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  3. Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

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  • dasgehtgleichwieder@norden.socialD dasgehtgleichwieder@norden.social

    @AwetTesfaiesus

    https://borncity.com/blog/2023/10/16/microsoft-liefert-anleitung-zur-linux-installation-wink-mit-dem-zaunpfahl/

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    dasgehtgleichwieder@norden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #11

    @AwetTesfaiesus

    https://blog.desdelinux.net/de/Dies-sind-laut-einer-Studie-die-wichtigsten-Unternehmen%2C-die-zu-Linux-beitragen/

    dasgehtgleichwieder@norden.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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    • dasgehtgleichwieder@norden.socialD dasgehtgleichwieder@norden.social

      @AwetTesfaiesus

      https://blog.desdelinux.net/de/Dies-sind-laut-einer-Studie-die-wichtigsten-Unternehmen%2C-die-zu-Linux-beitragen/

      dasgehtgleichwieder@norden.socialD This user is from outside of this forum
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      dasgehtgleichwieder@norden.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #12

      @AwetTesfaiesus

      https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/microsoft-200-milliarden-zu-verschenken-gates-foundation-schliesst-2045/100126177.html

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      • larsmb@mastodon.onlineL larsmb@mastodon.online

        @AwetTesfaiesus Ich weiß, dass das ein Tippfehler ist, aber "digialte Souveränität" ist auch ein Volltreffername für IT Bildungen in höheren Generationen!

        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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        schrieb zuletzt editiert von
        #13

        @larsmb Android Autokorrektur macht mich irre!

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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

          Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

          Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

          agileranwalt@hameln.socialA This user is from outside of this forum
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          schrieb zuletzt editiert von
          #14

          @AwetTesfaiesus

          Um Hinblick auf Sicherheit würde es ja reichen, wenn man schnell umschalten kann. Wenn man also in wenigen Stunden auf Thunderbird umstellen kann, dann können die Leute ja weiter mit Outlook arbeiten, wenn sie damit produktiver sind.

          Ich hab früher jedenfalls Stellenanzeigen in denen etwas von Lotus Notes stand, sofort zur Seite gelegt.

          erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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          • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

            @AwetTesfaiesus

            Es irritiert mich immer wieder, wenn ich lese, Freie Software sei so geil, weil sie gratis sei.

            Das ist doch gar nicht der Punkt.

            Freiheit ist nicht Freibier.

            z428eu@quietmoon.orgZ This user is from outside of this forum
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            z428eu@quietmoon.org
            schrieb zuletzt editiert von
            #15

            @mina Jupp. Genau das. Und genau das bereitet mir an vielen Stellen im Moment echte Schmerzen. Viel der im Rahmen der gegenwärtigen "digitalen Unabhängigkeit" propagierten Lösungen werden letztlich damit kommuniziert, dass sie "frei" (libre) und gleichermaßen "frei" (gratis) sind. Und am Ende haben wir Strukturen, die zu einem ungesund großen Teil von Freiwilligen geschaffen werden, die in ihrer Freizeit Arbeit an dieser Art von Infrastruktur leisten, während sie sich ihre Miete, Brötchen, Internetzugang, ... in irgendeinem Dayjob verdienen (können/müssen), schlimmstenfalls bei einer der großen Tech-Firmen, die wir eigentlich eher nicht haben wollen. Gibt es einen Punkt, an dem "frei" (gratis) und "frei" (libre) einander widersprechen...? (Aber vielleicht sehe ich das auch zu undankbar und zu pessimistisch, keine Ahnung...)

            @AwetTesfaiesus

            mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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            • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks shared this topic
            • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org

              @mina Jupp. Genau das. Und genau das bereitet mir an vielen Stellen im Moment echte Schmerzen. Viel der im Rahmen der gegenwärtigen "digitalen Unabhängigkeit" propagierten Lösungen werden letztlich damit kommuniziert, dass sie "frei" (libre) und gleichermaßen "frei" (gratis) sind. Und am Ende haben wir Strukturen, die zu einem ungesund großen Teil von Freiwilligen geschaffen werden, die in ihrer Freizeit Arbeit an dieser Art von Infrastruktur leisten, während sie sich ihre Miete, Brötchen, Internetzugang, ... in irgendeinem Dayjob verdienen (können/müssen), schlimmstenfalls bei einer der großen Tech-Firmen, die wir eigentlich eher nicht haben wollen. Gibt es einen Punkt, an dem "frei" (gratis) und "frei" (libre) einander widersprechen...? (Aber vielleicht sehe ich das auch zu undankbar und zu pessimistisch, keine Ahnung...)

