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  3. Bericht einer Armutsbetroffen über das Gefühl von Ausschluss.

Bericht einer Armutsbetroffen über das Gefühl von Ausschluss.

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armutwurdebgekaritativeheuchelei
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  • lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.netL lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.net

    @sozialguerilla Zum Glück gibt es noch Menschen, die für diese Positionen eintreten. Das können wir nämlich nicht denjenigen überlassen, die vom System profitieren. Und nicht denen zumuten, die am System leiden und für den Kampf ums Existenzminimum alle Kraft einsetzen müssen. Dabei können wir diese Kraft soviel besser woanders einsetzen.

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    #6

    @LappenjammerDieZweite
    Leider werden wir, die Prekariatsbewohner*innen (ich gehöre dazu) es selbst machen müssen. Vor allem, da die Betroffenen am besten wissen, was für sie gut ist.
    Teil des Problems ist nun mal auch der beliebte und gelebte Paternalismus, leider auch seitens der politischen Linken, Gewerkschaften und den Sozialverbänden.

    lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.netL 1 Antwort Letzte Antwort
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    • sozialguerilla@social.tchncs.deS sozialguerilla@social.tchncs.de

      @LappenjammerDieZweite
      Leider werden wir, die Prekariatsbewohner*innen (ich gehöre dazu) es selbst machen müssen. Vor allem, da die Betroffenen am besten wissen, was für sie gut ist.
      Teil des Problems ist nun mal auch der beliebte und gelebte Paternalismus, leider auch seitens der politischen Linken, Gewerkschaften und den Sozialverbänden.

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      schrieb zuletzt editiert von
      #7

      @sozialguerilla Damit hast Du natürlich recht. Aber Allies zu sein und mitzuhelfen, dass geht auch alle anderen was an.

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      • sozialguerilla@social.tchncs.deS sozialguerilla@social.tchncs.de

        Bericht einer Armutsbetroffen über das Gefühl von Ausschluss.

        … Bei der Tafel anzustehen, nichts anfassen zu dürfen, das Lego-Set mit der Bitte überreicht zu bekommen, dass meine Kinder als Dankeschön ein Bild für die Spender malen sollen, löst ein großes Unbehagen in mir aus. …
        Auch Po­li­ti­ke­r*in­nen zeigen sich gerne an den Ausgabestellen von Tafeln und Suppenküchen und loben in ihren Schürzen die karitative Arbeit. …

        Wenn zum Jahresende kostenlos Gänsekeulen verteilt werden, verfestigt sich das Gefälle von Arm und Reich. Und die Systemfrage wird ausgelagert.

        https://taz.de/Armut-ist-eine-Systemfrage/!6147434/

        #armut #würde #bge #KaritativeHeuchelei

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        somlu1968@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #8

        @sozialguerilla Wie ich es hasse, alles aber insbesondere Spender*innen, die von Kindern, die irgendwas geschenkt bekommen, etwas zurück erwarten. Das ist so eklig.

        Der Pfarrer ein Stadtteil weiter hat deswegen die Spendenschenkerei abgeschafft und löst das irgendwie anders.

        flying@mastodon.bachgau.socialF sozialguerilla@social.tchncs.deS 2 Antworten Letzte Antwort
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        • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe shared this topic
        • sozialguerilla@social.tchncs.deS sozialguerilla@social.tchncs.de

          @LappenjammerDieZweite

          Genau darum geht es. Anstatt karitative Heuchelei bei betreuten Armenspeisungen zu zelebrieren - gibt tolle Instagramfotos - könnte man ja auch für ein echtes Bedingungsloses-Grundeinkommen eintreten.
          Das ganze flankiert von einer sozialen Steuerreform (Vermögenssteuer) und einem gesetzlichen Existenzmaximum. Kein Verschreiber. Ab einer gewissen, gerne großzügig bemessenen Höhe, ist Vermögen einfach nur noch asozial.

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          energisch_@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #9
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          • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

            @sozialguerilla Wie ich es hasse, alles aber insbesondere Spender*innen, die von Kindern, die irgendwas geschenkt bekommen, etwas zurück erwarten. Das ist so eklig.

            Der Pfarrer ein Stadtteil weiter hat deswegen die Spendenschenkerei abgeschafft und löst das irgendwie anders.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #10

            @somlu1968 @sozialguerilla Das ist ja dann keine Spende oder Geschenk mehr wenn ich eine Gegenleistung erwarte.

            somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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            • flying@mastodon.bachgau.socialF flying@mastodon.bachgau.social

              @somlu1968 @sozialguerilla Das ist ja dann keine Spende oder Geschenk mehr wenn ich eine Gegenleistung erwarte.

