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  3. Der #Stromausfall in #Berlin zeigt leider wieder viele Stellen, die seit Jahren eigentlich klar sind oder IMO nicht hätten sein müssen.

Der #Stromausfall in #Berlin zeigt leider wieder viele Stellen, die seit Jahren eigentlich klar sind oder IMO nicht hätten sein müssen.

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stromausfallberlin
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  • tk@sunmine.deT tk@sunmine.de

    @adlerweb schwierig wird hauptsächlich ne Abgrenzung?
    z. B. Wenn im Winter die Privathaushalte und Arbeitsplätze keinen Strom mehr haben fällt ja auch die Heizung aus? Hat ja keiner nen Notstronaggregat zuhause.
    Zusättlich bräuchte man auch wiederum Banken um z. B. Bargeld abzuheben oder Kartenzahlungen zu machen, damit braucht man wiederum die Rechenzentren und Internetprovider, deren Büroräume, usw.
    Also denke der Rattenschwanz an Abhängigkeiten wird riesig, allein die Lieferketten der ganzen Unternehmen:

    Versorgung mit Treibstoff:
    Tanklaster, Distributionszentren, Raffinerien, Tanksschiffe

    Dazu noch Gasversorgung, Fernwärmenetze, Holzindustrie, Landwirtschaft, Wasserversorgung, Abwasser, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Chemie generell (braucht z. B. die Lebensmittelindustrie und die Landwirtschaft), Müllabfuhr, Öpnv, Abschlepper, Feuerwehren, Polizei, Krankenwagen und Krankenhäuser, Gefängnisse, Gerichte, usw.

    An welcher Stelle zieht man da ne sinnvolle Grenze?
    Wenn man die Vergabe von Treibstoff nur auf krititsche Zweige reduziert gibts garantiert wieder Kriminelle in der Bevölkerung die dir dann z. B. nachts den Tank vom Löschfahrzeug leerpumpen.
    Wenn die Leute im Supermarkt nichts bezahlen können wird vermutlich einfach alles in ner Krise geklaut/geplündert (ich erinner nur an den Klopapiernotstand xD)

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    energisch_@troet.cafe
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    #4
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    • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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      #5

      @energisch_ @adlerweb
      Gute Idee, ich bin auch für die dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien und Speichern. Ich seh aber da auch Schwierigkeiten in der technischen Umsetzung.
      PV braucht Speicher (soweit alles super) hat aber im Winter annähernd null Ertrag (Wolken, Schnee und kaum Sonne).
      Wir brauchen also z. B. Windkraft als Ausgleich, will aber wieder keiner eine Windkraftanlage in den Stadtteilen z. B. in Berlin über den Wohnhäusern haben?
      Dazu kommt auch das dann vermutlich einiges an den Stromnetzen zu ändern ist damit das dann funktioniert.
      Bisher sind die meisten PV-Systeme z. B. So gebaut das sie Abschalten sobald keine Netzspannung mehr da ist bzw. bestimmte Grenzen überschreitet.
      Es gibt inzwischen auch Wechselrichter die Netzerzeugend sind, aber aktuell noch kaum im Einsatz soweit ich weiß.
      Die andere Herausforderung ist das im Fall der Trennung vom Stromnetz dann z. B. ein Stadtteil nicht mehr mit der selben Frequenz wie der Rest läüft und dann die Frequenz beim verbinden wieder angepasst werden muss (aufsynchronisieren)

      energisch_@troet.cafeE luki@social.anoxinon.deL 2 Antworten Letzte Antwort
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      • tk@sunmine.deT tk@sunmine.de

        @energisch_ @adlerweb
        Gute Idee, ich bin auch für die dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien und Speichern. Ich seh aber da auch Schwierigkeiten in der technischen Umsetzung.
        PV braucht Speicher (soweit alles super) hat aber im Winter annähernd null Ertrag (Wolken, Schnee und kaum Sonne).
        Wir brauchen also z. B. Windkraft als Ausgleich, will aber wieder keiner eine Windkraftanlage in den Stadtteilen z. B. in Berlin über den Wohnhäusern haben?
        Dazu kommt auch das dann vermutlich einiges an den Stromnetzen zu ändern ist damit das dann funktioniert.
        Bisher sind die meisten PV-Systeme z. B. So gebaut das sie Abschalten sobald keine Netzspannung mehr da ist bzw. bestimmte Grenzen überschreitet.
        Es gibt inzwischen auch Wechselrichter die Netzerzeugend sind, aber aktuell noch kaum im Einsatz soweit ich weiß.
        Die andere Herausforderung ist das im Fall der Trennung vom Stromnetz dann z. B. ein Stadtteil nicht mehr mit der selben Frequenz wie der Rest läüft und dann die Frequenz beim verbinden wieder angepasst werden muss (aufsynchronisieren)

