Der #Stromausfall in #Berlin zeigt leider wieder viele Stellen, die seit Jahren eigentlich klar sind oder IMO nicht hätten sein müssen.
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Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.
Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.
Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.
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Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.
Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.
Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.
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Ich kenne die Lage jetzt in Berlin vor Ort nicht, aber bei den meisten Verteilernetzen bestünde die Möglichkeit sie vermascht zu fahren, d.h. mit mehreren Einspeisungen, statt einem sternförmigen Netz mit nur einer Einspeisung.
Die letzteren sind vom Netzbetrieb sehr viel leichter zu handhaben und deswegen bei den meisten Stadtwerken/Versorgern beliebt.
Im Falle eines Falles so wie in Berlin, wäre die Möglichkeit gegeben viele Trafostationen auf eine andere Einspeisung über ein anderes Kabel umzustellen, aber das muß i.a. alles manuell erfolgen - da sind keine (fernbedienbaren) Schalter sondern meist manuell Netztrenner und es braucht da einiges an Koordinationsaufwand zum Umschalten (das ist wohl über Nacht bei 7000 Haushalten und Betrieben geschehen.
@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Ja. Vergleichbare Fragen habe ich mir auch schon gestellt. Und die nächste Frage ist dann: Wenn das Stromnetz in Berlin offensichtlich nicht flächendeckend vermascht werden kann: Wann wird das geändert? Vor dem Hintergrund sehr realer Kriegsgefahren und dem Wissen, dass Energieinfrastruktur eines der wesentlichen Ziele sein wird, wenn Sabotage oder Kriegshandlungen stattfinden, ist der Umbau dringend geboten.
#Berlin
#Ukraine
#Venezuela -
@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Ja. Vergleichbare Fragen habe ich mir auch schon gestellt. Und die nächste Frage ist dann: Wenn das Stromnetz in Berlin offensichtlich nicht flächendeckend vermascht werden kann: Wann wird das geändert? Vor dem Hintergrund sehr realer Kriegsgefahren und dem Wissen, dass Energieinfrastruktur eines der wesentlichen Ziele sein wird, wenn Sabotage oder Kriegshandlungen stattfinden, ist der Umbau dringend geboten.
#Berlin
#Ukraine
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Du hast bei diesen Situation aber immer das Problem: Hängst Du jetzt hunderte von Trafostationen provisorisch auf eine andere Einspeisung - reparierst dann und dann gibt es noch mal einen Stromausfall beim Zurückhängen. Oder läßt du die Leute lieber etwas länger im Dunkeln sitzen und flickst dafür die Problemstelle schneller und es gibt danach nicht noch mal eine Unterbrechung.
Und zum anderen muß auch erst sichergestellt sein, daß bei einem Umhängen genügend Kapazität in den Nachbarnetzen ist. Das ist nicht immer alles sofort leicht zu beantworten. Mehr Vermaschung macht den Betrieb auch nicht immer zuverlässiger, insofern ist das in der Praxis alles komplexer als es auf den ersten Blick ausschaut.
Ein wenig Background z.B. hier:
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Du hast bei diesen Situation aber immer das Problem: Hängst Du jetzt hunderte von Trafostationen provisorisch auf eine andere Einspeisung - reparierst dann und dann gibt es noch mal einen Stromausfall beim Zurückhängen. Oder läßt du die Leute lieber etwas länger im Dunkeln sitzen und flickst dafür die Problemstelle schneller und es gibt danach nicht noch mal eine Unterbrechung.
Und zum anderen muß auch erst sichergestellt sein, daß bei einem Umhängen genügend Kapazität in den Nachbarnetzen ist. Das ist nicht immer alles sofort leicht zu beantworten. Mehr Vermaschung macht den Betrieb auch nicht immer zuverlässiger, insofern ist das in der Praxis alles komplexer als es auf den ersten Blick ausschaut.
Ein wenig Background z.B. hier:
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.
Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.
Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.
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Das ist einfach zu beantworten: Kostet Geld und braucht man nur alle Jubeljahre mal. Das macht kein Mobilfunknetzbetreiber, falls er nicht vom Gesetzgeber dazu genötigt wird.
Zu Zeiten des analogen Telefonnetzes (und bei ISDN) war in jeder Vermittlungsstation der ganze Keller üblicherweise voll mit Bleiakkus um bei einem Stromausfall das Telefonnetz geraume Zeit per Batterie aufrecht zu erhalten.
@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Auch damals machte das kein Betreiber freiwillig. Deshalb war das Telefon damals staatlich organisiert: Es war kritische Infrastruktur. Dank #Kohl und #Lambsdorff oder anders gesagt dank #CDU #CSU und #FDP wurde dieser Teil der kritischen Infrastruktur privatisiert, wie auch so manch anderer und wir müssen das heute ausbaden. Meine Empfehlung ist daher schon lange andere Parteien zu wählen. #Gruene #Volt um zwei Beispiele zu nennen.
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Ähm ja :-). Beim Stromausfall in Berg am Laim ist die Feuerwehr/Polizei mit Lautsprecherwagen rumgefahren weil der Mobilfunk naütrlich auch flach lag.
Aber schau mal zu Herrn Dobrint ins Ministerium welche Prioritäten der hat....
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@energisch_ @ralph @tk @adlerweb
Ähm ja :-). Beim Stromausfall in Berg am Laim ist die Feuerwehr/Polizei mit Lautsprecherwagen rumgefahren weil der Mobilfunk naütrlich auch flach lag.
Aber schau mal zu Herrn Dobrint ins Ministerium welche Prioritäten der hat....
