Der #UllsteinVerlag hat ein Buch der Autorin Nnedi Okorafor mit dem Titel "Tod der Autorin" veröffentlicht.
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@duotincta @birgitrabisch Ich find das ehrlich gesagt etwas irritierend: Zum einen sind beide Bücher ja 2025 erschienen und eine Autorin lebt in den USA, die andere in DE. Die Bücher sind auch in anderen Genres angesiedelt. Da ist ein bewusstes Abkupfern des Titels eher unwahrscheinlich. Der Titel selbst ist logischerweise eine Abwandlung von "Der Tod des Autors", welcher nicht nur eine Literaturtheorie ist, sondern auch Titel von diversen Büchern ist.
Von daher: Welcher Titelschutz?
@mschfr @birgitrabisch
Lieber Michael, das stimmt so nicht. Unser Buch ist 2025 erschienen, das Ullstein-Buch Anfang Januar 2026. Der Erscheinungstermin der Originalausgabe spielt hier keine Rolle und der Titelschutz gilt ab Veröffentlichung.
Es geht auch nicht um "Abkupfern" des Titels, das hast du falsch verstanden ... -
@duotincta @birgitrabisch Es ist jetzt auch irgendwie üblich, dass Bücher ähnliche oder die gleichen Titel haben. Da es im Buch von Okorafor ja auch um eine Autorin geht, macht die Übersetzung so absolut Sinn und ist die einzig sinnvolle Option. Von daher ist das jetzt ärgerlich, aber muss man sich da so beschweren? Die Welt ist groß und komplex und naheliegende Titel werden von verschiedenen Autor*innen unabhängig voneinander gefunden
@mschfr @birgitrabisch ... ja, die Welt ist groß und wir alle sind klein. Dennoch gibt es ein Recht auf Titelschutz (und die Pflicht zur Titelprüfung vor Veröffentlichung) und wir "beschweren" uns ja nicht so schlimm, wie du schreibst, sondern wir gehen transparent und vernünftig mit der Sache um. (1/2)
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@mschfr @birgitrabisch ... ja, die Welt ist groß und wir alle sind klein. Dennoch gibt es ein Recht auf Titelschutz (und die Pflicht zur Titelprüfung vor Veröffentlichung) und wir "beschweren" uns ja nicht so schlimm, wie du schreibst, sondern wir gehen transparent und vernünftig mit der Sache um. (1/2)
Wir haben die Kolleginnen und Kollegen bei Ullstein kontaktiert und es wird gerade an einer Lösung gearbeitet, denn wir sind durchaus der Meinung, dass ein exakt gleicher Titel, der eine mit Erscheinungstermin 02.01.2026, der andere mit 02.01.2025 durchaus in der buchhändlerischen Praxis (siehe Blogbeitrag) für Verwirrung sorgen kann. Aber ich denke, die Welt ist groß genug für unser beider Standpunkte ...
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Wir haben die Kolleginnen und Kollegen bei Ullstein kontaktiert und es wird gerade an einer Lösung gearbeitet, denn wir sind durchaus der Meinung, dass ein exakt gleicher Titel, der eine mit Erscheinungstermin 02.01.2026, der andere mit 02.01.2025 durchaus in der buchhändlerischen Praxis (siehe Blogbeitrag) für Verwirrung sorgen kann. Aber ich denke, die Welt ist groß genug für unser beider Standpunkte ...
(2/2)@duotincta @birgitrabisch Ich meine hier schon das englische Original von Okorafor. Das schien ja ebenfalls im Januar 25. Und wie gesagt: Ich wüsste nicht, wie man den Titel anders übersetzen sollte, man kann das ja nicht mehr machen wie in Zeiten der Bud Spencer-Filme.
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@duotincta @birgitrabisch Ich meine hier schon das englische Original von Okorafor. Das schien ja ebenfalls im Januar 25. Und wie gesagt: Ich wüsste nicht, wie man den Titel anders übersetzen sollte, man kann das ja nicht mehr machen wie in Zeiten der Bud Spencer-Filme.
@mschfr @birgitrabisch Okay, nochmal:
Der Titelschutz für Bücher im deutschsprachigen Raum greift mit Veröffentlichungsdatum. (i)
Es hat keinerlei Relevanz, dass die fremdsprachige Originalausgabe ungefähr im gleichen Zeitraum erschienen ist, wenn es um den Titelschutz eines deutschsprachigen Buches hierzulande geht. (ii)
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@duotincta @birgitrabisch Ich meine hier schon das englische Original von Okorafor. Das schien ja ebenfalls im Januar 25. Und wie gesagt: Ich wüsste nicht, wie man den Titel anders übersetzen sollte, man kann das ja nicht mehr machen wie in Zeiten der Bud Spencer-Filme.
Es ist mir nicht bekannt, dass ein Buchtitel wortwörtlich übersetzt werden muss. (iii)
Wenn es aber so sein muss, dass ein Roman denselben Titel hat wie ein jüngst zuvor, und der Verlag bei der Pflichtprüfung feststellt, dass es diesen Titel schon gibt, dann ist es Praxis, dass der erstveröffentlichende Verlag kontaktiert wird und eine Lösung gesucht wird. (iv)Ich hoffe, du verstehst es nun besser.