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        #6
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        • tk@sunmine.deT tk@sunmine.de

          @energisch_ @adlerweb
          Gute Idee, ich bin auch für die dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien und Speichern. Ich seh aber da auch Schwierigkeiten in der technischen Umsetzung.
          PV braucht Speicher (soweit alles super) hat aber im Winter annähernd null Ertrag (Wolken, Schnee und kaum Sonne).
          Wir brauchen also z. B. Windkraft als Ausgleich, will aber wieder keiner eine Windkraftanlage in den Stadtteilen z. B. in Berlin über den Wohnhäusern haben?
          Dazu kommt auch das dann vermutlich einiges an den Stromnetzen zu ändern ist damit das dann funktioniert.
          Bisher sind die meisten PV-Systeme z. B. So gebaut das sie Abschalten sobald keine Netzspannung mehr da ist bzw. bestimmte Grenzen überschreitet.
          Es gibt inzwischen auch Wechselrichter die Netzerzeugend sind, aber aktuell noch kaum im Einsatz soweit ich weiß.
          Die andere Herausforderung ist das im Fall der Trennung vom Stromnetz dann z. B. ein Stadtteil nicht mehr mit der selben Frequenz wie der Rest läüft und dann die Frequenz beim verbinden wieder angepasst werden muss (aufsynchronisieren)

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          schrieb zuletzt editiert von
          #7

          @tk @energisch_ @adlerweb unsere PV-Anlage mit Speicher hat eine Notstromfunktion. Die synchronisiert sich mit der Netzfrequenz, wenn der Strom aus dem Netz wieder verfügbar ist. Das sollte auch in größerem Maßstab möglich sein.

          energisch_@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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          • luki@social.anoxinon.deL luki@social.anoxinon.de

            @tk @energisch_ @adlerweb unsere PV-Anlage mit Speicher hat eine Notstromfunktion. Die synchronisiert sich mit der Netzfrequenz, wenn der Strom aus dem Netz wieder verfügbar ist. Das sollte auch in größerem Maßstab möglich sein.

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            #8
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              schrieb zuletzt editiert von
              #9

              @energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb "Inselbetrieb" und "Notstromfägigkeit", selbst von kleinem Balkonsolar, treibt leider die Preise nach oben. Würde aber tatsächlich für die Menschen schon einige Probleme lösen. 500€ für ein Paket und Steckerinstallation sind dann aber nicht mehr realisierbar, automatische Umschaltung braucht Arbeiten am Haus/Wohnungsanschluss und Infrastruktur.

              IMHO sollten Gewerbe alle genötigt werden, inselfähigen Eigenstrom von ein paar KWP zu installieren.

              reinald@nrw.socialR 1 Antwort Letzte Antwort
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              • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

                @energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb "Inselbetrieb" und "Notstromfägigkeit", selbst von kleinem Balkonsolar, treibt leider die Preise nach oben. Würde aber tatsächlich für die Menschen schon einige Probleme lösen. 500€ für ein Paket und Steckerinstallation sind dann aber nicht mehr realisierbar, automatische Umschaltung braucht Arbeiten am Haus/Wohnungsanschluss und Infrastruktur.

                IMHO sollten Gewerbe alle genötigt werden, inselfähigen Eigenstrom von ein paar KWP zu installieren.

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                reinald@nrw.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #10

                @energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb Netzdienliche Steuerung der Wechselrichter und Akkus für solche Fälle ist noch ein offener Punkt - da scheitert es am politischen Willen und der Motivation der Energieversorger. Die "Smartmeter"- Diskussion ist da nur die Spitze des Eisbergs.

                energisch_@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                • reinald@nrw.socialR reinald@nrw.social

                  @energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb Netzdienliche Steuerung der Wechselrichter und Akkus für solche Fälle ist noch ein offener Punkt - da scheitert es am politischen Willen und der Motivation der Energieversorger. Die "Smartmeter"- Diskussion ist da nur die Spitze des Eisbergs.

                  energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #11
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                  • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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                    reinald@nrw.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #12

                    @energisch_ @luki @BMWK @tk @adlerweb ja. Aber es erscheint ja zunehmend attraktiv, das soweit als möglich in die eigenen Hände zu nehmen. Nicht zuletzt durch solche Stromausfall -Ereignisse. Und da scheint Solarpanel und Akku mittlerweile spannender als Verbrenner-Notstrom zu sein.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
                    • adlerweb@social.adlerweb.infoA adlerweb@social.adlerweb.info

                      Der #Stromausfall in #Berlin zeigt leider wieder viele Stellen, die seit Jahren eigentlich klar sind oder IMO nicht hätten sein müssen.

