Bericht einer Armutsbetroffen über das Gefühl von Ausschluss.
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@LappenjammerDieZweite
Leider werden wir, die Prekariatsbewohner*innen (ich gehöre dazu) es selbst machen müssen. Vor allem, da die Betroffenen am besten wissen, was für sie gut ist.
Teil des Problems ist nun mal auch der beliebte und gelebte Paternalismus, leider auch seitens der politischen Linken, Gewerkschaften und den Sozialverbänden.@sozialguerilla Damit hast Du natürlich recht. Aber Allies zu sein und mitzuhelfen, dass geht auch alle anderen was an.
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Bericht einer Armutsbetroffen über das Gefühl von Ausschluss.
… Bei der Tafel anzustehen, nichts anfassen zu dürfen, das Lego-Set mit der Bitte überreicht zu bekommen, dass meine Kinder als Dankeschön ein Bild für die Spender malen sollen, löst ein großes Unbehagen in mir aus. …
Auch Politiker*innen zeigen sich gerne an den Ausgabestellen von Tafeln und Suppenküchen und loben in ihren Schürzen die karitative Arbeit. …Wenn zum Jahresende kostenlos Gänsekeulen verteilt werden, verfestigt sich das Gefälle von Arm und Reich. Und die Systemfrage wird ausgelagert.
@sozialguerilla Wie ich es hasse, alles aber insbesondere Spender*innen, die von Kindern, die irgendwas geschenkt bekommen, etwas zurück erwarten. Das ist so eklig.
Der Pfarrer ein Stadtteil weiter hat deswegen die Spendenschenkerei abgeschafft und löst das irgendwie anders.
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E energisch_@troet.cafe shared this topic
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Genau darum geht es. Anstatt karitative Heuchelei bei betreuten Armenspeisungen zu zelebrieren - gibt tolle Instagramfotos - könnte man ja auch für ein echtes Bedingungsloses-Grundeinkommen eintreten.
Das ganze flankiert von einer sozialen Steuerreform (Vermögenssteuer) und einem gesetzlichen Existenzmaximum. Kein Verschreiber. Ab einer gewissen, gerne großzügig bemessenen Höhe, ist Vermögen einfach nur noch asozial.Dieser Beitrag wurde gelöscht! -
@sozialguerilla Wie ich es hasse, alles aber insbesondere Spender*innen, die von Kindern, die irgendwas geschenkt bekommen, etwas zurück erwarten. Das ist so eklig.
Der Pfarrer ein Stadtteil weiter hat deswegen die Spendenschenkerei abgeschafft und löst das irgendwie anders.
@somlu1968 @sozialguerilla Das ist ja dann keine Spende oder Geschenk mehr wenn ich eine Gegenleistung erwarte.
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@somlu1968 @sozialguerilla Das ist ja dann keine Spende oder Geschenk mehr wenn ich eine Gegenleistung erwarte.
ja, sehe ich genauso, ich finde das so übel, dass es mir körperliches Unbehagen verursacht, wenn du was hast, was du anderen geben kannst, mache einfach, fertig. Ich persönlich will auch nicht zurück. Ich sag dann immer, wenn du mal was hast, was du nicht mehr brauchst, gib es weiter. Ein riesiges Netzwerk von Dingen, die weitergegeben werden.
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A angelacarstensen@mastodon.online shared this topic
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@sozialguerilla Wie ich es hasse, alles aber insbesondere Spender*innen, die von Kindern, die irgendwas geschenkt bekommen, etwas zurück erwarten. Das ist so eklig.
Der Pfarrer ein Stadtteil weiter hat deswegen die Spendenschenkerei abgeschafft und löst das irgendwie anders.
@somlu1968
Eine einfache Lösung: "Tauschschränke". Hier wurde an der Hochschule jetzt ein Kleidersharing eingerichtet. Da muss man sich nicht als bedürftig outen, sondern gibt und nimmt, wie es passt. Ähnlich wie beim Foodsharing. -
@somlu1968
Eine einfache Lösung: "Tauschschränke". Hier wurde an der Hochschule jetzt ein Kleidersharing eingerichtet. Da muss man sich nicht als bedürftig outen, sondern gibt und nimmt, wie es passt. Ähnlich wie beim Foodsharing.@sozialguerilla Als ich mal die Möglichkeit hatte, habe ich erwähnten Pfarrer gefragt, was gebraucht wird. Er meinte, sie reparieren und geben so viele Kinderfahrräder hätten aber keine Schlösser. Er wolle einfach Schlösser für die Kids, da habe ich, glaube ich, 50 Stück besorgt und ihm vor die Tür gestellt. So kann es auch laufen.
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ja, sehe ich genauso, ich finde das so übel, dass es mir körperliches Unbehagen verursacht, wenn du was hast, was du anderen geben kannst, mache einfach, fertig. Ich persönlich will auch nicht zurück. Ich sag dann immer, wenn du mal was hast, was du nicht mehr brauchst, gib es weiter. Ein riesiges Netzwerk von Dingen, die weitergegeben werden.
@somlu1968 @sozialguerilla
Die "zu verschenken" Boxen find ich halt blöde, weil das Zeug vor die Tür gestellt wird, ohne dass sich danach wer drum kümmert. Gibt es einen öffentlichen Bücherschrank? Gerne nutzen. Gibt es eine "TAuschbox"? Auch nutzen - aber gleichzeitig mal den Schrott aussortieren.
Ich habe neulich eine ganze Menge gut erhaltener Kinderschuhe zum Sozialkaufhaus getragen - das ist für mich auch gut, weil ich weiss, dass es dann noch genutzt wird und nicht einfach verkommt. -
@somlu1968 @sozialguerilla
Die "zu verschenken" Boxen find ich halt blöde, weil das Zeug vor die Tür gestellt wird, ohne dass sich danach wer drum kümmert. Gibt es einen öffentlichen Bücherschrank? Gerne nutzen. Gibt es eine "TAuschbox"? Auch nutzen - aber gleichzeitig mal den Schrott aussortieren.
Ich habe neulich eine ganze Menge gut erhaltener Kinderschuhe zum Sozialkaufhaus getragen - das ist für mich auch gut, weil ich weiss, dass es dann noch genutzt wird und nicht einfach verkommt.@somlu1968 @sozialguerilla und meine Kinder haben auch ne Menge "hand me down" Zeug - Weitergereichte Sachen.
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Dieser Beitrag wurde gelöscht!
Das außerdem. Wir können uns die obszön Reichen nicht mehr leisten.
Deswegen tatsächlich Maximalvermögen.
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I irenetobler@troet.cafe shared this topic