Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.
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@daccle Fang klein an. Lokal. Vernetz dich mit Menschen. Hilf deinen Nachbarn. Mach ehrenamt. Wirkt jetzt zu klein für das Problem. Ist aber präzise, was dieses Problem lösen wird.
@afelia @daccle Pragmatischer und richtiger Ansatz, denn aus der machtlosen Position gibt es gar keine anderen Möglichkeiten. Letztlich liegt die Problemlösung aber in Änderungen im Grundgesetz, denn dort wird das Machtproblem bisher umschifft. Erst wenn Macht gleichmäßig auf alle Bürger verteilt ist, wird diese als Problem neutralisiert.
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@freistern @afelia ich habe häufig den Eindruck, dass ich mit 15-30 Jahren einfach mehr Zeit hatte. Obwohl ich meine Studium selbst finanziert habe, hatte ich einfach viel Zeit für Aktivistisches, für Freund*innen und manchen Quatsch.
Studis heute haben gefühlt permanent die Zunge aus dem Hals hängen. -
Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia Ich bin zwar komplett in NRW sozialisiert und von Anfang an komplett Teil des Westens (wobei ich die USA immer unheimlich und bizarr fand und nicht viel weniger bedrohlich als die UdSSR, nur auf andere Art), aber ich habe aus der Geschichte und aus dem Tagesgeschehen früh gelernt, daß Macht eine gefährliche Sache ist, und daß Menschen möglichst wenig Macht haben sollten. Deshalb bin ich Anarchist.
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E energisch_@troet.cafe shared this topic
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
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@afelia ich denke mir: Eigentlich sollten wir die Kontrolle auf Finanzen grundsätzlich dem Binärsystem unterwerfen.
Also z.B. bei Beträgen mit <=4 Stellen → 1 Person, ab 5 Stellen 2 Personen, die der Transaktion zustimmen müssen. Damit wären wir bei Beträgen von 100mio. schon bei 32 Personen die am Entscheidungsprozess beteiligt werden müssten.
Auf diese Weise ließe sich eine gesellschaftsfeindliche Verwendung von großen Vermögen wesentlich besser regulieren. -
@Pixelschubser @afelia ein exponentiell wachsendes Kontrollgremium, genau.
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B blumine@troet.cafe shared this topic
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@afelia man kann sich an sowas gewöhnen? Mein Eindruck ist eher, dass man entweder daran zugrundegeht, oder es schafft seinen gerechten Zorn auf solche Menschen zu kanalisieren.
@funbaker man stumpft ab.
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@afelia
Ich frage mich ja, wo Trump, Musk, Thiel, Bezos, Zuckerberg usw heute "after Epstein" ihre Phantasien und Ersatzbefriedigungen (weil sie vom Dauerluxuskonsum psychisch schon total überfressen sind) ausleben, da sie es sich ja "leisten" können.@Canisius oh, das System wird weiterleben.
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@edithmair1 @afelia ich habe nicht den Eindruck, dass es wirklich mehr Probleme sind. Aber der Zyklus der Öffentlichkeit ist so schnell geworden, dass es immer schwieriger wird diese Themen so zuzuspitzen, dass eine gesellschaftliche Bearbeitung möglich wird.
@daccle @edithmair1 @afelia Immer, wenn etwas oder Leute zu mächtig werden, direkt etwas neues wählen. Abgewählte niemals recyclen und wieder wählen. Auch im Journalismus muss mehr Rotation rein. Ewige Kanzler*innenschaften mit genau so ewigen Journalisten, die Jahrzehnte lang die gleichen falschen Fragen an die falsche Leute stellen.
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@daccle @edithmair1 @afelia Immer, wenn etwas oder Leute zu mächtig werden, direkt etwas neues wählen. Abgewählte niemals recyclen und wieder wählen. Auch im Journalismus muss mehr Rotation rein. Ewige Kanzler*innenschaften mit genau so ewigen Journalisten, die Jahrzehnte lang die gleichen falschen Fragen an die falsche Leute stellen.