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@duotincta @birgitrabisch Es ist jetzt auch irgendwie üblich, dass Bücher ähnliche oder die gleichen Titel haben. Da es im Buch von Okorafor ja auch um eine Autorin geht, macht die Übersetzung so absolut Sinn und ist die einzig sinnvolle Option. Von daher ist das jetzt ärgerlich, aber muss man sich da so beschweren? Die Welt ist groß und komplex und naheliegende Titel werden von verschiedenen Autor*innen unabhängig voneinander gefunden
@mschfr
Warum verteidigst dubso vehement den Fehler eines großen Verlages zum Nachteil eines kleinen? Die Gewichte sind hier sehr unterschiedlich verteilt. -
@duotincta Gibt es denn für solche Fragen nicht eine Liste mit den bereits vergebenen Titeln, in der jeder Verlag nachsehen kann?
#TodDerAutorin@maikek @duotincta Es gibt das Verzeichnis lieferbarer Bücher.
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@mschfr
Warum verteidigst dubso vehement den Fehler eines großen Verlages zum Nachteil eines kleinen? Die Gewichte sind hier sehr unterschiedlich verteilt.Danke dir, @wortezimmer
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Danke dir, @wortezimmer
@der_volk @wortezimmer Die Antwort ist, weil ich das eher aus einer Autorenperspektive sehe. Der Titel ist wichtig und zentral für ein Werk und er verdient halt auch eine korrekte Übersetzung in andere Sprachen. Und wenn zwei Autoren unabhängig voneinander auf den gleichen Titel kommen, dann ist das halt so.
Diese Titelschutzregel halte ich für Quatsch und das werden auch die Verlage spätestens merken, wenn alle guten Titel von KI-Spambüchern gesquattet werden wie damals die Domainnamen
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Der #UllsteinVerlag hat ein Buch der Autorin Nnedi Okorafor mit dem Titel "Tod der Autorin" veröffentlicht. Unter exakt diesem Titel ist Birgit Rabischs Roman vor einem Jahr bei uns erschienen. Hier unser zweiter Blogbeitrag zum Fall und zum Thema #Titelschutz #TodderAutorin #duotincta #Ullstein #BirgitRabisch #NnediOkorafor
#Gegenwartsliteratur #Roman #Literatur
@birgitrabischUff, das ist ja wirklich richtig schlecht gelaufen
. Versteh ich nicht, dass Ullstein da nicht vorher geprüft hat. Ich hoffe, ihr findet eine Lösung! -
Der #UllsteinVerlag hat ein Buch der Autorin Nnedi Okorafor mit dem Titel "Tod der Autorin" veröffentlicht. Unter exakt diesem Titel ist Birgit Rabischs Roman vor einem Jahr bei uns erschienen. Hier unser zweiter Blogbeitrag zum Fall und zum Thema #Titelschutz #TodderAutorin #duotincta #Ullstein #BirgitRabisch #NnediOkorafor
#Gegenwartsliteratur #Roman #Literatur
@birgitrabisch@duotincta @birgitrabisch ärgerlich, dass die das nicht geprüft haben ...
Natürlich macht die Titelübersetzung bei Okorafor absolut Sinn, allerdings hätte man es auch schlicht bei "Death of the Author" belassen können (Ich verstehe sowieso nicht, warum Titel zwanghaft ins Deutsche übertragen werden, weil da manchmal auch richtiger Mist rauskommt.)
In diesem Fall hätte man sicher eine Lösung gefunden, wenn nicht zuvor schon so geschlampt worden wäre.
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@der_volk @wortezimmer Die Antwort ist, weil ich das eher aus einer Autorenperspektive sehe. Der Titel ist wichtig und zentral für ein Werk und er verdient halt auch eine korrekte Übersetzung in andere Sprachen. Und wenn zwei Autoren unabhängig voneinander auf den gleichen Titel kommen, dann ist das halt so.
Diese Titelschutzregel halte ich für Quatsch und das werden auch die Verlage spätestens merken, wenn alle guten Titel von KI-Spambüchern gesquattet werden wie damals die Domainnamen
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Der #UllsteinVerlag hat ein Buch der Autorin Nnedi Okorafor mit dem Titel "Tod der Autorin" veröffentlicht. Unter exakt diesem Titel ist Birgit Rabischs Roman vor einem Jahr bei uns erschienen. Hier unser zweiter Blogbeitrag zum Fall und zum Thema #Titelschutz #TodderAutorin #duotincta #Ullstein #BirgitRabisch #NnediOkorafor
#Gegenwartsliteratur #Roman #Literatur
@birgitrabisch@duotincta @birgitrabisch Ich wusste gar nicht, dass es das gibt. Scheint aber generell nicht immer beachtet zu werden, zumindest bei Übersetzungen. Es gibt z.B. zwei Bücher mit dem Titel "Babel", einmal von Kenah Cusanit und einmal von R. F. Kuang, auch eine Übersetzung.
Bei Startpage ist das erste Suchergebnis übrigens das Buch von Birgit Rabisch. -
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