                      * Eine Kabelbrücke als einzige Zuleitung ist an sich schon eine sehr dumme Idee, solche Stellen müssen weg. Das dauert leider - man kann Sparmaßnahmen von Jahrzehnten nicht über Nacht ausbügeln. Insbesondere, wenn jedes Kabelprojekt mehr Bürgerinitiationen als Leiter nach sich zieht.
                      * Wir brauchen Notstrom für Kommunikationsnetze. Ja, sicher, Bandbreite runter, mehr auf einen Mast, fein, aber in Zeiten, in denen Warnungen über CB und Apps rein kommen, sollte das Netz auch bei längeren Ausfällen noch funktionieren
                      * Wenn dein Betrieb dir wichtig ist, dann hab einen Notfallplan. Ja, sicher, man wird keine Großanlagen ersatzversorgen, aber grade ein brauchbarer Notbetrieb von Büros, Lebensmittelhandel (ggf. abzgl. Kühlung und Bäckerei) oder Tankstellen klingt zumindest auf der Serviette einfach lösbar.
                      * Ersatzanlagen müssen getestet werden. Vernünftig. Teile der DB-Infra sind wohl ausgefallen, da zwar die Signale des Stellwerks an einem Diesel hängen, der Rest aber nicht. Ein Signal ohne Leitstand, Funk & Co. ist doch eher witzlos.
                      * Die Empfehlungen des BBK sind nicht zum Spaß da. Wenn du in weniger als 24h kurz vorm Verhungern bist, dann machst du etwas falsch.

                      In Berlin hat man grade - mal wieder - sehr viel Glück, dass da Personal und Material greifbar ist und man den Fehler voraussichtlich innerhalb weniger Tage beheben kann. Wer sich auskennt weiß, dass an anderen Stellen ein "Upsi" deutlich längere Ausfälle produzieren kann. Und das wissen Akteure, die destabilisierende Upsis mögen auch. Wir brauchen deutlich mehr Redundanz und Resilienz - sowohl im Netz als auch von den Betreibern hintendran.

                      mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                      mina@berlin.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #13

                      @adlerweb

                      Ich habe in Berlin tatsächlich 1X einen mehrstündigen Stromausfall erlebt.

                      Das war noch zu Mauerzeiten, als das West-Berliner Inselnetz noch nicht am europäischen Verbund hing.

                      Aktuell hat meine Mama wahrscheinlich bis Donnerstag keinen Strom. Ich will ja nichts sagen, aber bevor die Betriebswirtschaft jede Redundanz zur "Verschwendung" erklärt hat, wäre sowas wohl nicht passiert.

                      elminuto@punkstodon.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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                        echopapa@social.tchncs.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #14

                        @energisch_ @tk @adlerweb

                        Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.

                        Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.

                        Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.

                        energisch_@troet.cafeE ralph@social.tchncs.deR 2 Antworten Letzte Antwort
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                        • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                          @energisch_ @tk @adlerweb

                          Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.

                          Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.

                          Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.

                          energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
                          energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
                          energisch_@troet.cafe
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #15
                          Dieser Beitrag wurde gelöscht!
                          echopapa@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                            @energisch_ @tk @adlerweb

                            Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.

                            Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.

                            Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.

