Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?
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Guten Morgen - Tässle Kaffee
️?Finde konfrontative #TalkShow - Formate medienethisch problematisch und hatte #Lanz & #Precht wegen Falschaussagen zum #Judentum nach dem #Hamas - Terrormassaker des 7. Oktober 2023 auch kritisiert.
Doch in der gestrigen Sendung entlarvte Markus Lanz eine unseriöse Kampagne von #Nius & Co. gegen MP Daniel #Günther so präzise, dass dies als ein Lehrstück für #Medienbildung gelten darf.
Das wird bleiben. Von mir: #Respekt.


@BlumeEvolution
Ich finde es zwar gut, dass Lanz das erklärt und darüber aufgeklärt hat.
ABER: Jede Erwähnung von N... ist willkommene Publicity für diese Plattform.
Nach der Kampagne gegen Daniel Günther ist es eine Frage des Anstands, um N.. künftig einen Bogen zu machen. -
@elottermann
Reichweite und Bedeutung.
Keine Organisation egal welcher Art kann ohne Geld auskommen. Also werden sie immer versuchen präsent zu sein und Bedeutung zu haben.Hm, dann verstehen wir die Verwendung öffentlicher Mittel für das kommerz. SM durch öffentliche und gemeinnützige Orgas als konform mit ihrem jeweiligen Auftrag und im Sinne des Gemeinwohls?
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Bin da bei, @PhoebeEule
Klar können wir z.B. von demokratischen Parteien und Politikerinnen fordern, dass sie sich nur noch im #Fediverse bewegen. Doch damit würden sie auf „Bedeutung und Einfluss“ & wahrscheinlich auch auf ihre Wiederwahl verzichten, anderen das #Medienfeld überlassen.
Genau vor diesem #Dualismus warne ich mit „supergerecht“ vs. „wirksam“ und plädiere für realistische & faire Abwägungen gerade auch in der #Medienethik.
@BlumeEvolution
Was wir von demokr. Parteien fordern können, haben wir ins GG Art 21 geschrieben.
"Mitwirkung an der Willensbildung des Volkes" scheint mir am ehesten als Richtschnur für ihr mediales Wirken zu taugen.
Das Erzeugen medialer Aufmerksamkeit durch Verstärken von Widersprüchen darf man aber wohl als aktives Verhindern von gesellschaftl. Willensbildung sehen.
Ich sehe im GG eine Verpflichtung zum Schaffen gesellschaftl. Diskursräume, die eine Willensbildung ermöglichen.
@PhoebeEule -
Hm, dann verstehen wir die Verwendung öffentlicher Mittel für das kommerz. SM durch öffentliche und gemeinnützige Orgas als konform mit ihrem jeweiligen Auftrag und im Sinne des Gemeinwohls?
Wie sollen öffentl. und gemeinnützige Orgas damit umgehen, dass die von ihnen genutzten kommerz. Medien nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sind?
Ist es mit ihrem Auftrag vereinbar, dass Kinder und Jugendliche von ihrem medialen Wirken ausgeschlossen werden?
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@BlumeEvolution
Was wir von demokr. Parteien fordern können, haben wir ins GG Art 21 geschrieben.
"Mitwirkung an der Willensbildung des Volkes" scheint mir am ehesten als Richtschnur für ihr mediales Wirken zu taugen.
Das Erzeugen medialer Aufmerksamkeit durch Verstärken von Widersprüchen darf man aber wohl als aktives Verhindern von gesellschaftl. Willensbildung sehen.
Ich sehe im GG eine Verpflichtung zum Schaffen gesellschaftl. Diskursräume, die eine Willensbildung ermöglichen.
@PhoebeEuleNun agieren in der realen Welt aber weniger „Parteien“ als vielmehr Personen.
Wem wollen Sie denn nun konkrete Medienverbote auferlegen? Allen Mitgliedern, Kandidierenden, Gewählten?
Und da Sie via „Kirche“ aktiv sind: Sollen wir auch allen Getauften Verbote auferlegen? Oder nur Geistlichen und deren Familien?
Sie merken: Autoritäres Denken, #Verbotslust , führt schnell auch selbst in Widersprüche. Auch in jeder #Geschichte von #Kirche…
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Bin da bei, @PhoebeEule
Klar können wir z.B. von demokratischen Parteien und Politikerinnen fordern, dass sie sich nur noch im #Fediverse bewegen. Doch damit würden sie auf „Bedeutung und Einfluss“ & wahrscheinlich auch auf ihre Wiederwahl verzichten, anderen das #Medienfeld überlassen.