              @AwetTesfaiesus

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              mina@berlin.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #16

              @z428eu

              Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

              Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

              Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

              Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

              @AwetTesfaiesus

              z428eu@quietmoon.orgZ pmj@social.pmj.rocksP heri@net.miaumuh.chH 3 Antworten Letzte Antwort
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              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                @z428eu

                Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

                Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

                Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

                Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

                @AwetTesfaiesus

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                z428eu@quietmoon.org
                schrieb zuletzt editiert von
                #17
                @mina Ja, das kenn ich auch, aus kleineren Organisationen. Wenn hier mehr Bewusstsein für das Thema "Freiheit" als Wert gegeben wäre, sähe das anders aus.
                @AwetTesfaiesus
                torstentorsten@social.tchncs.deT 1 Antwort Letzte Antwort
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                • agileranwalt@hameln.socialA agileranwalt@hameln.social

                  @AwetTesfaiesus

                  Um Hinblick auf Sicherheit würde es ja reichen, wenn man schnell umschalten kann. Wenn man also in wenigen Stunden auf Thunderbird umstellen kann, dann können die Leute ja weiter mit Outlook arbeiten, wenn sie damit produktiver sind.

                  Ich hab früher jedenfalls Stellenanzeigen in denen etwas von Lotus Notes stand, sofort zur Seite gelegt.

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                  erikml@troet.cafe
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #18

                  @agileranwalt @AwetTesfaiesus

                  Nein.
                  In Verwaltungen arbeitet ein großer Anteil Menschen, deren Verständnis ihrer Arbeitssoftware nicht ist "wenn ich X will, muss ich Funktion Y benutzen" sondern "wenn ich X will muss ich oben auf die 3. Schaltfläche von rechts klicken und dann auf die 5. Auswahloption."
                  Selbst wenn man da technisch innerhalb von wenigen Stunden umschalten könnte (was mehr als fraglich ist, wenn man ein paar mehr Funktionen als reine Mailabwicklung nutzt),
                  🧵

                  erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                    @agileranwalt @AwetTesfaiesus

                    Nein.
                    In Verwaltungen arbeitet ein großer Anteil Menschen, deren Verständnis ihrer Arbeitssoftware nicht ist "wenn ich X will, muss ich Funktion Y benutzen" sondern "wenn ich X will muss ich oben auf die 3. Schaltfläche von rechts klicken und dann auf die 5. Auswahloption."
                    Selbst wenn man da technisch innerhalb von wenigen Stunden umschalten könnte (was mehr als fraglich ist, wenn man ein paar mehr Funktionen als reine Mailabwicklung nutzt),
                    🧵

                    erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                    erikml@troet.cafe
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #19

                    @agileranwalt @AwetTesfaiesus

                    würde wochenlang nichts mehr funktionieren.Man muss so umstellen, dass man diese Leute mitnimmt, die müssen die neuen Arbeitsroutinen auf ihre Art verinnerlichen und das geht nur, wenn sie dauerhaft damit arbeiten.
                    Mal ganz abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass nach der Umstellungszeit noch ein merklicher Produktivitätsunterschied besteht.
                    2/2
                    Ceterum censeo afdem esse damnandum

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

                      Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

                      Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

                      B This user is from outside of this forum
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                      brewbart@troet.cafe
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #20

                      @AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

                        Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

                        Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

                        ipofanes@mastodon.socialI This user is from outside of this forum
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                        ipofanes@mastodon.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #21

                        @AwetTesfaiesus such mal nach "Ude ballmer". Erstere wiederholte mehrmals "what else can you offer" ? Lang vor der Ampel.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • B brewbart@troet.cafe

                          @AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)

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                          awettesfaiesus@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #22

                          @brewbart

                          Ist, was man selbst daraus macht. Angebote gibt es.

