in meinem Umfeld unterstützen, dran zu bleiben und das trotzdem durchzuziehen. Und das, glaube ich, passiert zu wenig.

                          mschfr@mastodon.socialM ninarckln@chaos.socialN 2 Antworten Letzte Antwort
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                          • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                            @mschfr Also nur um zu illustrieren, was ich mit "Kosten" meine: Ich musste damals meinen Antrag vier mal stellen, weil das Amt mir jedes mal einzeln mitgeteilt hat, dass noch ein Dokument fehlt. Ich halte es für ein sehr plausibles Modell, dass das abschreckt und Leute nach Versuch 2 oder 3 aufgeben. Das ist ja nicht eigentlich ein Informationsproblem, sondern mich müssen Leute in meinem Umfeld unterstützen, dran zu bleiben und das trotzdem durchzuziehen. Und das, glaube ich, passiert zu wenig.

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #29

                            @bpaassen Ich weiß - und ich kenn auch die Fälle, wo dann das Verhältnis zu den Eltern oder einem Elternteil schwierig war und schon alleine mit der Einkommenserklärung der Eltern extrem schwierig wurde. Das war dann ein Kampf gegen die Familie

                            bugspriet@social.tchncs.deB 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • flauschtext@mastodon.deF flauschtext@mastodon.de

                              @FrauRettich @mschfr @bpaassen Beim Bafög fallen keine Zinsen an. Man kann sich außerdem von der Rückzahlpflicht zurück stellen lassen, wenn man zu wenig verdient.

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #30

                              @flauschtext @mschfr @bpaassen mein Mann (5. Kind einer Witwe) hat in den achtzigern Bafög auf Halb-Darlehen bekommen. Nach Ende des Studiums hat er statt 46000DM (aus jetzt unbekannten Gründen) nur 21000DM zurückbezahlt, aber sofort! Wenn er abgestottert hätte, wäre es viel teurer geworden.
                              Und es ist immer schlechter geworden.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                @mschfr @bpaassen ich las, daß die Zinsen für das Bafög sehr hoch geworden sind, so daß viele Probleme haben, es zurückzuzahlen.

                                a_ka_es@mastodon.xyzA This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #31

                                @FrauRettich
                                Ich denke, da geht es um Studienkredite, die junge Menschen seit einigen Jahren aufnehmen können, die kein Bafög bekommen oder für die der Bafög-Satz nicht ausreicht.

                                @mschfr @bpaassen

                                fraurettich@hessen.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • a_ka_es@mastodon.xyzA a_ka_es@mastodon.xyz

                                  @FrauRettich
                                  Ich denke, da geht es um Studienkredite, die junge Menschen seit einigen Jahren aufnehmen können, die kein Bafög bekommen oder für die der Bafög-Satz nicht ausreicht.

                                  @mschfr @bpaassen

                                  fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #32

                                  @a_ka_es @mschfr @bpaassen nein, ich meinte Bafög. Schon in den Achtzigern gabs kaum noch zinsloses, sondern wurde auf Darlehen bzw. halbdarlehen umgestellt.

                                  fraurettich@hessen.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                                    @FrauRettich @mschfr Das wundert mich, weil Bafög-Darlehen eigtl. zinslos sind. In welchem Kontext ist das?

                                    fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #33

                                    @bpaassen @mschfr ok, kann sein, daß ich "zinslos" und "Zuschuß, den man nicht zurückzahlen muß", verwechselt habe, sorry 🤦‍♀️

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                      @a_ka_es @mschfr @bpaassen nein, ich meinte Bafög. Schon in den Achtzigern gabs kaum noch zinsloses, sondern wurde auf Darlehen bzw. halbdarlehen umgestellt.

                                      fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                                      #34

                                      @a_ka_es @mschfr @bpaassen uh, ich hab zinslos mit Zuschuß verwechselt

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                                      0
                                      • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                                        @mschfr Das bestreite ich nicht. Allerdings denke ich schon, dass 1) viele Haushalte unter diesem Doppelverdienereinkommen liegen und 2) auch ein Satz von 253 EUR im Monat noch viel hilft - nicht genug, alles richtig, ich kritisiere das auch, aber das Instrument an sich ist ja ein gutes und sollten wir nutzen.

                                        vicgrinberg@mastodon.socialV This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #35

                                        @bpaassen @mschfr das Problem hier ist, dass dieser Satz annimmt, dass mensch selbst nicht verdient. Sobald Eigenverdienst dazunkommt (und bei 253 Euro nuss das sein, wenn die Eltern nicht signifikant helfen), lohnt es sich nicht mehr. Wir hatten damals genau das gleiche Problem.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • bpaassen@bildung.socialB bpaassen@bildung.social

                                          @mschfr Also nur um zu illustrieren, was ich mit "Kosten" meine: Ich musste damals meinen Antrag vier mal stellen, weil das Amt mir jedes mal einzeln mitgeteilt hat, dass noch ein Dokument fehlt. Ich halte es für ein sehr plausibles Modell, dass das abschreckt und Leute nach Versuch 2 oder 3 aufgeben. Das ist ja nicht eigentlich ein Informationsproblem, sondern mich müssen Leute in meinem Umfeld unterstützen, dran zu bleiben und das trotzdem durchzuziehen. Und das, glaube ich, passiert zu wenig.

                                          ninarckln@chaos.socialN This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #36

                                          @bpaassen @mschfr Also bei mir kam beim Erstantrag eine Förderung <50€ raus. Was dann in der Kosten-Nutzen-Abwägung dazu geführt hat, dass ich keine Folgeanträge mehr gestellt haben. War allerdings vor der Erhöhung. Ich weiß nicht, ob bei der Erhöhung auch die Freibeträge angepasst worden sind.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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                                          • bugspriet@social.tchncs.deB bugspriet@social.tchncs.de shared this topic
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