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@echopapa @energisch_ @tk @adlerweb Auch damals machte das kein Betreiber freiwillig. Deshalb war das Telefon damals staatlich organisiert: Es war kritische Infrastruktur. Dank #Kohl und #Lambsdorff oder anders gesagt dank #CDU #CSU und #FDP wurde dieser Teil der kritischen Infrastruktur privatisiert, wie auch so manch anderer und wir müssen das heute ausbaden. Meine Empfehlung ist daher schon lange andere Parteien zu wählen. #Gruene #Volt um zwei Beispiele zu nennen.
@ralph @energisch_ @tk @adlerweb
ja natürlich sind das Folgen des Privatisierungswahns der Neoliberalen um Kohl, und auch noch danach.
Ein mobilfunkgestütztes Warnsystem ausdenken und einführen, aber das Thema auszublenden, wie es bei Katastrophen zuverlässig funktionieren kann, ist da typisch. s. auch Ahrtal. Nach ein paar Tage standen da zwar wieder mobile Funkmasten, aber erst mal ging gar nichs mehr.
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@energisch_ @echopapa @ralph @tk Menschen mit Einschränkungen ind in Notsituationen eh gearscht. Inklusion und Barrierefreiheit gibt es nur, wenn es wenig Aufwand ist und gute Presse gibt.
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@ralph @energisch_ @tk @adlerweb
ja natürlich sind das Folgen des Privatisierungswahns der Neoliberalen um Kohl, und auch noch danach.
Ein mobilfunkgestütztes Warnsystem ausdenken und einführen, aber das Thema auszublenden, wie es bei Katastrophen zuverlässig funktionieren kann, ist da typisch. s. auch Ahrtal. Nach ein paar Tage standen da zwar wieder mobile Funkmasten, aber erst mal ging gar nichs mehr.
@echopapa @ralph @energisch_ @tk Moment, moment. Zumindest an meinen Standorten im Ahrtal war die Versorgung mit Mobilfunk extrem schnell wieder da. Nicht gut, aber da. Da haben einige Anbieter extrem gute Arbeit geleistet. Dort war ja auch nicht das Warnsystem das Problem, sondern die Warnkette. Wenn Verantwortliche lieber Feierabend machen als genug Arsch in der Hose zu haben den "großen, roten Knopf" auch mal zu nutzen, hilft das beste Warnsystem nix. Ich bin immer noch der Auffassung, dass es deutlich mehr Tote gegeben hätte, wenn nicht Kräfte vor Ort eigenmächtig Alarm geschlagen hätten. Dafür gab es dann keinen Orden, sondern ne Rüge. Das Lob ging nicht selten an diejenigen, die eher Teil des Problems waren…
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@energisch_ @echopapa @ralph @tk Menschen mit Einschränkungen ind in Notsituationen eh gearscht. Inklusion und Barrierefreiheit gibt es nur, wenn es wenig Aufwand ist und gute Presse gibt.
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@echopapa @ralph @energisch_ @tk Moment, moment. Zumindest an meinen Standorten im Ahrtal war die Versorgung mit Mobilfunk extrem schnell wieder da. Nicht gut, aber da. Da haben einige Anbieter extrem gute Arbeit geleistet. Dort war ja auch nicht das Warnsystem das Problem, sondern die Warnkette. Wenn Verantwortliche lieber Feierabend machen als genug Arsch in der Hose zu haben den "großen, roten Knopf" auch mal zu nutzen, hilft das beste Warnsystem nix. Ich bin immer noch der Auffassung, dass es deutlich mehr Tote gegeben hätte, wenn nicht Kräfte vor Ort eigenmächtig Alarm geschlagen hätten. Dafür gab es dann keinen Orden, sondern ne Rüge. Das Lob ging nicht selten an diejenigen, die eher Teil des Problems waren…
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@energisch_ Thats my point. Ja, einige Stellen der Technik waren Scheiße, es hätte aber Funktioniert. Wenn die Verantwortlichen nicht gepennt hätten. Ich sitz ~20km weiter und hab im Ahrtal Standorte. "Weit weg vom Fluss", aber das ist immer Relativ - halt teils sehr Flach. Wir hatten Tage vorher schon ne Erinnerung für die Rufbereitschaft, weil Vorhersagen sehr fishy aussahen. Wir haben bei den ersten Radarbildern auf echte Bereitschaft hochgeschaltet. Immer mehr Bundessysteme wurden rot. Stunden vorher kamen dann die ersten Bilder vom Zulauf, in denen Häuser schwammen. Daten wurden auf andere Standorte verschoben und sichergestellt, dass das Personal vor Ort da weg kommt. Und am Ende hört man, dass ein paar Straßen weiter Leute nicht mehr rauskamen, weil es keine offizielle Warnung vor Ort gab. Wer also nicht aktiv die Bundeskanäle beobachtete wusste nur etwas von "ja, regnet, könnte *direkt am Fluss* etwas nass werden. Daher der Punkt: Du kannst Warneinrichtungen bauen wie du willst - wenn sie Keiner auslöst sind sie wirkungslos.
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Ich habe in Berlin tatsächlich 1X einen mehrstündigen Stromausfall erlebt.
Das war noch zu Mauerzeiten, als das West-Berliner Inselnetz noch nicht am europäischen Verbund hing.
Aktuell hat meine Mama wahrscheinlich bis Donnerstag keinen Strom. Ich will ja nichts sagen, aber bevor die Betriebswirtschaft jede Redundanz zur "Verschwendung" erklärt hat, wäre sowas wohl nicht passiert.