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              somlu1968@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #11

              @flyIng

              ja, sehe ich genauso, ich finde das so übel, dass es mir körperliches Unbehagen verursacht, wenn du was hast, was du anderen geben kannst, mache einfach, fertig. Ich persönlich will auch nicht zurück. Ich sag dann immer, wenn du mal was hast, was du nicht mehr brauchst, gib es weiter. Ein riesiges Netzwerk von Dingen, die weitergegeben werden.

              @sozialguerilla

              flying@mastodon.bachgau.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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              • angelacarstensen@mastodon.onlineA angelacarstensen@mastodon.online shared this topic
              • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                @sozialguerilla Wie ich es hasse, alles aber insbesondere Spender*innen, die von Kindern, die irgendwas geschenkt bekommen, etwas zurück erwarten. Das ist so eklig.

                Der Pfarrer ein Stadtteil weiter hat deswegen die Spendenschenkerei abgeschafft und löst das irgendwie anders.

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                schrieb zuletzt editiert von
                #12

                @somlu1968
                Eine einfache Lösung: "Tauschschränke". Hier wurde an der Hochschule jetzt ein Kleidersharing eingerichtet. Da muss man sich nicht als bedürftig outen, sondern gibt und nimmt, wie es passt. Ähnlich wie beim Foodsharing.

                somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                • sozialguerilla@social.tchncs.deS sozialguerilla@social.tchncs.de

                  @somlu1968
                  Eine einfache Lösung: "Tauschschränke". Hier wurde an der Hochschule jetzt ein Kleidersharing eingerichtet. Da muss man sich nicht als bedürftig outen, sondern gibt und nimmt, wie es passt. Ähnlich wie beim Foodsharing.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #13

                  @sozialguerilla Als ich mal die Möglichkeit hatte, habe ich erwähnten Pfarrer gefragt, was gebraucht wird. Er meinte, sie reparieren und geben so viele Kinderfahrräder hätten aber keine Schlösser. Er wolle einfach Schlösser für die Kids, da habe ich, glaube ich, 50 Stück besorgt und ihm vor die Tür gestellt. So kann es auch laufen.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                    @flyIng

                    ja, sehe ich genauso, ich finde das so übel, dass es mir körperliches Unbehagen verursacht, wenn du was hast, was du anderen geben kannst, mache einfach, fertig. Ich persönlich will auch nicht zurück. Ich sag dann immer, wenn du mal was hast, was du nicht mehr brauchst, gib es weiter. Ein riesiges Netzwerk von Dingen, die weitergegeben werden.

                    @sozialguerilla

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                    flying@mastodon.bachgau.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #14

                    @somlu1968 @sozialguerilla
                    Die "zu verschenken" Boxen find ich halt blöde, weil das Zeug vor die Tür gestellt wird, ohne dass sich danach wer drum kümmert. Gibt es einen öffentlichen Bücherschrank? Gerne nutzen. Gibt es eine "TAuschbox"? Auch nutzen - aber gleichzeitig mal den Schrott aussortieren.
                    Ich habe neulich eine ganze Menge gut erhaltener Kinderschuhe zum Sozialkaufhaus getragen - das ist für mich auch gut, weil ich weiss, dass es dann noch genutzt wird und nicht einfach verkommt.

                    flying@mastodon.bachgau.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • flying@mastodon.bachgau.socialF flying@mastodon.bachgau.social

                      @somlu1968 @sozialguerilla
                      Die "zu verschenken" Boxen find ich halt blöde, weil das Zeug vor die Tür gestellt wird, ohne dass sich danach wer drum kümmert. Gibt es einen öffentlichen Bücherschrank? Gerne nutzen. Gibt es eine "TAuschbox"? Auch nutzen - aber gleichzeitig mal den Schrott aussortieren.
                      Ich habe neulich eine ganze Menge gut erhaltener Kinderschuhe zum Sozialkaufhaus getragen - das ist für mich auch gut, weil ich weiss, dass es dann noch genutzt wird und nicht einfach verkommt.

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #15

                      @somlu1968 @sozialguerilla und meine Kinder haben auch ne Menge "hand me down" Zeug - Weitergereichte Sachen.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

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                        lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.net
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #16

                        @energisch_ @sozialguerilla

                        Das außerdem. Wir können uns die obszön Reichen nicht mehr leisten.

                        Deswegen tatsächlich Maximalvermögen.

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                        • irenetobler@troet.cafeI irenetobler@troet.cafe shared this topic
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