Der #Stromausfall in #Berlin zeigt leider wieder viele Stellen, die seit Jahren eigentlich klar sind oder IMO nicht hätten sein müssen.
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@tk @energisch_ @adlerweb unsere PV-Anlage mit Speicher hat eine Notstromfunktion. Die synchronisiert sich mit der Netzfrequenz, wenn der Strom aus dem Netz wieder verfügbar ist. Das sollte auch in größerem Maßstab möglich sein.
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@energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb "Inselbetrieb" und "Notstromfägigkeit", selbst von kleinem Balkonsolar, treibt leider die Preise nach oben. Würde aber tatsächlich für die Menschen schon einige Probleme lösen. 500€ für ein Paket und Steckerinstallation sind dann aber nicht mehr realisierbar, automatische Umschaltung braucht Arbeiten am Haus/Wohnungsanschluss und Infrastruktur.
IMHO sollten Gewerbe alle genötigt werden, inselfähigen Eigenstrom von ein paar KWP zu installieren.
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@energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb "Inselbetrieb" und "Notstromfägigkeit", selbst von kleinem Balkonsolar, treibt leider die Preise nach oben. Würde aber tatsächlich für die Menschen schon einige Probleme lösen. 500€ für ein Paket und Steckerinstallation sind dann aber nicht mehr realisierbar, automatische Umschaltung braucht Arbeiten am Haus/Wohnungsanschluss und Infrastruktur.
IMHO sollten Gewerbe alle genötigt werden, inselfähigen Eigenstrom von ein paar KWP zu installieren.
@energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb Netzdienliche Steuerung der Wechselrichter und Akkus für solche Fälle ist noch ein offener Punkt - da scheitert es am politischen Willen und der Motivation der Energieversorger. Die "Smartmeter"- Diskussion ist da nur die Spitze des Eisbergs.
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@energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb Netzdienliche Steuerung der Wechselrichter und Akkus für solche Fälle ist noch ein offener Punkt - da scheitert es am politischen Willen und der Motivation der Energieversorger. Die "Smartmeter"- Diskussion ist da nur die Spitze des Eisbergs.
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@energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb ja. Aber es erscheint ja zunehmend attraktiv, das soweit als möglich in die eigenen Hände zu nehmen. Nicht zuletzt durch solche Stromausfall -Ereignisse. Und da scheint Solarpanel und Akku mittlerweile spannender als Verbrenner-Notstrom zu sein.
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P pearl22@troet.cafe shared this topic
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Der #Stromausfall in #Berlin zeigt leider wieder viele Stellen, die seit Jahren eigentlich klar sind oder IMO nicht hätten sein müssen.
* Eine Kabelbrücke als einzige Zuleitung ist an sich schon eine sehr dumme Idee, solche Stellen müssen weg. Das dauert leider - man kann Sparmaßnahmen von Jahrzehnten nicht über Nacht ausbügeln. Insbesondere, wenn jedes Kabelprojekt mehr Bürgerinitiationen als Leiter nach sich zieht.
* Wir brauchen Notstrom für Kommunikationsnetze. Ja, sicher, Bandbreite runter, mehr auf einen Mast, fein, aber in Zeiten, in denen Warnungen über CB und Apps rein kommen, sollte das Netz auch bei längeren Ausfällen noch funktionieren
* Wenn dein Betrieb dir wichtig ist, dann hab einen Notfallplan. Ja, sicher, man wird keine Großanlagen ersatzversorgen, aber grade ein brauchbarer Notbetrieb von Büros, Lebensmittelhandel (ggf. abzgl. Kühlung und Bäckerei) oder Tankstellen klingt zumindest auf der Serviette einfach lösbar.
* Ersatzanlagen müssen getestet werden. Vernünftig. Teile der DB-Infra sind wohl ausgefallen, da zwar die Signale des Stellwerks an einem Diesel hängen, der Rest aber nicht. Ein Signal ohne Leitstand, Funk & Co. ist doch eher witzlos.
* Die Empfehlungen des BBK sind nicht zum Spaß da. Wenn du in weniger als 24h kurz vorm Verhungern bist, dann machst du etwas falsch.In Berlin hat man grade - mal wieder - sehr viel Glück, dass da Personal und Material greifbar ist und man den Fehler voraussichtlich innerhalb weniger Tage beheben kann. Wer sich auskennt weiß, dass an anderen Stellen ein "Upsi" deutlich längere Ausfälle produzieren kann. Und das wissen Akteure, die destabilisierende Upsis mögen auch. Wir brauchen deutlich mehr Redundanz und Resilienz - sowohl im Netz als auch von den Betreibern hintendran.
Ich habe in Berlin tatsächlich 1X einen mehrstündigen Stromausfall erlebt.
Das war noch zu Mauerzeiten, als das West-Berliner Inselnetz noch nicht am europäischen Verbund hing.
Aktuell hat meine Mama wahrscheinlich bis Donnerstag keinen Strom. Ich will ja nichts sagen, aber bevor die Betriebswirtschaft jede Redundanz zur "Verschwendung" erklärt hat, wäre sowas wohl nicht passiert.