                          B 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • B brewbart@troet.cafe

                            @AwetTesfaiesus Bekommt ihr als Abgeordnete eigentlich erweiterte Datenschutzschulungen? Ich würde ja hoffen da gibt es etwas mehr Schulung als im Konzern ("lass keinen im Zug auf deinen Bildschirm gucken, erzähl nix geheimes in der Öffentlichkeit"). Auch würde ich erwarten, dass es Sensibilisierungsschulungen gibt wie einfach Daten verknüpft werden können für Erkenntnisgewinn über euch, eure Arbeit und welche Folgen das haben kann (können ja nicht alle das Wissen mitbringen)

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #23

                            @brewbart

                            Aber wir sind keine Beamten.

                            Ich vermute, wenn niemand was vertrauliches erzählen würde, bestünde die Zeitung aus 12 Seiten Kreuzworträtsel.

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • z428eu@quietmoon.orgZ z428eu@quietmoon.org
                              @mina Ja, das kenn ich auch, aus kleineren Organisationen. Wenn hier mehr Bewusstsein für das Thema "Freiheit" als Wert gegeben wäre, sähe das anders aus.
                              @AwetTesfaiesus
                              torstentorsten@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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                              torstentorsten@social.tchncs.de
                              schrieb zuletzt editiert von torstentorsten@social.tchncs.de
                              #24

                              @z428eu @mina @AwetTesfaiesus Ich hab den Eindruck, dass die Idee der #commons oder der #digitalcommons helfen würde, beide "Frei"heiten (kostenlos und modifizierbar) unter einen Hut zu bekommen. (wie das z.B. aktuell durch diese Petition gemacht wird: https://www.openpetition.de/petition/online/recognition-of-work-on-open-source-as-volunteering-in-germany#petition-main)

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                @z428eu

                                Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

                                Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

                                Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

                                Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

                                @AwetTesfaiesus

                                pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
                                pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
                                pmj@social.pmj.rocks
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #25

                                @mina @z428eu @AwetTesfaiesus

                                könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)

                                mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                  @z428eu

                                  Tatsächlich spart es natürlich auf lange Sicht richtig Geld, weil man gegenüber Konzernen weniger erpressbar wird.

                                  Wenn man aber der Community nur die Hälfte dessen, was man sonst ausgegeben hätte, auch finanziell zurückgäbe, wäre Freie Software heute konkurrenzlos.

                                  Ich habe jahrelang bei einem Hedge-Fund gearbeitet. Da lief alles auf Linux und Open-Source.

                                  Wenn wir Techies aber sagten, wir sollten die Projekte unterstützen, hieß es vom Management stets "Nein".

                                  @AwetTesfaiesus

                                  heri@net.miaumuh.chH This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #26

                                  @mina @z428eu @AwetTesfaiesus dito im Betrieb wo ich gearbeitet habe

                                  prefec2@norden.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

                                    @mina @z428eu @AwetTesfaiesus

                                    könnte man gesetzlich regeln; wer gewinnorientiert opensource einsetzt muss 1% des umsatzes (ab, sagen wir mal wie bei der mwst. 100k) in die opensource foundation einzahlen oder 2% des umsatzes als busse bezahlen (die dann ebenfalls direkt der opensource foundation zugute kommt)

                                    mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #27

                                    @pmj

                                    Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

                                    Es geht um Mentalität.

                                    Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

                                    @z428eu @AwetTesfaiesus

                                    samsteiner@swiss.socialS z428eu@quietmoon.orgZ 2 Antworten Letzte Antwort
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                                    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                      @pmj

                                      Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

                                      Es geht um Mentalität.

                                      Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

                                      @z428eu @AwetTesfaiesus

                                      samsteiner@swiss.socialS This user is from outside of this forum
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                                      samsteiner@swiss.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #28

                                      @pmj @z428eu @AwetTesfaiesus @mina vielleicht sollte OpenSource-Software für geschäftliche Nutzung öfter etwas Kleines kosten?

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                        @pmj

                                        Man kann nicht alles gesetzlich regeln.

                                        Es geht um Mentalität.

                                        Die Free Software Foundation ist auch nicht ganz frei von (berechtigter) Kritik - insbesondere beim Umgang mit Frauen.