Genau vor diesem #Dualismus warne ich mit „supergerecht“ vs. „wirksam“ und plädiere für realistische & faire Abwägungen gerade auch in der #Medienethik.
Anderen das Medienfeld überlassen?
Wer oder was ist in der Welt des kommerz. SM das Medium?
Sind es die Beiträge oder ist es der Programmcode, der entscheidet, welche Beiträge, Kommentare und Reaktionen die Nutzer sehen werden?
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Anderen das Medienfeld überlassen?
Wer oder was ist in der Welt des kommerz. SM das Medium?
Sind es die Beiträge oder ist es der Programmcode, der entscheidet, welche Beiträge, Kommentare und Reaktionen die Nutzer sehen werden?
Es ist die Aufmerksamkeit der Menschen, ohne dies es nichts vom Ihrerseits Geschilderten gäbe.
Paulus sprach ja auch nicht wertschätzend (!) auf dem Areopag, weil er ihn selbst so gebaut, sondern weil er ihn durch menschliche Interaktionen vorgefunden hatte…
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Nun agieren in der realen Welt aber weniger „Parteien“ als vielmehr Personen.
Wem wollen Sie denn nun konkrete Medienverbote auferlegen? Allen Mitgliedern, Kandidierenden, Gewählten?
Und da Sie via „Kirche“ aktiv sind: Sollen wir auch allen Getauften Verbote auferlegen? Oder nur Geistlichen und deren Familien?
Sie merken: Autoritäres Denken, #Verbotslust , führt schnell auch selbst in Widersprüche. Auch in jeder #Geschichte von #Kirche…
Verbote?
Ich suche nach Verantwortungsbewusstsein in unseren öffentlichen und gemeinnützigen Organisationen für die Gestaltung von Mediensystemen.
Parteien haben nie eigene Medien für öffentliche Beiträge ihrer Mitglieder gestaltet?
https://netzbegruenung.de/services/Ich bin hier via eines christlichen e.V. unterwegs, der sich in der Verantwortung für eine gemeinwohldienliche Gestaltung der Digitalität sieht.
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Es ist die Aufmerksamkeit der Menschen, ohne dies es nichts vom Ihrerseits Geschilderten gäbe.
Paulus sprach ja auch nicht wertschätzend (!) auf dem Areopag, weil er ihn selbst so gebaut, sondern weil er ihn durch menschliche Interaktionen vorgefunden hatte…
Dass wir in der Digitalität die mediale Aufmerksamkeit von Menschen steuern bzw. hacken können, ignorieren wir?
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Verbote?
Ich suche nach Verantwortungsbewusstsein in unseren öffentlichen und gemeinnützigen Organisationen für die Gestaltung von Mediensystemen.
Parteien haben nie eigene Medien für öffentliche Beiträge ihrer Mitglieder gestaltet?
https://netzbegruenung.de/services/Ich bin hier via eines christlichen e.V. unterwegs, der sich in der Verantwortung für eine gemeinwohldienliche Gestaltung der Digitalität sieht.
Und ja, ich sehe genau wie bei den demokratischen Parteien auch bei den Religionsgemeinschaften eine Pflicht zur Gestaltung gemeinwohldienlicher Diskursräume.
Stiften von Gemeinsinn braucht dafür geeignete Räume und in der Digitalität sind die eben auch digital.
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Verbote?
Ich suche nach Verantwortungsbewusstsein in unseren öffentlichen und gemeinnützigen Organisationen für die Gestaltung von Mediensystemen.
Parteien haben nie eigene Medien für öffentliche Beiträge ihrer Mitglieder gestaltet?
https://netzbegruenung.de/services/Ich bin hier via eines christlichen e.V. unterwegs, der sich in der Verantwortung für eine gemeinwohldienliche Gestaltung der Digitalität sieht.
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Guten Morgen - Tässle Kaffee
️?Finde konfrontative #TalkShow - Formate medienethisch problematisch und hatte #Lanz & #Precht wegen Falschaussagen zum #Judentum nach dem #Hamas - Terrormassaker des 7. Oktober 2023 auch kritisiert.
Doch in der gestrigen Sendung entlarvte Markus Lanz eine unseriöse Kampagne von #Nius & Co. gegen MP Daniel #Günther so präzise, dass dies als ein Lehrstück für #Medienbildung gelten darf.
Das wird bleiben. Von mir: #Respekt.