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Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.
Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.
Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.
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Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.
Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.
Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.
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Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.
Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.
Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.
@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Ja. Vergleichbare Fragen habe ich mir auch schon gestellt. Und die nächste Frage ist dann: Wenn das Stromnetz in Berlin offensichtlich nicht flächendeckend vermascht werden kann: Wann wird das geändert? Vor dem Hintergrund sehr realer Kriegsgefahren und dem Wissen, dass Energieinfrastruktur eines der wesentlichen Ziele sein wird, wenn Sabotage oder Kriegshandlungen stattfinden, ist der Umbau dringend geboten.
#Berlin
#Ukraine
#Venezuela -
@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Ja. Vergleichbare Fragen habe ich mir auch schon gestellt. Und die nächste Frage ist dann: Wenn das Stromnetz in Berlin offensichtlich nicht flächendeckend vermascht werden kann: Wann wird das geändert? Vor dem Hintergrund sehr realer Kriegsgefahren und dem Wissen, dass Energieinfrastruktur eines der wesentlichen Ziele sein wird, wenn Sabotage oder Kriegshandlungen stattfinden, ist der Umbau dringend geboten.
#Berlin
#Ukraine
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Du hast bei diesen Situation aber immer das Problem: Hängst Du jetzt hunderte von Trafostationen provisorisch auf eine andere Einspeisung - reparierst dann und dann gibt es noch mal einen Stromausfall beim Zurückhängen. Oder läßt du die Leute lieber etwas länger im Dunkeln sitzen und flickst dafür die Problemstelle schneller und es gibt danach nicht noch mal eine Unterbrechung.
Und zum anderen muß auch erst sichergestellt sein, daß bei einem Umhängen genügend Kapazität in den Nachbarnetzen ist. Das ist nicht immer alles sofort leicht zu beantworten. Mehr Vermaschung macht den Betrieb auch nicht immer zuverlässiger, insofern ist das in der Praxis alles komplexer als es auf den ersten Blick ausschaut.
Ein wenig Background z.B. hier:
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Du hast bei diesen Situation aber immer das Problem: Hängst Du jetzt hunderte von Trafostationen provisorisch auf eine andere Einspeisung - reparierst dann und dann gibt es noch mal einen Stromausfall beim Zurückhängen. Oder läßt du die Leute lieber etwas länger im Dunkeln sitzen und flickst dafür die Problemstelle schneller und es gibt danach nicht noch mal eine Unterbrechung.
Und zum anderen muß auch erst sichergestellt sein, daß bei einem Umhängen genügend Kapazität in den Nachbarnetzen ist. Das ist nicht immer alles sofort leicht zu beantworten. Mehr Vermaschung macht den Betrieb auch nicht immer zuverlässiger, insofern ist das in der Praxis alles komplexer als es auf den ersten Blick ausschaut.
Ein wenig Background z.B. hier:
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.
Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.
Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.
Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.
@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Auch damals machte das kein Betreiber freiwillig. Deshalb war das Telefon damals staatlich organisiert: Es war kritische Infrastruktur. Dank #Kohl und #Lambsdorff oder anders gesagt dank #CDU #CSU und #FDP wurde dieser Teil der kritischen Infrastruktur privatisiert, wie auch so manch anderer und wir müssen das heute ausbaden. Meine Empfehlung ist daher schon lange andere Parteien zu wählen. #Gruene #Volt um zwei Beispiele zu nennen.
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Ähm ja :-). Beim Stromausfall in Berg am Laim ist die Feuerwehr/Polizei mit Lautsprecherwagen rumgefahren weil der Mobilfunk naütrlich auch flach lag.
Aber schau mal zu Herrn Dobrint ins Ministerium welche Prioritäten der hat....
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Ähm ja :-). Beim Stromausfall in Berg am Laim ist die Feuerwehr/Polizei mit Lautsprecherwagen rumgefahren weil der Mobilfunk naütrlich auch flach lag.
Aber schau mal zu Herrn Dobrint ins Ministerium welche Prioritäten der hat....
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@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Auch damals machte das kein Betreiber freiwillig. Deshalb war das Telefon damals staatlich organisiert: Es war kritische Infrastruktur. Dank #Kohl und #Lambsdorff oder anders gesagt dank #CDU #CSU und #FDP wurde dieser Teil der kritischen Infrastruktur privatisiert, wie auch so manch anderer und wir müssen das heute ausbaden. Meine Empfehlung ist daher schon lange andere Parteien zu wählen. #Gruene #Volt um zwei Beispiele zu nennen.
@ralph @energisch_ @tk @adlerweb
ja natürlich sind das Folgen des Privatisierungswahns der Neoliberalen um Kohl, und auch noch danach.
Ein mobilfunkgestütztes Warnsystem ausdenken und einführen, aber das Thema auszublenden, wie es bei Katastrophen zuverlässig funktionieren kann, ist da typisch. s. auch Ahrtal. Nach ein paar Tage standen da zwar wieder mobile Funkmasten, aber erst mal ging gar nichs mehr.
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