                            ralph@social.tchncs.deR This user is from outside of this forum
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                            ralph@social.tchncs.de
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #16

                            @echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Ja. Vergleichbare Fragen habe ich mir auch schon gestellt. Und die nächste Frage ist dann: Wenn das Stromnetz in Berlin offensichtlich nicht flächendeckend vermascht werden kann: Wann wird das geändert? Vor dem Hintergrund sehr realer Kriegsgefahren und dem Wissen, dass Energieinfrastruktur eines der wesentlichen Ziele sein wird, wenn Sabotage oder Kriegshandlungen stattfinden, ist der Umbau dringend geboten.
                            #Berlin
                            #Ukraine
                            #Venezuela

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                            • ralph@social.tchncs.deR ralph@social.tchncs.de

                              @echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Ja. Vergleichbare Fragen habe ich mir auch schon gestellt. Und die nächste Frage ist dann: Wenn das Stromnetz in Berlin offensichtlich nicht flächendeckend vermascht werden kann: Wann wird das geändert? Vor dem Hintergrund sehr realer Kriegsgefahren und dem Wissen, dass Energieinfrastruktur eines der wesentlichen Ziele sein wird, wenn Sabotage oder Kriegshandlungen stattfinden, ist der Umbau dringend geboten.
                              #Berlin
                              #Ukraine
                              #Venezuela

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #17
                              Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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                              • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #18

                                @energisch_ @tk @adlerweb

                                Du hast bei diesen Situation aber immer das Problem: Hängst Du jetzt hunderte von Trafostationen provisorisch auf eine andere Einspeisung - reparierst dann und dann gibt es noch mal einen Stromausfall beim Zurückhängen. Oder läßt du die Leute lieber etwas länger im Dunkeln sitzen und flickst dafür die Problemstelle schneller und es gibt danach nicht noch mal eine Unterbrechung.

                                Und zum anderen muß auch erst sichergestellt sein, daß bei einem Umhängen genügend Kapazität in den Nachbarnetzen ist. Das ist nicht immer alles sofort leicht zu beantworten. Mehr Vermaschung macht den Betrieb auch nicht immer zuverlässiger, insofern ist das in der Praxis alles komplexer als es auf den ersten Blick ausschaut.

                                Ein wenig Background z.B. hier:

                                https://www.google.com/url?esrc=s&q=&rct=j&sa=U&url=https://kluedo.ub.rptu.de/files/6280/Vermaschungsgrad_der_Verteilnetze_in_Deutschland.pdf

                                energisch_@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                                  @energisch_ @tk @adlerweb

                                  Du hast bei diesen Situation aber immer das Problem: Hängst Du jetzt hunderte von Trafostationen provisorisch auf eine andere Einspeisung - reparierst dann und dann gibt es noch mal einen Stromausfall beim Zurückhängen. Oder läßt du die Leute lieber etwas länger im Dunkeln sitzen und flickst dafür die Problemstelle schneller und es gibt danach nicht noch mal eine Unterbrechung.

                                  Und zum anderen muß auch erst sichergestellt sein, daß bei einem Umhängen genügend Kapazität in den Nachbarnetzen ist. Das ist nicht immer alles sofort leicht zu beantworten. Mehr Vermaschung macht den Betrieb auch nicht immer zuverlässiger, insofern ist das in der Praxis alles komplexer als es auf den ersten Blick ausschaut.

                                  Ein wenig Background z.B. hier:

                                  https://www.google.com/url?esrc=s&q=&rct=j&sa=U&url=https://kluedo.ub.rptu.de/files/6280/Vermaschungsgrad_der_Verteilnetze_in_Deutschland.pdf

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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #19
                                  Dieser Beitrag wurde gelöscht!
                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #20

                                    @energisch_ @ralph @tk @adlerweb

                                    Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.

                                    Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.

                                    energisch_@troet.cafeE ralph@social.tchncs.deR 2 Antworten Letzte Antwort
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                                    • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                                      @energisch_ @ralph @tk @adlerweb

                                      Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.

                                      Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.

                                      energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #21
                                      Dieser Beitrag wurde gelöscht!
                                      energisch_@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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                                        energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von energisch_@troet.cafe
                                        #22
                                        Dieser Beitrag wurde gelöscht!
                                        echopapa@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                                          @energisch_ @ralph @tk @adlerweb

                                          Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.

                                          Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.

                                          ralph@social.tchncs.deR This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #23

                                          @echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Auch damals machte das kein Betreiber freiwillig. Deshalb war das Telefon damals staatlich organisiert: Es war kritische Infrastruktur. Dank #Kohl und #Lambsdorff oder anders gesagt dank #CDU #CSU und #FDP wurde dieser Teil der kritischen Infrastruktur privatisiert, wie auch so manch anderer und wir müssen das heute ausbaden. Meine Empfehlung ist daher schon lange andere Parteien zu wählen. #Gruene #Volt um zwei Beispiele zu nennen.

                                          echopapa@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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