@BlumeEvolution
Wenn man sich einmal anschaut wie früher (hier 1966) "Talkshows" verliefen, muss man sich für die heutigen Formate direkt fremdschämen.
Hier diskutieren Sebastian Haffner und Johannes Gross, konträr, ruhig, sachlich, ohne Unterbrechungen. So kann man es auch machen!
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/1966/-,panorama10598.html -
Es ist die Aufmerksamkeit der Menschen, ohne dies es nichts vom Ihrerseits Geschilderten gäbe.
Paulus sprach ja auch nicht wertschätzend (!) auf dem Areopag, weil er ihn selbst so gebaut, sondern weil er ihn durch menschliche Interaktionen vorgefunden hatte…
Wenn es die Aufmerksamkeit des Menschen ist, dann haben wir wohl Konsens darüber, dass es der Programmcode der kommerziellen Social Media Plattformen ist, der einen immer größeren Anteil davon nach kommerz. Maßstäben steuert.
Mit dem Engagement in diesen Medien beschleunigen wir dann eher das Überlassen des Medienfeldes.
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@BlumeEvolution
Wenn man sich einmal anschaut wie früher (hier 1966) "Talkshows" verliefen, muss man sich für die heutigen Formate direkt fremdschämen.
Hier diskutieren Sebastian Haffner und Johannes Gross, konträr, ruhig, sachlich, ohne Unterbrechungen. So kann man es auch machen!
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/1966/-,panorama10598.htmlGenau das, @Carita_Sommer


Auch hier scheint mir übrigens die eiserne Regel der #Aufmerksamkeitsökonomie zu greifen: Die #Konfrontation etwa durch von privaten Subunternehmen produzierte #TalkShows verursacht 1. einen kurzen Anstieg der #Aufmerksamkeit gefolgt von 2. Vertrauens- & Reichweitenverlust.
Es ist doch bezeichnend, dass auch Profis in der #Politik zugeben (müssen), nur noch Zusammenschnitte von #Lanz etwa durch #Nius gesehen zu haben!
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@BlumeEvolution
Wenn man sich einmal anschaut wie früher (hier 1966) "Talkshows" verliefen, muss man sich für die heutigen Formate direkt fremdschämen.
Hier diskutieren Sebastian Haffner und Johannes Gross, konträr, ruhig, sachlich, ohne Unterbrechungen. So kann man es auch machen!
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/1966/-,panorama10598.htmlNaja, es gab damals auch schon solche und solche Talkshows.
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Naja, es gab damals auch schon solche und solche Talkshows.
@HansZauner In der Tat!



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@BlumeEvolution
Wenn man sich einmal anschaut wie früher (hier 1966) "Talkshows" verliefen, muss man sich für die heutigen Formate direkt fremdschämen.
Hier diskutieren Sebastian Haffner und Johannes Gross, konträr, ruhig, sachlich, ohne Unterbrechungen. So kann man es auch machen!
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/1966/-,panorama10598.html@Carita_Sommer @BlumeEvolution
bis es dann eine paar Jahre später mal leicht eskalierte. So kann man es auch machen.
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Das ist vielleicht der Unterschied: Ich bin (auch als Christ) hier ohne Auftrag irgendeiner Organisation unterwegs & suche #Dialog statt #Dualismus . Mir scheint, dass Sie versuchen, meine Bekanntheit & Bereitschaft zum freundlichen Austausch zur Selbstinszenierung zu nutzen…

Können Sie ggf. nachfühlen, wie sich das für Dauer-Nachgestellte anfühlt? Glauben Sie ernsthaft, Sie wären da der Erste & Einzige & dies diene dem Gemeinwohl?

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Genau das, @Carita_Sommer


Auch hier scheint mir übrigens die eiserne Regel der #Aufmerksamkeitsökonomie zu greifen: Die #Konfrontation etwa durch von privaten Subunternehmen produzierte #TalkShows verursacht 1. einen kurzen Anstieg der #Aufmerksamkeit gefolgt von 2. Vertrauens- & Reichweitenverlust.
Es ist doch bezeichnend, dass auch Profis in der #Politik zugeben (müssen), nur noch Zusammenschnitte von #Lanz etwa durch #Nius gesehen zu haben!
@BlumeEvolution
Ganz genau! Und solche Formate, oder die Gespräche, die Gero von Böhm führte, haben heute doch keine Chance mehr im ÖRR. -
@Carita_Sommer @BlumeEvolution
bis es dann eine paar Jahre später mal leicht eskalierte. So kann man es auch machen.
@echopapa Tja, das konnte schon mal passieren
🫣