@daccle @edithmair1 @afelia Eine Demokratie hat 80 Millionen Menschen, die 80 Jahre alt werden. Auf diese Ebene hätte mit gleicher demokratischer Redezeit jeder Mensch eine halbe Minute im Leben, sich auf der großen Bundesbühne zu äußern. Deutlich kleinere Länder mit Demokratie haben sehr viel mehr Möglichkeiten. Die Leute werden nicht gehört. Und das reicht auch nicht, wer setzt etwas um?
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@freistern @afelia ich habe häufig den Eindruck, dass ich mit 15-30 Jahren einfach mehr Zeit hatte. Obwohl ich meine Studium selbst finanziert habe, hatte ich einfach viel Zeit für Aktivistisches, für Freund*innen und manchen Quatsch.
Studis heute haben gefühlt permanent die Zunge aus dem Hals hängen.@daccle @freistern @afelia Nach dem kalten Krieg Sozialismus hieß es, das Ende der Geschichte. Ich erlebe junge Menschen, die wieder sowohl die richtigen, als auch die falschen Fragen stellen und diskutieren. Die Menschen in der Zeit dazwischen haben daher momentan keine Geschichte. Aber die jungen Menschen machen wieder Geschichte.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia nicht Geld an 1. Stelle?
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia
Als die SU aufgelöst wurde warst du 4. -
@lassegismo @afelia @daccle ein toller Satz, der es auf den Punkt bringt - Danke
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@freistern @afelia ich habe häufig den Eindruck, dass ich mit 15-30 Jahren einfach mehr Zeit hatte. Obwohl ich meine Studium selbst finanziert habe, hatte ich einfach viel Zeit für Aktivistisches, für Freund*innen und manchen Quatsch.
Studis heute haben gefühlt permanent die Zunge aus dem Hals hängen. -
@afelia ich denke mir: Eigentlich sollten wir die Kontrolle auf Finanzen grundsätzlich dem Binärsystem unterwerfen.
Also z.B. bei Beträgen mit <=4 Stellen → 1 Person, ab 5 Stellen 2 Personen, die der Transaktion zustimmen müssen. Damit wären wir bei Beträgen von 100mio. schon bei 32 Personen die am Entscheidungsprozess beteiligt werden müssten.
Auf diese Weise ließe sich eine gesellschaftsfeindliche Verwendung von großen Vermögen wesentlich besser regulieren.@mohs Dann stimme ich halt alleine Millionen von 999€-Zahlungen zu!
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@daccle @edithmair1 @afelia Immer, wenn etwas oder Leute zu mächtig werden, direkt etwas neues wählen. Abgewählte niemals recyclen und wieder wählen. Auch im Journalismus muss mehr Rotation rein. Ewige Kanzler*innenschaften mit genau so ewigen Journalisten, die Jahrzehnte lang die gleichen falschen Fragen an die falsche Leute stellen.
@daccle @edithmair1 @afelia @m hmm, von wegen ewige Journalisten... Ob man den ÖRR "demokratisieren" kann? Oder öffnet das nur dem Populismus Tür und Tor?
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@daccle @edithmair1 @afelia @m hmm, von wegen ewige Journalisten... Ob man den ÖRR "demokratisieren" kann? Oder öffnet das nur dem Populismus Tür und Tor?
@benny @daccle @edithmair1 @afelia Das kann sein. Ich wäre froh, wenn wir eine Breite hin bekämen, wie in der Schweiz.
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@benny @daccle @edithmair1 @afelia Das kann sein. Ich wäre froh, wenn wir eine Breite hin bekämen, wie in der Schweiz.
@daccle @edithmair1 @afelia @m da kann ich leider nicht mitreden
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@daccle @edithmair1 @afelia @m da kann ich leider nicht mitreden
@benny @daccle @edithmair1 @afelia Beim Schweizer Rundfunk und Fernsehn sind die ganzen Debatten zu den Entscheide verfügbar. Man stelle sich vor, was beim Petitionsausschuss des deutschen Bundestages erscheint und diskutiert wird, fände Wirk Richtung über ARD und ZDF.

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