                                        @z428eu @AwetTesfaiesus

                                        z428eu@quietmoon.orgZ This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #29

                                        Ich will mal abbiegen, weil ich ein anderes Problem mit diesem Thema habe: Egal, ob biologischer Ackerbau, fair gehandelte Kleidung, fair gehandelte Elektronik, ... - eine der ersten Erkenntnisse bei all den Dingen ist: Die Erzeugnisse/Dienste/... sind deutlich teurer als die der jeweiligen "konventionell" (industriell/unethisch/...) erzeugten Leistungen. Die Brötchen und das Brot beim Handwerksbäcker kosten mehr als die beim Discounter. Möbel vom Tischler sind exorbitant teurer als die aus dem Möbel-Großmarkt. Solawi und biologischer Ackerbau endet fast immer in geringerer Auswahl zu spürbar höheren Preisen - und all das in meiner Wahrnehmung deswegen, weil das Problem des "Niedrigpreises" immer irgendwie in Arbeitsbedingungen, Absatzdruck, Gewinnmarge, ... begründet ist. Die höheren Preise entstehen darüber, dass man Menschen Arbeits- und Lebensbedingungen erschafft, von denen sie tatsächlich leben können, idealerweise vom Erzeuger bis zum "Konsumenten". Dass die Leute diese Dinge professionell als Ganztagesjob machen (müssen), wird dabei nie in Frage gestellt.

                                        Bei Software scheint das irgendwie anders zu sein. Da ist diese Annahme offensichtlich nicht mehr da oder nicht mehr valide? Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es an vielen Stellen selbstverständlich ist, auf "gratis" Leistung zu setzen, die Menschen neben einem regulären Dayjob erbringen, und völlig selbstverständlich davon auszugehen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit Entlohnung / Bezahlung bestenfalls als freiwillige Option nach sich ziehen? Warum setzen wir bei Software nicht diesselben Maßstäbe an wie etwa bei Ackerbau oder Handwerksbetrieben? Warum gehen wir nicht auch hier davon aus, dass das Dinge sind, die, wenn man sie "professionell" für eine breite Masse von Menschen tun will, tagesfüllend sind und zur Folge haben, dass die Menschen, die das tun, irgendwie davon leben müssen? Warum lassen wir - im Gegenzug - zu, dass es (ein beliebiges Beispiel) einen Browser gibt, der mit diskutablem Engagement versucht, gegen ein Monopol in diesem Markt anzukämpfen, gleichermaßen aber weiß, dass er in ... schwierigem Umfang von einem Werbe-Deal und von Geld von genau der Firma abhängig ist, die dieses Monopol innehat? Ist das nichts, was wir irgendwie ... angehen müssten? Bin ich der einzige, der das so sieht? Oder bin ich hier einfach irgendwie auf gedankliche Abwege gekommen?

                                        Digital Commons oder Commons im Allgemeinen sehe ich hier als vielleicht hilfreich. Ein BGE wäre es möglicherweise auch. Aber warum nicht auch Software-Entwicklung und -Betrieb als einen Tätigkeitsbereich annehmen, der gewisse Rahmenbedingungen, Qualifikationen, Prozesse, Professionalität und nachgelagert Ressourcen erfordert und der /natürlich/ auch Geld kostet, wenn man den richtig machen will...?

                                        @mina @pmj

                                        ( @AwetTesfaiesus Pardon, wenn ich das Thema hier entführt habe ...)

                                        pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                          Ich fürchte, (digialte) Souveränität wird nicht ernst (genug) genommen.

                                          Vor einer Weile (noch Ampel) gab es mal die Aussage, die Hauptfunktion von OpenSource-Lösungen in der Verwaltung sei es, bei Microsoft den Preis zu drücken (vielleicht findet dazu jemand einen Link, nmE SPD).

                                          Ich habe das Gefühlt, diese Haltung ist noch nicht abgelegt.

                                          liarsworld@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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                                          liarsworld@social.tchncs.de
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #30

                                          @AwetTesfaiesus
                                          SH geht doch voran. In Bochum arbeitet @zendis an OpenDesk. Der IStGH trennt sich von M$ und will FOSS einsetzen. Es bestehen Kooperationen mit NL und F. Es läuft schon so einiges was viele nicht mitkriegen. Mir persönlich geht das auch zu langsam weil es schon 5 nach 12 ist, aber es sind auch einige Hürden zu nehmen. Mittlerweile ist das Thema auch über Medien etwas verbreiteter.
                                          Vielleicht tut es bei einigen noch nicht weh genug. Erst wenn denen sämtliche Accounts gesperrt werden und die Kreditkarte nicht mehr funktioniert scheint sich die Realität in deren Bregen eingeschlichen zu haben.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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